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	<title>zen monkey</title>
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	<description>Das Beste von Leo Babauta &#124; Zen Habits auf Deutsch</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 May 2013 23:38:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Mein minimalistischer Desktop</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 22:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[von Leo Babauta via mnmlist &#124; &#160; Ich liebe es, Desktops von anderen Leuten anzuschauen, also habe ich gedacht, ich könnte mal meinen als Beispiel für einen sauberen, minimalistischen Desktop zeigen. Die Desktophintergründe wechseln von Zeit zu Zeit &#8211; im Moment ist es ein Schneeleopard, als Remineszenz an das neue OS X Snow Leopard. Ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5>von Leo Babauta via mnmlist |</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://zenmonkey.de/wp-content/uploads/2013/05/leodesktop.png"><img class=" wp-image-2508 alignnone" alt="LeoDesktop 2009" src="http://zenmonkey.de/wp-content/uploads/2013/05/leodesktop-300x187.png" width="300" height="187" /></a></p>
<p>Ich liebe es, Desktops von anderen Leuten anzuschauen, also habe ich gedacht, ich könnte mal meinen als Beispiel für einen sauberen, minimalistischen Desktop zeigen.</p>
<p>Die Desktophintergründe wechseln von Zeit zu Zeit &#8211; im Moment ist es ein Schneeleopard, als Remineszenz an das neue OS X Snow Leopard. Ich erfreue mich an Bildern, die ruhig, aber inspirierend sind.</p>
<p>Ich habe alle Icons entfernt, einschließlich der Icons für die Festplatten (gehe zu den Finder-Einstellungen/Allgemein und wähle unter &#8220;Diese Objekte auf dem Schreibtisch anzeigen:&#8221; die Festplatten ab. Ich habe auch die Menüleiste entfernt, indem ich <a title="MagicMenu | Application" href="http://www.cynosurex.com/Software/MagicMenu/">MagicMenu</a> nutze.</p>
<p>Ich blende das Dock automatisch aus (gehe zu den Dock-Einstellungen und wähle &#8220;Dock ausblenden&#8221;), da ich das Dock nie nutze, um Programme zu starten oder Dokumente zu öffnen &#8211; Ich nutze stattdessen <a title="Quicksilver | Application" href="http://blacktree.com/">Quicksilver</a>. Quicksilver startet, nach meiner Erfahrung, die Dinge schneller als das Dock oder auch Spotlight und kann sehr viel mehr, als nur starten (Textanhänge, E-Mail-Funktionen, Fotos beschneiden und mehr).</p>
<p>Eine Zeit lang habe ich nur einen blanken Desktophintergrund verwendet, ohne Icons, Dock oder Menüleiste und das einzige, was ich aus der Menüleiste vermisst habe, war die Uhr. Also habe ich, neben meinem Lieblingszitat, Uhrzeit und Datum via <a title="GeekTool" href="http://projects.tynsoe.org/en/geektool/">GeekTool</a> hinzugefügt.</p>
<p>Sonst gibt es da nichts. Genau so, wie ich es mag.</p>
<p><em>Anmerkung: Eine weniger detaillierte Version dieses Artikels erschien auf <a href="http://minimalmac.com/">Minimal Mac</a>, einem exzellenten Blog.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><em>Der Original-Artikel <a title="&quot;my minimalist desktop&quot; by Leo Babauta" href="http://mnmlist.com/my-minimalist-desktop/">“my minimalist desktop” </a>von Leo Babauta wurde am 5. September 2009 auf mnmlist.com veröffentlicht. Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche.</em></h5>
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		<title>Was ist mnmlist.com?</title>
		<link>http://zenmonkey.de/was-ist-mnmlist-com/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 22:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[von Leo Babauta via mnmlist &#124; &#160; mnmlist.com ist eine Website von Leo Babauta von Zen Habits. Sie handelt von Minimalismus und wieso dieser heutzutage so wichtig ist. Sie handelt von Zeug und wie es dazu führte, dass es uns erdrückt. Sie handelt von Ablenkungen und Verpflichtungen und unendlichen Aufgabenlisten. Sie handelt von unserer Kultur [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5>von Leo Babauta via mnmlist |</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>mnmlist.com ist eine Website von Leo Babauta von <a title="Zen Habits by Leo Babauta" href="http://zenhabits.net">Zen Habits</a>.</p>
<p>Sie handelt von Minimalismus und wieso dieser heutzutage so wichtig ist.</p>
<p>Sie handelt von Zeug und wie es dazu führte, dass es uns erdrückt.</p>
<p>Sie handelt von Ablenkungen und Verpflichtungen und unendlichen Aufgabenlisten.</p>
<p>Sie handelt von unserer Kultur des immer mehr, immer größer und von Konsum.</p>
<p>Sie handelt davon, warum weniger die Antwort ist.</p>
<p><a title="mnmlist FAQs by Leo Babauta" href="http://zenmonkey.de/minimalismus-faq/">Lies weiter.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><em>Der Original-Artikel <a title="&quot;what is mnmlist.com?&quot; by Leo Babauta" href="http://mnmlist.com/what-is-mnmlist-com">“what is mnmlist.com?” </a>von Leo Babauta wurde am 4. September 2009 auf mnmlist.com veröffentlicht. Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche.</em></h5>
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		<title>Minimales Web</title>
		<link>http://zenmonkey.de/minimales-web/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/minimales-web/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 May 2013 21:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[von Leo Babauta via mnmlist &#124; &#160; Eine Website mit der Hauptabsicht Leser anzusprechen, welche den Inhalt lesen, dient seinen Lesern am besten mit nichts anderem, als dem, was für das Leseerlebnis notwendig ist. Entferne von einer Site all seine Ablenkungen, überflüssigen Müll, Gimmicks, Promotion- und Werbeanzeigen, Soziale-Netzwerk-Verknüpfungen und so weiter … und alles, was [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>von Leo Babauta via mnmlist |</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong></strong>Eine Website mit der Hauptabsicht Leser anzusprechen, welche den Inhalt lesen, dient seinen Lesern am besten mit nichts anderem, als dem, was für das Leseerlebnis notwendig ist.</p>
<p>Entferne von einer Site all seine Ablenkungen, überflüssigen Müll, Gimmicks, Promotion- und Werbeanzeigen, Soziale-Netzwerk-Verknüpfungen und so weiter … und alles, was übrig bleibt, ist die reine Leseerfahrung.</p>
<p>Eine minimalistische Website ist perfekt für die Leser, was auch perfekt für den Autor ist. Vielleicht nicht so perfekt für Werbetreibende und Vermarkter, aber wir machen keine Websites für sie. Wir machen die Websites für uns.</p>
<p>Was ist nötig für ein reines, perfektes Leseerlebnis?</p>
<ol>
<li>Der Text eines Artikels, einschließlich Überschrift</li>
<li>Eine gut proportionierte, lesbare Schriftart</li>
<li>Eine für das Lesen optimale Spaltenbreite</li>
<li>Vielleicht der Name der Site für den Kontext und eine minimale Navigation, für den Fall, dass der Leser noch andere Artikel finden möchte</li>
</ol>
<p>Sonst nichts.</p>
<p>Hier ist eine Auflistung, was eine minimalistische Website alles nicht enthalten sollte:</p>
<ul>
<li>Werbeanzeigen</li>
<li>Cookies</li>
<li>Tracking-Tools</li>
<li>Popups</li>
<li>Sharing Buttons</li>
<li>Kommentarfunktion</li>
<li>Mehrfachseiten/-Folien pro Artikel</li>
<li>Facebook oder andere soziale Widgets</li>
<li>Ein Widget, das die neuesten Kommentare oder Tweets anzeigt</li>
<li>Die Anzeige von Tags oder verwandten Artikeln</li>
<li>Widgets für die <a title="Begriff: Content Syndication | Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Syndication">Content Syndication</a>, welche die Leser auf andere Seiten weiterleiten, damit du Geld dafür bekommst</li>
<li>Etwas, das den Leser aufdringlich zum Abonnement deines Newsletters auffordert</li>
</ul>
<p>In Ergänzung könnte eine minimalistische Website auch folgende Eigenschaften haben:</p>
<ul>
<li>Minimale Verwendung von Bildern (keine, oder nur die nötigsten)</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Logo der Site in CSS-formatiertem Text, nicht als Bild</li>
</ul>
<ul>
<li><a title="Page Weight Matters | Article by Chris Zacharias" href="http://blog.chriszacharias.com/page-weight-matters">kleine Datenmenge der einzelnen Seiten</a></li>
</ul>
<ul>
<li>Kurze URLs (ohne .php, .asp, .html, Datum, Kategorien oder andere Merkmale in der URL) &#8211; schau dir als Beispiel die URL der Artikel auf dieser Website (Anm. der Red.: http://mnmlist.com) an</li>
</ul>
<p>Gibt es im Netz Beispiele dafür? Natürlich, da gibt es viele. Meine Websites <a title=": mnmlist by Leo Babauta" href="http://mnmlist.com/">mnmlist.com</a>, <a title="Zen Habits by Leo Babauta" href="http://zenhabits.net/">Zen Habits</a> und <a title="Leo Babauta" href="http://leobabauta.com/">leobabauta.com</a> sind drei Beispiele, aber es gibt noch viele andere, die ähnlich sind. Neue Netzwerke, wie <a href="https://svbtle.com/">svbtle</a>, <a title="Medium" href="https://medium.com/frontpage-picks/348a9f60e176">Medium</a> und <a title="feathe.rs" href="http://feathe.rs/201212061530">feathe.rs</a> fallen mir ein. Und da gibt es auch noch <a href="http://natewienert.com/codename-obtvse">obtvse</a>. Ich empfehle <a title="Paul Graham" href="http://www.paulgraham.com/index.html">Paul Graham</a> und <a title="Sam Stephenson" href="http://sstephenson.us/posts/on-configuration">Sam Stephenson</a>, der zwar nur einige Artikel veröffentlicht hat, aber sie sehen großartig aus.</p>
<h2><strong>Warum minimalistisch?</strong></h2>
<p>Blogger und Webdesigner verheddern sich so sehr in den Dingen, dass sie die Übersicht verlieren, was das Wichtigste ist: ein großartiges Leseerlebnis für den Leser zu gestalten. Die Person, die deine Website besucht, ist kein Kunde; kein potentieller Newsletter-Abonnent; kein Konsument von Werbeanzeigen; keine Person, die marketingtechnisch bearbeitet werden will; kein Käufer deiner Affiliate-Produkte; kein Follower auf Facebook oder Twitter … sondern sie ist einfach jemand, der sich von dem, was du geschrieben hast, etwas Information oder Unterhaltung wünscht.</p>
<p>Die Person (ich nenne sie liebevoll &#8220;mein lieber Leser&#8221; und sie ist wirklich eine Person) will nur lesen, was Du anzubieten hast und möchte vielleicht dann noch mehr lesen oder sogar den Newsletter abonnieren. All die anderen Dinge, die Du möglicherweise sonst noch auf deiner Website platzierst, sind nicht für den Leser.</p>
<p>Wenn Du für den Leser eine eindrucksvolle Leseerfahrung schaffst, wird sie oder er es anerkennen. Der Leser wird (hoffe ich) deine großartigen Inhalte lieben und dann entscheiden, ob er sie als Lesezeichen speichert, sie per E-Mail weiterleitet, sie auf sozialen Netzwerken teilt, den Newsletter abonniert oder was auch immer. Aber ohne das Leseerlebnis passiert auch der ganze Rest nicht.</p>
<p>Das ganze andere Zeug lenkt ab. Es beeinträchtigt das Erlebnis. Sicher, möglicherweise wird es dir helfen, deine Ziele als Autor/Webdesigner zu erreichen, aber es hilft dem Leser nicht seine Ziele zu erreichen. Wenn du also Ablenkungen einbaust, um deine Ziele zu erreichen, welches Signal sendest du dadurch? Dass deine Ziele wichtiger sind, als die Ziele der Person, die liebenswürdig eingewilligt hat, deine Website zu besuchen und dir Ihre Aufmerksamkeit geschenkt hat.</p>
<h2><strong>Aber worum es geht …</strong></h2>
<p><strong>Kommentare:</strong> In den meisten Fällen lenken die Kommentare von der Leseerlebnis ab. Sie sind für das Lesen nicht notwendig. Gute Diskussionen über einen Artikel können anderswo geführt werden, z. B. auf Twitter oder Facebook oder auf den Blogs von anderen, wenn sie den Artikel als wert erachten, darüber zu sprechen. Über einige Jahre hatte ich Kommentare auf meiner Website und sie waren nicht das Schlechteste, aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass sie unnötig sind.</p>
<p><strong>Newsletter-Anmeldung:</strong> Verwende weder Popups noch große Anmeldeboxen oder andere Dinge, die den Leser zum Newsletter-Abonnement auffordern, nur damit du bessere Konversions-Raten bekommst. Denn das sind unbedeutende Zahlen. Viel interessanter ist: Wie sehr hast du deinen Leser erfreut? Wie viele Leser hast du verloren, weil Du sie nicht respektiert hast, indem Du sie mit einem Popup oder in der Sidebar schreiend aufgefordert hast, den Newsletter zu abonnieren? Wem hast du mit diesem Popup geholfen? Versuche diese Zahlen mit deinen Analyse-Tools zu messen.</p>
<p><strong>Sharing:</strong> Brauchst du nicht Sharing Buttons, um auf den Social-Media-Plattformen Erfolg zu haben und eine Millionen Follower zu bekommen? Nein, und das ist auch überhaupt nicht wichtig. Ich habe meinen Erfolg zum größten Teil ohne Sharing Buttons erzielt (ich hatte sie eine Weile, habe sie aber entfernt), weil worauf ich mich fokussiere, ist das, was der Leser am meisten will &#8211; den Artikel. Wenn sie ihn teilen wollen, wissen sie, wie es zu tun ist. Und für jene, die sich nur für den Artikel interessieren, ruiniert es ihr Leseerlebnis, wenn sie eine Millionen Sharing Buttons im Gesicht haben.</p>
<p><strong>Analysen:</strong> Wie kann ich ohne Analysen wissen, ob mein Blog bzw. meine Leserschaft wächst? Du kannst es nicht wirklich wissen und ehrlich, es ist auch nicht so wichtig, wie die Leute denken. Ich habe früher die Statistiken meines Blogs verfolgt und wenn du so etwas verfolgst, wird es zu deiner Welt. Du sorgst dich so sehr um das Wachstum deines Blogs, dass du Dinge tust, die direkt darauf abzielen, die Zahlen zu erhöhen. Und das ist verrückt &#8211; die Zahlen sind nicht so wichtig. Was zählt, ist deinen Lesern zu helfen, ihr Leben zu (ver-)ändern. Und das machst du nicht, indem du dir um Zahlen Sorgen machst, sondern das machst du, indem du dich um deine Leser kümmerst. Und wenn du das tust, kommt das Wachstum als Nebenprodukt deiner Großartigkeit.</p>
<p><strong>Geld verdienen:</strong> Ich bin der festen Überzeugung, man sollte seinen Lebensunterhalt verdienen, indem man Dinge tut, die man liebt. Aber fühlt es sich wirklich gut an, seine Leser zu zwingen Scheiß-Werbeanzeigen anzuschauen oder einen &#8220;Sponsored by&#8221;-Artikel im Postfach zu sehen, so dass Du eventuell ein paar Dollar machst? Ich habe das früher auch so gemacht und es hat an mir genagt, denn ich selbst hasse Werbung. Werbung ist eine alltägliche Belästigung, die wir hinnehmen, um das zu bekommen, was wir wollen (Nachrichten sehen, uns unterhalten lassen, mit dem Bus fahren, gute Artikel lesen), aber warum solltest du deine Leser dieser Belästigung aussetzen? Als Autor oder Webdesigner kannst Du auch ohne Werbung Geld verdienen &#8211; ohne ein schleimiger Verkäufer zu sein. Bau dir einfach ein Publikum auf, indem du nützlich und vertrauenswürdig bist und hilf ihnen dann mit Büchern, Kursen/Seminaren, Software, einem Service oder was auch immer du kreieren kannst, das ihnen noch weiter hilft. Geld verdienen, indem man Menschen hilft? Jetzt fühlt sich das gut an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><em>Der Original-Artikel <a title="&quot;minimal web&quot; by Leo Babauta" href="http://mnmlist.com/w">“minimal web” </a>von Leo Babauta wurde am 26. Dezember 2012 auf mnmlist.com veröffentlicht. Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche.</em></h5>
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		<title>All unsere Fantasien</title>
		<link>http://zenmonkey.de/fantasien/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 May 2013 21:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück & Zufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[von Leo Babauta via mnmlist &#124; &#160; Wir alle verbringen viel Zeit unseres Lebens mit Fantasien. In diese Beobachtung schließe ich mich ein: Ich fantasiere darüber ein einfaches, minimalistisches Leben zu leben; Ich träume davon fremde Wunder zu bereisen; Ich stelle mir vor, einen schönen Körper zu haben, ein großartiger Schriftsteller zu sein; der perfekte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>von Leo Babauta via mnmlist |</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir alle verbringen viel Zeit unseres Lebens mit Fantasien.</p>
<p>In diese Beobachtung schließe ich mich ein: Ich fantasiere darüber ein einfaches, minimalistisches Leben zu leben; Ich träume davon fremde Wunder zu bereisen; Ich stelle mir vor, einen schönen Körper zu haben, ein großartiger Schriftsteller zu sein; der perfekte Vater zu sein, und so weiter und so weiter.</p>
<p>So verbringen wir viel Zeit unseres Lebens. Ziele sind Fantasien. Manchmal werden Fantasien wahr &#8211; aber trotzdem ist die Realität, die dann wahr wird, nicht exakt das, was wir uns erträumt haben. Es ist enttäuschend.</p>
<p>Wenn du kürzlich die Werbung des iPhone 5 gesehen hast, träumst du möglicherweise davon, es zu besitzen (oder irgendein anderes Gadget dieser Art). Du träumst davon, dass es dein Leben verbessert, dass du dich cooler fühlen wirst. Du hast ein besseres Selbstbild von dir, wenn du dieses unglaubliche Gadget benutzt. Es ist Teil eines schönen, einfachen, produktiven Lebens, dass du dir erträumst &#8211; und das iPhone 5 wird dir helfen, es dies erreichen!</p>
<p>Natürlich ist das nicht wahr. Das iPhone 5 ist möglicherweise schneller und leichter, hat eine bessere Kamera und ein schöneres Design … aber nichts von diesen Dingen wird dein Leben wirklich besser machen. Wird es dir bei den Aufgaben, die du normalerweise erledigst, helfen ein paar Sekunden einsparen? Sicherlich. Werden deine Fotos schöner sein? Ja. Aber mal diese Vorstellung außer Acht gelassen, wie sehr wird sich dein Leben tatsächlich verändern?</p>
<p>Denk an das Leben bevor es iPhones gab. Wir waren in der Lage auch ohne sie zu arbeiten. Wir liefen umher, ohne E-Mails zu checken oder Twitter, oder unsere Geldanlagen, aber irgendwie … haben wir überlebt. Auf dem Weg nach Hause oder zur Arbeit war es uns möglich ein paar Minuten oder eine Stunde zu warten. Wir konnten vielleicht nicht so einfach nach Restaurants suchen, aber wir haben &#8211; wunderbarerweise &#8211; trotzdem Nahrung gefunden.</p>
<p>Das Leben hat sich möglicherweise verändert, aber der Besitz dieses Gerätes hat nicht die fundamentale Natur unseres Lebens verändert. Diese Fantasie ist nicht wahr geworden.</p>
<p>Vielleicht klingt das so, als wenn ich auf dem iPhone herumhacke, aber das ist nicht meine Absicht. Es steht nur symbolisch für ein allgegenwärtiges Phänomen in unseren Köpfen &#8211; den Fantasien, die wir haben und wie die Realität diesen niemals gerecht wird. Wir sind dann von der Realität enttäuscht, auch wenn diese tatsächlich fantastischer als unsere Fantasien selbst ist.</p>
<p>Minimalismus ist auch so eine Fantasie. Leute steigen darauf ein, weil es eine liebenswerte Idee ist, bescheiden zu leben, achtsam zu sein, einen spartanischen Arbeitsplatz und Wohnraum zu haben. Ich bin darauf eingestiegen &#8211; absolut. Aber Minimalismus muss keine Fantasie sein: Ich nutze es auch als Werkzeug zur Achtsamkeit, um noch bewusster zu leben, um mich daran zu erinnern, was wichtig ist.</p>
<p>Minimalismus kann ein Werkzeug sein, uns daran zu erinnern, dass wenn wir Gadgets oder auch etwas anderes kaufen, wir uns tatsächlich fast immer in eine Fantasie einkaufen. Und wir können uns auch daran erinnern, dass wir keine Fantasien brauchen, um glücklich zu sein. Wir haben etwas genau vor uns: Realität.</p>
<p>Realität, ohne Fantasien, ist perfekt. Es ist ein Geschenk. Lasst uns lernen, sie zu lieben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><em>Der Original-Artikel <a title="&quot;all our fantasies&quot; – Leo Babauta on mnmlist" href="http://mnmlist.com/fantasies" target="_blank">“all our fantasies”</a> von Leo Babauta wurde am 14. September 2012 auf mnmlist.com veröffentlicht. In deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche.</em></h5>
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		<item>
		<title>12 Lebensregeln</title>
		<link>http://zenmonkey.de/12-lebensregeln/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2013 21:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Graig Ballantyne]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[von Graig Ballantine via Zen Habits &#124; &#160; Eines der Dinge, die ich an Menschen bewundere, die bezüglich Ihrer Ernährung starke Glaubenssätze haben, ist ihr dogmatisches Verhalten. Zum Beispiel ein Vegetarier, der unter keinen Umständen jemals Fleisch essen wird. Es gibt da kein &#8220;gut, wenn alle anderen einen Burger essen, dann werde ich dieses eine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>von Graig Ballantine via Zen Habits |</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eines der Dinge, die ich an Menschen bewundere, die bezüglich Ihrer Ernährung starke Glaubenssätze haben, ist ihr dogmatisches Verhalten.</p>
<p>Zum Beispiel ein Vegetarier, der unter keinen Umständen jemals Fleisch essen wird. Es gibt da kein &#8220;gut, wenn alle anderen einen Burger essen, dann werde ich dieses eine Mal ausnahmsweise auch einen essen.&#8221;</p>
<p>Doch so funktioniert das nicht.</p>
<p>Nicht, wenn Vegetarier die starke persönliche Philosophie haben, dass sie niemals jemals Fleisch essen werden.</p>
<p><strong>Und diese starke persönliche Philosophie führt sie zu einem Verhalten, das frei von Schuldgefühlen und kongruent mit ihren Zielen ist.</strong></p>
<p>Ich habe meinen Klienten, die ihr Gewicht reduzieren wollen, ebenfalls empfohlen, ihre eigene persönliche Philosophie zu entwickeln &#8211; im Wesentlichen ein Set von Regeln, welche (bestimmte) Entscheidungen vorschreiben. Und auch ich habe mir meine eigenen Regeln erschaffen, welche bestimmen, wie ich mein Leben lebe, um Schuldgefühle, Stress und die Verschwendung emotionaler Energie zu reduzieren.</p>
<p>Nun ist es nicht die Absicht dieses Artikels, zu behaupten, dass meine persönlichen Philosophien falsch oder richtig sind. Stattdessen führe ich sie hier einfach auf, um Dich zu ermutigen, Deine eigenen Regeln aufzustellen, um ein besseres, produktiveres und stressfreieres Leben zu führen.</p>
<p>Möglicherweise hast Du Deine eigenen Regeln im Kopf, aber ich ermutige Dich, sie aufzuschreiben und für jeden Aspekt Deines Lebens ein Set von Regeln zu entwickeln &#8211; von Gesundheit und Finanzen bis hin zu Familie und Beruf (Business).</p>
<h2><strong>Die 12 Regeln von Craig</strong></h2>
<p>Dies sind die 12 Regeln, nach denen ich lebe:</p>
<p>1. Ich gehe an allen sieben Tagen der Woche zur gleichen Zeit ins Bett und stehe zur gleichen Zeit auf (21 Uhr und 5 Uhr). Ich weiche von diesem Plan nicht ab, es sei denn, es ist durch eine wichtige (und dieses Wort verwende ich nicht leichtfertig) arbeitsbedingte oder soziale Funktion begründet. Ich halte mich an eine Ernährung aus ganzen und natürlichen Nahrungsmitteln, vermeide Koffein nach 13 Uhr und vermeide Alkohol drei Stunden vor meiner Bettzeit.</p>
<p>2. Ich schreibe jeden Morgen als erstes für mindestens 60 Minuten.</p>
<p>3. Ich lese meine E-Mails nicht vor 9 Uhr morgens</p>
<p>4. Ich unterhalte mich nicht am Telefon, es sei denn, es handelt sich um ein Interview oder eine Telefonkonferenz.</p>
<p>5. Ich mache mir am Ende eines jeden Arbeitstages eine ToDo-Liste. Und das erste, was ich am nächsten Morgen mache ist, ich folge dieser ToDo-Liste. Ich lese das, was ich täglich zu lesen habe, am Ende eines jeden Arbeitstages und schreibe in ein Dankbarkeits-Journal. <strong>Ich bin jeden Tag dankbar, dass ich </strong>schon in so jungen Jahren erkannt habe, was meine Mission ist und was ich mit meinem Leben anstellen will.</p>
<p>6. Ich engagiere mich nicht in Konfrontationen mit irgendjemandem &#8211; weder persönlich noch online. Das ist eine Verschwendung von Zeit und Energie. <strong>Wenn ich Schaden verursacht habe, </strong>bitte ich um Entschuldigung und bringe die Situation in Ordnung. Wie auch immer, wenn jemand etwas, das ich tue oder getan habe, einfach nicht mag oder nicht meiner Meinung ist, ist das ok. Aber ich werde mich nicht darüber streiten.</p>
<p>7. Ich lasse mich von diesen zwei Sätzen leiten: <strong>a) &#8220;Nichts ist von Bedeutung.&#8221;</strong> – Ich meine damit, dass das Streiten im Internet nichts (ver-)ändert. Ich kann nur auf die wichtigen Hauptziele, die ich mir für mein Leben gesetzt habe, hinarbeiten &#8211; dass ich eine Vision habe, anderen zu helfen und dass keine Zeit dafür ist, belanglosen Auseinandersetzungen Raum zu lassen. <strong>b) &#8220;Es wird schon bald alles vorbei sein.&#8221;</strong> – Dies dient mir jeweils in guten und in schlechten Zeiten. In schwierigen Zeiten, z. B. schlechten Tagen, sorgenvollen Zeiten oder intensiven körperlichen Anstrengungen oder Beschwerden, weiß ich, dass dies alles bald vorüber sein wird. Eine kleine Menge von Leid wird später vergessen sein, wenn ich mich am Lohn meiner Arbeit erfreue. Und in guten Zeiten werde ich mich daran erinnern, dass das Leben kurz ist, und dass ich Dinge tun muss, die jetzt zählen und egal, wie gut die Dinge laufen, brauche ich mich nicht verweichlichen und träge werden lassen, <strong>da ich für diese kurze Zeit zu vieles zu bewerkstelligen habe.</strong></p>
<p>8. Alles, was mir geschieht &#8211; gut sowie schlecht &#8211; unterliegt meiner persönlichen Verantwortung. Ich gebe niemandem die Schuld, außer mir selbst. Dies sind die Entscheidungen, die ich getroffen habe &#8211; dies ist das Leben, das ich lebe. <strong>Ich werde die Konsequenzen meiner Handlungen akzeptieren.</strong></p>
<p>9. Ich werde nicht eher aufhören, bis ich einer Millionen Frauen und Männern geholfen habe, ihr Leben zu (ver-)ändern &#8211; körperlich, finanziell oder emotional.</p>
<p>10. Ich werde keine Person sein, die ich nicht sein will. Ich werde nicht kleinlich, eifersüchtig, neidisch sein oder mich einer anderen dieser bequemen Emotionen hingeben. <strong>Ich werde nicht über andere lästern oder schlecht von ihnen reden, </strong>unabhängig davon, mit wem ich zusammen bin oder in welcher Umgebung ich mich befinde. Ich werde nicht negativ sein, wenn es einfacher ist, positiv zu sein. Ich werde andere nicht verletzen, wenn es möglich ist zu helfen. Ich werde die Versuchungen, Situationen und Umgebungen in meinem Leben erkennen, die ich vermeiden muss und werde sie tatsächlich vermeiden, auch wenn es bedeutet, dass ich Beziehungen zu anderen verliere, die in diesen Umgebungen &#8220;leben&#8221;. Es ist mein Leben und das zählt mehr, als das, was andere Leute von mir denken.</p>
<p>11. <strong>&#8220;Ich werde das Kind in mir immer lebendig halten.&#8221; </strong>- Frank McKinney. I werde jeden Tag lachen. Das ist nicht schwer, wenn man Freunde &#8211; und so einen Hund &#8211; hat, wie ich sie habe. Und wenn sie mich nicht zum Lachen bringen, gibt es jede Menge Comedy auf Netflix.</p>
<p>12. &#8220;Ich werde mit Aufrichtigkeit und Gefühl schreiben.&#8221; &#8211; Ted Nicholas. Ich habe schon lange aufgegeben, mich darum zu kümmern, wie andere über mich urteilen. Was mehr als die Meinung anderer zählt, ist die Anzahl der Menschen, denen<strong> ich </strong><strong>durch mein Schreiben mit Rat und Ermutigung helfen kann.</strong> Die stärksten Songs sind von Liedermachern geschrieben worden, die ihre Seelen entblößt haben. Also, packen wir es an &#8211; Geht nicht, gibt´s nicht. Lasst uns alles herausbringen. Ich werde nicht so vielen Menschen helfen, wie ich könnte, wenn ich die &#8220;wirklichen Informationen&#8221; für mich behalte. Ich verstehe jetzt auch besser als jemals zuvor, dass man manchmal &#8220;ablehnend schreiben&#8221; muss, um genau die Leser stark anzuziehen, die man sich wünscht.</p>
<p>So, das war´s. Diese 12 Regeln erlauben mir mein Leben mit weniger Schuldgefühlen, mehr Energie sowie mehr Produktivität zu leben, als wenn ich diese persönlichen Philosophien nicht skizziert hätte.</p>
<p>Ich weiß, es wird jetzt zwei Arten von Reaktionen auf diesen Inhalt geben. Erstens, einige werden es ablehnen &#8211; und mich ablehnen.</p>
<p>Aber diesen Menschen sage ich, dass der Sinn dieser Liste nicht darin besteht, da zu sitzen und zu denken, &#8220;Oh, was für ein Verrückter. Ich will mit dem Kerl niemals etwas zu tun haben.&#8221;</p>
<p><strong>Das Ziel dieser Liste, dieser Idee, dieses Artikels ist stattdessen einfach Dein Denken anzuregen.</strong></p>
<p>Und dies ist die zweite Art von Reaktion, die Du bezüglich dieses Artikels haben kannst.</p>
<p>Das ist die Reaktion der Leute, die mich interessieren &#8211; jene Menschen, die erkennen werden, dass das was sie zurück hält, nicht ein Mangel an Wissen ist (da das Wissen überall und frei verfügbar ist), sondern stattdessen das Treffen von Entscheidungen.</p>
