Mache eine Sache (richtig) gut

in Organisation & Produktivität, via zenhabits

Original-Artikel “Do One Thing Well” von Leo Babauta, Zen Habits
in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter.

 

Ich werde oft gefragt, wie man es anfangen kann, die Arbeit zu tun, die man liebt – wie man seinen Lebensunterhalt verdienen kann, indem man etwas tut, von dem man leidenschaftlich erfüllt ist.

Ich behaupte nicht alle Antworten zu kennen, aber für mich war die Antwort ziemlich einfach:

Mache eine Sache richtig gut.

Die meisten Menschen wollen eine umfangreichere Antwort als diese, aber nach meiner Erfahrung wird der Rest folgen, wenn Du lernst eine Sache richtig gut zu machen.

Ich schreibe über Einfachheit (Simplicity). Das ist alles, was ich mache. Während der letzten 4,5 Jahre des Schreibens auf Zen Habits habe ich darin Erfolg gefunden, indem ich mich ausschließlich darauf fokussiert und alles andere, was im Weg war, abgebaut habe. Ich habe die Kommentare entfernt, ich bin nicht sehr aktiv in Social Media (außer zum Spaß), ich schreibe nicht viele E-Mails, ich verkaufe keine Werbeanzeigen und ich führe keine Beratungen durch. Ich schreibe über Einfachheit.

Während ich diese eine Sache immer und immer wieder gemacht habe, wurde ich sehr viel besser darin. Jedenfalls gut genug, dass Menschen meine Arbeit lesen wollen. Und so wie mein Publikum sind auch die Möglichkeiten angewachsen, um damit meinen Lebensunterhalt auf eine unaufdringliche Weise (no-spammy) zu verdienen. Die Art, wie ich meine Arbeit monetarisiere (Bücher, E-Books, Online-Kurse) ist dabei weniger wichtig als wie ich mir mein Publikum aufgebaut habe.

Mache eine Sache gut.

Es ist wirklich einfach. Beschränke Dich auf das, was Du tust und wiederhole es immer wieder. Lerne, wachse, werde besser, lese, beobachte und mache noch mehr davon. Wenn Du richtig gut in dieser einen Sache bist, wollen die Leute Dich entweder dafür bezahlen oder um zu lernen, wie Du es machst.

Es erfordert eine Menge Konzentration und Übung, um gut darin zu werden, eine Sache zu machen, aber ich habe herausgefunden, dass, wenn Du es tatsächlich liebst, es nicht wirklich Arbeit ist. Es ist ein Spiel. Und ich beklage mich niemals darüber mit oder an etwas zu spielen, das ich liebe.