<p>Hör zu, ich weiß, dass Du jede Woche Entscheidungen triffst, die Dich mit Schuldgefühlen und Gewissensbissen zurücklassen, während Du andererseits Entscheidungen triffst, von denen Du weißt, dass sie richtig sind &#8211; auch wenn es schwierig war, sie zu treffen.</p>
<p>Wärst Du nicht besser dran, wenn Du MEHR richtige Entscheidungen mit weniger Anstrengung treffen würdest?</p>
<p>Natürlich und genau das ist der Punkt, wo Deine Lebensregeln, Deine persönlichen Philosophien, ins Spiel kommen.</p>
<p><strong>Mit diesem Artikel habe ich Dir ein Modell gegeben, so dass Du Deine eigenen persönlichen Philosophien entwickeln kannst, die Dir erlauben, die richtige Entscheidung zu treffen und weniger Entscheidungen, die Dir Gewissensbisse bereiten.</strong></p>
<p>Indem Du mehr richtige Entscheidungen triffst, wirst Du als Ergebnis Deinen Zielen näher kommen und weniger Frustration erleiden. Das Leben wird einfacher, wenn Du erst beginnst, Dich an Deine eigenen persönlichen Philosophien zu halten &#8211; und Dich nicht darum sorgst, was andere denken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><em>Der Original-Artikel <a title="&quot;12 Rules to Live By&quot; – Graig Ballantyne on Zen Habits" href="http://zenhabits.net/12rules/" target="_blank">“12 Rules to Live By”</a> von Graig Ballantyne, <a href="http://transformationcontest.com/" target="_blank">The $100K Transformation Contest,</a> wurde als Gast-Post am 3. Januar 2013 von Leo Babauta auf Zen Habits veröffentlicht. </em><em>In deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche.</em></h5>
<p><strong>Lies mehr von Craig Ballantyne in seinem <a href="http://transformationcontest.com/">$100K Transformation Contest</a> und melde Dich heute an (es ist gratis).</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein absichtsvolles Leben</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 21:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation & Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele von uns gehen zwar wach durchs Leben, folgen aber (Verhaltens-)Mustern, die sie über die Jahre entwickelt haben. Ob zu Hause, auf der Arbeit oder online erledigen wir völlig mechanisch und ohne große Vorausschau irgendwelche Dinge. Im Gegensatz dazu steht die Idee eines absichtsvollen Lebens, indem alles was Du tust mit Bewusstheit getan wird und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von uns gehen zwar wach durchs Leben, folgen aber (Verhaltens-)Mustern, die sie über die Jahre entwickelt haben. Ob zu Hause, auf der Arbeit oder online erledigen wir völlig mechanisch und ohne große Vorausschau irgendwelche Dinge.</p>
<p>Im Gegensatz dazu steht die Idee eines absichtsvollen Lebens, indem alles was Du tust mit Bewusstheit getan wird und einen Deiner Kernwerte erfüllt (z. B. Mitgefühl). Dabei wird alles mit bewusster Absicht ausgeführt.</p>
<p>Es stimmt, dass viele Dinge, die wir tun, eine Art Absicht verfolgen – z. B. spüle ich das Geschirr, weil ich kein unordentliches Haus oder Ungeziefer in meiner Küche haben will; ich fahre zur Arbeit, weil ich meinen Lebensunterhalt verdienen muss; ich fahre meine Kinder zur Schule, weil sie lernen müssen. Aber indem wir diese Aktivitäten täglich wiederholen, verblasst die Absicht und verschwindet im Hintergrund, so dass wir sie kaum noch wahrnehmen. Wir haben die ursprüngliche Absicht (dieser Aktivitäten) vor langer Zeit mal ergründet und brauchen jetzt nicht mehr darüber nachzudenken.</p>
<p>Wie wäre es, wenn sich das ändern würde?</p>
<p>Wie wäre es, wenn wir uns der Absicht unserer Handlungen sehr bewusst wären? Wie würde dies die Handlung selbst und Dein Leben beeinflussen?</p>
<p>Wie wäre es, wenn Du Dein Geschirr spülen und vorher zu Dir sagen würdest, dass Du dies als einen Dienst für Deine Familie tust, um sie glücklich zu machen und als eine Art Meditation für Dich selbst, um Achtsamkeit zu üben? Das Geschirrspülen würde so plötzlich mehr an Bedeutung gewinnen und weniger langweilig zu sein.</p>
<p>Der einzige Unterschied liegt in der Absicht.</p>
<p>Wie wäre es, wenn man vor der Fahrt zur Arbeit erst einmal mental eine Absicht erklärt, auf der Arbeit anderen zu helfen, um Menschen glücklich zu machen, um durch die Arbeit Zufriedenheit zu erlangen? Die Fahrt könnte viel glücklicher verlaufen und Du würdest möglicherweise weniger wütend werden, wenn Dich unvermeidlich mal jemand im Verkehr schneidet.</p>
<p>Das ist ein absichtsvolles Leben.</p>
<p>Ich übe das Stück für Stück – nicht immer, aber zunehmend mehr. Und wenn ich es tue, ist mein Leben anders. In jeder Handlung zielgerichteter, bewusster erlebt und zufriedener.</p>
<p>Eine einfache Übung der Absichtlichkeit: Halte vor der nächsten Aktivität – auf der Arbeit oder online – für einen Moment inne, schliesse die Augen und äußere in Gedanken Deine Absicht. Wozu tust Du das? Ist es aus Leidenschaft für andere oder für Dich selbst? Ist es um jemand anderen glücklicher zu machen? Um die Welt zu verbessern? Aus Dankbarkeit für die Arbeit und die Liebenswürdigkeit anderer?</p>
<p>Und dann, während Du die Handlung ausführst, achte auf Deine Absicht .</p>
<p>Das ist ein kleiner Schritt, aber in diesen wenigen Momenten wirst Du ein absichtsvolles Leben führen.</p>
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<h5><em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/intentional/">An Intentional Life</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 14. August 2012 veröffentlicht.<br />
</em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		<title>7 Lektionen für mehr Inspiration</title>
		<link>http://zenmonkey.de/inspiration/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2012 23:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation & Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[Prokrastination]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>

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		<description><![CDATA[Du bist von Trägheit und Prokrastination (Aufschieberitis) überwältigt, fühlst Dich unmotiviert, steckst fest und kommst nicht in die Gänge. Du bist nicht allein. Das ist eine Gemeinsamkeit unseres menschlichen Seins und die Lösung ist schwer fassbar, steht niemals still und will auch nicht leicht gefasst werden. Du bist da nicht allein und in dieser Verbindung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Du bist von Trägheit und Prokrastination (Aufschieberitis) überwältigt, fühlst Dich unmotiviert, steckst fest und kommst nicht in die Gänge.</p>
<p>Du bist nicht allein. Das ist eine Gemeinsamkeit unseres menschlichen Seins und die Lösung ist schwer fassbar, steht niemals still und will auch nicht leicht gefasst werden.</p>
<p>Du bist da nicht allein und in dieser Verbindung mit Deinen Brüdern und Schwestern liegt Hoffnung. Ich bin hier mitten unter Euch und habe einige wenige magere Lösungen gefunden. Und wenn ich das Problem lösen kann, dann kannst Du das auch. Wenn andere es bewältigt haben, so ist es Dir auch möglich. Hier sind einige Wege, über die ich Inspiration gefunden habe.</p>
<p><strong>eins:</strong> Diesen Morgen, als ich mich zum Schreiben hinsetzte, hatte ich einige Ideen zu verschiedenen Blog-Artikeln, von denen ich aber nicht wirklich begeistert war. Also habe ich auf Twitter gefragt, &#8221; Womit hast Du Probleme, bei denen ich helfen kann?&#8221; Verschiedene Leute antworteten: Faulheit, Motivation, Prokrastination, in die Gänge kommen. Etwas zu haben, bei dem ich helfen kann, inspirierte mich zu schreiben.</p>
<p><strong>lektion: </strong>Inspiration kann daraus hervorgehen, einen Weg zu finden, anderen zu helfen.</p>
<p><strong>zwei: </strong>Mein achtjähriger Sohn sah gelangweilt aus und fragte mich etwas über eine (kurze) Novelle, die er las. Er zeigte mir das Buch und ich forderte ihn heraus heute vier Kapitel zu lesen. Sein Gesicht erhellte sich und er fing an zu lesen.</p>
<p><strong>lektion: </strong>Eine Herausforderung zu schaffen kann eine Inspiration sein.</p>
<p><strong>drei:</strong> Ich habe Probleme mit Prokrastination, dem Aufschieben von Dingen, wie jeder andere auch. Üblicherweise löse ich diese, 1.) wenn ich in meinem Geist herauskristallisiere, was ich im Moment am liebsten machen möchte und was am wichtigsten ist; 2.) wenn ich alle Ablenkungen ausräume und 3.) wenn ich einfach anfange. Als ich begonnen habe diesen Artikel zu schreiben, habe ich alle anderen Browser-Tabs geschlossen (für einige Lesezeichen angelegt, um sie später zu lesen) und habe in WordPress nur die Seite &#8220;Neuen Artikel erstellen&#8221; geöffnet. Dann habe ich den Button &#8220;Vollbildmodus&#8221; angeklickt, so dass außer der Schreibbox alles andere verschwand. Und dann habe ich auch in Google Chrome den &#8220;Präsentationsmodus&#8221; aktiviert, so dass alles andere auf meinem Computer-Bildschirm ausgeblendet wurde. Jetzt existieren nur ich und diese Worte.</p>
<p><strong>lektion:</strong> Räume alles andere weg und gestalte etwas.</p>
<p><strong>vier:</strong> Morgens wenn ich mir selbst sage, dass ich Fitness-Übungen machen will, mich dehnen oder meditieren will, fühle ich mich manchmal träge und fühle mich nicht motiviert. Anstatt mich aber selbst zu motivieren etwas zu tun, dass 10, 20 oder 30 Minuten in Anspruch nehmen könnte, fokussiere ich mich stattdessen einfach auf die kleinste Aktivität: anzufangen. Um zu meditieren oder mich zu dehnen, brauche ich nur meinen Hintern auf ein Kissen (oder den Boden) zu bewegen. Um Fitness-Übungen zu machen, brauche ich nur meine Schuhe zu binden und aus der Tür zu gehen. Wenn ich einmal begonnen habe, ist der Rest einfach und ich bin immer glücklich, dass ich es getan habe.</p>
<p><strong>lektion: </strong>Beweg Deinen Hintern auf ein Kissen. Warte nicht auf Motivation, beginne einfach. Die Motivation wird kommen.</p>
<p><strong>fünf:</strong> Als ich heute Morgen zu schreiben begann, hörte ich etwas, das sich wie Opernmusik anhörte und durch die Wände meines Nachbarhauses drang. Was für ein schöner Klang, um dabei zu schreiben! Ich begann sofort selbst Opernmusik abzuspielen und die erbauliche Schönheit beeinflusste meinen Kreativitätsprozess.</p>
<p><strong>lektion:</strong> Umgib Dich selbst mit Inspiration. Musik, Kunst, tolle Bücher, faszinierende Menschen.</p>
<p><strong>sechs:</strong> Wenn ich mich träge fühle und zu nichts Lust habe, erinnere ich mich selbst an das Geschenk, welches mir gegeben ist. Ich lebe ein erstaunliches Leben und die Freude, die mir diese Welt und die Menschen um mich herum machen, ist ein vollkommenes Wunder. Dann frage ich mich, &#8220;Ist das, die Art, wie ich dieses Wunder nutzen möchte?&#8221; Was für eine totale Verschwendung von etwas so Perfektem und so Tiefgründigem, die kurze Zeit, die ich in diesem Leben habe, mit Müßiggang und Faulheit zu verbringen. Ich meine damit nicht, nichts zu tun, wenn es ein Nichts ist, das mich glücklich macht. Aber ich will auch etwas schaffen, dass Menschen hilft, anderen gegenüber mitzufühlen und etwas erfüllendes und erfreuliches zu tun. Also mache ich es.</p>
<p><strong>lektion:</strong> Sei für das Wunder des Lebens dankbar und frage Dich, wie Du es verbringen willst. Dann gestalte etwas, was das Leben anderer verbessert.</p>
<p><strong>sieben:</strong> Ich lese Blogs von faszinierenden Menschen, die inspirierende Dinge tun. Oft schreiben sie über etwas, an dem sie gerade arbeiten und das entfacht dann eine Idee und das Verlangen in mir, auch etwas richtig cooles zu machen. Gestern ist das so passiert und ich habe dann Stunden damit verbracht, mir etwas richtig Großes zu erträumen. Möglicherweise wird es nie geschehen, aber das ist nicht der ausschlaggebende Punkt. Weil ich mich (virtuell) mit inspirierten Menschen umgebe, ist es wahrscheinlicher, dass ich von Inspiration getroffen werde.</p>
<p><strong>lektion:</strong> Warte nicht, bis Dich die Inspiration trifft – Du musst ihr auf halbem Weg entgegen gehen. Wenn Du von einem Blitz getroffen werden willst, gehe bei einem Gewitter mit einer Metallstange nach draussen. Schreie nach den donnernden Göttern und fordere sie heraus, Dich zu treffen.</p>
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<h5><em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/inspired/">Be Inspired</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 10. August 2012 veröffentlicht.<br />
</em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		<title>6 Tipps um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren</title>
		<link>http://zenmonkey.de/6-tipps-um-mit-dem-fahrrad-zur-arbeit-zu-fahren/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2012 21:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Morgen bin ich mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren (eine Strecke von ca. 16 Kilometern) und es hat sich großartig angefühlt. Das war jetzt das zweite Mal, dass ich das gemacht habe – letzte Woche auch – und ich hoffe es künftig etwas regelmäßiger zu tun. Mein Ziel ist, etwas Training zu bekommen (ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen bin ich mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren (eine Strecke von ca. 16 Kilometern) und es hat sich großartig angefühlt. Das war jetzt das zweite Mal, dass ich das gemacht habe – letzte Woche auch – und ich hoffe es künftig etwas regelmäßiger zu tun.</p>
<p>Mein Ziel ist, etwas Training zu bekommen (ich trainiere für einen Triathlon) während ich auch die Umwelt schone und Spritgeld einspare. So stark, wie die Benzinpreise in den letzten Jahren gestiegen sind, ist es frustrierend, nichts dagegen tun zu können – aber jetzt kann ich das.</p>
<p>Trotzdem das Radfahren mitten im Verkehr ein bisschen beängstigend ist, muss ich sagen, dass es eine tolle Erfahrung war. Nicht nur, dass ich mich gut gefühlt habe, dass ich dadurch dieses Training bekomme, sondern ich hatte bei der Fahrt zur Arbeit eine tolle Aussicht auf die Natur und es war sehr viel geruhsamer und entspannender, als die nomale Fahrt mit dem Auto. Ich hoffe letztendlich meine Ausdauer soweit aufzubauen, dass ich mindestens drei bis vier Mal pro Woche, oder sogar an fünf Tagen mit dem Rad zur Arbeit und zurück fahren kann, aber ich gehe es langsam an, da ich noch nicht so geübt im Radfahren bin.</p>
<p><strong>Tipps um mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren</strong></p>
<p>•	<strong>Plane im Voraus</strong>. Einer der Gründe, warum Menschen nicht mit dem Fahrrad pendeln, selbst wenn sie eins haben, ist, dass sie nicht verschwitzt sein wollen. Ich bin in der glücklichen Lage, dass mein Arbeitgeber eben eine neue Dusche installiert hat, aber auch vorher plante ich die Dusche eines Nachbar-Büros oder eines in der Nähe gelegenen Fitness-Studios zu nutzen (selbst in einem Fitness-Studio Mitglied zu werden, ist billiger als das Benzin). Du wirst auch Seife, Deodorant und ein Handtuch sowie andere Hygieneartikel benötigen. Und dann ist da noch die Sache, wie Du Deine Kleidung zur Arbeitsstelle bringst, was mein nächster Tipp ist.</p>
<p>•	<strong>Deponiere Deine Kleidung vorher auf der Arbeit</strong>. Du könntest sie in einen Rucksack packen, um sie auf Deinem Rücken zu transportieren, aber das lässt Dich am Rücken schwitzen. Du könntest sie auch in einem Korb legen und auf dem Gepäckträger transportieren, was eine gute Option ist, aber vielleicht willst Du aus bestimmten Gründen nicht, dass Deine Kleidung verknittert. Die Lösung, die ich nutze (und es ist keine originelle Idee)	 ist, die Kleidung einen Tag vorher mit auf die Arbeit zu nehmen. Das spart auch ein paar Pfunde extra, die ich sonst auf meinem Fahrrad transportieren muss und was für Anfänger wie mich schon ein Thema ist. Die könntest die Kleidung sogar für den Rest der ganzen Woche mitbringen.</p>
<p>•	<strong>Irgendein altes Fahrrad reicht aus.</strong> Du brauchst kein schickes Rennrad, Touring-Rad oder sonst etwas, um zur Arbeit zu fahren. Wenn Du ein altes Mountain-Bike hast, wie ich, dann ist das gut genug. Um zu starten, musst Du nicht jede Menge Geld für ein Rad und Ausrüstung ausgeben. Später kannst Du immer noch, nach und nach, etwas mehr investieren, aber was immer Du bereits hast, ist im Moment gut genug.</p>
<p>•	<strong>Nimm Dir einen Ersatz-Schlauch und Werkzeug mit und mach Dich damit vertraut, wie man einen Reifen wechselt.</strong> Du weißt nie, ob und wann Du &#8220;einen Platten&#8221; (Reifen) kriegst und dann willst Du nicht gezwungen sein mit Deinem Rad mehrere Kilometer zu laufen. Ein Reparatursatz ist gut, aber es ist einfacher, wenn Du nur einen Ersatz-Schlauch, eine Pumpe und das richtige Werkzeug dabei hast, so dass Du einen durchstochenen Schlauch gegen einen neuen austauschen kannst und den alten später zu Hause flicken kannst.</p>
<p>•	<strong>Fahre sicher. </strong>Das versteht sich natürlich von selbst, aber bevor Du Dich raus in den gefährlichen Verkehr begibst, ist es gut ein paar Tipps (siehe untenstehende Links) über Fahrrad-Sicherheit zu lesen.</p>
<p>•	<strong>Es ist ein Wahnsinnsspaß! </strong>Radfahren macht jede Menge Spaß, wie ich in den letzten Wochen entdeckt habe und mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren ist sehr viel besser als mit dem Auto zu fahren. Probiere es aus. Du wirst es lieben.</p>
<p>Wie immer, habe ich für Euch alle einige Links zusammengestellt:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.commutebybike.com/">Commute by Bike</a> blog</li>
<li>Paul Dorn’s <a href="http://www.runmuki.com/commute/">Bike Commuting Tips</a></li>
<li><a href="http://bicycleuniverse.info/transpo/commuting-article.html">Bicycle Commuting: The going-to-work workout</a></li>
<li>City of Austin: <a href="http://www.austintexas.gov/department/bicycle-program-0">Bicycle Commuting Tips</a></li>
<li><a href="http://bikecommutetips.blogspot.de/">Bike Commute Tips</a> blog</li>
<li>Josh’s <a href="http://www.elsewhere.org/journal/archives/2007/01/30/bike-progress/">Bike Progress</a></li>
<li><a href="http://aboutthebike.blogspot.de/">It’s About the Bike</a></li>
<li><a href="http://www.sonic.net/~douglasi/bike/bill.htm">Commute by Bike! Be a part of the solution.</a></li>
</ul>
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<h5>–<br />
<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/6-tips-for-commuting-to-work-by-bike/">6 Tips for Commuting to Work by Bike</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 30. Januar 2007 veröffentlicht. </em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stell Dir vor&#8230;</title>
		<link>http://zenmonkey.de/stell-dir-vor/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 00:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chris Guillebeau]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation & Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[Anmerkung des Herausgebers: Dies ist ein Gast-Artikel von Chris Guillebeau von ChrisGuillebeau.com auf Zen Habits. Stell Dir ein Leben vor, in dem Du Deine gesamte Zeit nur für Dinge aufwendest, die Du tun willst. Stell Dir vor, dass Du Deine Dir größtmögliche Aufmerksamkeit einem Projekt widmest, dass Du selbst gestaltest, anstatt als Rädchen in einer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Anmerkung des Herausgebers: Dies ist ein Gast-Artikel von Chris Guillebeau von <a title="Chris Guillebeau | Blog" href="http://chrisguillebeau.com/" target="_blank">ChrisGuillebeau.com</a> auf Zen Habits.</em></h5>
<p>Stell Dir ein Leben vor, in dem Du Deine gesamte Zeit nur für Dinge aufwendest, die Du tun willst.</p>
<p>Stell Dir vor, dass Du Deine Dir größtmögliche Aufmerksamkeit einem Projekt widmest, dass Du selbst gestaltest, anstatt als Rädchen in einer Maschine zu arbeiten, die nur existiert, um andere Leute reich zu machen.</p>
<p>Stell Dir vor, dass Du Deinem Chef einen Brief überreichst, in dem zu lesen ist, &#8220;Lieber Chef, ich schreibe Dir, um Dich wissen zu lassen, dass Deine Dienste nicht mehr länger benötigt werden. Danke für alles, aber ich werde jetzt die Dinge auf meine eigene Art umsetzen.&#8221;</p>
<p>Stell Dir vor, heute sei der letzte Tag, an dem Du für jemanden anderen, als für Dich selbst, arbeitest. Wie wäre es, – sehr bald, nicht in entfernter, unbestimmter Zukunft – wenn Du Dich auf die Arbeit vorbereiten würdest, indem Du nur ein Laptop in Deinem Home-Office anschmeisst; den Eingang eines Ladens betrittst, den Du selbst eröffnet hast; einen Kunden anrufst, der Dir wegen Deiner hilfreichen Dienste vertraut; oder wenn Du auf andere Weise das tust, was Du tun willst, anstatt nur das zu tun, was Dir jemand sagt, das Du tun sollst?</p>
<p>In der ganzen Welt und auf vielen verschiedenen Wegen tun tausende von Leuten genau das. Sie schreiben die Regeln der Arbeit um, werden ihre eigenen Chefs und erschaffen sich eine neue Zukunft.</p>
<p>Einige dieser unvorhergesehenen Entrepreneure haben ihre Freiheit durch Online-Communities gefunden und gestalten digitale Produkte, die sie zu einem fairen Preis verkaufen. Während andere einen Einzelhandelsladen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft eröffneten – ein Garn-Geschäft in Portland, eine Kaffee-Bar in South Carolina.</p>
<p>Einige waren von Natur aus geborene Entrepreneure, die seit Kindesbeinen an dazu bestimmt waren einen Alleingang zu machen. Aber die meisten waren normale Leute aller Altersklassen und Herkunft, die in eine neue Karriere überwechselten, nachdem sie durch die Welt der traditionellen Arbeit zunehmend desillusioniert wurden.</p>
<p>Sie alle haben es geschafft, indem sie zwei Konzepte verfolgten: <em>Freiheit</em> und <em>Nutzen.</em></p>
<p>Freiheit ist das, wonach wir alle suchen und Nutzen ist der Weg sie zu erreichen. Die magische Formel von Fähigkeiten + Nützlichkeit ist es, womit Du die Welt veränderst.</p>
<p>Wenn Du Freiheit höher als alles andere bewertest, dann wirst Du andere Entscheidungen treffen. Deine Prioritäten werden sich verlagern. Du wirst mehr Zeit für Deine Familie haben und mehr Zeit für die Hobbies, die Dir Freude bereiten.</p>
<p>Wenn Du Dich darauf fokussierst, anderen zu helfen und Deine Arbeit mit deren Bedürfnissen verbindest, dann ist das der Moment, wo der Nutzen geschaffen wird.</p>
<p>Das ist es, was für all diese Menschen zutrifft und so kann es auch für Dich funktionieren. Ohne besondere Fähigkeiten, ohne eine Menge Geld, sondern mit dem Willen sich etwas vorzustellen.<br />
–<br />
<em>Chris Guillebeau ist der Autor von <a title="Buch-Tipp: The $100 Startup | Reinvent the Way You Make a Living, Do What You Love, and Create a New Future [Englisch]" href="http://www.amazon.de/The-100-Startup-Reinvent-Living/dp/0307951529/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1337818028&amp;sr=8-1" target="_blank">The $100 Startup</a>, einem neuen Buch, das den Aufstieg von unvorhergesehenen Entrepreneuren beschreibt und einen Entwurf liefert, wie Du Deine eigene Freiheit erschaffen und gestalten kannst. Du kannst auch sein kostenfreies Blog <a title="Chris Guillebeau | Blog [Englisch]" href="http://chrisguillebeau.com/" target="_blank">ChrisGuillebeau.com</a> lesen.</em></p>
<p><a class="twitter-share-button" href="http://twitter.com/share">Tweet</a><script src="http://platform.twitter.com/widgets.js" type="text/javascript"></script></p>
<h5>–<br />
<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/imagine/" target="_blank">Imagine</a> </em><em>von Ghris Guillebeau wurde am 22. Mai 2012 veröffentlicht. </em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		<title>3 Schritte zu einem permanent freien Schreibtisch</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 20:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab eine Zeit, da war mein Schreibtisch mit all den Dingen überhäuft, an denen ich gerade arbeitete &#8211; ganz zu Schweigen von den dutzenden Dingen, an denen ich nicht arbeitete: Post-its, Telefonnummern, abzuheftende Unterlagen und Stapel von Dingen an denen ich später noch zu arbeiten hatte. Ich war zu beschäftigt es zu organisieren und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab eine Zeit, da war mein Schreibtisch mit all den Dingen überhäuft, an denen ich gerade arbeitete &#8211; ganz zu Schweigen von den dutzenden Dingen, an denen ich nicht arbeitete: Post-its, Telefonnummern, abzuheftende Unterlagen und Stapel von Dingen an denen ich später noch zu arbeiten hatte. Ich war zu beschäftigt es zu organisieren und wenn ich es mal geschafft habe, den Schreibtisch aufzuräumen, war er schon bald danach wieder vollgestapelt.</p>
<p>Heute ist das eine ganz andere Geschichte. Jetzt ist mein Schreibtisch immer leer, bis auf die eine Sache, an der ich arbeite und vielleicht einem Notizbuch und einem Stift, um Ideen oder Aufgaben so zu notieren, wie sie mir gerade einfallen. Es ist ein berfreiendes Gefühl&#8230;es beruhigt mich&#8230;es reduziert Streß und Chaos&#8230;es macht es definitiv einfacher Dinge zu finden&#8230;und es macht mich effizienter und produktiver.</p>
<p>Wie habe ich diesen Wandel vollzogen? Gut, es war keine leichte Reise und ich habe mich im Laufe der Jahre ständig verbessert, aber die grundlegenden Schritte sind unten ausgeführt. Die wichtige Sache die Du zu beachten hast, ist: <strong>Du musst ein System zur Stelle haben und Du musst Dir selbst beibringen, diesem System zu folgen.</strong> Ansonsten räumst Du Deinen Schreibtisch nur auf und er wird wieder zugemüllt.</p>
<p>Vieles von meinem derzeitigen System (entgegen dem Zeug, das ich auf dem Weg dorthin probiert habe) ist fast komplett aus <strong>&#8220;<a title="Wie ich die Dinge geregelt kriege von David Allen" href="http://www.amazon.de/Wie-Dinge-geregelt-kriege-Selbstmanagement/dp/3492240607/ref=ntt_at_ep_dpt_1" target="_blank">Getting Things Done</a>&#8221; von David Allen</strong> (via <a href="http://lifehacker.com/software/gtd/" target="_blank">Lifehacker</a> &amp; <a href="http://www.43folders.com/topics/gtd" target="_blank">43 Folders</a>) entnommen. Ein Buch, dass Du lesen musst, falls Du es nicht bereits schon gelesen hast.</p>
<p>Hier ist das System:</p>
<p><strong>1. Nimm zuerst alles von Deinem Tisch herunter und aus Deinen Schubladen heraus und lege es auf einen großen Haufen.</strong> Lege es in Deinen &#8220;Eingangskorb&#8221; (und wenn es dort nicht hinein passt, stapel es in der Nähe Deines Schreibtisches). Von jetzt an muss alles was reinkommt in Deinen Eingangskorb und Du arbeitest alles wie unten beschrieben ab.</p>
<p><strong>2. Arbeite den Stapel von oben nach unten durch. </strong>Sortiere niemals neu, überspringe niemals auch nur ein einzelnes Papier, lege niemals ein Schriftstück wieder zurück in den Stapel. Tue das, was zu tun ist, um mit diesem Papier fertig zu werden und gehe dann zum nächsten Stück aus dem Stapel. Die Optionen: Schmeiß es in den Müll, delegiere es, hefte es ab oder setze es auf eine Aufgaben- oder ToDo-Liste, um es später zu bearbeiten – in dieser Prioritätenfolge. Wenn es nur 2 Minuten oder weniger zur Durchführung benötigt, dann erledige es sofort. Wenn es mehr Zeit benötigt und Du es nicht wegschmeissen kannst, delegiere es oder hefte es ab und setze es dann auf eine ToDo-Liste (mehr über Deine ToDo-Liste in einem anderen Artikel).</p>
<p><strong>3. Wiederhole das mindestens einmal täglich, um Deinen Schreibtisch frei zu halten. </strong>Das Ende des Tages ist am besten geeignet, aber ich pflege die Dinge auch während des Tages zu durchzuarbeiten und aufzuräumen. Wenn Du Deinen Stapel durchgearbeitet hast, ist Dein Schreibtisch leer. Du hast alles weggeschmissen oder abgeheftet oder irgendwie alles dorthin geräumt, wo es hingehört (nicht auf der Schreibtisch-Oberfläche oder in einer Schublade versteckt). Behalte es auf diese Weise bei. Du musst dem oben genannten System folgen. Lege alles in Deinen Eingangs-Korb und handele bei jedem einzelnen Papier gemäß einem der oben genannten Schritte. Wenn eine Sache auf Deiner ToDo-Liste steht, dann kannst Du das dazugehörige Schriftstück in einem &#8220;Aktion(s)&#8221;-Ordner aufbewahren. Aber Du musst diesen Ordner regelmäßig (täglich oder wöchentlich) durchgehen, um sicherzustellen, dass alles erledigt ist.</p>
<p>So einfach ist das. Hast Du eine Telefonnummer auf einem Post-it? Lass es nicht auf Deiner Schreibtisch-Oberfläche. Sortiere sie in Dein Rolodex oder trage sie in Dein Kontakte-Programm ein. Hast Du etwas, an dem Du später weiterarbeiten musst? Behalte die Unterlagen nicht auf der Oberfläche Deines Schreibtisches. Setze es auf Deine ToDo-Liste und hefte die Unterlagen in Deinen Aktions-Ordner. Hefte alles andere ab, schmeiß es weg oder delegiere es.</p>
<p>Zeug auf Deinem Schreibtisch liegen zu lassen ist Prokrastination (und als ein Prokrastinierer sollte ich das wissen). Wenn Du es bis später aufschiebst, werden sich mit Sicherheit wieder die Dinge auf Deinem Schreibtisch stapeln. Beschäftige Dich unmittelbar damit, treffe eine Entscheidung und handele.</p>
<p>Was ich beschrieben habe ,ist eine gute Gewohnheit, die man lernen kann, aber es benötigt Zeit um sie zu lernen. Du wirst es schleifen lassen. Erinnere Dich dann einfach selbst wieder daran und mach es dann. Und schon bald wird es zur Gewohnheit, die Du nur schwer brechen kannst. Und glaube mir, wenn Du Dich erst daran gewöhnt hast, dass Dein Schreibtisch leer ist, wirst Du diese Gewohnheit nicht brechen wollen.</p>
<p><strong>Siehe auch:</strong></p>
<ul>
<li><a style="text-align: left;" title="E-Mail-Zen: Räume Deine Inbox auf" href="http://zenmonkey.de/e-mail-zen/">E-Mail-Zen: Räume Deine Inbox auf</a></li>
<li><a style="text-align: left;" title="Meine GTD-Implementation" href="http://zenmonkey.de/meine-gtd-implementation/">Meine GTD-Implementation</a></li>
<li><a style="text-align: left;" title="Mit einem Geist wie Wasser" href="http://zenmonkey.de/geist-wie-wasser/">Mit einem Geist wie Wasser</a></li>
</ul>
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<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/steps-to-permanently-clear-desk/">3 Steps to Permanently Clear Desk</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 29. Januar 2007 veröffentlicht. </em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Werde gesund und fit – Teil 2: Das Fitness-Training</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 20:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fitness & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[In Teil 1 dieser Serie über &#8220;Werde gesund und fit&#8221;, habe ich einige Regeln zur gesunden Ernährung behandelt. Heute will ich einige Regeln zum Fitness-Training behandeln und morgen schreibe ich darüber, wie man einen Fitness-Plan einhält. Lass mich Folgendes vorab sagen: Sich gesund zu ernähren ist eine gute Basis, um fit und gesund zu werden, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In Teil 1 dieser Serie über &#8220;Werde gesund und fit&#8221;, habe ich einige <a href="http://zenmonkey.de/werde-gesund-und-fit-teil-1-gesunde-ernaehrung/">Regeln zur gesunden Ernährung</a> behandelt. Heute will ich einige Regeln zum Fitness-Training behandeln und morgen schreibe ich darüber, wie man einen Fitness-Plan einhält.</p>
<p>Lass mich Folgendes vorab sagen: Sich gesund zu ernähren ist eine gute Basis, um fit und gesund zu werden, aber Sport zu treiben, ist das, was Dich wirklich dorthin bringt. Tatsächlich kannst Du das eine machen und das andere lassen, aber Du wirst es so tatsächlich auch nur halb schaffen. Du brauchst beides.</p>
<p><strong>Regeln für die Fitness-Übungen</strong></p>
<p>Ich treibe jetzt seit mehr als einem Jahr ziemlich regelmäßig Sport – im Dezember 2005 gestartet, habe ich mit einem ganz schön ambitionierten Lauf-Programm begonnen. Einen Monat nachdem ich mit dem Laufen begonnen hatte, wurde ich in der Tat so übermütig, dass ich beschlossen habe, es zu wagen für einen Marathon zu trainieren und ihn zu absolvieren. Nach ein paar Anstrengungen im Laufe des Jahres habe ich den Marathon im Dezember 2006 absolviert. Dieses Jahr trainiere ich für einen Triathlon und lerne – zusätzlich zu meinem Lauftraining, das ich weiter fortführe – Radfahren und Schwimmen.</p>
<p>Dadurch habe ich im letzten Jahr eine Menge über das Sporttreiben gelernt. Ich lerne nicht nur aus der eigenen Praxis, sondern habe auch eine Menge von anderen Menschen gelernt und aus Büchern, die ich gekauft habe sowie von Internetseiten, die ich regelmäßig erforsche.</p>
<p>Was nun folgt sind einige Tipps, die ich für diejenigen habe, die ein gesundes Fitness-Programm beginnen und beibehalten wollen.</p>
<p><strong>Fitness-Übungsregel Nr. 1: Beginne heute und tue alles dafür, dass Du in die Gänge kommst.</strong> Es ist egal welche Übungen du wählst, beginne einfach. Ich denke gehen und laufen sind großartige Möglichkeiten zu starten, weil Du nichts bezahlen musst, um einem Fitness-Studio beizutreten oder schicke Ausrüstung zu kaufen. Alles was Du brauchst sind ein Paar Schuhe. Ich habe mit einem Paar ausgetretenen Sneakers angefangen und habe mir erst nachdem ich ein paar Wochen gelaufen bin, richtige Laufschuhe gekauft. Trotzdem sind Schwimmen und Radfahren auch tolle Fitness-Übungen.</p>
<p><strong>Fitness-Übungsregel Nr. 2: Hör mit den Ausreden auf. </strong>Ich weiß aus Erfahrung – wir alle haben eine Millionen Entschuldigungen. Nicht genug Zeit. Keinen Platz für das Training. Ich bin müde. Ich habe nicht das Geld dafür. Das ist alles ein Haufen Scheiße. Ich mache niemandem Vorwürfe, der diese Ausreden hervorbringt, weil ich sie selbst gebracht habe, aber die Wahrheit ist, wir versuchen es rational zu begründen, um weiterhin faul bleiben können. Es ist nicht so schwer, wie Du denkst. Vereinbare einfach einen Termin mit dir selbst, mit Deinem Ehepartner oder einem Freund, um rauszugehen und heute 10 oder 15 Minuten zu gehen oder zu joggen. Nein! Hör mit den Ausreden auf!</p>
<p><strong>Fitness-Übungsregel Nr. 3: Zieh einfach Deine Laufschuhe an und gehe vor die Tür. </strong>Das ist alles, was Du zu tun hast. Der Rest wird sehr viel einfacher sein, als Du denkst. Es ist die Trägheit am Anfang die wir überwinden müssen. Wenn Du das erst geschafft hast, ist es tatsächlich belebend und macht Spaß.</p>
<p><strong>Fitness-Übungsregel Nr. 4: Beginne klein und langsam. </strong>Vielleicht möchtest Du ein Programm voller Elan und Esprit starten und bist bereit einen Marathon zu laufen oder große Gewichte zu heben. Halte Dich selbst zurück. Der Hauptargument dafür klein zu starten ist, dass Du wahrscheinlich mehr Erfolg haben wirst und dass Du wahrscheinlich eher ausbrennen und scheitern wirst, wenn Du Dir anfangs zu viel vornimmst. Wenn Du glaubst, Du kannst 30 Minuten laufen, dann laufe anfangs nur 10 oder 15 Minuten und steigere Dich langsam über die Dauer von ein paar Wochen. Versuche zu Beginn 2-3 Mal in der Woche zu trainieren, mit dem Ziel am Ende mindestes 5 Mal in der Woche für mindestens 30 Minuten zu trainieren. Der positive Nebeneffekt – und der ist großartig – ist, dass wenn Du Dich selbst zurückhältst, wirst Du begierig sein, Dein nächstes Training zu bekommen, wo Du ein bisschen mehr machen wirst, als dieses Mal. Und dieses starke Verlangen ist ein gewaltiger Antrieb.</p>
<p><strong>Fitness-Übungsregel Nr. 5: Mache Dein Ziel öffentlich. </strong>Poste es in Deinem Blog. Erzähle es Deiner Familie und Deinen Freunden. Trag Dich auf einer Internetseite wie <a href="http://Traineo.com">Traineo.com</a> ein, wo Deine Trainingseinheiten und Dein Gewichtsverlust per E-Mail an verschiedene &#8220;Motivatoren&#8221;, die Du Dir selbst aussuchst, gesendet werden. Für meine Marathon- und Triathlon-Ziele habe ich begonnen, alle zwei Wochen eine Kolumne für unsere Lokal-Zeitung zu schreiben – als Logbuch auf dem Weg meiner persönlichen Reise. Positiver öffentlicher Druck wird Dich über einen längeren Zeitraum motiviert halten – Du wirst die Menschen nicht enttäuschen wollen und willst selbst auch nicht schlecht dastehen. Lass nicht zu, dass dieser Druck nachlässt – wenn das einmal geschieht, wird Deine Motivation verschwinden.</p>
<p><strong>Fitness-Übungsregel Nr. 6: Belohne Dich. </strong>Lege Dir eine Liste mit Mini-Zielen an und liste neben jedem einzelnen eine angemessene Belohnung auf. Wenn Du zum Beispiel heute einfach raus gehst und joggst, dann erlaube Dir ein Buch bei Amazon zu kaufen. Wenn Du es zwei Tage lang schaffst, dann spendier Dir ein Eis. Wenn Du es eine Woche lang schaffst, kaufe Dir ein paar Songs auf iTunes. Welche Belohnung auch immer für Dich funktioniert – seien es Schuhe, Kleidung, eine Massage, ein Tattoo oder was auch immer, gönne es Dir nachdem die Du die Mini-Ziele erreichst hast. Lass es nur nicht zu viele Süßigkeiten sein!</p>
<p><strong>Fitness-Übungsregel Nr. 7: Erlaube Dir ausreichende Pausen. </strong>Einige Leute versuchen jeden Tag sehr viel zu laufen oder jeden Tag schweres Fitness-Training zu absolvieren. Denk einfach daran, dass Deine Muskeln Pausen brauchen, um sich zu erholen. Wenn Du sie nicht regenerieren lässt, dann machst Du sie einfach kontinuierlich kaputt. Folge der Schwer-Leicht-Regel: Nach einem Tag mit schwerem Training, trainiere am nächsten Tag nur leicht oder mache eine Pause. Genauso brauchst Du jede Woche mindestens einen Tag Pause. Dein Körper kann nur so viel ertragen bis er beginnt zusammenzubrechen. Lass es nicht soweit kommen. Viele sehr weise Menschen haben gesagt, dass Ruhepausen genauso wichtig wie das Training sind, wenn es um die Verbesserung der Leistungsfähigkeit geht.</p>
<p><strong>Fitness-Übungsregel Nr. 8: Denke positiv.</strong> Das ist in diesem Bündel möglicherweise die beste Regel. Sie hat mir auf unzähliger Art und Weise geholfen. Jedes Mal, wenn ein negativer Gedanke in Deinem Kopf auftaucht (&#8220;Ich schaffe das nicht!&#8221; &#8220;Das ist zu schwer!&#8221; &#8220;Ich bin nicht in Stimmung zu trainieren!&#8221; &#8220;Ich will aufhören!&#8221; &#8220;Ich fühle mich heute träge!&#8221;), schmeiß ihn einfach raus. Und ersetze ihn dann mit positiven Gedanken: Ich schaffe das! Ich bin stark! Das ist nicht zu schwer! Wenn Leo das schafft, dann schaffe ich das auch! Das ist kein Problem! Ich bin hart! Ich bin FANTASTISCH!!!!!! Positives Denken wird helfen, jede Trainings-Hürde zu überwinden.</p>
<p><strong>Fitness-Übungsregel Nr. 9: Sei nicht nur durch Ziele der </strong><strong>Gewichtsreduktion </strong>motiviert. Wenn Du nur versuchst Gewicht zu verlieren wirst Du höchstwahrscheinlich aufhören. Warum? Ich habe keine Ahnung, aber es ist wahr. Suche Dir andere Motivatoren: Mach es, um Dich gut zu fühlen; um der tollen Energie willen, die Du bekommst; um Deine Ausgaben für Medikamente zu senken; um länger zu leben; um das Leben mehr zu genießen; um besser auszusehen; um kräftiger zu sein; um gesünder zu sein; um etwas Erstrebenswertes zu erreichen; um eine Herausforderung zu bewältigen. Mach Dir eine Liste mit den Gründen, warum Du trainieren willst und hänge sie überall auf. Und ja, schneide Dir ein Bild, das Dich motivieren wird, aus einem Magazin aus und hänge auch das auf. Gewicht zu verlieren ist ein großartiges Ziel, aber lass es nicht Dein einziges Ziel sein.</p>
<p><strong>Fitness-Übungsregel Nr. 10: Wenn Du scheiterst, steh auf, klopf Dir den Staub ab und beginne noch einmal. </strong>Irgendwann scheitern wir alle. Egal wie großartig wir sind, wir scheitern. Ich habe im letzten Jahr viele Male meine Trainingseinheiten ausgelassen, aber der Schlüssel ist, dass ich einfach jedes Mal wieder auf das Pferd gestiegen bin. Ich lasse mich nicht davon abhalten weiter zu machen. Sieh es, wie ich es sehe: Es liegt ein langer Weg vor uns und kleine Probleme entlang des Weges, sind bloß Schlaglöcher in der Straße. Lass Dich nicht von einem Schlagloch abhalten, Deine Reise fortzusetzen.</p>
<p><strong>Fitness-Übungsregel Nr. 11: Wenn Du kannst, besorg Dir einen Übungspartner. </strong>Das ist ein toller Motivator. Wenn Du weißt, dass Du mit jemandem zum Training verabredet bist, fühlst Du Dich mehr verpflichtet, diese Verabredung einzuhalten. Wie auch immer, wenn Den Partner die Verabredung aus irgendeinem Grund absagen muss, lass Dich dadurch nicht davon abhalten das Training alleine durchzuführen.</p>
<p><strong>Fitness-Übungsregel Nr. 12: Hab Spaß! </strong>Trainieren kann und sollte Spaß machen.<strong> </strong>Lass es nicht voller Leiden sein. Wenn es das ist, mach ein bisschen langsamer und erfreue Dich an der Landschaft. Trainiere an einem schönen Ort mit Wasser oder Bäumen. Atme tief und erfreue Dich an der frischen Luft! Betrachte den Sonnenaufgang oder den Sonnenuntergang! Der Tag ist herrlich und Du nimmst voll und ganz daran teil. Das Leben ist großartig!</p>
<p>Lies auch Teil 1 dieser Artikel-Serie <a title="Werde gesund und fit – Teil 1: Die gesunde Ernährung" href="http://zenmonkey.de/werde-gesund-und-fit-teil-1-gesunde-ernaehrung/">Werde gesund und fit – Die gesunde Ernährung</a></p>
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<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/get-healthy-and-fit-part-2-exercise/">Get Healthy and Fit, Part 2 – Exercise Edition</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 29. Januar 2007 veröffentlicht. </em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></p>
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		<title>Mit dem Baby sind wir acht: Das Aufziehen von sechs Kindern – Teil 1</title>
		<link>http://zenmonkey.de/mit-dem-baby-sind-wir-acht-das-aufziehen-von-sechs-kindern-teil-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 22:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfachheit | Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen & Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzten März hat meine Frau ein wunderschönes Mädchen, Noelle Cayce, zur Welt gebracht. Sie wurde unser sechstes Kind und innerhalb von wenigen Jahren wurde unser Haus plötzlich sehr voll. Ein wenig Hintergrundwissen ist angebracht: Meine Frau und ich kamen vor sechs Jahren zusammen – mit jeweils zwei Kindern aus früheren Beziehungen und nachdem wir geheiratet [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Letzten März hat meine Frau ein wunderschönes Mädchen, Noelle Cayce, zur Welt gebracht. Sie wurde unser sechstes Kind und innerhalb von wenigen Jahren wurde unser Haus plötzlich sehr voll.</p>
<p>Ein wenig Hintergrundwissen ist angebracht: Meine Frau und ich kamen vor sechs Jahren zusammen – mit jeweils zwei Kindern aus früheren Beziehungen und nachdem wir geheiratet hatten, bekamen wir 2004 einen Sohn (Seth Isaiah) und jetzt Noelle in 2006. Jeder von uns wechselte innerhalb von drei Jahren vom Status zwei Kinder zu haben auf den Status sechs Kinder zu haben.</p>
<p>So viele Kinder auf einmal aufzuziehen ist natürlich eine finanzielle Herausforderung, genauso wie es eine terminplanerische und organisatorische Herausforderung ist. Es ist aber auch ein unglaublicher Segen und ich plane eine Artikelserie darüber, wie es ist, so viele Kinder aufzuziehen und meine besten Tipps für Eltern. Dies ist der erste Artikel der Serie und wird das Thema Finanzen behandeln.</p>
<p><strong>Die Finanzen sechs Kinder aufzuziehen</strong></p>
<p>Als mein Sohn in 2004 geboren wurde, trafen meine Frau und ich die Entscheidung, dass sie zu Hause bleiben sollte, um sich um ihn zu kümmern. Als meine Tochter 2006 geboren wurde, entschieden wir, dass sie weiter zu Hause bleiben sollte. Es war eine wichtige Entscheidung und wir sind beide froh, dass wir sie getroffen haben. Sie ist bei weitem die beste Pflegerin für unsere beiden Babies und sie war in der Lage den Kindern die Brust zu geben und alle Sachen zu machen, die nur eine Mama machen kann.</p>
<p>Natürlich ist das für uns finanziell auch schwieriger, aber nach meiner Meinung, ist es die Entbehrungen wert. Wir haben einige Ausgaben stark reduziert, um von meinem Gehalt zu leben (lies hier, <a title="zenhabits | How I save money" href="http://zenhabits.net/how-i-save-money/" target="_blank">wie ich spare</a>) und die Entscheidung hat uns gezwungen genügsam zu leben. Tatsächlich haben wir einige Zeit zu kämpfen gehabt, aber ich glaube, wir schaffen jetzt unseren Durchbruch.</p>
<p>Um für uns, neben meinem regulären Gehalt, noch ein Extra-Einkommen zu erwirtschaften, arbeite ich nebenbei auch noch als freiberuflicher Texter.</p>
<p>Hier sind die Schlüssel, um mit nur einem erwerbstätigen Ehepartner und sechs Kindern in der Lage zu sein, zu überleben:</p>
<p><strong>•	Lebe genügsam. </strong>Von einem Einkommen zu leben (plus der Einnahmen aus freiberuflicher Tätigkeit) erfordert Opfer. Es bedeutet, dass Du nicht mehr so oft essen gehen oder ins Kino gehen kannst. Wir haben nur ein Auto. Wir haben das Kabelfernsehen gestrichen. Nach einer Weile wird es zu einer Art Lebensstil, aber anfangs ist es natürlich schwer.</p>
<p><strong>•	Steigere Dein Einkommen. </strong>Obwohl Du vielleicht nur ein Gehalt zur Verfügung hast, gibt es da noch viele andere Wege, um nebenbei Geld zu verdienen, von Teilzeitarbeit, freiberuflicher Tätigkeit und Beratungsdienstleistungen, das Verkaufen von Avon-Artikeln bis hin zu Babysitting. Jedes Extra-Einkommen hilft eine Menge.</p>
<p><strong>•	Zahle Deine Schulden ab und vermeide weitere Schulden.</strong> Wir hatten ein kleines Problem mit steigenden Schulden, speziell dann, wenn wir nicht genug Geld verdienten, um unsere Rechnungen zu bezahlen. Aber wir haben unsere Gewohnheiten verbessert, wir kündigten unsere Kreditkarte und zahlen jetzt langsam unsere Rechnungen ab – eine nach der anderen.</p>
<p><strong> •	Baue Reservekapital für Notfälle auf</strong>. Das ist hart, aber es ist ÄUSSERST WICHTIG, dass Du an jedem Zahltag Geld zurücklegst, egal wie klein die Menge ist. Wenn Du nicht herausfinden kannst, wie Du das schaffst, streiche ein paar kleinere Ausgaben und reduziere wiederum andere, kündige das Kabelfernsehen oder Netflix (Anm. d. Red. : amerik. Filmverleih f. DVDs, Blurays u. Video-on-Demand) oder Deine Mitgliedschaft im Fitness-Studio oder so etwas. Finde einen Weg zu sparen. Das ist der wichtigste Teil Deiner Finanzen, speziell der Abschnitt, in dem Du Deine Not-Reserve aufbaust. Du solltest mindestens 1.000 $ Dollar ansparen, weil Dein Auto jeden Moment kaputt gehen kann oder ein Kind ins Krankenhaus muss oder ein anderer Notfall eintreten kann. Und belasse es nicht nur dabei finanzielle Rücklagen zu bilden, sondern finde auch heraus, welche Rechnungen Du später zahlen kannst, so dass Du im Notfall zahlungsfähig bist. Wenn Du Ersparnisse hast, dann kannst Du in diesen Notsituationen bezahlen, auch ohne Budget.</p>
<p><strong>• Budget – Finanzhaushalt.</strong> Ich weiß, das ist für viele Menschen eine gefürchtete Sache, aber es muss nicht so schwer sein. Liste einfach Deine monatlichen Ausgaben auf (Miete, Nebenkosten, Auto, Internet, Telefon/Handy, usw.), neben den unregelmäßigen Ausgaben (Lebensmittel, Benzin, Gas, essen gehen, usw.) und weiteren unregelmäßigen Ausgaben, die vielleicht nicht jeden Monat anfallen, von denen Du aber weißt, dass sie anfallen (Auto-Reparaturen, Wohnungsunterhaltung, Geschenke, Medizin, usw., auf monatlicher Basis herunter gebrochen). Liste Dein Einkommen auf. Dein Einkommen sollte höher sein, als Deine Ausgaben. Wenn nicht, reduziere ein paar Ausgaben.</p>
<p><strong>•	Automatisiere Deine Finanzen.</strong> Alle meine Rechnungen, lasse ich entweder automatisch abbuchen (wie meinen Autokredit und die Telefongebühren) oder ich habe einen Dauer-Überweisungsauftrag eingerichtet, der jeden Monat ausgeführt wird. Die einzigen Dinge, die ich nicht online bezahle, sind Dinge für die ich Bargeld brauche, wie Benzin und Lebensmittel.</p>
<p><strong>•	Das Umschlag-System. </strong>Für alles, was Du nicht online automatisieren kannst, hebst Du an jedem Zahltag das Bargeld für diese Ausgaben bei der Bank ab (anstatt Geldautomaten zu nutzen und Bearbeitungsgebühren zu verursachen) und steckst es in separate Umschläge. Ich habe drei: Lebensmittel, Benzin und (sonstige) Ausgaben (alles von essen gehen bis Schulmaterialien für die Kinder). Wenn das Geld in einem dieser Umschläge ausgegangen ist, kannst Du bis zum nächsten Zahltag nichts mehr ausgeben. Das ist ein einfacher Weg, um zu kontrollieren, wie viel Du noch übrig hast, anstatt grob zu schätzen und zu viel abzuheben oder das Konto zu hoch zu belasten.</p>
<p><strong>•	Finde kostenfreie Möglichkeiten mit Deinen Kindern Spaß zu haben. </strong>Während wir Opfer erbringen und unsere Kinder müssen auch Opfer bringen, bedeutet das nicht, dass wir nicht eine tolle Zeit mit Ihnen haben können. Wir planen jeden Sonntag einen Familientag, an dem wir alle zusammen etwas machen, das wir lieben, wie lesen, Filme gucken (wir leihen üblicherweise DVDs, um Geld zu sparen), sportliche Spiele spielen, in den Park gehen, Brettspiele spielen, an den Strand gehen, die Familie besuchen oder eine Menge anderer kostenfreier oder preisgünstiger Sachen. Spaß muss nicht sehr viel kosten.</p>
<p><strong>•	Plane voraus.</strong> Wenn Du weißt, dass jemand demnächst Geburtstag hat, plane es ein, so musst Du Dich nicht dafür abstrampeln Geld aufzutreiben, um ein Geschenk zu kaufen. Das gleiche mit Ausgaben für die Schule, wie Klassenausflüge oder Schulfotos. Unsere Kinder machen auch Sport und deshalb müssen wir Geld für Trikots, Fußballschuhe und mehr einplanen. Denke im Voraus an das, was Du brauchen wirst, damit du nicht pleite bist, wenn die Ausgaben auf Dich zu kommen.</p>
<p><strong> •	Verwöhne Deine Familie ab und zu.</strong> Während viele Dinge, die Spaß machen, kostenfrei sind, musst Du manchmal verschwenderisch sein. Nimm die Kinder mit ins Kino oder in ein Restaurant. Unsere Lieblings-Prasserei ist in einen Wasserpark zu gehen und dort zwei Tage zu verbringen, um es mit den Kindern krachen zu lassen. Zu anderen Zeiten verwöhnen wir sie mit einem Eishörnchen oder so etwas.</p>
<p><strong>Lies auch: </strong><a title="Zen-Geist: Wie man entrümpelt" href="http://zenmonkey.de/zen-geist-wie-man-entruempelt/">Zen-Geist: Wie man entrümpelt</a></p>
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<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/baby-makes-eight-raising-six-kids-part/">Baby Makes Eight: Raising Six Kids – Part 1</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 29. Januar 2007 veröffentlicht. </em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></p>
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		<title>Was ist wirklich notwendig? Eine Anleitung genügsam zu leben</title>
		<link>http://zenmonkey.de/was-ist-wirklich-notwendig-eine-anleitung-zu-leben/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 18:03:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfachheit | Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine anhaltende Aufgabe und Suche – und eine, die ich dieses Jahr erneut aufnehmen werde – ist für mich, alles unnötige aus meinem Leben zu eliminieren. Jetzt, magst Du das vielleicht lesen und denken, dass ich alle Dinge, die Spaß machen aus meinem Leben streiche, aber das ist nicht wahr. Lass es mich erklären. Die erste [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine anhaltende Aufgabe und Suche – und eine, die ich dieses Jahr erneut aufnehmen werde – ist für mich, alles unnötige aus meinem Leben zu eliminieren. Jetzt, magst Du das vielleicht lesen und denken, dass ich alle Dinge, die Spaß machen aus meinem Leben streiche, aber das ist nicht wahr. Lass es mich erklären.</p>
<p>Die erste Frage auf dieser Suche ist natürlich, was bedeutet &#8220;notwendig&#8221;? Wir müssen erst herausfinden, welche Dinge notwendig sind&#8230;und die erste Frage bei dieser Untersuchung ist&#8230;notwendig wofür? Was ist da wahre Ziel? Meine Antwort, die sich von anderen unterscheiden wird, ist, &#8220;notwendig für ein glückliches Leben.&#8221;</p>
<p>Diese Definition beinhaltet neben den Grundbedürfnisse wie Kleidung, Schutz und Nahrung, viele Dinge. Ich brauche zum Überleben möglicherweise keine gute Beziehung mit meiner Frau, aber es ist für mich notwendig, um im Leben glücklich zu sein (habe ich herausgefunden). Dasselbe mit meinen Kindern. Um glücklich zu sein, muss ich eine gute Beziehung zu ihnen entwickeln, sie glücklich machen und Zeit mit ihnen verbringen.</p>
<p>Aber das bedeutet nicht, dass alles was ich mit ihnen unternehme als notwendig zählt. Ich kann mit meinen Kindern glücklich sein, nur in dem ich mit Ihnen in einen öffentlichen Park gehe – ich brauche ihnen nicht die ganze Zeit Sachen zu kaufen oder kostenintensive Unterhaltung zu bieten (wie Kino, Einkaufszentrum oder Wasserparks).</p>
<p>Ähnlich hierbei: Wir müssen essen, aber wir brauchen kein Fastfood zu essen. Zugegeben, Du könntest sagen, dass Dich Süßigkeiten oder Pommes Frites glücklich machen. Und das ist der Schlüssel zu dieser ganzen Übung: Brauchst Du etwas wirklich, um glücklich zu sein? Und noch weiter, brauchst Du es täglich, oder kann es auch ein gelegentliches Vergnügen sein).</p>
<p>Kaffee und Schokolade sind zwei aktuelle Beispiele für mich. Ich liebe beides. Sehr. Aber ich bin süchtig nach ihnen (wegen dem Koffein) und das führt dazu, dass ich sie öfter haben will, als ich sie wirklich brauche, um glücklich zu sein. Deshalb versuche ich auf darauf zu verzichten – zumindest im Moment. Ich denke, später, wenn ich diese Gewohnheit abgelegt habe, kann ich ab und zu und als einen besondere Leckerei in diesen Dingen schwelgen, ohne wieder in Abhängigkeit zu verfallen.</p>
<p>Andere Dinge, die ich streichen kann (außer als besonderes Vergnügen):</p>
<ul>
<li>Ins Kino gehen (ich tue das fast gar nicht mehr)</li>
<li>Süßigkeiten, wie Gebäck oder Bonbons (zur Zeit weniger, aber immer noch eine der HAUPT-Versuchungen)</li>
<li>Spielzeug (technische Geräte und Spielereien, die viel Spaß machen, aber nicht nötig sind – wie ein Mp3-Player)</li>
<li>Neue Bücher (ich versuche sie jetzt gebraucht zu kaufen oder zu tauschen)</li>
<li>Essen gehen (habe versucht das einzuschränken, aber verfalle immer noch mehr als ich sollte)</li>
</ul>
<p>Und einige andere Sachen, über die ich stark nachdenken muss:</p>
<ul>
<li>Kabel-Internet (ich habe das auf der Arbeit – es ist auch schön für zu Hause, aber ich bin nicht sicher, ob es notwendig ist)</li>
<li>Handy (Ich BRAUCHE es nicht sehr oft— es ist bequem, aber es ist selten, dass ich es wirklich benötige)</li>
</ul>
<p>Im Ganzen habe ich bereits eine Menge gestrichen und ich bin sehr glücklich mit der Einfachheit, die ich bis jetzt geschaffen habe. Ich habe aber noch eine Menge mehr zu tun, und es ist der Prozess an dem ich mich erfreue – nicht das Endergebnis.</p>
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<em>Der Original-Artikel </em><em><a href="http://zenhabits.net/what-is-truly-necessary-guide-to-living/">What is truly necessary? A guide to living frugal</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 28. Januar 2007 veröffentlicht. </em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em><br />
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		<title>Rezeptur für einen flachen Bauch</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 17:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fitness & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Veganismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange Zeit, wollte ich Gewicht abnehmen. Ich weiß, dass das ein Fehler ist. Gewicht ist nur ein Faktor – reine Muskelmasse, Körperfettanteil, Taille-Hüft-Verhätnis usw. sind allesamt genauso wichtig. Danach wollte ich eine Bauchmuskulatur wie ein Six-Pack (Waschbrettbauch). Das ist auch so ein dummes Ziel. Vor allem, sind die meisten Menschen genetisch nicht darauf programmiert solche [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Zeit, wollte ich Gewicht abnehmen. Ich weiß, dass das ein Fehler ist. Gewicht ist nur ein Faktor – reine Muskelmasse, Körperfettanteil, Taille-Hüft-Verhätnis usw. sind allesamt genauso wichtig.</p>
<p>Danach wollte ich eine Bauchmuskulatur wie ein Six-Pack (Waschbrettbauch). Das ist auch so ein dummes Ziel. Vor allem, sind die meisten Menschen genetisch nicht darauf programmiert solche Bauchmuskeln zu haben. Zweitens, sogar Supermodells und die männlichen Fotomodelle, die Six-Packs haben, haben diese nicht immer. Gewöhnlich haben sie ein wenig Fett, dass sie dann in den Wochen vor einem Foto-Shooting verbrennen.</p>
<p>Deshalb ist mein jetziges Ziel einen flachen Bauch zu haben. Mein Körperfettanteil sollte wirklich auf ein akzeptables Maß runter gehen, aber ich habe keine einfache Methode, um das zu messen. Ein flacher Bauch kann im Spiegel oder von meiner Frau gemessen werden. Ich brauche keine definierten Bauchmuskeln, sondern nur etwas von meinem Bauchfett verlieren und dass der Bauch etwas flacher wird. Für mich, wird das gut aussehen, sich besser anfühlen und gesünder sein.</p>
<p>Ich habe meine Recherche gemacht und aus dem was ich gelernt habe, was für mich bis jetzt funktioniert, sind hier meine drei Schritte zu einem flachen Bauch:</p>
<p>1. <strong>Ausdauertraining: Cardio, Cardio, Cardio.</strong> Alle Bauchmuskel-Übungen der Welt werden nichts nützen, wenn Du eine Fettschicht hast, die die Bauchmuskeln überdeckt. Krafttraining oder Gewichtheben wird helfen, aber nicht so sehr wie aerobe Übungen. Deshalb ist mein Plan das Laufen fortzuführen und Schwimmen und Radfahren hinzuzufügen. Ich plane mindestens 30 Minuten Ausdauertraining an sechs Tagen in der Woche zu absolvieren. An manchen Tagen werde ich mehr machen – 45 Minuten, eine Stunde, zwei Stunden oder an langen Tagen sogar noch mehr. Ich werde mit dem Fahrradfahren und Schwimmen klein anfangen bis ich meine Ausdauer aufgebaut habe – wie ich es mit dem Laufen gemacht habe. Ein kurze Anmerkung: Intervall-Training ist auch großartig und ich werde das zusätzlich einbauen, wenn meine Ausdauer besser ist. Wenn Du anschließend nach dem Ausdauertraining noch einige Bauchmuskel-Übungen dranhängen willst, ist das super, aber stelle sicher, dass Du den ganzen Körper trainierst, nicht nur die oberen Bauchmuskeln – das schließt die unteren Bauchmuskeln, den unteren Rückenbereich sowie auch die seitliche Muskulatur ein.</p>
<p>2. <strong>Weniger Fett und Zucker. </strong>Es ist genau so simpel. Die amerikanische Ernährung ist typischerweise voll von Fett und Zucker und Du wirst mit dieser Rezeptur niemals einen flachen Bauch bekommen. Streiche das Fleisch und lass auch besser Milchprodukte und Eier weg. Und wenn Du das nicht kannst, dann iss zumindest mageres Fleisch (fettarme Pute, Hähnchenbrust ohne Haut, mageres Rindfleisch, Fisch) und halte Dich von frittiertem Essen und zu süßen Desserts fern. Das bedeutet nicht, das Du Dich verhungern lassen oder Dir selbst zuviel vorenthalten musst – wenn Du Dich gesund ernährst, kannst Du tatsächlich eine Menge essen – aber iss die ungesunden Sachen in moderaten Mengen. Vegane Ernährung ist das Beste, besonders, wenn sie ausgewogen ist – reich an Proteinen, Kalzium und Mineralien, reich an frischen Früchten und Gemüsen und ballaststoffreich.</p>
<p>3. <strong>Lass Dir Zeit.</strong> Wenn Du innerhalb von drei Wochen oder zwei Monaten einen flachen Bauch haben willst, vergiss es. Fett abzubauen braucht Zeit und es ist ungesund zu viel Gewicht zu schnell zu verlieren. Nimm Dir ein bis zwei Pfund pro Woche vor. Stufenweise Gewichtsabnahme ist gesünder und sehr wahrscheinlich über die Zeit auch anhaltender. Strebe eine Veränderung Deines Lebensstils in der Art an, dass Du damit den Rest Deines Lebens leben kannst, sonst erfährst Du nur den Yo-Yo-Effekt. Das ist ein Marathon, kein Sprint.</p>
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<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/recipe-for-flat-stomach/">Recipe for a Flat Stomach </a></em><em>von Leo Babauta wurde am 28. Januar 2007 veröffentlicht. </em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		<title>Zen-Geist: Wie man entrümpelt</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 10:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines der Dinge, die mir den meisten Frieden geben, ist ein sauberes, einfaches zu Hause. Wenn ich morgens aufwache und in ein Wohnzimmer gehe, das aufgeräumt ist, das minimalistisch aussieht und in dem kein Gerümpel herumliegt, dann gibt es da eine Ruhe und Freude, die mein Herz erfüllt. Wenn ich andererseits in ein Wohnzimmer gehe, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der Dinge, die mir den meisten Frieden geben, ist ein sauberes, einfaches zu Hause. Wenn ich morgens aufwache und in ein Wohnzimmer gehe, das aufgeräumt ist, das minimalistisch aussieht und in dem kein Gerümpel herumliegt, dann gibt es da eine Ruhe und Freude, die mein Herz erfüllt.</p>
<p>Wenn ich andererseits in ein Wohnzimmer gehe, das überall mit Spielzeug, Büchern und mit anderen Dingen vollgestopft ist, ist das Chaos und mein Geist ist verzweifelt.</p>
<p>Ich bin jetzt seit Jahren (wahrscheinlich 8-9 Jahre) ein Vereinfacher (Simplifier) und Entrümpler (Declutterer) und ich bin ziemlich gut darin geworden, trotzdem habe ich herausgefunden, dass man ab und an zurückkehren muss, um seine Unordnung zu überdenken.</p>
<p>Hier sind meine Top-Entrümpelungs-Tipps:</p>
<p>•	<strong>Mach es in kleinen Schritten.</strong> Nimm Dir 15 Minuten Zeit, um nur ein Regal aufzuräumen und wenn dieses Regal erledigt ist oder die 15 Minuten um sind, feier Deinen Erfolg. Gehe dann am nächsten Tag für 15 Miunten ein anderes Regal an. Einen ganzen Schrank oder einen ganzen Raum zu erobern kann überwältigend sein und Du könntest es für immer aufschieben. Wenn das der Fall ist, mach es einfach in Baby-Schritten.</p>
<p>•	<strong>Nimm Dir ein paar Stunden Zeit</strong>, um aufzuräumen. Das mag zu dem oben genannten Tipp gegensätzlich scheinen&#8230;und das ist es auch. Es ist einfach eine andere Strategie und ich sage, mach das, was auch immer für Dich funktioniert. Manchmal ist es für mich gut, mir einen Teil des Vormittags oder einen ganzen Samstagvormittag dafür zu reservieren, einen Schrank oder einen Raum aufzuräumen. Ich mache dann alles auf einmal und wenn ich es erledigt habe, fühlt sich das fantastisch an.</p>
<p>•	<strong>Nimm alles auf einmal aus dem Regal oder der Schublade.</strong> Welche der beiden oben genannten Strategien Du auch immer wählst, Du solltest Dich jeweils zu einer Zeit nur auf eine Schublade oder ein Regal fokussieren und sie komplett entleeren. Dann reinige das Regal oder die Schublade. Nimm dann den Haufen und sortiere ihn (siehe nächster Tipp) und räume das wieder ein, was Du behalten willst. Dann nimm das nächste Regal oder die nächste Schublade in Angriff.</p>
<p>•	<strong>Sortiere Deinen Haufen durch, ein Teil nach dem anderen und treffe schnelle Entscheidungen. </strong>Leg Dir einen Müllbeutel und eine Spenden-Box bereit. Wenn Du alles aus den Regal oder der Schublade rausnimmst, sortiere den Haufen Stück für Stück. Nimm ein Teil und treffe Entscheidungen: wegschmeißen, weggeben oder behalten. Lege es nicht wieder zurück auf den Haufen. Mach das mit jedem Stapel und bald wirst du es geschafft haben. Wenn Du den Stapel durchsortierst  und nochmals sortierst, wird es ewig dauern. Stelle oder lege nur das in das Regal oder die Schublade zurück, was Du behalten willst und arrangiere es nett.</p>
<p>•<strong> Sei gnadenlos.</strong> Du bist vielleicht ein Sammelwütiger (Pack Rat), aber die Wahrheit ist, Du wirst das meiste von dem Krempel, den Du angehäuft hast, niemals nutzen. Wenn Du es im letzten Jahr nicht benutzt hast, dann weg damit! Es ist genau so einfach, wie es ist. Wenn Du etwas nur ein oder zweimal im letzten Jahr benutzt hast und Du aber weißt, dass Du es im nächsten Jahr nicht benutzen wirst, dann weg damit. Wenn es nicht zu retten ist, schmeiß es weg und gib weg, wenn jemand anderes es noch benutzen kann.</p>
<p>•	<strong>Papiere? Sei gnadenlos, außer sie sind wichtig.</strong> Magazine; Kataloge; Werbepost; Rechnungen, die älter als ein Jahr alt sind; Notizen für Dich selbst oder von anderen; alte Arbeitsunterlagen&#8230;schmeiß es weg! Die einzige Ausnahmen sind für die Steuer relevante Unterlagen, die man sieben Jahre aufbewahren sollte und andere wichtige Dokumente, wie Garantien; Geburts-; Heirats- und Sterbe-Urkunden, Versicherungen, Testamente und sonstige wichtige Dokumente, wie diese. Du wirst sie aber erkennen, wenn Du sie siehst. Ansonsten, schmeiß es weg!!!</p>
<p>•	<strong>Wenn Du bei vielen Dingen zwischen den Stühlen sitzt, lege Dir eine &#8220;Vielleicht&#8221;-Box an.</strong> Wenn Du es nicht ertragen kannst, etwas wegzuschmeißen, weil du es vielleicht später noch brauchen könntest, lege es in diese Kiste und verschließe und beschrifte sie und stell sie außer Sichtweite an einen Abstellplatz (Garage, Speicher, Schrank). Wahrscheinlich wirst Du diese Box nie wieder öffnen. Wenn das der Fall ist, hole sie nach sechs Monaten oder einem Jahr hervor und schmeiß die Sachen weg oder gib sie an jemand anderen weiter.</p>
<p>•	<strong>Schaffe Dir ein System, um das Anhäufen von Unordnung zu vermeiden. </strong>Es gibt einen Grund, dass Du überall große Stapel von Papieren und große Haufen von Spielzeug, Büchern und Kleidung hast. Es ist, weil Du kein regelmäßiges System hast, um die Dinge an ihrem Platz zu halten und die Sachen, die Du nicht brauchst, wegzuschmeissen. Das ist ein Thema für einen anderen Tag, aber es ist etwas, um darüber nachzudenken, wenn Du entrümpelst. Du wirst darin nie perfekt werden, aber wenn Du intelligenter darüber nachdenkst, wie Deine Wohnung in Unordnung gerät, kannst Du vielleicht so Wege finden, um zu verhindern, dass es wieder passiert.</p>
<p>•<strong> Feiere es, wenn Du es geschafft hast! </strong>Das ist tatsächlich eine allgemeine Lebensregel: Feier immer Deine Leistungen, egal wie klein. Auch wenn Du nur eine Schublade aufgeräumt hast, ist das großartig. Spendiere Dir selbst etwas Leckeres. Öffne diese Schublade (oder den Schrank, oder was auch immer) und bewundere ihre Schlichtheit. Atme tief und sei Dir darüber bewusst, dass Du etwas Gutes geschafft hast. Sonne Dich in Deinem Frieden.</p>
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<p>Lies auch: <a href="http://zenmonkey.de/5-einfache-schritte-deinen-schrank-zu-entruempeln/">5 einfache Schritte Deinen Kleiderschrank zu entrümpeln</a></p>
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<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/zen-mind-how-to-declutter/">Zen Mind: How to Declutter</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 28. Januar 2007 veröffentlicht. </em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		<title>38 Lebens-Lektionen, die ich in 38 Jahren gelernt habe</title>
		<link>http://zenmonkey.de/38-lebens-lektionen/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 15:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück & Zufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute (30. April 2011) werde ich 38 Jahre alt. Ich bin nun fast seit vier Jahrzehnten auf dieser Welt. In einer Stadt wie Paris zu sein, wo es Gebäude gibt, die ihr Alter in Millennien messen, hilft mir, diesen kurzen Augenblick in die richtige Perspektive zu rücken. Aber trotzdem verblüfft es mich, dass ich schon [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute (30. April 2011) werde ich 38 Jahre alt.</p>
<p>Ich bin nun fast seit vier Jahrzehnten auf dieser Welt. In einer Stadt wie Paris zu sein, wo es Gebäude gibt, die ihr Alter in Millennien messen, hilft mir, diesen kurzen Augenblick in die richtige Perspektive zu rücken. Aber trotzdem verblüfft es mich, dass ich schon so lange da bin – ich fühle mich, als hätte ich noch gar nicht richtig angefangen.</p>
<p>Ich bin normalerweise niemand, der eine große Sache aus seinem Geburtstag macht, aber wie immer, gibt es mir die Möglichkeit zu reflektieren. Ich dachte, ich könnte eine handvoll Lektionen, die ich gelernt habe, mit Euch teilen – als hilfreichen Ratgeber, für jene, die noch am Anfang stehen.</p>
<p>Dieser Artikel ist für meine Kinder, die ich durch die Entfernung über einen Kontinent und eine Ozean sehr vermisse. Ich hoffe, dass dies hier etwas Licht auf die Wege wirft, die vor ihnen liegen und durch die sie sich navigieren müssen, auch wenn ich weiß, dass sie genau so oft wie ich stolpern werden.</p>
<p>Das ist für Euch Chloe, Justin, Rain, Maia, Seth und Noelle. Ich bitte wegen der Länge um Entschuldigung.</p>
<h2>38 Lektionen, die ich in meinen 38 Jahren gelernt habe</h2>
<p>1. Schluck immer Deinen <strong>Stolz</strong> herunter, um zu sagen, dass es Dir leid tut. Zu stolz zu sein, ist es niemals wert – Deine Beziehung leidet, ohne jeden Nutzen, darunter.</p>
<p>2. <strong>Besitztümer</strong> sind schlimmer als wertlos – sie sind schädlich. Sie fügen Deinem Leben keinen Wert hinzu und kosten Dich alles. Nicht nur das Geld, das nötig ist, um sie zu erwerben, sondern auch die Zeit und das Geld, das wir aufwenden, um sie zu einkaufen zu gehen, sie zu unterhalten, uns darum zu sorgen, sie zu versichern, sie zu reparieren, usw.</p>
<p>3. Mach <strong>langsam</strong>. Die Hetzerei ist es selten wert. Das Leben kann man in gemächlichem Tempo besser genießen.</p>
<p>4. <strong>Ziele</strong> sind nicht so wichtig, wie wir denken. Versuche für eine Woche ohne Ziele zu arbeiten und es wird sich herausstellen, dass Du ohne Ziele erstaunliche Dinge schaffst. Und Du sie nicht verwalten musst, eliminiert das etwas von der Bürokratie in Deinem Leben. Du bist weniger gestresst und Du bist ohne Ziele freier, auch Wege zu wählen, die Du nicht vorhersehen konntest.</p>
<p>5. Dieser <strong>Moment</strong> ist alles, was es gibt. All Deine Sorgen und Pläne für die Zukunft, all das Wiederholen von Dingen, die in der Vergangenheit geschehen sind – das geschieht alles in Deinem Kopf und es hält Dich davon ab, voll und ganz in der Gegenwart zu leben. Lass das alles los und konzentriere Dich darauf, was Du jetzt gerade in diesem Augenblick tust. Auf diese Weise kann jede Aktivität Meditation sein.</p>
<p>6. Wenn Dein Kind Dich um <strong>Aufmerksamkeit</strong> bittet, gestehe es ihm zu. Gib Deinem Kind Deine volle Aufmerksamkeit und sei dankbar für die Erinnerung mit jemandem Zeit zu verbringen, den Du liebst, anstatt über die Unterbrechung verärgert zu sein.</p>
<p>7. Mach keine <strong>Schulden</strong>. Das schließt Kreditkartenschulden oder <strong>Kredite</strong> für das Studium, das Auto, das Haus sowie Privatkredite ein. Wir denken, dass sie notwendig sind, aber das sind sie überhaupt nicht. Sie verursachen mehr Kopfschmerzen, als sie es wert sind, sie können unser Leben ruinieren und sie kosten uns mehr als wir dafür bekommen. Gib weniger aus, als Du verdienst und komme solange ohne diese Dinge aus, bis Du das Geld dafür hast.</p>
<p>8. Darin bin ich nicht cool und darin bin cool. Als ich jünger war, habe ich eine Menge Energie darauf verschwendet, mich darum zu sorgen cool zu sein. Es macht mehr Spaß, das zu vergessen und einfach <strong>Du selbst </strong>zu <strong>sein</strong>.</p>
<p>9. Die einzige Art von <strong>Marketing</strong>, die Du brauchst, ist ein erstaunliches Produkt. Wenn es gut ist, werden die Leute es für dich weiterempfehlen. Alle anderen Arten von Marketing sind unaufrichtig.</p>
<p>10. Versende niemals eine <strong>E-Mail oder Nachricht</strong>, die nicht für die Augen der Welt bestimmt ist. In diesem digitalen Zeitalter, weißt Du nie, was an die Öffentlichkeit durchsickern könnte.</p>
<p>11. Du kannst Menschen nicht <strong>motivieren</strong>. Das Beste, was Du Dir erhoffen kannst, ist, sie mit Deinen Aktivitäten zu inspirieren. Leute, die denken, sie könnten hier Verhaltens-&#8221;Wissenschaften&#8221; oder Management-Techniken anwenden, haben noch nicht genug Zeit am Empfänger-Ende der beiden  Bereiche verbracht.</p>
<p>12. Wenn Du Dich selbst mit all den anderen Fischen schwimmen siehst, dann <strong>gehe einen anderen Weg</strong>. Die Anderen wissen auch nicht wohin sie gehen.</p>
<p>13. Du wirst eine Menge <strong>verpassen</strong>, aber das ist OK. Wir sind so darin gefangen, zu versuchen, alles zu machen, alle wesentlichen Dinge zu <strong>erleben</strong> und nichts Wichtiges zu verpassen&#8230;, dass wir die einfache Tatsache vergessen, dass wir nicht jede Erfahrung machen können. Diese physikalische Realität bestimmt, dass wir die meisten Dinge verpassen. Wir können nicht all die guten Bücher lesen, all die guten Filme sehen, all die schönsten Städte der Welt besuchen, all die besten Restaurants ausprobieren, alle großartigen Menschen kennenlernen. Lerne, Dich an dem kleinen Stück Leben zu <strong>erfreuen</strong>, dass Du erlebst und das Leben wird sich als wundervoll herausstellen.</p>
<p>14. <strong>Fehler</strong> sind die beste Art zu lernen. Habe keine Angst welche zu machen. Versuche dieselben Fehler nicht zu oft zu wiederholen.</p>
<p>15. <strong>Misserfolge</strong> sind die Trittsteine zum <strong>Erfolg</strong>. Ohne Fehlschläge werden wir nie lernen, Erfolge zu erzielen. Also versuche zu scheitern, anstatt aus Angst Fehlschläge zu vermeiden.</p>
<p>16. <strong>Erholung</strong> ist wichtiger als Du denkst. Menschen, die zu hart arbeiten, vergessen sich zu erholen und beginnen dann, ihre Jobs zu hassen. Im Fitness-Bereich kannst Du das ständig sehen: Leute trainieren für einen Marathon und brennen aus, weil sie nicht wissen, wie sie ihre beanspruchte Muskualtur und die Gelenke regenerieren lassen können. Das sind Menschen, die versuchen zu viel zu machen, weil sie nicht wissen, dass es die Erholung es ist, wodurch ihr Körper nach der Anstrengung stärker wird.</p>
<p>17. Es gibt wenige <strong>Vergnügen</strong>, die einem guten Buch, einem schönen Spaziergang, einer netten Umarmung oder einem Freund gleichkommen. Alle sind kostenfrei.</p>
<p>18. <strong>Fitness</strong> kommt nicht über Nacht. Es ist ein langer Prozess, ein Lernprozess, etwas, das in kleinen Schritten über eine langen Zeitraum geschieht. Ich bin jetzt seit fünf Jahren dabei, meine Fitness zu verbessern und habe immer noch vieles zu lernen und zu tun. Aber der Fortschritt, den ich gemacht habe, ist erstaunlich und es ist eine tolle Erfahrung.</p>
<p>19. Der <strong>Ziel</strong>ort ist nur ein kleiner Teil der Reise. Wir sind so besorgt um unsere <strong>Ziele</strong>, um unsere Zukunft, dass wir all die großartigen Dinge auf dem Weg dorthin verpassen. Wenn Du auf das Ziel fixiert bist, wirst Du es am das Ende, wenn Du dort angekommen bist, nicht genießen können. Du wirst um das nächste Ziel, den nächsten Bestimmungsort, besorgt sein.</p>
<p>20. Ein guter <strong>Spaziergang</strong> heilt die meisten Probleme. Willst Du Gewicht verlieren und fit werden? <strong>Gehe spazieren</strong>. Willst Du Dich mehr am Leben erfreuen, aber weniger Geld ausgeben? Gehe spazieren. Willst Du Stress abbauen und Deinen Kopf frei machen? Gehe spazieren. Willst Du meditieren und im Augenblick leben? Gehe spazieren. Hast Du Ärger mit einem privatem Problem oder auf der Arbeit?  Gehe spazieren und Dein Kopf wird klar.</p>
<p>21. Lass die <strong>Erwartungen</strong> los. Wenn Du Erwartungen an etwas stellst – eine Person, ein Erlebnis, einen Urlaub, einen Job, ein Buch – dann sortierst Du es in eine bestimmte Schublade, die nur wenig mit der <strong>Realität</strong> zu tun hat. Du generierst eine idealisierte Version von der Sache (oder der Person) und versuchst dann die Realität diesem Ideal anzupassen und wirst oft enttäuscht. Versuche stattdessen die <strong>Wirklichkeit</strong> so wahrzunehmen und zu erfahren, wie sie ist, schätze und würdige sie so, wie sie ist und sei zufrieden, dass sie so ist.</p>
<p>22. <strong>Geben</strong> ist soviel besser als etwas zu Bekommen. Gib ohne die Erwartung etwas dafür zurückzubekommen und es wird ein reinerer, schönerer Akt. Zu oft geben wir etwas und erwarten in gleichem Maß etwas dafür zurück – zumindest erwarten wir für unsere Bemühungen etwas Dankbarkeit oder Anerkennung. Versuche dieses Bedürfnis loszulassen und gib einfach.</p>
<p>23. <strong>Konkurrenz</strong> ist selten so nützlich wie <strong>Kooperation</strong>. Unsere Gesellschaft ist auf Konkurrenz eingestellt – sich gegenseitig die Kehle rausreissen, die Stärksten werden überleben, bla bla. Aber Menschen sind zur Erhaltung ihrer Art dazu bestimmt, zusammen zu arbeiten und Kooperation vereinigt unsere Ressourcen und erlaubt jedem das beizutragen, was ihm möglich ist. Um kooperativ zu arbeiten erfordert es von uns Menschen eine ganz anderes Set von Fähigkeiten, aber der Aufwand dafür ist es wert.</p>
<p>24. <strong>Dankbarkeit</strong> ist einer der besten Wege, um <strong>Zufriedenheit</strong> zu erreichen. Wir sind oft unzufrieden mit unserem Leben und begehren mehr, weil wir nicht realisieren, wie viel wir haben. Stattdessen fokussieren wir uns darauf, was wir nicht haben. Sei dankbar für die erstaunlichen Geschenke, die Dir gegeben sind: durch Angehörige und einfache Freuden; durch Gesundheit und Sehvermögen; und das Geschenk von Musik und Büchern; durch Natur und Schönheit; und die Möglichkeit etwas zu gestalten; und alles, was es sonst noch gibt. Sei jeden Tag dankbar.</p>
<p>25. <strong>Mitgefühl</strong> für andere Lebewesen ist wichtiger als Genuss. Viele Menschen spotten über <strong>Vegetarismus</strong>, weil sie den Geschmack von Fleisch und Käse zu sehr lieben, aber sie stellen das Vergnügen ihrer Geschmacksknospen über das Leiden von anderen lebenden und fühlenden Wesen. Du kannst mit einer vegetarischen (oder auch veganen) <strong>Ernährung</strong> vollkommen gesund leben, so dass das Quälen und Töten von Tieren absolut unnötig ist. Mitgefühl ist eine erfüllendere Art zu leben, als gegenüber dem Leid die Augen zu verschließen.</p>
<p>26. <strong>Geschmack</strong>sknospen ändern sich. Ich dachte, dass ich Fleisch niemals aufgeben könnte, aber indem ich es langsam durchgeführt habe, habe ich es nie vermisst. Ich dachte, dass ich niemals minderwertige Kost (Junkfood), wie Süßigkeiten, frittierten Mist, Nachos und alle Arten von ungesunden Sachen aufgeben könnte&#8230;und doch würde ich heute lieber ein paar frische Beeren oder rohe Nüsse essen. Verrückt, aber es ist verblüffend, wie sehr sich unsere Geschmacksknospen ändern können.</p>
<p>27. <strong>Kreiere und gestalte</strong>. Die Welt ist voller Ablenkungen, aber sehr wenige davon sind so wichtig, wie das Gestalten. In meinem Beruf als Schriftsteller gibt es nichts, was nur annähernd so wichtig wie das Gestalten ist. Wenn es an der Zeit ist zu <strong>arbeiten</strong>, dann räume alles andere weg und gestalte.</p>
<p>28. Besorge Dir etwas <strong>Perspektive</strong>. Wenn wir besorgt und durcheinander sind, ist das üblicherweise, weil wir die Perspektive verloren haben. Im Ganzen betrachtet, bedeutet dieses eine Problem fast nichts. Dieser Kampf, den wir mit jemand anderem führen – handelt von etwas, das nichts bedeutet. Lass es los und geh weiter.</p>
<p>29. Sitze nicht zu viel. Es bringt Dich um. <strong>Bewege Dich</strong>, tanze, laufe, spiele.</p>
<p>30. Nutze die Magie von <strong>Zinseszinsen</strong>. Investiere früh und Dein <strong>Geld </strong>(Vermögen) wird, wie durch Alchemie, wachsen und gedeihen. Lebe genügsam, verschulde Dich nicht, spare alles was Du kannst und investiere in Investmentfonds. Beobachte, wie sich Dein Geld vermehrt.</p>
<p>31. Alles, was uns in der <strong>Schule</strong> gelehrt wird und alles, was wir in den <strong>Medien</strong> sehen (Nachrichten, Filme, Bücher, Magazine, Internet) hat eine Weltsicht, bezüglich der von uns erwartet wird, dass wir ihr entsprechen. Finde heraus, was diese Weltsicht ist und hinterfrage sie. Frage, ob es Alternativen gibt und erforsche sie. Hinweis: Die Unternehmen üben auf alle unsere <strong>Informationsquellen</strong> Einfluss aus. Ein weitere Hinweis: Lies <a title="Noam Chomsky | Professor für Linguistik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Noam_Chomsky" target="_blank">Chomsky</a>.</p>
<p>32. Lerne die Kunst der <strong>Empathie</strong>. Zu oft beurteilen wir Menschen auf der Basis von zu wenigen Informationen. Stattdessen müssen wir versuchen das zu verstehen, was sie tun – uns selbst in ihre Lage versetzen – und mit der Annahme beginnen, dass wenn wir verstehen, was andere durchmachen, dass das, was sie tun, einen guten Grund hat. Das Leben wird sehr viel besser, wenn Du diese Kunst lernst.</p>
<p>33. <strong>Tue weniger</strong>. Die meisten Menschen versuchen zu viel zu schaffen. Sie füllen ihr Leben mit Checklisten und versuchen am laufenden Band Aufgaben zu erledigen, als ob sie Dingsbums-Maschinen sind. Wirf die Checklisten weg und finde einfach heraus, was wichtig ist. Hör auf eine Maschine zu sein und <strong>fokus</strong>siere Dich auf das, was Du liebst. Tu es liebevoll.</p>
<p>34. Niemand weiß, was wir als <strong>Eltern</strong> tun. Wir täuschen alle etwas vor und hoffen, wir machen es richtig. Einige Leute sind besessen von Details und versäumen den Spaß. Ich versuche einfach meine <strong>Kinder</strong> nicht zu sehr zu verkorksen, ihnen zu zeigen, dass das Leben ein Vergnügen ist und ihnen nicht im Weg zu stehen, die erstaunlichen Menschen zu werden, die sie werden und die sie bereits schon sind.</p>
<p>35. <strong>Liebe</strong> existiert in verschiedenen Geschmacksnoten. Ich liebe meine Kinder vollkommen und mehr als ich jemals vollständig verstehen kann. Ich liebe jedes von ihnen auf eine andere Weise und weiß, dass jedes in seiner oder ihrer Art perfekt ist.</p>
<p>36. Das <strong>Leben</strong> ist außerordentlich kurz. Du empfindest vielleicht, dass vor Dir eine große Menge von Zeit liegt, aber sie vergeht viel schneller, als Du denkst. Deine Kinder wachsen so schnell heran, dass Du ein Schleudertrauma bekommst. bevor Du Dich in Deinem Leben orientiert und eingerichtet hast, bekommst Du graue Haare. Genieße jeden verdammten Moment.</p>
<p>37. <strong>Angst</strong> wird versuchen Dich aufzuhalten. <strong>Zweifel</strong> wird versuchen Dich aufzuhalten. Auf Grund von <strong>Selbstzweifel</strong> und Angst wirst Du Dich davor scheuen großartige Dinge zu vollbringen, auf neue Abenteuer zu gehen, etwas Neues zu erschaffen und es in die Welt zu setzen. Das wird in der Tiefe Deines Geistes passieren, wovon Du nicht weißt, dass es passiert. Nimm diese Zweifel und Ängste wahr. Wirf ein wenig Licht auf sie. Bekämpfe sie mit eintausend kleinen Schnittwunden. Tu das auf jeden Fall, weil sie nämlich falsch sind.</p>
<p>38. Ich habe noch eine Menge zu <strong>lernen</strong>. Wenn ich etwas gelernt habe, dann ist es, dass ich fast nichts weiß und dass ich oft falsch darin liege, was ich zu <strong>wissen</strong> glaube. Das Leben hält noch viele Lektionen für mich bereit, um mich zu unterrichten und ich freue mich auf jede von ihnen.</p>
<p>Lies auch <a href="http://zenmonkey.de/die-39ste-lektion-meines-lebens/">Die 39ste Lektion (meines Lebens)</a></p>
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<h5>–<br />
<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/38/">38 Live Lessons I´ve Learned in 38  Years</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 30. April 2011 veröffentlicht. </em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		<item>
		<title>Du bist bereits perfekt</title>
		<link>http://zenmonkey.de/du-bist-bereits-perfekt/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 18:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück & Zufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Vollkommenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Sei zufrieden, mit dem was Du hast; erfreue Dich daran, wie die Dinge sind. Wenn Du erkennst, dass es an nichts fehlt, gehört Dir die ganze Welt.&#8221; – Laotse &#8220;Be Content with what you have; rejoice in the way things are. When you realize there is nothing lacking, the whole world belongs to you.&#8221;  – [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Sei zufrieden, mit dem was Du hast; erfreue Dich daran, wie die Dinge sind. Wenn Du erkennst, dass es an nichts fehlt, gehört Dir die ganze Welt.&#8221; – <em><strong>Laotse</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em>&#8220;Be Content with what you have; rejoice in the way things are. When you realize there is nothing lacking, the whole world belongs to you.&#8221;  –<strong> </strong><em><strong> Lao Tzu</strong></em></p></blockquote>
<p>Viele Leute kommen zu <a title="Zen Habits by Leo Babauta" href="http://zenhabits.net/" target="_blank">Zen Habits</a> (und lesen andere Blogs und Bücher über Persönlichkeitsentwicklung), weil sie etwas an sich verbessern wollen. Sie sind mit ihrem Leben unzufrieden, sind unglücklich mit ihrem Körper und wollen bessere Menschen sein.</p>
<p>Ich weiß das, weil ich selbst einer von diesen Leuten war.</p>
<p>Dieses Verlangen mich selbst und mein Leben zu verbessern war eines der Dinge, die zu Zen Habits führten. Ich war dort und ich kann sagen, dass es zu großem Wetteifer und einer großer Unzufriedenheit – mit dem was Du bist und wie Dein Leben ist – führt.</p>
<p>Eine starke Erkenntnis, die mir geholfen hat, ist einfach diese: Du bist bereits gut genug, Du hast bereits mehr als genug und Du bist bereits perfekt.</p>
<p>Versuche dieses zu Dir selbst zu sagen – so kitschig, wie das klingen mag – nur um zu prüfen, ob es sich richtig anhört. Klingt es, wie etwas, das Du bereits glaubst (in diesem Fall kannst Du jetzt wahrscheinlich schon aufhören zu lesen) oder fühlt es sich nicht richtig an? Fühlst Du Dich so, als dass da Dinge sind, die Du noch verbessern musst?</p>
<p>Die Sache, die ich gelernt habe – und das ist keine neue Wahrheit, sondern eine alte, für die ich viel zu lange gebraucht habe, um sie zu lernen – ist, wenn Du lernst damit zufrieden zu sein, wer Du bist und wo Du im Leben stehst, ändert sich alles.</p>
<p>Denke darüber nach, was sich ändert:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>•	Du fühlst dich nicht länger unzufrieden mit Dir selbst oder Deinem Leben</p>
<p>•	Du wendest nicht mehr so viel Zeit und Energie auf, um Dir Veränderungen zu wünschen und zu versuchen Dich zu verändern.</p>
<p>•	Du vergleichst Dich nicht länger mit anderen Menschen und wünschst Dir nicht länger besser als sie zu sein.</p>
<p>•	Du kannst die ganze Zeit glücklich sein – egal, was in der Welt um Dich herum geschieht.</p>
<p>•	Anstatt zu versuchen, Dich zu verbessern, kannst Du Deine Zeit dafür aufwenden anderen zu helfen.</p>
<p>•	Du hörst auf, so viel Geld für Dinge auszugeben, die angeblich Dein Leben verbessern werden.</p>
<p>•	Du kannst Dir was darauf einbilden, wie ich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>OK, das Letztere war ein Witz, aber der Rest ist nach meiner Erfahrung wahr.</p>
<p>Und hier ist noch eine andere Erkenntnis, über die ich früher schon geschrieben habe: Du hast bereits schon alles, was du brauchst, um glücklich zu sein – genau hier und genau jetzt.</p>
<p>Hast Du Augen, die sehen? Dann hast Du die Fähigkeit, die Schönheit des Himmels, der Natur, der Gesichtern von Menschen und des Wassers zu genießen. Hast Du Ohren, die hören? Dann hast Du die Fähigkeit Musik zu genießen, den Klang eines Regengusses, das Lachen von Freunden. Und Du hast die Fähigkeit rauhen Jeansstoff zu fühlen, eine kühle Briese, Gras unter nackten Füßen&#8230;frisch gemähtes Gras zu riechen, Blumen, Kaffee&#8230;eine Pflaume zu schmecken, eine Peperoni, Schokolade.</p>
<p>Das ist ein Wunder und wir nehmen es als gegeben hin. Stattdessen streben wir nach immer mehr, obwohl wir bereits alles haben. Wir wollen schönere Kleidung, coolere Gadgets, größere Muskeln, größere Brüste, flachere Bäuche, größere Häuser, Autos mit Ledersitzen, die mit Dir sprechen und Deinen Hintern massieren. Wir sind in dieser Hinsicht ein bisschen krank geworden.</p>
<p>Eine vernünftige Sache ist, zu erkennen, dass wir nichts von dem brauchen. Wir brauchen unser Leben nicht zu verbessern. Und wir brauchen uns selbst nicht zu verbessern, weil wir bereits vollkommen sind. Wenn Du das erstmal akzeptierst, wird es Dich befreien.</p>
<p>Jetzt bist Du frei, Dinge zu tun und umzusetzen, nicht weil Du besser sein willst, sondern weil Du es liebst. Weil Du Leidenschaft dafür empfindest und weil es Dir Freude bereitet. Weil es ein Wunder ist, dass Du (sogar) selbst vollbringen kannst.</p>
<p>Du bist bereits perfekt. Mit Dir selbst zufrieden zu sein, bedeutet zu erkennen, dass das Streben nach Perfektion auf der Idee von anderen basiert, was &#8220;perfekt&#8221; ist&#8230;und es bedeutet zu erkennen, dass das alles Bullshit ist. Perfekt ist der, der Du bist, nicht was jemand anderes sagt, wer Du sein sollst.</p>
<p>Und so kitschig wie es klingen mag, ich liebe Dich, vollkommen und bedingungslos und wenn Dich in Deiner Welt alle anderen aufgeben und sich von Dir abwenden, hast Du immer noch mich. :)</p>
<p>Hör jetzt auf dieses Blog zu lesen und geh glücklich sein.</p>
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<h5>–<br />
<em>Der Original-Artikel <a title="you´re already perfect | Zen Habits by Leo Babauta" href="http://zenhabits.net/perfect/" target="_blank">you’re already perfect</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 29. September 2010 veröffentlicht.<br />
</em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die 39ste Lektion (meines Lebens)</title>
		<link>http://zenmonkey.de/die-39ste-lektion-meines-lebens/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/die-39ste-lektion-meines-lebens/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 May 2012 19:13:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück & Zufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute (30. April) ist mein 39ster Un-Un-Geburtstag und wie üblich, ist dieser Tag ein guter Tag, um innezuhalten und zu reflektieren. Letztes Jahr habe ich 38 Lektionen des Lebens, die ich in 38 Jahren gelernt habe geschrieben und die Menschen schienen etwas Nützliches darin zu finden. Dieses Jahr habe ich mir gedacht, ich könnte eine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute (30. April) ist mein 39ster Un-Un-Geburtstag und wie üblich, ist dieser Tag ein guter Tag, um innezuhalten und zu reflektieren.</p>
<p>Letztes Jahr habe ich <a title="Leo Babauta | 38 Life Lessons I’ve Learned in 38 Years" href="http://zenhabits.net/38/" target="_blank">38 Lektionen des Lebens, die ich in 38 Jahren gelernt habe</a> geschrieben und die Menschen schienen etwas Nützliches darin zu finden.</p>
<p>Dieses Jahr habe ich mir gedacht, ich könnte eine weitere Lektion, die ich gelernt habe, mit Euch teilen:<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Du verpasst nichts.</strong></p>
<p>Unser Leben wird oft von der Angst etwas zu verpassen regiert, oder auch <a title="FOMO - Fear of missing out" href="http://psychcentral.com/blog/archives/2011/04/14/fomo-addiction-the-fear-of-missing-out/" target="_blank">FOMO</a>. (Nie etwas von FOMO gehört? Du verpasst etwas.)</p>
<p>Einige Arten, wie wir uns von der Angst etwas zu verpassen beherrschen lassen:</p>
<ol>
<li>Wir kontrollieren unsere E-Mails, Facebook, Twitter und andere Soziale Netzwerke oft, um nichts Wichtiges zu verpassen.</li>
<li>Wir versuchen, die aufregendsten Dinge zu tun und sind ständig auf der Suche nach aufregenden Dingen, weil wir uns sorgen, wir könnten den Spaß, den andere haben, verpassen.</li>
<li>Wir lesen ständig darüber, was andere Menschen tun und versuchen sie nachzuahmen, weil es so klingt, als ob sie etwas Großartiges tun, das wir nicht tun.</li>
<li>Wir bereisen oft die Welt, weil es scheint, dass andere Leute ein erstaunliches Leben leben, indem sie die ganze Zeit reisen.</li>
<li>Wir vermissen, was wir nicht haben – Orte, an denen wir nicht sind und Menschen, mit denen wir nicht zusammen sind.</li>
<li>Wir arbeiten ständig, weil wir denken, dass wir, wenn wir es nicht tun, Chancen verpassen, die andere Leute bekommen.</li>
<li>Wir empfinden es so, als ob unser Leben – im Vergleich mit dem großartigen Leben, das andere führen – minderwertig ist und fühlen uns deshalb selbst schlecht.</li>
</ol>
<p>Ich könnte das immer weiter führen, aber ich habe ein Geburtstagsfrühstück zu essen (Eva und die Kinder haben etwas Leckeres gebacken), also höre ich hier auf.</p>
<p>Wir befürchten etwas zu verpassen, aber warum?</p>
<p>Die Wahrheit ist, dass wir herumrennen und versuchen könnten alles Aufregende zu tun, und um die Welt reisen, und mit unseren iPhones und Crackberries ständig in Kontakt mit anderen sein&#8230;aber wir könnten das niemals alles tun. Wir werden immer etwas verpassen.</p>
<p>Also, wenn wir es nicht vermeiden können, etwas zu verpassen, was ist dann eine gesündere Alternative, als uns von dieser Angst treiben zu lassen? Lass es los und erkenne, dass Du in diesem Moment alles hast. Es ist genau dort, wo Du jetzt bist – genau in diesem Moment. Es gibt nicht Besseres, als genau das.</p>
<p>Das Beste im Leben ist nicht irgendwo anders. Es ist genau dort, wo Du gerade bist – in diesem Moment. Es gibt nichts Besseres als ganz genau das.</p>
<p>Halte für nur 10 Sekunden inne und nimm genau in diesem Moment wahr, wo Du bist, was Du tust, wer Du bist. Nimm wahr, dass Du atmest und wie schön das ist. Nimm wahr, dass Du lächeln kannst und fühle die Freude, die darin liegt.</p>
<p>Nimm die guten Dinge um Dich herum wahr. Bedanke Dich bei den Menschen, die Du heute getroffen hast. Feiere, die alles in allem nicht unbedeutende Tatsache, dass Du lebst (lebendig bist).</p>
<p>Dieser Moment und der, der Du bist, ist perfekt.</p>
<p>Du verpasst gar nichts, weil es da nichts Besseres gibt.</p>
<p>Du kannst atmen und die ganze Angst etwas zu verpassen loslassen und mit dem glücklich sein, was Du hast. Sei dankbar und denke nicht jeden Moment daran, was Du verpasst, sondern daran, was Dir gegeben ist.</p>
<p>Dieses letzte Jahr war mein bestes Jahr aller Zeiten, weil ich ich jeden Tag meinen Un-Geburtstag mit einem Lächeln und einer Wärme in einem Herzen gefeiert habe. Heute feier ich meinen Nicht-Un-Geburtstag und das ist perfekt. Dieser Moment, den ich hier verbracht habe, um mit Euch zu sprechen, ist ein Geschenk. Ich danke Euch, meine Freunde.</p>
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<h5>–<br />
<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/39th/">The 39th Lesson</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 30. April 2012 veröffentlicht.<br />
</em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		</item>
		<item>
		<title>Sei in der Lage auszusteigen</title>
		<link>http://zenmonkey.de/sei-in-der-lage-auszusteigen/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 20:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück & Zufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei jeder Art von Verhandlung ist die Möglichkeit auszusteigen Dein stärkstes Werkzeug. Diejenigen, die die Verhandlung verlassen können – legitim aussteigen und nicht nur um eine Show daraus zu machen – sind in der stärksten Position. Diejenigen, die davon überzeugt sind, dass sie das Geschäft abschließen müssen, sind in der schwächsten Position. Das gilt auch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei jeder Art von Verhandlung ist die Möglichkeit auszusteigen Dein stärkstes Werkzeug.</p>
<p>Diejenigen, die die Verhandlung verlassen können – legitim aussteigen und nicht nur um eine Show daraus zu machen – sind in der stärksten Position.<br />
Diejenigen, die davon überzeugt sind, dass sie das Geschäft abschließen müssen, sind in der schwächsten Position.</p>
<p>Das gilt auch auch für Verhandlungen beim Autokauf, beim Abschluss eines Kaufvertrages für Dein neues Eigenheim sowie beim Feilschen auf einem fremden Flohmarkt oder bei dem Versuch eine Gehaltserhöhung zu bekommen.<br />
Und es trifft auch für alles Andere im Leben zu.</p>
<p>Sei Dir darüber bewusst, dass es fast nichts gibt, wo Du nicht aussteigen kannst.</p>
<p>Wenn Du davon überzeugt bist, dass Du ein schönes Haus mit einem begehbaren Kleiderschrank, Hartholzböden und einer großen Küche brauchst, dann hast Du schon mal eine Schwäche. Und Du wirst wertvolle Stunden Deines Lebens und Dein Erspartes opfern, um es zu bekommen. Jemand anderer, der weiß, dass diese Dinge nicht absolut notwendig sind kann aussteigen und braucht nicht so viel Geld (und so viele Arbeitsstunden) für solch ein Haus aufzuwenden.</p>
<p>Wenn Du davon überzeugt bist, dass Du jeden Tag einen Grande Latte von Starbucks brauchst, oder ein iPhone oder iPad, oder ein SUV, einen Mini Cooper oder einen BMW&#8230; dann bist Du in der schwachen Position, weil Du es nicht aufgeben kannst. Jemand anderer könnte wissen, dass diese Dinge nicht wesentlich zur Zufriedenheit beitragen und könnte aussteigen.</p>
<p>Wenn Du weißt, dass Du den Menschen, der Dich schlecht behandelt (von dem Du aber weißt, dass er sich eines Tages ändert, weil Du weißt, dass er Dich liebt), nicht brauchst, um glücklich zu sein, dann kannst Du weggehen. Wenn Du weißt, dass Du auch alleine zufrieden sein kannst und niemanden brauchst, um Dich glücklich zu machen, dann kannst Du weggehen.</p>
<p>Wenn Du weißt, dass es fast nichts gibt, von dem Du Dich nicht distanzieren kannst, dann kannst Du Dir eine Menge Geld sparen. Jahre Deiner Zeit. Berge von Kopf- und Herzschmerzen. Schiffsladungen von Leid.</p>
<p>Du brauchst nicht aus allem auszusteigen, aber Du solltest wissen, dass Du es kannst. Und wenn der Preis des Geschäfts zu hoch ist, zu teuer&#8230; dann steig aus.</p>
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<h5>–<br />
<em>Der Original-Artikel <a href="http://mnmlist.com/walk-away">be able to walk away</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 20. Februar 2012 veröffentlicht.<br />
</em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit einem Geist wie Wasser</title>
		<link>http://zenmonkey.de/geist-wie-wasser/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/geist-wie-wasser/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 22:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Getting Things Done]]></category>
		<category><![CDATA[GTD]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich kürzlich über meine GTD-Implementation gepostet habe, begann ich darüber nachzudenken, was mich an der Methode Getting Things Done am meisten reizt. Natürlich gibt es da diese totale Organisation und die vollständige Erfassung aller Dinge in meinem Leben. Es gibt da den aufgeräumten Schreibtisch und den sauberen Posteingang, die ich durch dieses System erreicht habe. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich kürzlich über meine <a title="Meine GTD-Implementation" href="http://zenmonkey.de/meine-gtd-implementation/">GTD-Implementation</a> gepostet habe, begann ich darüber nachzudenken, was mich an der Methode Getting Things Done am meisten reizt. Natürlich gibt es da diese totale Organisation und die vollständige Erfassung aller Dinge in meinem Leben. Es gibt da den aufgeräumten Schreibtisch und den sauberen Posteingang, die ich durch dieses System erreicht habe. Ich liebe all das.</p>
<p>Aber was mich wirklich anspricht, ist die Idee eine “Mind Like Water”-Haltung zu erreichen – einen “Geist wie Wasser”. Ich muss zugeben, dass ich dies, so wie viele GTDler, noch nicht vollständig erzielt habe. Aber Getting Things Done bringt mich diesem Ideal sehr viel näher. Und da ich in den GTD-Gewohnheiten besser werde und meinem System mehr vertraue, komme ich jeden Tag etwas näher heran.</p>
<p>Das erinnert mich an ein Zitat von Bruce Lee:</p>
<blockquote><p><em>Leere Deinen Geist, sei formlos. Ohne Gestalt, wie Wasser.<br />
Wenn Du Wasser in eine Tasse füllst, wird es zur Tasse.<br />
</em><em>Füllst Du Wasser in eine Flasche, wird es zur Flasche.<br />
Füllst Du es in einen Teekessel, wird es zum Teekessel.<br />
</em><em>Nun, Wasser kann fließen oder es kann zerstören.<br />
Sei Wasser, mein Freund.</em></p></blockquote>
<p>Ich denke der Anreiz liegt in der Ruhe und dem Frieden, die wir zu erreichen versuchen. Halte alles an seinem Platz und leere Deinen Geist von Geschäftigkeit und Gerümpel. Dann bist du bereit, für alles was Dir begegnet. Manchmal, wenn ich das nicht in dieser Weise empfinde, dann schaue ich auf Leute um mich herum und erkenne, dass ich schon einen langen Weg in Richtung “Mind Like Water” zurückgelegt habe.</p>
<p>Es wird eine anhaltende Suche und Aufgabe bleiben. Wünsch mir Glück.</p>
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<p><strong>Siehe auch:</strong></p>
<p>•	<a title="Meine GTD-Implementation" href="http://zenmonkey.de/meine-gtd-implementation/">Meine GTD-Implementation</a><br />
•	<a title="E-Mail-Zen: Bereinige Deine Inbox" href="http://zenmonkey.de/e-mail-zen-bereinige-deine-inbox/">E-Mail Zen: Bereinige Deine Inbox</a><br />
•	<a title="Sei Wasser, mein Freund" href="http://zenmonkey.de/sei-wasser/">Sei Wasser, mein Freund</a></p>
<h5>–<br />
<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/mind-like-water/">Mind Like Water</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 25. Januar 2007 veröffentlicht.<br />
</em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine GTD-Implementation</title>
		<link>http://zenmonkey.de/meine-gtd-implementation/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/meine-gtd-implementation/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 18:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Getting Things Done]]></category>
		<category><![CDATA[GTD]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter Leuten, welche die Methode Getting Things Done einsetzen, ist die Beschreibung ihrer GTD-Implementation ein beliebtes Thema. Ich will hier gar nicht erst versuchen ein Non-Konformist zu sein und werde auf den fahrenden Zug aufspringen. Wie die meisten GTDler habe ich eine Reihe verschiedener Konstellationen ausprobiert. Mein nächster Artikel wird davon handeln. Lass mich für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Leuten, welche die Methode <a title="&quot;GTD in einer Nußschale&quot; von Johannes Kleske" href="http://tautoko.info/2005/06/13/gtd-in-einer-nusschale/" target="_blank">Getting Things Done</a> einsetzen, ist die Beschreibung ihrer GTD-Implementation ein beliebtes Thema. Ich will hier gar nicht erst versuchen ein Non-Konformist zu sein und werde auf den fahrenden Zug aufspringen.</p>
<p>Wie die meisten GTDler habe ich eine Reihe verschiedener Konstellationen ausprobiert. Mein nächster Artikel wird davon handeln. Lass mich für den Moment mein derzeitiges Set-Up beschreiben:</p>
<p><strong>•	Notizbuch</strong> – Ich trage es einfach als Erfassungs-Werzeug überall bei mir. Jegliche Gedanken, ToDo, Projekte, Kalenderdaten, die ich sammle – wenn ich mal nicht am Computer bin – werden in dem Notizbuch erfasst und später in meine Aktivitätenliste oder meinen Kalender übertragen. Obwohl ich auch mit dem <a href="http://www.pocketmod.com/">PocketMod </a>herumexperimentiert habe und eigentlich lieber ein <a href="http://www.moleskine.com/de/">Moleskine-Notizbuch</a> hätte, sage ich mir, dass die Coolness des Moleskine nicht die Zusatzkosten gegenüber den kostenfreien Notizbüchern rechtfertigt, die ich auf der Arbeit bekomme.</p>
<p><strong>•	Tracks</strong> – <a href="http://getontracks.org/">Dieses schöne Programm</a>, in Ruby on Rails programmiert, wurde speziell für GTD geschrieben und nachdem ich viele andere Apps online und off-line ausprobiert habe, ist dies eindeutig das Beste. Ich nutze es für meine kontextspezifischen Aktivitätenlisten, meine Später-/Vielleicht-Liste, meine Warten-auf-Liste und meine Projekte.</p>
<p><strong>•	GCal</strong> – OK, ich bin nicht der erste GTDler, der Google Calendar liebt, aber es ist einfach das Beste und es bedient alle meine Kalender-Bedürfnisse. Nur für fixe Termine (<a href="http://patrickrhone.com/2006/08/17/hard-and-soft-landscapes-calendar-vs-reminders/" target="_blank">hard landscape</a>).</p>
<p><strong>•	Gmail</strong> – Eine weitere E-Mail-Anwendung für GTDler, die mit nichts anderem vergleichbar ist. Das rockt.</p>
<p><strong>•	Sonstige</strong> – Neben diesen Haupt-Tools, habe ich jeweils zu Hause und auf der Arbeit eine Posteingangsbox, Ablagesysteme an beiden Standorten und einen sehr sauberen Schreibtisch.</p>
<p>Siehe auch: <a title="E-Mail-Zen: Bereinige Deine Inbox" href="http://zenmonkey.de/e-mail-zen-bereinige-deine-inbox/">E-Mail-Zen: Bereinige Deine Inbox</a></p>
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<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/my-gtd-implementation/">My GTD Implementation</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 25. Januar 2007 veröffentlicht.<br />
</em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		<title>Warum Zen Habits?</title>
		<link>http://zenmonkey.de/warum-zen-habits/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/warum-zen-habits/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 18:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe die einfache Philosophie des Zen-Buddhismus, im Zazen Frieden zu finden und ich liebe die minimalistische Ästhetik. Ich habe allerdings Zen Habits als Titel gewählt (Anm. d. Red.: gemeint ist hier zenhabits.net), weil es die Philosophie meines Blogs so knapp und präzise beschreibt. In der Tat handelt dieses Blog vom Vereinfachen und davon Dein Leben zu [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe die einfache Philosophie des Zen-Buddhismus, im Zazen Frieden zu finden und ich liebe die minimalistische Ästhetik.</p>
<p>Ich habe allerdings Zen Habits als Titel gewählt (Anm. d. Red.: gemeint ist hier <a title="Das Blog von Leo Babauta | Zen Habits" href="http://zenhabits.net/" target="_blank">zenhabits.net</a>), weil es die Philosophie meines Blogs so knapp und präzise beschreibt.</p>
<p>In der Tat handelt dieses Blog vom Vereinfachen und davon Dein Leben zu verbessern und achtsam zu sein. Jedoch glaube ich, dass alle Veränderungen im Leben – speziell jene, die es wert sind – letztendlich durch den Aufbau von nützlichen (guten) Gewohnheiten erzielt werden. Will ich einen Marathon absolvieren? Dann muss ich die Gewohnheit kultivieren 4–5 Mal in der Woche zu laufen. Ich muss die Gewohnheit des positiven Denkens kultivieren. Und es hilft auch ein Frühaufsteher, der sich gesund ernährt und ein Nichtraucher zu werden, so wie ich das gemacht habe.</p>
<p>Diese Gewohnheiten werden nicht über Nacht geboren. Du kannst zu Dir selbst sagen, &#8220;Hey, ich werde ab morgen früh ein Frühaufsteher!&#8221; OK, das kannst Du zu Dir sagen, aber wenn Du glaubst, dass es so schnell geht, bist du eindeutig wahnsinnig.</p>
<p>Nein, diese Gewohnheiten müssen durch tägliche Praxis kultiviert werden. Meiner Meinung nach, musst Du eine Gewohnheit täglich und so fokussiert wie möglich über einen ganzen Monat praktizieren. Wenn ich es nur eine Woche lang tue, hält es nicht auf Dauer an. Aber wenn ich es einen Monat oder länger durchgeführt habe, tut es das. Und das bedeutet nicht, dass ich an jedem einzelnen Tag erfolgreich bin – das Wichtigste ist jedoch, dass ich es versuche und wenn ich scheitere, dass ich aus diesen Fehlern lerne.</p>
<p>Das Zen im Titel dieses Blogs ist einfach eine Möglichkeit, mich selbst daran zu erinnern, präsent zu sein, auf einfache Art zu leben, mich selbst in Balance und Frieden zu halten, während ich langsam meine Reise fortsetze, um nützliche Gewohnheiten zu etablieren und meine Ziele zu erreichen. Das ist alles. Ich bin kein Zen-Mönch oder Zen-Praktizierender, obwohl ich versuche, mich in Zazen zu üben, wenn es mir möglich ist. Ich habe nie unter einem Lehrer studiert, dafür habe ich aber ein paar hervorragende Zen-Bücher gelesen.</p>
<p><strong>Für die, die sich vom &#8220;Zen&#8221; in Zen Habits belästigt fühlen: <a href="http://zenmonkey.de/atme/">Atme</a>. Und dann lass es los.</strong></p>
<p><strong>Mehr Fragen über Zen Habits? Lies die <a title="FAQ (in englischer Originalfassung)" href="http://zenhabits.net//faq/">FAQ</a>.</strong></p>
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<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/why-zen-habits/">Why Zen Habits?</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 24. Januar 2007 veröffentlicht.<br />
</em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		<title>Werde gesund und fit – Teil 1: Die gesunde Ernährung</title>
		<link>http://zenmonkey.de/werde-gesund-und-fit-teil-1-gesunde-ernaehrung/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 18:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fitness & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[J.D. hat drüben, auf einem meiner liebsten Finanz-Blogs Get Rich Slowly, kürzlich einen Artikel darüber veröffentlicht, wie er einen Fitness Coach engagiert hat, um gesünder und fitter zu werden. J.D. teilt dort mit uns seine Erfahrungen sowie einige exzellente Tipps und ich empfehle Euch, mal reinzulesen. Das brachte mich auf folgenden Gedanken: Im letzten Jahr habe [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>J.D. hat drüben, auf einem meiner liebsten <a title="Personal Finance That Makes Cents" href="http://www.getrichslowly.org/blog/" target="_blank">Finanz-Blogs Get Rich Slowly</a>, kürzlich einen Artikel darüber veröffentlicht, <a href="http://www.getrichslowly.org/blog/2007/01/18/how-a-wellness-coach-whipped-me-into-shape/">wie er einen Fitness Coach engagiert hat, um gesünder und fitter zu werden</a>. J.D. teilt dort mit uns seine Erfahrungen sowie einige exzellente Tipps und ich empfehle Euch, mal reinzulesen.</p>
<p>Das brachte mich auf folgenden Gedanken: Im letzten Jahr habe ich so vieles durch Lesen und Ausprobieren gelernt, dass ich selbst – mit ein bisschen mehr Übung – ein ordentlicher Coach sein könnte. Ich glaube nicht, dass das etwas ist, was ich ernsthaft verfolgen werde, aber ich dachte, ich könnte mit Euch ein paar Dinge teilen, die ich gelernt habe.</p>
<p>Heute werden wir einen Blick auf den ersten Teil der Ausgabe werfen – &#8220;Werde fit und gesund – Die gesunde Ernährung&#8221;. (Lese hier zu auch den bald folgenden 2. Teil der Ausgabe – &#8220;Werde gesund und fit – Die Übungen&#8221;)</p>
<p><strong>Regeln zur Gesunden Ernährung</strong></p>
<p>Sich gesund zu ernähren, ist etwas, dass viele von uns tun wollen, aber wegen der Versuchungen zu Hause, auf der Arbeit und unterwegs, haben wir es sehr schwer damit. Ich würde nicht lügen und behaupten, dass Veränderungen in der Ernährung einfach sind, aber ich <strong>ich will unbedingt von drastischen Veränderungen abraten</strong> und empfehle stattdessen die Veränderungen lieber schrittweise durchzuführen.</p>
<p>Zum Beispiel esse ich jetzt ziemlich gesund, aber meine derzeitige Ernährung ist eine Steigerung von kleinen Veränderungen, die ich mit der Zeit nach und nach vollzogen habe. Als erstes habe ich damit begonnen magereres Fleisch zu essen und habe versucht mehr Früchte und Gemüse in meinen Speiseplan einzubeziehen. Um mein Frühstück gesünder zu gestalten, habe ich dann Cerealien (Getreide), Haferflocken und Vollkornbrot hinzugefügt. Ich wechselte auf Mager-Milch und andere fett-reduzierte Angebote. Ich aß mehr Nüsse und probierte auch andere Sachen, wie z. B. Leinsamen. Am Ende hatte ich eine relativ gesunde Ernährung (außer den Süßigkeiten) und dann wurde ich Vegetarier. Ich ließ das Fleisch vollständig weg, einschließlich Geflügel und Fisch. Und schließlich habe ich begonnen auch Milchprodukte und Eier stufenweise zu abzubauen und begann Soja-Milch und andere Soja-Produkte zu verwenden. Ich probierte nach und nach vegane Rezepte aus, bis zu dem Punkt, dass ich heute zu fast 100% vegan lebe und ich liebe jede Minute. Zum Schluß habe ich versucht Kaffee und Süßigkeiten wegzulassen, aber eben auch stufenweise. Wenn Du jeweils nur eine kleine Sache weglässt, dann gewöhnst Du Dich am Ende daran und es wird für Dich normal. Und dann wiederhole den Prozess.</p>
<p><strong>Gesunde Ernährung – Regel #1:<br />
Wähle ein oder zwei Dinge bezüglich Deiner Ernährung und beginne einfach damit. Probiere jede Woche oder alle zwei Wochen etwas Gesundes und integriere es in Deinen Plan für das Tages- oder Wochenmenü.</strong></p>
<p>Eine andere Sache, die ich gelernt habe, ist Folgendes: Wenn ich etwas Ungesundes weglasse, hilft es, es mit etwas Gesundem und Schmackhaftem zu ersetzen, so das ich es geniessen kann. Wie zum Beispiel Koffein – Ich lasse den Kaffee weg und ersetze ihn durch Wasser. Davor habe ich das mit Cola gemacht (trotzdem trinke ich gelegentlich Cola, aber nicht mehr so oft). Jetzt trinke ich lieber Wasser, anstatt das zuckerige Zeug. Ich ersetzte Milch durch die viel gesündere Soja-Milch und jetzt liebe ich Soja-Milch. Dasselbe mit Gemüse-Burgern, gesundem Getreide, Vollkornbrot und mehr. Finde gesunde Angebote, die Du magst – mach Dir eine Liste und halte Dich daran.</p>
<p><strong>Gesunde Ernährung – Regel #2:<br />
Wenn Du etwas Ungesundes aus Deinem Ernährungsplan streichst, ersetze es durch etwas Gesünderes und Schmackhaftes.</strong></p>
<p>Ich habe auch gelernt, nicht nur eine Vielzahl von Früchten und Gemüsen in meinen Speiseplan zu integrieren, sondern auch Nüsse, kalziumreiche Nahrungsmittel (wie Soja-Milch, kalzium-angereicherten Orangensaft und Tofu, Mandeln und Blattgemüse), Nahrungsmittel mit gesunden Fetten (wie Olivenöl, Leinsamen, Mandeln etc.), proteinreiche, aber trotzdem magere Nahrungsmittel (wie Tofu, Sojaprotein, Nüsse, Bohnen) und ballaststoffreiche Nahrungsmittel. Was ich meide, wie die Pest, sind Sachen mit viel gesättigten Fetten oder die zu zuckerhaltig sind (wie ich schon erwähnte, lasse ich diese Dinge jetzt mehr und mehr weg).</p>
<p><strong>Gesunde Ernährung – Regel #3:<br />
Das, was man zuerst weglassen sollte, sind frittierte, fettige Nahrungsmittel (like McDonald´s), zu zuckerhaltiges Zeug und anderes Junk Food. Verzichte nicht komplett darauf, aber beginne es stufenweise abzubauen und ersetze es mit etwas gesünderem, schmackhafterem Essen (siehe die ersten beiden Regeln). </strong></p>
<p>Ein anderes wichtiges Konzept ist, kleinere Portionen zu essen. Früher stapelte ich mir meinen Teller hochvoll, aber das ist ein sicherer Weg zur Fettleibigkeit. Ich habe meine Portionen langsam verkleinert, indem ich gesunde Snacks zwischen den Mahlzeiten hinzugefügt habe. Der Schlüssel ist hier, die Ernährung vorauszuplanen, so dass Du nicht nur Deine drei Mahlzeiten am Tag hast, sondern auch etwas Obst und vielleicht einen Joghurt zwischendurch. Oder mach es wie ich und iss zwei kleinere Sandwiches anstatt einem großen Mittagessen.</p>
<p><strong>Gesunde Ernährung – Regel #4:<br />
Iss kleinere Portionen und öfter über den Tag verteilt. </strong>Wenn Du wartest, bist Du richtig hungrig bist, wirst Du Dich unnötig vollstopfen.</p>
<p>Das führte mich zu einem weiterem großartigen Konzept: Wenn Du unterwegs bist, musst Du vorausplanen oder Du wirst zu guter Letzt wieder irgendetwas essen, was schnell geht (sprich. Fast Food), was nicht so gesund ist und was definitiv teurer sein wird. Wenn Du Lebensmittel einkaufst, suche nach gesunden Snacks, die Du magst und pack sie Dir ein, wenn Du zur Arbeit gehst oder sonst irgendwie unterwegs bist. Tortilla-Mais-Chips (blue corn chips), Nüsse, Rosinen, Obst, Gemüse, fettreduzierte Bretzeln und so etwas, sind gut einzupacken und leicht zu transportieren.</p>
<p><strong>Gesunde Ernährung – Regel #5:<br />
Packe Dir gesunde Snacks für unterwegs ein und plane Deine Mahlzeiten, bevor Du Dich auf den Weg machst.</strong></p>
<p>Noch ein anderer wichtiger Punkt: Diese Veränderungen werden nicht sofort einen bemerkenswerten Unterschied ausmachen, zumindest nicht auf Deiner Hüfte. Gewicht – speziell Fett – zu verlieren, sollte nicht über Nacht passieren oder du wirst es genauso leicht wieder zurück bekommen. Sei geduldig und denke langfristig. Suche nicht nach schnellen Lösungen.</p>
<p><strong>Gesunde Ernährung – Regel #6:<br />
Setze Dir langfristige Ziele und erwarte keine schnellen Ergebnisse.<br />
</strong>Sei geduldig!</p>
<p>Es gibt da noch viel mehr Tipps, aber das sind die Grundregeln zur gesunden Ernährung, was die Basis ist um fit zu sein. Integriere diese Regeln langsam und eine nach der anderen und Du wirst mit der Zeit eine große Veränderung feststellen. Du wirst Dich selbst dafür lieben!</p>
<p>Lies auch Teil 2 dieser Artikel-Serie <a title="Werde gesund und fit – Teil 2: Das Fitness-Training" href="http://zenmonkey.de/gesund-und-fit-teil-2-fitness-training/">&#8220;Werde gesund und fit – Das Fitness-Training&#8221;</a></p>
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<em>Der Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/get-healthy-and-fit-part-1/">get healthy and fit, Part 1</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 24. Januar 2007 veröffentlicht.<br />
</em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		<title>So glücklich und zufrieden, wie möglich</title>
		<link>http://zenmonkey.de/glueck-und-zufriedenheit/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 04:23:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück & Zufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich glaube, ich bin so glücklich, wie man es nur sein kann. Ich schreie nicht aus extatischer Freude auf, oder vergieße Tränen der Freude, aber ich bin sehr glücklich und zufrieden. Es ist nicht der höchste Gipfel des Glücks, aber ein Plateau der Zufriedenheit, dass gerne so lange anhalten kann, wie ich lebe. Das ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, ich bin so glücklich, wie man es nur sein kann.</p>
<p>Ich schreie nicht aus extatischer Freude auf, oder vergieße Tränen der Freude, aber ich bin sehr glücklich und zufrieden. Es ist nicht der höchste Gipfel des Glücks, aber ein Plateau der Zufriedenheit, dass gerne so lange anhalten kann, wie ich lebe.</p>
<p>Das ist eine Zufriedenheit, wie ich sie jedem Menschen wünsche. Und die folgende Frage schließt sich an: Was sind die Faktoren, die zu meinem Glück beitragen?</p>
<p>Hier sind die Dinge, die ich nicht habe:</p>
<p>1.	Ein großes Haus<br />
2.	Großer Reichtum<br />
3.	Schicke modische Kleidung<br />
4.	Ein schönes Auto<br />
5.	Ein einflussreicher Job<br />
6.	Kabelfernsehen</p>
<p>Aber ich glaube nicht, dass etwas von diesen Dingen, zu einer größeren Zufriedenheit beitragen würde, als ich sie bereits habe. Hier sind die Dinge, die zu meinem Glück beitragen:</p>
<p>1.	Zeit<br />
2.	Liebevolle Beziehungen<br />
3.	Sinnvolle Arbeit<br />
4.	Gesundheit<br />
5.	Bücher<br />
6.	Genug</p>
<p>Die ersten sechs Faktoren, werden von vielen Menschen als die Ziele der Gesellschaft angesehen. Mich machen die zweiten sechs sehr glücklich und zufrieden – und ich glaube, dass ich sie besitze, weil ich die Entscheidung getroffen habe, die ersten sechs aufzugeben. Ich empfehle diesen Weg.</p>
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<em>Der Original-Artikel <a href="http://mnmlist.com/happy/">as happy as possible</a> </em><em>von Leo Babauta wurde am 6. April 2012 veröffentlicht.<br />
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		<title>Empower: Befähige Deine Mitmenschen etwas zu erschaffen</title>
		<link>http://zenmonkey.de/hilfe-zur-selbsthilfe/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 21:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation & Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir leben in einer Welt, in der wir passive Konsumenten sind: Wir sehen eine Werbeanzeige für ein iPhone, ein neues Auto, modische Kleidung; wir gehen in den Laden oder zu der Website und kaufen die Artikel; wir benutzen sie und wenn wir damit fertig sind, dann entsorgen wir sie. Was wäre, wenn wir uns davon [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben in einer Welt, in der wir passive Konsumenten sind: Wir sehen eine Werbeanzeige für ein iPhone, ein neues Auto, modische Kleidung; wir gehen in den Laden oder zu der Website und kaufen die Artikel; wir benutzen sie und wenn wir damit fertig sind, dann entsorgen wir sie.</p>
<p>Was wäre, wenn wir uns davon befreien und daraus ausbrechen könnten?</p>
<p>Wie wäre es, wenn wir zu Schöpfern, Teilnehmern, Teilenden und Helfern zur Selbsthilfe werden würden?</p>
<p><a title="Green-er Machines by Bamboo Bike Studio" href="http://www.urbanvelo.org/issue18/p58-59.html" target="_blank">Ein fantastischer Artikel</a> über drei Jungs – die nicht nur Bambus-Fahrräder bauen, sondern auch den Menschen zeigen, wie sie es selbst machen können – hebt wirklich hervor, wie das möglich ist.</p>
<p>Diese Jungs (von <a href="http://bamboobikestudio.useful-arts.com/" target="_blank">Bamboo Bike Studio</a>) transformieren Menschen von passiven Konsumenten zu Schöpfern, Erbauern und sachkundigen Anwendern. Das ist erstaunlich.</p>
<p>Wie kannst Du Menschen helfen und sie dazu befähigen, sich selbst zu helfen?<br />
Wie kannst Du Leute von Konsumenten in Macher verwandeln?<br />
Wie kannst Du Menschen helfen, vom passiven Nutzer zum sachkundigen Anwender zu werden?</p>
<p>Verändere die Welt – sie wartet auf Dich.</p>
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<em>Der Original-Artikel &#8221;<a href="http://mnmlist.com/empower/">empower people to create</a>&#8221; </em><em>von Leo Babauta wurde im März 2010 veröffentlicht.<br />
</em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>E-Mail-Zen: Räume Deine Inbox auf</title>
		<link>http://zenmonkey.de/e-mail-zen/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/e-mail-zen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 21:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfachheit | Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich nutze ausschließlich Google Mail (Gmail), um E-Mails zu schreiben, was den größten Teil meiner zwei Jobs ausmacht. Ich bekomme jede Stunde eine beachtliche Menge an E-Mails und ich bin sehr schnell im Beantworten. Wie auch immer, eine Sache, die Dir an meinem Gmail-Posteingang auffallen wird, ist, dass er fast immer leer ist. Es gibt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nutze ausschließlich Google Mail (Gmail), um E-Mails zu schreiben, was den größten Teil meiner zwei Jobs ausmacht. Ich bekomme jede Stunde eine beachtliche Menge an E-Mails und ich bin sehr schnell im Beantworten.</p>
<p>Wie auch immer, eine Sache, die Dir an meinem Gmail-Posteingang auffallen wird, ist, dass er fast immer leer ist.</p>
<p>Es gibt mir ein Zen-Gefühl einen sauberen Posteingang zu haben, ein Gefühl von Frieden, Ruhe und Befriedigung. Ich kann das jedem nur sehr empfehlen. Ich war aber nicht immer so – in der Vergangenheit hatte ich immer viele E-Mails in meinem Posteingang. Sie hingen dort manchmal ungelesen fest und manchmal, weil ich auf etwas wartete oder weil sie darauf warteten archiviert zu werden und andere, weil ich sie aufschob. Ich hatte auch viele Ordner, um E-Mails abzulegen, damit ich sie finden konnte, wenn ich sie brauchte. Es kostete mich einige Zeit, sie zu archivieren, deshalb schob ich das oft auf. Viele Leute, die ich kenne, sind da genau so.</p>
<p>Aber die Methode Getting Things Done (GTD) änderte das (genau so wie <a href="http://www.43folders.com/">43 Folders</a> und andere) und seit fast einem Jahr, habe ich fast durchgängig einen sauberen Posteingang.</p>
<p>Hier sind meine einfachen Schritte, um E-Mail-Zen zu erreichen:</p>
<p>1) <strong>Prüfe nicht morgens als erstes Deine E-Mails und halte Dein E-Mail-Programm nicht immer geöffnet.</strong> Dies ist ein Tipp, der von so vielen Blogs angeboten wird, also ist das hier nichts Neues. Wenn Du Deine E-Mails als erstes prüfst, wirst Du darin eine Weile feststecken. Erledige stattdessen zuerst Deine wichtigste Tagesaufgabe oder die Sache, die Du am meisten aufschiebst. Prüfe erst danach Deinen E-Mail-Eingang. Besser noch, wenn Du vorher sogar zwei oder drei andere Sachen erledigst. Auch wenn Du über den Tag ständig Deine E-Mails checkst oder wenn Dich Dein E-Mail-Programm immer informiert, sobald eine neue E-Mail eingeht, wirst Du ständig abgelenkt und Du wirst so nicht in der Lage sein, Dich auf die vor Dir liegende Aufgabe zu konzentrieren.</p>
<p>2) <strong>Wenn Du Deine E-Mails checkst, erledige jede einzeln für sich und sofort. </strong>Treffe eine Entscheidung darüber, was mit jeder E-Mail zu tun ist.</p>
<p>2a) <strong>Ist es eine Junk-Mail oder eine weitergeleitete E-Mail?</strong> Lösche sie sofort.</p>
<p>2b) <strong>Ist es eine lange E-Mail, die Dir lediglich zur Information dient?</strong> Speichere sie in einem Lese-Ordner (oder markiere sie mit dem Tag &#8220;Lesen und Archivieren&#8221;) oder drucke sie aus, um sie unterwegs zu lesen (z. B. während Du in einer Warteschlange stehst).</p>
<p>2c) <strong>Wenn die E-Mail eine Handlung erfordert, mache Dir eine Notiz über die Aktivität auf Deiner ToDo- oder GTD-Liste, </strong>um sie später zu erledigen. Noteire Dir auch, falls nötig, die E-Mail zwecks Info nochmals zu prüfen und dann archiviere diese E-Mail. Du kannst sie später einfach wiederfinden, wenn Du diese Aufgabe erledigst.</p>
<p>2d) <strong>Wenn Du innerhalb von ein bis zwei Minuten antworten kannst, dann mache es umgehend.</strong> Schiebe es nicht auf. Wenn Du wartest, endest Du in einem Rückstau von E-Mails, die Du noch zu beantworten hast und Du kommst wirst möglicherweise niemals damit fertig werden. Ich antworte schnell mit einer kurzen Notiz und sende es sofort ab. Auf diese Weise werde ich als jemand wahrgenommen, der reagiert und der die Dinge im Griff hat.</p>
<p>2e) <strong>Wenn Du die E-Mail später weiterverfolgen musst, oder auf eine Reaktion wartest, notiere es in einer Warteliste.</strong> Nur lass die E-Mails nicht zur Erinnerung in Deinem Posteingang.</p>
<p>3) <strong>Ich habe nur einen Ordner: Das Archiv. </strong>Wenn ich eine E-Mail beantworte oder fertig gelesen habe (falls keine Antwort erforderlich ist), oder wenn ich mir die entsprechende Aufgabe auf meiner ToDo-Liste notiert habe, dann archiviere ich die E-Mail. So einfach geht das. Wenn Du willst, könntest Du Dir auch zusätzlich einen Lese-Ordner anlegen. Meistens drucke ich mir längere E-Mails auch aus, um sie z. B. in der Mittagspause zu lesen oder während ich auf etwas warte. Andere Leute haben einen Aktivitäten-Ordner oder einen Warten-auf-Ordner, aber ich finde, das ist lediglich eine weitere Inbox (oder &#8220;Eingangskorb&#8221;, wie David Allen von GTD es nennt), die Du ständig überwachen musst. Ich mag es nicht noch Extra-Ordner zu überwachen. Ich habe meine ToDo-Liste und meine Warten-auf-Liste und das ist gut genug. Das ist genau so einfach, wie bei einer E-Mail &#8220;Archivieren&#8221; zu drücken und wenn ich später doch noch einmal etwas brauche, ist es einfach zu finden, da die Gmail-Suche so gut ist. Ich habe nie irgendwelche Probleme mit diesem System gehabt.</p>
<p><strong>So einfach ist E-Mail-Zen:</strong> Prüfe Deine E-Mails in regelmäßigen Zeitabständen, handele umgehend entsprechend der E-Mail (oder notiere es auf einer Liste, um es später zu erledigen) und archiviere sie.</p>
<p>Ahhh. Eine leere Inbox!</p>
<h5>—<br />
<em>Der Original-Artikel &#8221;<a href="http://zenhabits.net/email-zen-clear-out-your-inbox/">EMail Zen: Clear Out Your Inbox</a>&#8221; </em><em>von Leo Babauta wurde im Januar 2007 veröffentlicht.<br />
</em><em>Deutsche Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Speicher alle Deine Infos in Textdateien</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 21:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfachheit | Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es um Technologie geht, glaube ich fest, dass einfacher besser ist. Wir neigen dazu, Chancen unserer gewaltig wachsenden Computer-Power zu nutzen, indem wir die Komplexität unserer Aufgaben und Daten ständig erhöhen – längst ist nicht mehr alles textbasiert (so wie es früher üblich war), sondern alles ist grafisch und zunehmend werden Videos verwendet. Das Ergebnis [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es um Technologie geht, glaube ich fest, dass einfacher besser ist.</p>
<p>Wir neigen dazu, Chancen unserer gewaltig wachsenden Computer-Power zu nutzen, indem wir die Komplexität unserer Aufgaben und Daten ständig erhöhen – längst ist nicht mehr alles textbasiert (so wie es früher üblich war), sondern alles ist grafisch und zunehmend werden Videos verwendet.</p>
<p>Das Ergebnis ist eine vielfältigere visuelle Präsentation, was wundervoll ist, aber gleichzeitig dauert es länger, die Seiten zu laden und Anwendungen werden derart aufgeblasen, dass sie abstürzen. Informationen, die einfach und schnell dargestellt werden könnten, werden jetzt über Videos präsentiert, die uns Minuten warten lassen, nur um ein oder zwei Schlüsselinformationen zu erhalten.</p>
<p>Komplexität ist aufgebläht, langsam und belastend. Schlimmer noch, unsere Daten sind oft an proprietäre Formate gebunden, in Datenbanken, die kaputt gehen können und in Datenformaten, die nicht mit anderen Programmen kommunizieren.</p>
<p>Einfachheit ist schnell, schlank und leicht. Daten in einfachen Formaten – wie Text – sind mobil, können in jedes Programm portiert werden und liegen nicht in proprietären Programmen oder Datenbanken verschlossen.</p>
<p>Nachdem ich für ein paar Jahre ein Fan von komplexen Datenformaten und Programmen war, gehe ich mehr und mehr zu Textdateien über.</p>
<p>Ich liebe Programme wie <a href="http://www.evernote.com/">Evernote</a>, <a href="http://shawnblanc.net/2009/09/yojimbo-and-anything-buckets/">Yojimbo</a> und sogar das simple <a href="http://notational.net/">Notational Velocity</a> – aber die Wahrheit ist, Textdateien sind genauso gut. Und sie sind schneller und einfacher.</p>
<p>Ich kann meinen favorisierten Texteditor laden (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/TextEdit">TextEdit</a>, supereinfach) und innerhalb von zwei Sekunden schreibe ich. Größere Programme wie Evernote oder Yojimbo zu starten, dauert ein paar Sekunden länger und jedes von Ihnen beansprucht mehr Systemspeicher und verlangsamt das System. Sogar das leichtgewichtige Notational Velocity – ein großartiges Programm – speichert die Infos in einer Datenbank, die Schaden nehmen kann und speichert sie in einem Format, dass nicht woanders hin portiert werden kann.</p>
<p>Während ich grafische Programme liebe, sind sie doch ein Overkill für meine Bedürfnisse. Dein Bedarf mag komplexer sein und mehr erfordern, aber meiner nicht.</p>
<p>Ich schreibe Blogposts, Artikel und Bücher in TextEdit (oder in <a href="http://www.hogbaysoftware.com/products/writeroom">WriteRoom</a>, wenn ich mich zu abgelenkt fühle) und anschließend füge ich sie dort ein, wo immer ich sie benötige.</p>
<p>Ich speichere ToDo-Listen (wenn ich sie brauche) oder andere Infos, die ich benötige, in ein bis drei Textdateien. Diese können in einer halben Sekunde geöffnet werden und ich kann jede Info mit einem schnellen &#8220;Suche&#8221;-Befehl finden.</p>
<p>Nochmals: meine Bedürfnisse sind bewusst simpel. Und Textdateien sind bewusst minimalistisch, leichtgewichtig, schnell, schlank und auf diese Weise schön.</p>
<h5>—<br />
<em>Original-Artikel &#8221;<a href="http://mnmlist.com/a-case-for-storing-all-your-info-in-text-files/">store everything in textfiles</a>&#8221; von Leo Babauta (Zen Habits &amp; mnmlist)<br />
</em><em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</p>
<p></a></em></h5>
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		<title>Aufschieberitis: Unordnung ist Prokrastination</title>
		<link>http://zenmonkey.de/aufschieberitis-unordnung-ist-prokrastination/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/aufschieberitis-unordnung-ist-prokrastination/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 19:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Prokrastination]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn unsere Wohnungen und Büros mit Gerümpel vollgestapelt sind, ist meist Prokrastination (Aufschieberitis) der Grund. Wir alle prokrastinieren – lass uns das mal offen aussprechen. Es gibt nicht einen von uns, der das nicht in gewissem Maße macht. Aber während unsere Aufgaben und Projekte sich anhäufen können und uns etwas Sorgen machen, ist das Gerümpel [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn unsere Wohnungen und Büros mit Gerümpel vollgestapelt sind, ist meist Prokrastination (Aufschieberitis) der Grund.</p>
<p>Wir alle prokrastinieren – lass uns das mal offen aussprechen. Es gibt nicht einen von uns, der das nicht in gewissem Maße macht.</p>
<p>Aber während unsere Aufgaben und Projekte sich anhäufen können und uns etwas Sorgen machen, ist das Gerümpel ein visuelles Zeichen dieser Prokrastination und bringt mindestens soviel Sorgen mit sich.</p>
<p>Wenn wir ein Objekt ablegen, ein Stück Papier, ein Kleidungsstück, einen Stapel Briefe – und wir lassen es da, unbearbeitet und reden uns ein, dass wir es später wegräumen oder es bearbeiten – das ist Aufschieberitis.</p>
<p>Unglücklicherweise, häuft sich das und wächst mit der Zeit heran und dann stecken wir in einem Berg von Unordnung, der viel zu erdrückend ist, um damit fertig zu werden.</p>
<p>Du wirst Dich mit diesem Berg auseinander setzen müssen. Ich habe Dir bereits enige Methoden gezeigt. Reduziere auf das Minimum und erfreue Dich daran.</p>
<p>Aber wenn Du mit dem Berg fertig bist, musst Du verhindern, dass es wieder passiert. Das ist der Punkt, wo es wichtig ist, Deine Prokrastinierungs-Gewohnheiten zu bekämpfen.</p>
<p>Wenn Du dazu neigst, etwas abzulegen, <strong>erledige es jetzt sofort</strong>. Es dauert nur ein paar Sekunden.</p>
<p>Wie lange dauert es schmutzige Kleidung in den Wäschekorb zu legen oder ein Hemd aufzuhängen, dass noch sauber ist? Ungefähr 15 Sekunden. Wie lange dauert es etwas Post zu sortieren, die Umschläge sofort zu öffnen, ein paar zu bezahlende Rechnungen beiseite zu legen, ein paar Dinge abzuheften und den Rest wegzuwerfen? Drei Minuten. wie lange dauert es ein Buch oder ein Magazin wegzuräumen? Ein Stück Papier in den richtigen Ordner zu heften oder wegzuschmeissen? Sekunden.</p>
<p>Wenn Du Dinge in so kleinen Einheiten, wie diesen erledigst – bevor sie sich auftürmen – ist es einfach. Erledige sie, solange sie einfach sind, so brauchst Du sie nicht erledigen, wenn sie schwierig sind.</p>
<p>–<br />
<em>Original-Artikel &#8221;<a href="http://mnmlist.com/clutter-is-procrastination" target="_blank">clutter is procrastination</a>&#8221; von Leo Babauta (Zen Habits &amp; mnmlist)<br />
</em><em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</p>
<p></a></em></p>
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		<title>Kaufen ist nicht die Lösung</title>
		<link>http://zenmonkey.de/mnmlist-kaufen-ist-nicht-die-loesung/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/mnmlist-kaufen-ist-nicht-die-loesung/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 18:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn wir ein Problem lösen oder irgendetwas in unserem Leben verändern wollen, gehen wir oft raus und kaufen uns etwas: Wenn wir uns besser organisieren wollen, dann kaufen wir Behälter oder Organizer für den Schrank. Wenn wir abnehmen wollen, dann kaufen wir Diät-Nahrung, ein Trainingsgerät oder eine Mitgliedschaft fürs Fitness-Studio. Wenn wir der Umwelt helfen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir ein Problem lösen oder irgendetwas in unserem Leben verändern wollen, gehen wir oft raus und kaufen uns etwas:</p>
<ul>
<li>Wenn wir uns besser organisieren wollen, dann kaufen wir Behälter oder Organizer für den Schrank.</li>
<li>Wenn wir abnehmen wollen, dann kaufen wir Diät-Nahrung, ein Trainingsgerät oder eine Mitgliedschaft fürs Fitness-Studio.</li>
<li>Wenn wir der Umwelt helfen wollen, dann kaufen wir Öko-Produkte.</li>
<li>Um aus den Schulden herauszukommen, engagieren wir einen Finanzberater oder kaufen eine neue Finanz-Software.</li>
<li>Wenn wir Treibstoff sparen wollen, kaufen wir ein verbrauchsoptimiertes Auto (vielleicht eins mit Hybrid-Antrieb).</li>
<li>Wenn wir ein neues Hobby beginnen wollen, kaufen wir neue Materialien oder Ausrüstung.</li>
<li>Für fast alles, was wir machen wollen, kaufen wir zuerst die passende Kleidung dafür (Trainingskleidung; Arbeitskleidung; Yoga-Kleidung; elegante Kleidung; modische Kleidung).</li>
<li>Wenn wir unsere Wohnung schöner aussehen lassen wollen, kaufen wir neue Möbel und Dekorationsartikel.</li>
<li>Wenn wir cooler sein wollen, kaufen wir neue Gadgets oder coole T-Shirts.</li>
<li>Wenn wir unser Leben verbessern wollen, kaufen wir neue Bücher über verschiedene Themenbereiche.</li>
</ul>
<p>Ich könnte so weiter machen, aber Du hast jetzt eine Vorstellung.</p>
<p>Aber kaufen ist nicht die Lösung oder ist es zumindest selten.</p>
<p>Kauf stattdessen weniger. Halte inne, bevor Du raus gehst, um etwas zu kaufen. Prüfe, was Du von dem, das Du schon hast, nutzen kannst. Prüfe, ob jemand anderes die Sachen hat, so dass Du sie ausleihen oder eintauschen kannst. Probiere auch, ob Du das Problem nicht auch ohne etwas Neues lösen kannst.</p>
<p>Dazu nur ein paar Beispiele:</p>
<ul>
<li>Um der Umwelt zu helfen, <a href="http://zenmonkey.de/gehe-leicht/">verbrauche weniger</a>. Lebe einfach.</li>
<li>Um abzunehmen, iss weniger. <a href="http://zenhabits.posterous.com/clean-eating-a-definition">Iss &#8220;clean&#8221;</a>.</li>
<li>Um klasse in Form zu kommen, probiere mal ein minimalistisches Workout aus, indem du z. B. einfach Spazieren oder Schwimmen gehst, oder indem Du Eigengewichtsübungen machst.</li>
<li>Um aus Schulden herauszukommen, gib weniger aus, spare Geld und zahle die Schulden ab.</li>
<li>Um Deine Wohnung schöner zu gestalten, entrümpele sie.</li>
<li>Um Benzin zu sparen, fahre weniger.</li>
<li>Um besser organisiert zu sein, <a href="http://zenmonkey.de/5-einfache-schritte-deinen-schrank-zu-entruempeln/">miste aus</a>.</li>
<li>Um Dein Leben zu verbessern, lese Gratis-Material im Internet oder beginne einfach nach und nach mit kleinen Veränderungen.</li>
</ul>
<p>Du weisst, was ich meine. Manchmal brauchst Du bestimmte Dinge, um Probleme zu lösen. Aber noch einmal: Prüfe, was Du bereits hast, was Du ausleihen oder mit anderen tauschen kannst, oder was Du – als letzten Ausweg – auch gebraucht kaufen kannst.</p>
<p>—</p>
<p>Ironischweise und vielleicht hast Du es auch schon bemerkt, verkaufe ich ein E-Book über Minimalismus: <a href="http://zenhabits.net/2009/09/my-new-ebook-the-simple-guide-to-a-minimalist-life/">The Simple Guide to Living a Minimalist Life</a>. Es kostet $9,95 und ist &#8220;Uncopyrighted&#8221; sowie DRM-frei.</p>
<p>Um ein minimalistischeres Leben zu leben, brauchst Du dieses E-Book nicht zu kaufen. Dieses Blog bietet dazu auch kostenfreie Ideen, genau wie <a href="http://mnmlist.com/links/">andere Blogs</a>. Du kannst es also auch selbst hinbekommen, indem Du das, was Du hast und was Du tust, auf das Wesentliche reduzierst.</p>
<p>Wie auch immer, ich biete dieses E-Book an, um Dir ein bisschen Zeit für die vielen Recherchen einzusparen und hoffe, wenn Du es kaufst, dass Du es nützlich findest. Ich nehme dafür Geld, 1.) um für einen guten Zweck zu sammeln und 2.) um einen Teil meiner Lebenshaltungskosten damit zu decken.</p>
<h5>–<br />
<em>Original-Artikel &#8221;<a href="http://mnmlist.com/buying-is-not-the-solution/" target="_blank">buying is not the solution</a>&#8221; von Leo Babauta (Zen Habits &amp; mnmlist)<br />
</em><em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</p>
<p></a></em></h5>
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		</item>
		<item>
		<title>Rebelliere: Befreie Dich von der Tyrannei immer &#8220;auf dem Laufenden&#8221; zu sein</title>
		<link>http://zenmonkey.de/befreie-dich-von-der-tyrannei-immer-auf-dem-laufenden-zu-sein/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/befreie-dich-von-der-tyrannei-immer-auf-dem-laufenden-zu-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 00:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele von uns sind Sklaven der neuesten Nachrichten und des Bedürfnisses immer auf dem neuesten Stand zu sein, was in der Welt, in unserem Geschäftsbereich oder in unserem Freundeskreis passiert. Wir sind in gewisser Weise Info-Junkies, denn wir schauen ständig Nachrichten und Infotainment-Sendungen im Fernsehen oder wir verfolgen Blogs, unseren RSS Feed Reader und Twitter, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Viele von uns sind Sklaven der neuesten Nachrichten und des Bedürfnisses immer auf dem neuesten Stand zu sein, was in der Welt, in unserem Geschäftsbereich oder in unserem Freundeskreis passiert.</p>
<p>Wir sind in gewisser Weise Info-Junkies, denn wir schauen ständig Nachrichten und Infotainment-Sendungen im Fernsehen oder wir verfolgen Blogs, unseren RSS Feed Reader und Twitter, Digg oder Delicious sowie unsere E-Mails oder einen der vielen News-Aggregatoren.</p>
<p>Das nimmt einen Großteil unseres Tages ein und dieses Verlangen auf dem Laufenden zu bleiben erzeugt eine Art innere Unruhe, die wir kaum noch wahrnehmen.</p>
<p>Doch worauf basiert dieses Verlangen? Warum können wir uns nicht davon befreien?</p>
<p>In Wrklichkeit können wir uns jedoch davon befreien.  Ich habe es in meinem Leben größtenteils geschafft. Lass uns also die zwei o. g. Fragen näher untersuchen.</p>
<h3>Worauf basiert dieses Verlangen?</h3>
<p>Kurz und knapp: Angst.</p>
<p>Wenn wir wirklich darüber nachdenken, gewinnen wir nicht sehr viel durch das Verfolgen all dieser Informationen. Was bringt es für einen Mehrwert in unser Leben? Wie hilft es uns, ein glückliches Leben zu leben, nämlich genau das zu tun, was für uns am wichtigsten ist – z. B. Zeit mit unseren Liebsten zu verbringen? Allenfalls hält es uns von diesen Dingen ab?</p>
<p>Lass mich diesen Punkt noch einmal wiederholen: Die Besessenheit immer auf dem Laufenden zu sein, hält uns davon ab, die Dinge zu tun, die uns am wichtigsten sind.</p>
<p>Aber weil wir Angst haben, versuchen wir weiter alle Infos zu verfolgen , denn&#8230;</p>
<ul>
<li>wir könnten etwas Wichtiges verpassen und ignorant erscheinen.</li>
<li>wir könnten eine Chance oder Gelegenheit verpassen.</li>
<li>wir könnten etwas Schlimmes nicht mitbekommen, auf das wir reagieren müssten.</li>
<li>wenn wir nicht informiert sind, könnte uns etwas Schlimmes passieren.</li>
</ul>
<p>Diese Ängste scheinen solange begründet, bis wir sie überprüfen. Denn dann erkennen wir, dass sie wirklich auf nichts anderem basieren, als auf sozialen Normen und einen „Bedarf”, der durch Medien-Konzerne und ähnliche Firmen erschaffen wurde.</p>
<h3>Wie kann man sich davon befreien?</h3>
<p>Zwei Vorgehensweisen:<br />
1.) Untersuche jede Angst individuell und 2.) überprüfe diese.</p>
<p>Wenn wir unsere Ängste ausleuchten, verlieren sie Ihre Macht. Wenn wir sie testen und sie auf ihre Echtheit überprüfen, werden sie normalerweise nicht bestehen und wir können sie so überwinden.</p>
<p>Lass es uns kurz beleuchten:</p>
<ol>
<li>Wir könnten möglicheise ignorant wirken. Ist das wirklich so? Wie oft fragen Dich Leute nach aktuellen Ereignissen oder lachen Dich sogar dafür aus, wenn Du etwas nicht weisst? Vielleicht manchmal, aber auch wenn dies passiert, was soll’s? Lass andere von diesem Verlangen angetrieben sein und erlaube Dir, Dich auf Dinge zu konzentrieren, die Dir wichtig sind – nicht darauf, was andere für wichtig halten.</li>
<li>Wir könnten vielleicht eine Chance oder Gelegenheit verpassen. Möglicherweise. Es wird immer Chancen geben, die wir versäumen. Aber wahrscheinlicher sind die Möglichkeiten, die wir verpassen, wenn wir es zulassen, den ganzen Tag dafür aufzubrauchen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn wir das machen, verlieren wir Zeit, um spannende und wirklich reale Gelegenheiten zu verfolgen.</li>
<li>Wir könnten etwas Schlimmes nicht mitbekommen, auf das wir reagieren müssten. Falls etwas wirklich Schlimmes passiert, werden wir es erfahren. Ich erfahre Dinge über Twitter, auch wenn ich dort nur ab und an kurz vorbeischaue. Und Freunde und Familie werden mich auch immer über einen Sturm, einen Zusammenbruch der Wirtschaft oder etwas Ähnliches informieren. Sicher, das vertraut auf andere, aber wenn sie es uns sowieso erzählen werden, warum sollten wir uns selbst darum kümmern, auf dem Laufenden zu bleiben?</li>
<li>Wenn wir nicht informiert sind, könnte uns etwas Schlimmes passieren. Dies ist höchst unwahrscheinlich. Ich bin seit ein paar Jahren uninformiert – abgeschieden von den Nachrichten und anderen Informationen, die ich nicht haben will. Mir ist jedoch nichts Schlimmes passiert. Stattdessen sind aber viele positive Dinge passiert, weil ich den Kopf frei habe, um schöpferisch tätig zu sein und um mich auf das zu fokussieren, was mich glücklich macht.</li>
</ol>
<p>Der nächste Schritt ist, die Ängste tatsächlich zu überprüfen. Mache dies, indem Du alle Nachrichten oder sonstigen Infos, die Du verfolgst, für einen ganzen Tag ausblendest. Prüfe anschließend, ob sich irgendeine Deiner Ängste bewahrheitet hat.</p>
<p>Falls nicht, fühl Dich frei die Nachrichten zu lesen, die Du willst und studiere die Internetseiten, die Du verfolgst. Dann probiere einen zweiten Test für die Dauer von zwei Tagen und beobachte, was passiert. Wiederhole dies, aber weite den Test aus, bis Du ein paar Wochen auskommst, ohne auf dem Laufenden zu sein. Dann prüfe, welche Ängste echt sind.</p>
<p>Das Testen wird Dir Fakten liefern. Du wirst feststellen, ob etwas Schlimmes passiert, ob Du ignorant wirkst oder ob Du Chancen verpasst. Du wirst weiterhin feststellen, ob Du freier bist, das Leben zu leben, das Du leben willst.</p>
<h5>–<br />
<em>Original-Artikel <a href="http://mnmlist.com/revolt-get-free-from-the-tyranny-of-the-news-the-need-to-stay-updated/" target="_blank">&#8220;revolt: get free from the tyranny of beeing current&#8221;</a> von Leo Babauta (Zen Habits &amp; mnmlist)<br />
</em><em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weniger Hektik und Stress in einer hektischen Welt</title>
		<link>http://zenmonkey.de/weniger-hektik/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/weniger-hektik/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 23:31:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hektik]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten von uns sind fast immer sehr beschäftigt. Manche mögen es auf diese Art – voll eingespannt und ausgelastet zu sein ist fast ein Statussymbol, weil es zeigt, dass Du wichtig und produktiv bist – ein Macher und Erfolgsmensch. Wenn Du in einem Dauer-Meeting bist und E-Mails mit Deinem Blackberry versendest und telefonierst, dann musst [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten von uns sind fast immer sehr beschäftigt.<br />
Manche mögen es auf diese Art – voll eingespannt und ausgelastet zu sein ist fast ein Statussymbol, weil es zeigt, dass Du wichtig und produktiv bist – ein Macher und Erfolgsmensch. Wenn Du in einem Dauer-Meeting bist und E-Mails mit Deinem Blackberry versendest und telefonierst, dann musst Du wichtig sein, richtig?</p>
<p>Ich sage, wir sollten dieses Spielchen „wer-ist-wichtiger-als-wer“ verwerfen. Wir sollten uns ausklinken. Wir sollten sagen „ich möchte stattdessen geistigen Frieden finden und möchte fähig sein, mich zu entspannen und mich wirklich am Leben erfreuen, statt zuzulassen, dass das Leben an mir vorbeizieht, weil ich angeblich nur auf diese Weise „produktiv“ sein kann oder nur um jedem zu zeigen, wie wichtig ich bin.“</p>
<p>O.K., lass es uns vielleicht lieber kürzer ausdrücken, z. B. mit „Nein, danke!“</p>
<p><strong>Warum Hektik eine Narrenfalle ist</strong><br />
Die Sache mit der Geschäftigkeit ist die, es hört nie auf. Du wirst da niemals rauskommen (solange Du nicht sehr ernsthafte Anstrengungen unternimmst), weil die ToDo-Listen, die E-Mails und IMs (Instant Messanges) kein Ende nehmen, auch nicht die Telefonanrufe, die Meetings und die Meetings und ja, noch mehr Meetings.<br />
Wir sind Hamster in einer Tretmühle, die für keine reale Bestimmung rennen, außer unseren Boss glücklich zu machen, um Geld für jemand anderes zu machen oder vielleicht Geld für uns selber zu machen &#8230; aber mit welchem Ergebnis?</p>
<p>Die Tretmühle wird niemals enden. Es wird niemals ein Ende geben, weil es kein Ziel gibt.</p>
<p>Aber denk´ doch mal nach: Die Reise ist das Ziel. Wir sind schon da – was wir heute machen, ist das, was unser Leben ist – ist genau das, worum sich alles dreht. Ist dieses so Geschäftig-Sein wirklich der Sinn des Lebens? Oder gibt es da noch etwas anderes? Gibt es da noch ein besseres Leben?</p>
<p>Ich glaube wir sollten diese Geschäftigkeit zugunsten von Dingen mit höherem Wert vermeiden. Das Dringende zugunsten des Wichtigen vermeiden. Wir müssen lernen, zu entspannen, glücklich zu sein und Spaß am Leben zu haben. Anders ist es nicht lebenswert.</p>
<p>Wir müssen wieder entdecken, wie es ist, <a href="http://zenhabits.net/2007/03/the-art-of-doing-nothing/">nichts zu tun</a>, <a href="http://http://zenmonkey.de/sei-ruhig/">still zu sitzen</a>, <a href="http://zenhabits.net/2008/09/sound-of-silence-how-to-find-some-quietude-in-your-life/">Freude an der Stille</a> zu haben. Wir müssen mehr Raum zwischen den Dingen lassen, anstatt andauernd alles vollzustopfen. Lasst uns aufhören beschäftigt zu sein und damit anfangen wieder glücklich zu sein.</p>
<p><strong>Weniger ausgelastet sein, aber wie?</strong><br />
Es beginnt mit einer Entscheidung: Ich will weniger ausgelastet sein. Ich will das so nicht mehr haben.</p>
<p>Was darauf folgt, hängt davon ab, wieviel Kontrolle Du über Deinen Tagesablauf hast.</p>
<p><strong>Wenn Du zumindest etwas Kontrolle hast:</strong> Fertige zwei Listen an. Eine über Deinen idealen Tag und eine über alle Dinge, die Deinen Tag ausfüllen (alle Deine Verpflichtungen). Beginne damit, die nichtwesentlichen Verpflichtungen zu eliminieren, welche nicht zu Deinem idealen Tag beitragen – rufe Leute an oder schreibe ihnen ene E-Mail, und teile ihnen mit, dass Du Deinen Verpflichtungen nicht länger nachkommen kannst, weil Du keine dafür Zeit hast. Die Menschen werden zwar enttäuscht sein, werden aber weiterleben.</p>
<p>Danach beginnst Du Deinem idealen Zeitplan zu folgen. Stelle sicher, dass Du Raum zwischen den Dingen lässt, so dass Du nicht gehetzt bist. Lasse mindestens einen großen Block frei, um Dinge zu tun, die nichts mit Deiner Arbeit zu tun haben, egal, ob es ist, um Zeit mit der Familie zu verbringen, Sport zu treiben, einem Hobby nachzugehen oder einfach zur Entspannung.</p>
<p>Schau auf Deine ToDo-Liste und prüfe, was Du streichen, deligieren oder auf später verschieben kannst. Wähle jeden Tag ein bis drei Sachen, auf die Du Dich konzentrierst. Siehe einen Zeitblock für die Erledigung von E-Mails, Telefonanrufen und kleinere Aufgaben vor, so dass diese Dich während des Tages nicht ablenken oder unterbrechen.</p>
<p>Klinke Dich für größere Zeitblöcke aus dem Internet aus. Wenn Du irgendwo hingehst, schalte Dein Handy aus oder nimm´ es gar nicht erst mit, so dass Du von der Online-Welt getrennt bist und von Unterbrechungen verschont bleibst, so dass Du mit der realen Welt und den realen Menschen verbunden sein kannst. Beseitige Störungen und vermeide Unterbrechungen, so dass Du Deine Aufmerksamkeit nicht ständig zwischen den Dingen hin und her wechselst.</p>
<p>Vermeide Meetings. Ernsthaft. Sie füllen Deinen Tag, ohne dass Du produktiv bist. Erledige eine Aufgabe nach der anderen, anstatt mehrere gleichzeitig.</p>
<p>Fokussiere Dich auf die wichtigen Dinge, anstatt auf einen Haufen kleiner Dinge. Wenn Du Dich darin verlierst, neue Tabs zum Lesen zu öffnen, setze Dir mit delicious oder instapaper oder einem anderen Service Lesezeichen für später und geniesse den Frieden.</p>
<p>Entspanne Dich, gönne Dir kurze Nickerchen und <a href="http://zenmonkey.de/atme/"></a><a href="http://zenmonkey.de/atme/">atme</a>.</p>
<p><strong>Wenn du wenig Kontrolle hast:</strong> Prüfe, wievel Du von dem oben genannten bereits umsetzen kannst – Du kommst vielleicht weiter, als Du denkst. Mach Dir einen idealen Tagesplan, eliminiere Verpflichtungen, vereinfache Deine ToDo-Liste, erledige eine Aufgabe nach der anderen, beseitige Störungen und Unterbrechungen &#8230; die meisten Menschen können das und wenn nicht alles, dann doch wenigsten etwas davon.</p>
<p>Sprich auch mit Deinem Chef darüber. Sag Deinem Boss, dass Du „produktiver” sein möchtest und dass die Meetings die Umsetzung der wichtigeren Dinge behindern. Erzähle Deinem Boss, was Du gerne erreichen möchtest und was Du gerne bezüglich Deines Zeitplans ändern würdest. Arbeite einen Kompromiss aus.</p>
<p>Denke auch darüber nach, den Job zu wechseln, wenn Du wirklich gar keine Kontrolle hast. Das ist offensichtlich ein langwierigerer Veränderungsprozess, der aber machbar und möglicherweise auch wünschenswert ist. Zumindest etwas, worüber man nachdenken kann.</p>
<p>Welche Veränderungen Du auch vornimmst, letztendlich kannst Du auch weniger eingespannt sein, indem Du einfach Deine Einstellung änderst, hin zu einem Zustand, in dem Du mehr in der Gegenwart lebst, anstatt über andere Dinge nachzudenken. Mach langsam, atme und genieße jeden Moment. Lerne Dich auf das zu fokussieren, was vor Dir liegt und finde Frieden in allem was immer Du tust.</p>
<p>Dann erhebe siegreich Deine Faust gegen die Welt und freue Dich leise, dass Du diese geschäftige hektische Welt besiegt hast.</p>
<h5><em>–<br />
Original-Artikel <a href="http://mnmlist.com/how-to-be-less-busy-in-a-busy-busy-world/">&#8220;how to be less busy in a busy busy world&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits &amp; mnmlist</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		<title>Minimalismus FAQ: Häufig gestellte Fragen</title>
		<link>http://zenmonkey.de/minimalismus-faq/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/minimalismus-faq/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 22:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;mnmlist FAQs?&#8221; von Leo Babauta, mnmlist &#38; Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Für alle, denen das Konzept noch neu ist, einige der häufig gestellten Fragen (FAQ/frequently asked Questions) über Minimalismus und wie man ein minimalistisches Leben lebt. Frage: Wozu ein Minimalist sein? Antwort: Es ist ein Weg den Exzessen unserer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<h5><em>Original-Artikel <a title="&quot;mnmlist FAQs&quot; by Leo Babauta | mnmlist" href="http://mnmlist.com/minimalist-faqs" target="_blank">&#8220;mnmlist FAQs?&#8221;</a> von Leo Babauta, mnmlist &amp; Zen Habits</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>Für alle, denen das Konzept noch neu ist, einige der häufig gestellten Fragen (FAQ/frequently asked Questions) über Minimalismus und wie man ein minimalistisches Leben lebt.</p>
<p><strong>Frage: Wozu ein Minimalist sein?</strong></p>
<p>Antwort: Es ist ein Weg den Exzessen unserer Umwelt zu entkommen – den Exzessen des Konsumismus, des materiellen Besitzes, der Unordnung, zu viel zu tun zu haben, zu viele Schulden, zu viele Ablenkungen, zu viel Lärm. Und zu wenig Bedeutung. Minimalismus ist ein Weg das Nichtwesentliche zu meiden, um sich auf das zu fokussieren, was wirklich wichtig ist, was unserem Leben Bedeutung gibt, was uns Freude und Nutzen bringt.</p>
<p><strong>Frage: Ist Minimalismus nicht langweilig oder zu dürftig, so mit nichts in Deinem Leben? </strong></p>
<p>Antwort: Das ist ein Missverständnis des Minimalismus – dass es mönchsartig, leer, langweilig oder steril sein muss. Keineswegs. Gut, es kann so sein, wenn Du in diese Richtung gehst, aber ich vertrete diese Auffassung von Minimalismus nicht. Stattdessen räumen wir alles außer den wichtigsten Dingen beiseite, um Raum zu schaffen, für das, was uns die meiste Freude bereitet. Lasst uns die Dinge, die uns ablenken wegräumen, so dass wir etwas Unglaubliches kreieren können. Lasst uns alle Verpflichtungen beiseite räumen, so dass wir unsere Zeit mit der Familie und Freunden verbringen können. Lasst uns den Lärm beseitigen, so dass wir uns auf inneren Frieden, auf Spiritualität (wenn wir das wollen) und auf unser denken konzentrieren können. Als Ergebnis erhalten wir mehr Glück, Frieden und Freude, da wir für diese Dinge den Raum geschaffen haben.</p>
<p><strong>Frage: Was bedeutet minimalistisches Leben?</strong></p>
<p>Antwort: Es bedeutet einfach sich von den Dingen zu trennen, die Du nicht mehr benutzt oder brauchst, so dass ein ordentliches, einfaches Umfeld und ein ordentliches, einfaches Leben übrig bleibt. Es ist ein Leben ohne die Besessenheit auf materielle Dinge oder die Besessenheit alles und zu viel zu tun.</p>
<p><strong>Frage: Was sind die Vorteile von Minimalismus?</strong></p>
<p>Antwort: Da gibt es viele, z. B. weniger Stress zu haben. Es ist preiswerter und bedeutet weniger Schulden zu haben. Es bedeutet, weniger sauberzumachen und weniger in Ordnung zu halten. Es macht mehr Spaß. Es bietet mehr Raum für Kreativität, für die Familie und Freunde, für Frieden und die Dinge zu tun, die Dir Freude bereiten. Du hast mehr Zeit Dich um Deine Gesundheit zu kümmern. Es ist nachhaltiger. Es ist leichter zu organisieren. Und das ist erst der Anfang.</p>
<p><strong>Frage: Wie sieht der Terminplan eines Minimalisten aus? </strong></p>
<p>Antwort: Es gibt nicht nur eine einzige Antwort auf diese Frage, aber ein Minimalist würde sich möglicherweise darauf fokussieren weniger zu tun, darauf einen übersichtlicheren Zeitplan zu haben und darauf, was auf ihrem oder seinen Terminplan wichtig ist. Im Extremfall bräuchte ein Minimalist auch keinen Terminplan oder Kalender zu pflegen, wenn er am Tag nicht viel zu tun hat – er könnte stattdessen von Moment zu Moment leben und arbeiten oder einfach jeden Morgen beschliessen, sich auf ein oder zwei wichtige Sachen zu fokussieren.</p>
<p>Ein Minimalist würde auch jede Menge Zeit sparen, weil er weniger Besitztümer und weniger Unordnung hat. Das bedeutet weniger Zeit für das Reinigen, den Unterhalt und das Suchen von Dinge aufzuwenden. Ein Minimalist, der Ablenkungen vermeidet und jeweils nur einer Aufgabe nachgeht (single-tasking) würde auch weniger Zeit mit solchen Ablenkungen verschwenden oder indem er zwischen einzelnen Aufgaben hin- und herpendelt (multi-tasking).</p>
<p>Im Allgemeinen führt dies alles zu mehr Zeit zur Entspannung, für Hobbies, für Kreativität und andere Aktivitäten, die Spaß machen.</p>
<p><strong> </strong><strong>Frage: Welche Regeln muss ich befolgen, um ein Minimalist zu werden?</strong></p>
<p>Antwort: Es gibt da keine festen Regeln. Es gibt nicht nur den einen Weg. Was ich vorschlage, um minimalistisch zu leben, ist weder das, was jemand anderes empfiehlt, noch ist es so, wie Du Dein minimalistisches Leben leben würdest. Wie auch immer, im Allgemeinen willst Du einfach leben und das ohne zu viel unnötige Besitztümer, Ablenkungen, Unordnung, Gerümpel oder Abfall. Du willst bescheiden, schuldenfrei, nachhaltig und natürlich leben.</p>
<p><strong>Frage: Musst Du ein Vegetarier oder Veganer sein, um ein Minimalist zu sein?</strong></p>
<p>Antwort: Nein. Obwohl ich glaube, dass der vegetarische/vegane Lebensstil mit Minimalismus übereinstimmt, Du kannst Dich genau so gut auch als Allesfresser einfach ernähren. Noch einmal, es gibt nicht nur einen Weg. Ein Minimalist wird versuchen natürlich zu essen, ohne zuviel Zubereitung und in nicht zu großen Mengen (entgegen den gegenwärtig üblichen Wahnsinnsportionen in den meisten Restaurants).</p>
<p><strong>Frage: Ich glaube an das Vereinfachen, aber wozu sollte ich so genügsam sein – was ist falsch an einigen WIRKLICH schönen Dingen?</strong></p>
<p>Antwort: Genügsamkeit ist einfach ein Weg nichts für unnötige Dinge auszugeben und sich an das Wesentliche zu halten. Ist da irgendetwas falsch an ein paar wirklich schönen Dingen? Nicht zwingend. Wenn Du etwas kaufen musst, ist es üblicherweise besser, auf Qualität als auf einen niedrigen Preis zu achten, weil das Produkt hochwertiger gemacht ist und länger halten wird. Minimalismus handelt von Qualität statt Quantität.</p>
<p>Wie auch immer – es macht immer Sinn zu prüfen, ob es gut ist materiellen Dingen anzuhaften. Das ist nichts, was mir vollkommen gelungen ist – z. B. liebe ich meinen Mac  – aber das ist eine Sache, an der ich arbeite. Ich hänge viel weniger an Besitz, als ich das vor ein paar Jahren noch getan habe und ich empfehle jedem, seine Beziehung zu physischen Dingen, zu Produkten zu überprüfen und herauszufinden, ob es wirklich das ist, was Du willst.</p>
<p><strong>Frage: Wie ist es in Amerika Minimalismus zu finden – wo man doch in Amerika ein Auto und einen Job braucht?</strong></p>
<p>Antwort: Diese ganze Site (<a title="mnmlist by Leo Babauta" href="http://mnmlist.com">mnmlist</a>) handelt davon, Minimalismus inmitten der amerikanischen Kultur und Gesellschaft zu finden – genauso wie in anderen industrialisierten Nationen – nicht auf einer  abgelegenen einsamen Insel. Die Komplexität und die sozialen Erwartungen der Vereinigten Staaten (und anderen industrialisierten Ländern) ist genau der Grund dafür, warum Minimalismus benötigt wird. Alle Ratschläge, die ich auf  dieser Site gebe (und <a href="http://zenhabits.net/">Zen Habits</a>) richten sich an die Menschen in diesen modernen Gesellschaften.</p>
<p>Sicher ich lebe auf Guam, was eine tropische Insel ist (Anm. d. Red. : Leo Babauta zog im Juni 2010 mit seiner Familie nach San Francisco), aber was die meisten Menschen nicht erkennen ist, dass Guam in den meisten Belangen wie die USA ist (und ein Teil davon ist) – wir haben die gleiche Technologie, einige Restaurants (von McDonalds, Burger King, Taco Bell, Pizza Hut, TGI Fridays, Lone Star, Chilis, Hooters etc.), die gleichen Einkaufszentren und Geschäfte (einschließlich Home Depot, Kmart, Macys und andere), die gleiche Art von Jobs, die gleiche Abhängigkeit von Autos, die gleichen Gesundheitsprobleme. Wir sind genauso oft online wie jeder andere auch. Wir haben volle Terminkalender und brauchen Jobs und Autos genau wie jeder in den Vereinigten Staaten.</p>
<p>Ich stehe den gleichen Problemen gegenüber. Die meisten Menschen auf Guam führen ein extrem kompliziertes Leben voller Unordnung und hängen an ihren Autos, Jobs und Besitztümern, wie jeder andere in den USA. Ich habe mich eben nur entschlossen nicht Teil davon zu sein – soweit wie ich das kann. Und es ist möglich, nicht nur hier auf Guam, sondern überall auf der Welt – Du musst nur eine bewusste Entscheidung treffen, Dein Leben zu ändern.</p>
<p>Musst Du ein Minimalist, wie ich sein oder jemand, der in der Wildnis lebt? Durchaus nicht. Darum geht es nicht. Es geht vielmehr darum Einfachheit zu finden und herauszufinden, was Dir wichtig ist und Entscheidungen zu treffen, als die konsumistische Denkweise anzunehmen, die die meisten Menschen haben.</p>
<p><strong>Frage: Verhältst Du Dich nicht widersprüchlich, wenn Du für Dich beanspruchst ein Minimalist zu sein und einen Mac, ein Haus und sechs Kinder hast?</strong></p>
<p>Antwort: Noch einmal, es gibt da nicht nur einen Weg. Jeder muss seinen eigenen Weg finden und meiner unterscheidet sich von dem, was jemand anderes unter Minimalismus versteht. Auch habe ich nie für mich beansprucht, perfekt zu sein – ich strebe nach Minimalismus, aber habe immer (noch) Raum für Verbesserungen. Ich besitze Dinge, die widersprüchlich zu Minimalismus sind, zumindest gemäß der Definition von anderen. Ich arbeite daran.</p>
<p>Ich sollte ein oder zwei Worte darüber sagen, sechs Kinder zu haben und Minimalismus. Sechs Kinder zu haben ist widersprüchlich zu meiner Message von Vereinfachung (Simplifying), Genügsamkeit (Frugality), Verkleinerung (Downsizing) und ökologisch zu leben.</p>
<p>Ich habe keine Rechtfertigung, aber ich habe eine Erklärung für diese Widersprüchlichkeit. Ich hatte meine Kinder bereits vor (und während) dem Wandel meiner Philosophie. Tatsächlich entwickelt sich meine Philosophie sogar jetzt noch, so dass ich für eine sehr lange Zeit nicht für mich beanspruchen konnte, an die Dinge zu glauben, an die ich jetzt glaube. Viele Dinge an die ich glaube sind erst kürzlich erfolgte Entwicklungen.</p>
<p>Zum Beispiel – erst kürzlich habe ich mich entschlossen wieder zum Veganismus überzugehen (Ich war bereits früher mal Veganer, aber war dann für über ein Jahr Lacto-Ovo-Vegetarier). Und ich besitze ein Paar Ledersandalen – schmeiße ich sie raus? Wäre das nicht verschwenderisch? Ist es besser verschwenderisch, aber dafür konsistent mit meinen Überzeugungungen zu sein? Das ist schwer zu sagen.</p>
<p>Wie auch immer, ich habe beschlossen, dass es unethischer wäre, meine Kinder rauszuschmeissen, nur weil ich jetzt an Downsizing glaube. Es war eine harte Entscheidung, aber ich bleibe dabei.</p>
<p>Als Ergebnis meines Simplify-Prozesses, bin ich in der Lage die Zeit, die ich mit meinen Kindern verbringe, zu geniessen. Und ich muss zugeben, dass meine Kinder das Beste sind, was mir passiert ist. Ich bereue es kein bisschen, sie zu haben, auch wenn das widersprüchlich zu meiner Philosophie des Downsizing ist.</p>
<p>Auf der Postiv-Seite, glaube ich, dass ich gemäß von CO2-Rechnern im Internet, trotz der sechs Kinder, weniger Ressourcen verbrauche, als ein Durchschnittsbürger in entwickelten Ländern (und weit weniger als der durchschnittliche Amerikaner) &#8211; indem wir vegan und energiebewusst leben, weniger Zeug kaufen, nur ein Auto besitzen und es selten benutzen, da wir einfach mehr laufen.</p>
<p><strong>Frage: Warum hast keinen Kommentar-Button auf dieser Site (mnmlist.com)?</strong></p>
<p>Antwort: Ich habe die Kommentarfunktion aus verschiedenen Gründen absichtlich nicht eingeschaltet:</p>
<p>1. Ich betreibe bereits verschiedene Blogs und bekomme eine Tonne von Kommentaren auf <a href="http://zenhabits.net/">Zen Habits</a> und die Kommentare eines weiteren Blogs zu managen ist einfach zuviel für mich (Anm. d. Red. : Leo Babauta hat zwischenzeitlich auch die Kommentarfunktion auf zenhabits.net deaktiviert). Ich habe einfach nicht die Zeit und wenn ich es tun müsste, könnte ich diese Blog (mnmlist.com) nicht betrieben.</p>
<p>2. Ich liebe den Dialog mit den Lesern – es macht das Bloggen zu solch einer Freude – aber kommentieren ist nicht der einzige Weg. Ich ermutige Dich auf jeden dieser Posts via <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de">Twitter</a> zu antworten oder auf Deinem Blog. Der Dialog wird dann weniger lokal und breiter gefächert sein.</p>
<p>3. Ich liebe die Idee, auf einem Blog über Minimalismus die Dinge einfach zu halten.</p>
<p><strong>Frage: Worin unterscheidet sich mnmlist.com von <a href="http://zenhabits.net/">Zen Habits</a>?</strong></p>
<p>Antwort: Also, Zen Habits handelt von Eingfachheit (simplicity) und mnmlist.com handelt von Minimalismus – kannst Du den Unterschied nicht erkennen?</p>
<p>Ernsthaft, also, es wird hier einen anderen Fokus als auf Zen Habits geben. Zen Habits deckt eine weite Bandbreite von Themen ab, neben Simplicity (Einfachheit) schließt es die Themen Produktivität, Verhaltensänderung, Gesundheit &amp; Fitness, Familie, Finanzen, Glück ein und ja, auch Simplicity.</p>
<p>Dieses Blog (mnmlist.com) wird sich sehr exklusiv auf Minimalismus fokussieren – eine Leidenschaft von mir. Nicht alle Zen-Habits-Leser interessieren sich für Minimalismus, also verlagere ich das Thema – für jene, die es interessiert – auf dieses Blog.</p>
<p><em>Falls Du noch andere Fragen hast, die ich hier aufnehmen sollte, <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de">lass es mich über Twitter wissen</a>!</em></p>
<p>—</p>
<p><a href="http://twitter.com/share">Tweet</a></p>
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		<title>Kannst Du ohne das leben?</title>
		<link>http://zenmonkey.de/ohne/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 22:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfachheit | Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;can you live without?&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits &#38; mnmlist in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#160; Die Menschen denken fälschlicherweise oft, dass man mit weniger als 100 Dingen leben muss (oder 50 oder sowas Verrücktes), um ein Minimalist zu sein. Das ist alles nicht wahr. Ein Minimalist ist einfach jemand, der die [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<h5><em>Original-Artikel <a title="&quot;can you live without?&quot; by Leo Babauta | mnmlist" href="http://mnmlist.com/without" target="_blank">&#8220;can you live without?&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits &amp; mnmlist</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Menschen denken fälschlicherweise oft, dass man mit weniger als 100 Dingen leben muss (oder 50 oder sowas Verrücktes), um ein Minimalist zu sein. Das ist alles nicht wahr.</p>
<p>Ein Minimalist ist einfach jemand, der die Notwendigkeit von Dingen hinterfragt und der versucht, mit dem was erforderlich ist zu leben, anstatt mit Konsumismus.</p>
<p>Die 100-Dinge-Herausforderung ist nur ein Werkzeug: Indem Du versuchst, Deinen Besitz auf 100 Dinge zu reduzieren, zwingst Du Dich einen Blick auf diese Dinge zu werfen und zu fragen, &#8220;Ist das wirklich nötig? Kann ich ohne das leben?&#8221;</p>
<p>Also vergiss die 100-Dinge-Herausforderung und stell Dir stattdessen diese Fragen:</p>
<p><strong>Ist das wirklich erforderlich? </strong></p>
<p><strong>Kann ich ohne das leben?</strong></p>
<p>Könntest Du zum Beispiel ohne diese Dinge leben:</p>
<ul>
<li>Kabelfernsehen</li>
<li>ein Smartphone</li>
<li>jegliche Art von Handy</li>
<li>jegliche Art von Fernsehen</li>
<li>eine Internetverbindung</li>
<li>eine Couch</li>
<li>mehr als ein Paar Schuhe</li>
<li>mehr als einige Hemden und Hosen</li>
<li>eine Mikrowelle</li>
<li>ein Auto</li>
<li>Süßigkeiten</li>
<li>mehr als eine handvoll Bücher (auf einmal)</li>
<li>Makeup</li>
<li>Haare</li>
<li>Andenken</li>
</ul>
<p>Einige von Euch werden ein paar von diesen Dingen als so notwendig erachten, dass es lächerlich ist, die Fragen zu stellen. Und ich sage nicht, dass Du irgendetwas von diesen Dingen aufgeben solltest…ich schlage Dir nur vor, diese Fragen zu stellen.</p>
<p>—</p>
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		<item>
		<title>Finde Deine Stimme</title>
		<link>http://zenmonkey.de/stimme/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 22:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;Finding Your Voice&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#160; Kreative jeder Art müssen ihre Stimme finden. Wir sind Autoren, Musiker, Designer, Programmierer, Eltern, Erbauer von allem Möglichen. Aber wir drücken uns solange nicht wirklich selbst aus, und sprechen die Wahrheit, bis wir unsere Stimme gefunden haben: den [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<h5><em>Original-Artikel <a title="Finding Your Voice | Leo Babauta via Zen Habits" href="http://zenhabits.net/voice/" target="_blank">&#8220;Finding Your Voice&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kreative jeder Art müssen ihre Stimme finden.</p>
<p>Wir sind Autoren, Musiker, Designer, Programmierer, Eltern, Erbauer von allem Möglichen. Aber wir drücken uns solange nicht wirklich selbst aus, und sprechen die Wahrheit, bis wir unsere Stimme gefunden haben: den Ton, den Stil, den Tenor, die Tonlage, unsere Persönlichkeit, die wir nutzen um uns selbst auszudrücken.</p>
<p>Unsere Stimme ist unser Wesen, ein einfacher Schriftsatz, der für die Welt sichtbar ist.</p>
<p>Ein Leser und Autorenkollege fragte mich, wie ich meine Stimme gefunden habe. Und ich habe keine einfache Antwort – Ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob ich sagen kann, dass ich schon endgültig meine Stimme gefunden habe. Es ist eine Suche, die nicht zu enden scheint – keine Gralssuche, wirklich, aber ein ständiges Umstimmen, so als ob sich die Essenz dessen, was oder wer ich bin unaufhörlich ändert.</p>
<p>Aber ich habe etwas gefunden, das die Beschaffenheit von Wahrheit hat, auch wenn nur als fühlbare Annäherung. Ich werde hier einige meiner Gedanken teilen, aber bedenke, dass ich bestimmt nicht irgendwelche Antworten habe.</p>
<p>Ich lerne noch und ich hoffe mein Lernen hilft Deinem. Das hier ist für Autoren geschrieben, aber die Ideen sind für jeden gleich, der irgendetwas kreiert.</p>
<p><strong>Schreibe viel. </strong>Das ist fast alles, was ich zu sagen habe, da nichts als die ständige Übung des vielen Schreibens zählt. Schreibe Blog-Artikel und Briefe, Büchlein und Hetzreden, Leserbriefe und Buchrezensionen, Liebesgedichte und Kurzgeschichten, Romane und Manifeste. Die reine Masse Deines Schreibens wird der Rohstoff aus dem Du Deine Stimme meißelst.</p>
<p><strong>Experimentiere verwegen</strong>. Klaue auch bei den Großen und Guten. Mach es Dir zu eigen. Versuch und Irrtum.</p>
<p><strong>Lerne Dich selbst zu hören</strong>. Meine Schreibstimme ist wirklich die Stimme in meinem Kopf. Sie ist nicht, wie ich normal rede, sondern, wie ich in der geräuschvollen Höhle meines Schädels zu mir selbst spreche. Ich höre meinen Selbstgesprächen zu, im Inneren, und das ist die Stimme, die ich versuche niederzuschreiben.</p>
<p>Diese Stimme aus Deinem Kopf auf das virtuelle Papier zu bekommen – das ist der Trick. Es ist nicht einfach, aber noch einmal, mach es oft und Du wirst geübt darin. Es ist eine Neuverdrahtung der Synapsen, so dass Deine Kopfgedanken in Deine Fingerspitzen herunterschiessen und als Tipp-Bewegung zum Vorschein kommen, als Bits und Pixel. die meisten Menschen tun es nicht oft genug, um darin gut zu werden und so gibt es da wenig Klangtreue.</p>
<p><strong>Finde heraus, was sich echt anfühlt</strong>. Du wirst eine Menge schreiben und das meiste davon wird Bullshit sein. Du brauchst den Bullshit, wenn Du die Wahrheit finden willst. Durchsuche den Bullshit bis Du lernst, die Wahrheit zu erkennen, mit dem Gefühl und nicht mit logischen Kriterien. Die Wahrheit sieht außergewöhnlich aus, wie Bullshit.</p>
<p><strong>Finde Klarheit.</strong> Gutes Schreiben, sagt man oft, ist klares Denken. Wenn Dein Denken verworren ist, wird es Dein Schreiben auch sein. Ich würde Dir gerne einen Selbstlernkurs in Logik empfehlen, aber in Wirklichkeit habe ich herausgefunden, dass es eine Frage der Vereinfachung (simplifying) ist. Übe die unwesentlichen Ideen und Wörter zu entfernen, bis Du nur noch das hast, was benötigt wird, um einen einfachen Gedanken auszudrücken.</p>
<p><strong>Entferne den Lärm. </strong>Es ist mehr ein Prozess der Subtraktion, als der Addition. Die meisten Menschen enden mit zu vielen Wörtern, weil sie nie substrahiert haben. Der Lärm steht Deiner Stimme im Weg, also beschränke ihn, schneide die Störgeräusche aus dem Busch, bis Du nur noch die Wahrheit hast. Ich substrahiere heutzutage in meinem Kopf, aber das kommt durch die Jahre der Übung. Nachdem Du geschrieben hast, editiere und entferne den Lärm.</p>
<p>Die meisten Menschen haben auch zu viel Lärm in ihrem Leben um ihr eigenes Denken zu hören. Zu viel geht um sie herum und online und sie haben keine Zeit für Abgeschiedenheit. Du kannst ohne Abgeschiedenheit Deine Gedanken, Deine Stimme nicht hören. Entferne den Lärm, die Störungen auch aus Deinem Leben.</p>
<p><strong>Nutze Deine Stimme. </strong>Du steigst nicht in die Suche nach Deiner Stimme ein, nur um der Schönheit willen – ein nobles Streben, aber das ist nicht genug.</p>
<p>Du musst Deine Stimme benutzen. Nutze sie, um Dich selbst auszudrücken, um anderen zu helfen, um die Welt zu verändern.</p>
<p>Ich schreibe über <strong>Einfachheit</strong> in einer Welt, die unnötig kompliziert ist.</p>
<p>Ich schreibe über <strong>Minimalismus</strong>, um die Flut des Konsumismus einzudämmen.</p>
<p>Ich schreibe über <strong>Zufriedenheit</strong>, weil zu viele einen Mangel daran spüren.</p>
<p>Ich schreibe über <strong>Veganismus</strong>, weil mein Herz an der Grausamkeit unseres Nahrungssystems zerbricht.</p>
<p>Ich schreibe über <strong><a title="Unschooling, Form des informellen Lernens | wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Unschooling" target="_blank">Unschooling</a></strong>, um Kindern zu zeigen, dass sie keine Lehrer brauchen, außer sich selbst.</p>
<p>Ich schreibe über <strong>Anarchie</strong> in einer zunehmend totalitären Welt, speziell in dem anwachsenden Privat-Sektor.</p>
<p>So nutze ich meine Stimme. Wie wirst Du Deine Stimme nutzen?</p>
<p>—<br />
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</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich spiele dieses Spiel nicht mit</title>
		<link>http://zenmonkey.de/ich-spiele-dieses-spiel-nicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 20:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumverhalten]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;I´m not playing that Game&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits &#38; mnmlist in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Wenn meine jüngste Tochter Noelle von einem Ihrer älteren Geschwister zu einem Spiel herausgefordert wird, von dem sie weiß, dass sie es nicht gewinnen kann, sagt sie, &#8220;Ich spiele dieses Spiel nicht.&#8221; Ich dachte gestern [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a title="Ich spiel das Spiel nicht mit | Leo Babauta via mnmlist" href="http://mnmlist.com/out" target="_blank">&#8220;I´m not playing that Game&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits &amp; mnmlist</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p><em><br />
</em></p>
<p>Wenn meine jüngste Tochter Noelle von einem Ihrer älteren Geschwister zu einem Spiel herausgefordert wird, von dem sie weiß, dass sie es nicht gewinnen kann, sagt sie, &#8220;Ich spiele dieses Spiel nicht.&#8221;</p>
<p>Ich dachte gestern daran, als ich durch Downtown San Francisco ging, voller Reklame und Plätze zum Einkaufen, voll mit Leuten, die Sachen kauften.</p>
<p>Mit uns wird gespielt. Die Werbeindustrie – und die Unternehmen, die uns durch Werbeanzeigen Zeug verkaufen – haben unzählige Wege gefunden mit uns zu spielen und zu gewinnen.</p>
<p>Jede Vorschau, die vor einem Film gezeigt wird, ist Werbung, welche die Leute sehen wollen, um das Produkt (den Film) ungeduldig ihren mentalen Warteschlangen hinzufügen, um es dann später zu sehen. Egal, wie inhaltsfrei der Film ist und unabhängig davon, wie viele Male wir ihn bereits in verschiedenen Variationen gesehen haben.</p>
<p>Jedes Mal, wenn Apple mit einem neuen Produkt herauskommt (das neue MacBook Air! das neue OSX Lion! das neue iPad oder iPhone!), greifen wir begierig zu, stehen wir bereitwillig Schlange und warten auf die Gelegenheit einen Teil unseres Lebens zu zahlen – nämlich der Zeit, die wir aufgewendet haben, um das Geld zu verdienen, was es kostet, um das Produkt zu kaufen.</p>
<p>Ich könnte das den ganzen Tag so machen und genau genommen, könnten wir alle den ganzen Tag dieses Spiel spielen.</p>
<p>Stattdessen könnten wir aber auch einfach sagen, &#8220;Ich spiele dieses Spiel nicht.&#8221; Weil, mal ehrlich: es gibt für uns keinen Weg zu gewinnen.</p>
<p>Wir brauchen nicht zu glauben, dass Apple unser Leben besser macht, cooler oder noch schöner. Wir müssen nicht den Harry-Potter-Film sehen (der letzte war ziemlich schwach) oder jeden Blockbuster, der gerade rauskommt. Wir brauchen nicht zu glauben, dass Victoria´s Secret oder H&amp;M uns mehr sexy machen; oder dass wir Lululemon oder Gap Body benötigen, um fitter zu werden; oder das wir Designer-Mineralwasser, Starbucks-Kaffee oder Powerbar für unsere Gesundheit oder Ernährung nötig haben; oder dass wir Bud Light oder Heineken-Bier brauchen, um Spaß zu haben (oder Mädchen herumzukriegen).</p>
<p>Wir müssen da nicht nicht mitspielen. Lass uns stattdessen leben: <a title="10 essentials by Leo Babauta | mnmlist.com" href="http://mnmlist.com/essentials/" target="_blank">alles wirklich Wichtige</a> ist sowieso fast kostenfrei.</p>
<p>—</p>
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		<title>Jederzeit glücklich sein – aber wie?</title>
		<link>http://zenmonkey.de/gluecklich-sein/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 20:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück & Zufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;How to Be Happy Anytime&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits &#38; mnmlist in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#160; Mein Freund Barron fragte neulich, “Wenn Du irgendwo sein und alles tun könntest, was Du willst, wo wärst Du dann? Und was würdest Du tun?” Meine Antwort lautete, &#8220;Ich bin immer dort, wo ich sein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<div>
<h5><em>Original-Artikel <a title="Leo Babauta via Zen Habits" href="http://zenhabits.net/happy/" target="_blank">&#8220;How to Be Happy Anytime&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits &amp; mnmlist</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mein Freund <a href="http://www.effortlessgent.com/">Barron</a> fragte neulich, “Wenn Du irgendwo sein und alles tun könntest, was Du willst, wo wärst Du dann? Und was würdest Du tun?”</p>
<p>Meine Antwort lautete, &#8220;Ich bin immer dort, wo ich sein will und tue das, was ich tun will.&#8221;</p>
<p>Ich habe in der Vergangenheit festgestellt, dass ich mir wie viele Menschen immer wünschte, etwas anderes zu tun, dachte darüber nach, was ich in der Zukunft gerne tun würde, machte Pläne für mein späteres Leben, las (mit Eifersucht) über coole Sachen, die andere Leute machten</p>
<p>Es ist ein Narrenspiel.</p>
<p>Viele von uns machen das so, aber wenn Du in die Geisteshaltung gehst, darüber nachzudenken, was Du &#8220;später tun könntest&#8221;, wirst Du niemals mit dem glücklich sein, was Du tatsächlich &#8220;jetzt gerade tust&#8221;. Du wirst das, was Du tust mit dem vergleichen, was andere Leute (vielleicht auf Facebook und Twitter) tun. Du wirst Dir wünschen, Dein Leben wäre besser. Du wirst nie zufrieden sein, weil es &#8220;immer&#8221; etwas Besseres gibt, dass man tun kann.</p>
<p>Stattdessen habe ich die Geisteshaltung angenommen, dass das, was immer ich gerade tue, perfekt ist. Wenn ich einen Artikel schreibe, ist das großartig. Wenn ich einen Blog-Eintrag im Internet lese, ist das interessant. Wenn ich nichts anderes tue, als mit meiner Familie abzuhängen, ist das unglaublich. Wenn ich draussen spazieren gehe und mich an der frischen Luft erfreue, ist das schön.</p>
<p>Es gibt nichts, was auch immer ich tue, das nicht die unglaublichste Sache der Welt ist. Wenn ich etwas ätzendes tue (ich kann mich nicht erinnern, das in der letzten Zeit getan zu haben), ist das vielleicht eine unbezahlbare Lektion für das Leben. Wenn ich mit jemand zusammen bin, der langweilig oder unerträglich ist, ist dass eine Lektion in Geduld oder Empathie oder darin andere Leute besser zu verstehen.</p>
<h3>Die Hier-und-jetzt-Mentalität in der praktischen Übung</h3>
<p>Sagen wir, Du spülst gerade Geschirr. Würdest Du stattdessen nicht lieber eine leckere Mahlzeit zu Dir nehmen oder Dich mit Deiner besten Freundin unterhalten? Sicher, solche Dinge sind großartig, aber nur besser, wenn Du glaubst, dass sie besser sind. Und noch wichtiger, der Vergleich ist total nutzlos. Warum solltest Du das, was Du jetzt gerade tust (Geschirr spülen) mit irgendetwas anderem vergleichen? Würde nicht fast alles den Kürzeren ziehen, wenn Du es mit etwas vergleichst, dass Du noch lieber magst? Wirst Du jemals mit dem was Du tust glücklich sein, wenn Du es ständig mit etwas vergleichst, das du mehr magst?</p>
<p>Geschirr spülen kann genauso großartig wie alles andere sein, wenn Du beschließt, es auf diese Weise zu sehen. Du bist in Abgeschiedenheit, was eine schöne Sache ist. Wenn Du es achtsam tust, kann das spülen des Geschirrs angenehm sein, z. B. wenn Du das Wasser und den Schaum auf Deinen Händen spürst. Schenke dem Geschirr und seiner Textur Aufmerksamkeit, nimm Deinen Atem und Deine Gedanken wahr. Das ist Meditation, das ist Ruhe und es ist schön.</p>
<p>Du kannst das Gleiche auf alles andere anwenden. Zur Arbeit fahren? Erfreue Dich an der Abgeschiedenheit, die Gelegenheit mit Deinen Gedanken allein zu sein oder die Musik zu hören, die Du liebst und die Welt die Dich umgibt zu sehen und zu verstehen. In einem Meeting mit Kollegen? Achte darauf, wie Menschen reden und interagieren, erfahre mehr über den menschlichen Geist, sieh Dich selbst in jedem anderen um Dich herum, lerne jeden zu lieben, ganz gleich wer oder wie er ist, trainiere Deine Erwartungen darüber aufzugeben, wie die Leute sein sollten oder wie dieses Meeting sein sollte.</p>
<p>Ich bin immer glücklich mit dem, was ich gerade tue, weil ich es nicht mit etwas anderem vergleiche und stattdessen der Aktivität selbst besondere Beachtung schenke. Ich bin immer glücklich mit wem auch immer ich zusammen bin, weil ich lerne, in jeder Person die Perfektion zu sehen. Ich bin immer glücklich, wo ich auch gerade bin, weil es keinen Ort auf der Welt gibt, der kein Wunder ist.</p>
<p>Dein Leben wird ätzend sein, wenn Du Dir ständig wünschst, dass Du etwas anderes tust. Dein Leben wird &#8220;rocken&#8221;, wenn Du erkennst, dass Du bereits schon die allerbeste Sache machst.</p>
<p>—</p>
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		<title>Weniger mitnehmen oder &#8220;Taschen wie aus Luft&#8221;</title>
		<link>http://zenmonkey.de/weniger-mitnehmen-oder-taschen-wie-luft/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/weniger-mitnehmen-oder-taschen-wie-luft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2011 22:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfachheit | Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;carry less, or pockets like air&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits &#38; mnmlist in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#160; Wieviel schleppst Du jeden Tag mit Dir herum? Das ist etwas worüber wir nicht oft nachdenken, aber jedes Teil, das wir mit uns herumtragen ist eine kleine Last und diese kleinen Lasten addieren [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<h5><em>Original-Artikel <a title="Leo Babauta auf mnmlist" href="http://mnmlist.com/carry-less-or-pockets-like-air/" target="_blank">&#8220;carry less, or pockets like air&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits &amp; mnmlist</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wieviel schleppst Du jeden Tag mit Dir herum?</p>
<p>Das ist etwas worüber wir nicht oft nachdenken, aber jedes Teil, das wir mit uns herumtragen ist eine kleine Last und diese kleinen Lasten addieren sich auf.</p>
<p>Sie tragen zu unserer allgemeinen Erschöpfung bei und sie sind eine weitere Sache, über die man sich Gedanken machen sollte, denn wenn wir zu viel mit uns herumtragen, kann das tatsächlich Rückenprobleme verursachen.</p>
<p>Das ist etwas, das ich in meinem Leben außerordentlich verbessert habe. Vor ein paar Jahren habe ich damit begonnen, als ich beschlossen habe mich zu bemühen, weitestmöglich als Minimalist leben.</p>
<p>Wie Robert Daeley in einem alten Artikel sagte, <a title="Zen Pockets by Robert Daeley | celsius1414" href="http://www.celsius1414.com/2005/06/22/zen-pockets/" target="_blank">Zen-Taschen</a>:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Im Geiste von <a title="GTD - Getting Things Done | Zen Habits" href="http://zenhabits.net/2007/02/beginners-guide-to-gtd/" target="_blank">GTD (Getting Things Done)</a>, in welchem Du versuchst Deinen Kopf von überflüssigem Müll und Sorgen zu entleeren, so dass Du Dich auf die zu erledigende Aufgabe kreativ konzentrieren kannst, lass uns einen Blick auf unseren Ballast werfen, um zu sehen, ob wir uns nicht ein wenig von unserer täglichen Sisyphus-Kleidung lösen können. Geist wie Wasser? Begegne <strong>Taschen wie Luft</strong>.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Lass uns herausfinden, wie wir zu <strong>Taschen wie Luft</strong> kommen.</p>
<p><strong> </strong><strong>Was Menschen normalerweise mit sich führen<br />
</strong>Was ist in Deinen Hosentaschen, Portmonee, Handtasche, Aktentasche? Was lädst Du Dir alles auf, bevor Du Deine Wohnung verlässt? Einige Beispiele von Dingen, welche die Leute unter anderem mitnehmen:</p>
<ul>
<li>Portmonee/Brieftasche mit Geld, vielen Karten, Rabattkarten, etc.</li>
<li>Täschen mit Körperpflege-Artikeln, Makeup, Papiertaschentücher, Adressbuch, etc.</li>
<li>Laptop mit Kabeln und Zubehör</li>
<li>Aktentasche/-koffer mit Akten und Papieren</li>
<li>Handy, PDA, iPhone oder andere mobile Geräte</li>
<li>Rucksack</li>
<li>Bücher</li>
<li>Schlüssel</li>
<li>Notizbuch</li>
<li>Stift(e)</li>
<li>Taschen-Organizer oder <a title="Hipster PDA | 43 Folders" href="http://www.43folders.com/2004/09/03/introducing-the-hipster-pda" target="_blank">Hipster PDA</a></li>
<li>Uhr</li>
<li>Hygiene-Artikel</li>
<li>Kaffeebecher</li>
<li>Lunch-Paket</li>
<li>Eine Ausstattung von Zeug wie Snacks, Taschentücher, Pflaster, etc.</li>
<li>Batman-Gürtel</li>
</ul>
<p>OK, das Letztere gilt nur für Batman, aber die anderen sind, einige Dingen mehr oder weniger, ziemlich weit verbreitet. Ich habe auch einmal die meisten dieser Dinge bei mir geführt.</p>
<p><strong>Meine Minimalisten-Taschen<br />
</strong>Heutzutage habe ich es auf auf etwas ziemlich Simples reduziert:</p>
<ul>
<li>Handy (kein iPhone – es telefoniert nur, und kann weder E-Mail noch Internet)</li>
<li>Schlüssel – wenn ich tatsächlich nicht fahre, nehme ich lediglich die Fernbedienung für die Zentralverriegelung des Autos mit, nicht die Schlüssel</li>
<li>dünne &#8220;Brieftasche&#8221; – tatsächlich nur ein <a href="http://money-band.com/">Moneyband</a> mit Personalausweis, Bankkarte und Bargeld</li>
</ul>
<p>Und das ist alles. Manchmal nehme ich ein Buch mit, ein anderes mal, wenn ich vorhabe etwas zu schreiben, ein Notizbuch oder ein Laptop in einem Rucksack. Es hängt davon ab, wie meine Pläne sind. Du wirst bemerken, dass ich nicht viele elektronische Geräte bei mir trage (ich nehme den Laptop nur ein- oder zweimal pro Woche mit), ich trage keine Uhr, ich habe nicht viel in meiner &#8220;Brieftasche&#8221;, ich habe überhaupt keine Haarpflege-Artikel bei mir (natürlich ist dabei mein rasierter Kopf hilfreich).</p>
<p><strong>Wie ich zum Minimalist wurde</strong><br />
Ich bin nicht über Nacht an diesem Punkt angelangt. Ich habe diesen Weg geschafft, indem ich meine Bedürfnisse reduziert habe und indem ich jeden Gegenstand geprüft habe, um herauszufinden, ob es für mich notwendig ist, das Teil mitzunehmen.</p>
<p><strong>1. Bedürfnisse reduzieren</strong>. Wie ich erwähnte, bedeutete die Entscheidung meinen Kopf zu rasieren, dass ich gar keine Haarpflege-Produkte mehr benötige. Jetzt sage ich nicht, Du musst Deinen Kopf rasieren, aber denke darüber nach, Wege zu finden, um durch Vereinfachung Deinen Bedarf an solchen Produkten zu reduzieren. Ich habe auch beschlossen, dass ich keine Uhr brauche, (1) weil ich es bevorzuge, mir nicht so viel Sorgen um die Zeit zu machen und (2) falls ich die Uhrzeit wissen muss, kann ich auf meinem Handy nachschauen. Ich habe beschlossen, dass ich kein Smartphone, wie ein Blackberry oder iPhone brauche. Obwohl es schön wäre unterwegs meinen E-Mail-Eingang zu kontrollieren oder etwas online zu recherchieren, würde ich diese konstante Ablenkung doch lieber nicht haben wollen. Ich liebe es im Moment zu leben, speziell, wenn ich mit meiner Frau, den Kindern oder einem Freund zusammen bin. Ich mag es nicht gestört oder unterbrochen zu werden. Denke über Deine Bedürfnisse nach und ob es wirklich Bedürfnisse sind und ob sie reduziert oder gar eliminiert werden können.</p>
<p><strong>2. Unterziehe jeden Gegenstand diesem Test</strong>. Prüfe jeden Gegenstand, den Du mit Dir nimmst und ob Du ihn wirklich jeden Tag benutzt. Falls nicht, nimm diese Dinge nur an den Tagen mit, wenn Du sie brauchst. Wenn Du eine Aktentasche mit dir trägst, voll mit Akten, in die Du nie hineinschaust, warum solltest Du sie dann hin- und hertragen? Warum speicherst du eigentlich Deine Dokumente nicht auf Deinem Computer und greifst einfach von überall online auf  sie zu? Falls Du eine Handtasche oder eine Kuriertasche dabei hast, führe jedes Teil in der Tasche durch diesen kritischen Test: Benutzt Du es wirklich die ganze Zeit? Brauchst Du es wirklich? Falls nicht, denk darüber nach, das Teil zu Hause zu lassen und wenn Du Dich nicht dazu entschließen kannst, lege die Sachen in Dein Handschuhfach, so brauchst Du sie nicht herumzutragen. Ich habe das eine Zeit lang so gemacht, nur um mich sicher zu fühlen und bin schließlich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich diese Gegenstände nicht immer brauchte.</p>
<p><strong>Sei leicht</strong><br />
Es ist schön ohne Dinge umherzugehen, die Dich herunterdrücken. Es ist weniger belastend. Du fühlst Dich leicht und frei.</p>
<p>Es hat etwas Friedvolles ohne diese Ablenkungen herumzuspazieren. Du kannst Dich auf die wunderbare Welt um Dich herum konzentrieren. Du kannst Dich ohne Störungen mit einem Freund oder einem Familienmitglied unterhalten. Du kannst ohne Ablenkungen kreativ arbeiten.</p>
<p>Gehe leicht und sei leicht in Deinem Herzen.<br />
—</p>
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		<item>
		<title>5 einfache Schritte Deinen Kleiderschrank zu entrümpeln</title>
		<link>http://zenmonkey.de/5-einfache-schritte-deinen-schrank-zu-entruempeln/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/5-einfache-schritte-deinen-schrank-zu-entruempeln/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 22:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>
		<category><![CDATA[Aufräumen]]></category>
		<category><![CDATA[Entrümpeln]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;5 simple steps to declutter your closet&#8221; von Leo Babauta, mnmlist in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#160; Einen Schrank voller Gerümpel zu bändigen kann eine beängstigende Sache sein. Es ist erdrückend und wir stellen uns vor, es sei ein Kraftakt übermenschlichen Ausmaßes, der Wochen oder Jahrzehnte dauert. Wie auch immer, unsere Gemüter [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>
<h5><em>Original-Artikel <a title="Leo Babauta auf mnmlist" href="http://mnmlist.com/5-simple-steps-to-declutter-your-closet/" target="_blank">&#8220;5 simple steps to declutter your closet&#8221;</a> von Leo Babauta, mnmlist</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen Schrank voller Gerümpel zu bändigen kann eine beängstigende Sache sein.</p>
<p>Es ist erdrückend und wir stellen uns vor, es sei ein Kraftakt übermenschlichen Ausmaßes, der Wochen oder Jahrzehnte dauert.</p>
<p>Wie auch immer, unsere Gemüter übertreiben einfach etwas. Einen Schrank zu entrümpeln muss nicht ein dermaßen einschüchternder oder mühsamer Vorgang sein.</p>
<p>Hier ist beschrieben, wie man es macht &#8211; einfach. Bitte beachte: wir werden Dir nicht beibringen, wie Du Deinen Schrank organisierst. Wir werden Dir beibringen, ihn bis auf die wesentlichen Dinge zu entleeren. Lies hier mehr darüber: <a href="http://zenmonkey.de/minimalismus-ende-des-organisierens/" target="_blank">&#8220;Minimalismus ist das Ende des Organisierens&#8221;</a>. Demnach wirst Du hier keine Einkaufsliste über raffinierte Organisationshilfen für Deinen Kleiderschrank erhalten. Wir verkaufen und spenden hier und kaufen nicht ein.</p>
<p><strong>1. Nimm Dir etwas Zeit und hole Dir ein par Kisten oder Kartons</strong>. Du brauchst vielleicht 1-2 Stunden oder ein paar mehr, wenn Dein Schrank groß ist. Nimm Dir einen Abend vor, wenn Du abends Zeit hast oder einen halben Tag am Wochenende. Halte die Kisten bereit. Abhängig davon wie viel Ramsch Du hast, brauchst Du vielleicht ein halbes Dutzend oder mehr.</p>
<p><strong>2. Nimm alles aus dem Schrank und leere ihn auf einen Haufen bzw. Stapel</strong>. Alles. Alternativ könntest Du Dich entscheiden, dies jeweils mit einem Fach nach dem anderen durchzuführen, was weniger erdrückend sein könnte – aber so wird es einige Extra-Schritte benötigen, da Du die einzelnen Schritte für jedes Fach wiederholen musst. Doch auch dieser Weg funktioniert.</p>
<p><strong>3. Sortiere schnell in 3 Haufen bzw. Stapel</strong>. Zaudere nicht und vertrödele keine Zeit. Hier sind die Auswahlkriterien: &#8220;behalten&#8221;, &#8220;rausschmeissen&#8221; oder &#8220;vielleicht&#8221;. &#8220;Vielleicht&#8221; ist nur für den Fall, wenn es Dir schwer fällt zu entscheiden – Du wirst diese Sachen in eine Karton packen und sie für 6 Monate aufbewahren und Dich von ihnen nach dieser Zeit trennen, sofern Du sie niemals gebraucht hast. Der &#8220;Behalten&#8221;-Haufen ist für Zeug, das Du wirklich liebst und tatsächlich nutzt – wenn Du es in den letzten 6 Monaten nicht benutzt hast, tu es auf den &#8220;Rausschmeissen&#8221;-Haufen. OK, 12 Monate für saisonale Kleidung (so wie Wintermäntel). Wenn Du aus sentimentalen oder emotionalen Gründen Schwierigkeiten hast, Dich von Dingen zu trennen, dann lese hier <a title="Wie man Besitz loslassen kann | zen monkey" href="http://zenmonkey.de/besitz-loslassen/">&#8220;Wie man Besitz loslassen kann&#8221;</a>.</p>
<p><strong>4. Mach sauber und lege den &#8220;Behalten&#8221;-Stapel wieder zurück – </strong><strong>geordnet</strong>. OK, alles sortiert? Wasch den Schrank schön aus. Räume den &#8220;Behalten&#8221;-Haufen wieder zurück in den Schrank (es sei denn, das Zeug gehört woanders hin). Räume es ordentlich und sortiert wieder ein. Dies braucht nicht lange zu dauern. Wenn Du kannst, dann lass etwas Freiraum zwischen den Sachen.</p>
<p><strong>5. Bearbeite sofort auch die anderen Haufen</strong>. Nimm den &#8220;Vielleicht&#8221;-Haufen (ich hoffe Du hast diesen Haufen klein gehalten) und lege ihn in ein oder zwei Kisten oder Kartons. Etikettiere ihn mit &#8220;vielleicht&#8221;  und mit dem heutigen Datum. Bewahre ihn irgendwo außer Sichtweite auf und öffne ihn während der nächsten 6 Monate nicht. Schmeiss das Zeug in 6 Monaten raus. Nimm den &#8220;Rausschmeissen&#8221;-Haufen und fülle ihn in Kisten oder Kartons &#8211; unterteilt ihn Zeug, dass Du für wohltätige Zwecke spendest, Zeug, dass Du Deinen Freunden schenken willst und vielleicht anderes Zeug, das Du auf dem Flohmarkt oder bei eBay verkaufen willst. Schmeiss den tatsächlichen Müll weg oder recycle ihn.</p>
<p><strong>Optionaler Schritt 6</strong>: Atme und sonne Dich in der Pracht Deines schönen, neuen, minimalistischen Schrankes. Geniesse eine Tasse Kaffee oder Tee und bewundere einfach. So minimalistisch, so rein. So großartig!</p>
<p><strong>Noch ein paar Tipps:</strong></p>
<ul>
<li>Halte den Fußboden so frei und aufgeräumt wie möglich. Wenn Du ihn komplett frei halten kannst, noch besser. Es ist auf  diese Art viel einfacher sauber zu machen und sieht viel aufgeräumter aus.</li>
<li>Etikettiere Deine Aufbewahrungsbehälter. Transparente Behälter sind am besten, aber Etiketten sind (auch) gut (einfach Klebeband mit Marker ist gut genug), so kannst Du Dein Zeug einfach finden.</li>
<li>Sortiere die Kleidung nach Farben, wenn Du so pingelig bist, wie ich. Das sieht dann noch organisierter aus.</li>
<li>Wenn Du immer noch zu viel Zeug hast, bessere noch etwas nach. Es gibt nach der ersten Säuberungsaktion immer noch mehr Zeug, von dem wir uns trennen können.</li>
</ul>
<p>Dieser Artikel ist inspiriert durch <a href="http://twitter.com/paula_heard">@paula_heard</a>.<br />
—<br />
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		<item>
		<title>Sei Wasser, mein Freund</title>
		<link>http://zenmonkey.de/sei-wasser/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 21:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bruce Lee]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://zenmonkey.de/?p=1635</guid>
		<description><![CDATA[„Leere Deinen Geist! Sei ohne feste Gestalt und Form, so wie Wasser. Wenn man Wasser in eine Tasse füllt, wird es zur Tasse. Füllt man es in eine Flasche, wird es zur Flasche, füllt man es in einen Teekessel, wird es zum Teekessel. Wasser kann fließen, oder es kann zerstören: Sei Wasser, mein Freund!“ (Bruce [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>„Leere Deinen Geist!<br />
Sei ohne feste Gestalt und Form, so wie Wasser.<br />
Wenn man Wasser in eine Tasse füllt, wird es zur Tasse.<br />
Füllt man es in eine Flasche, wird es zur Flasche,<br />
füllt man es in einen Teekessel, wird es zum Teekessel.<br />
Wasser kann fließen, oder es kann zerstören:<br />
Sei Wasser, mein Freund!“</em></p>
<p><em>(<strong>Bruce Lee, </strong>sino-amerikanischer Schauspieler und Kampfkünstler)</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><em>“Empty your mind!<br />
Be formless, shapeless, like water.<br />
If you put water into a cup, it becomes the cup.<br />
Put it into a bottle, it becomes the bottle,<br />
you put into a teapot, it becomes the teapot.<br />
Now water can flow, or it can crash:<br />
Be water, my friend!”<br />
</em><br />
<em>(Bruce Lee, Chinese American<span style="font-size: 11px;"> </span>actor, martial arts instructor)</em></p>
<p><em><br />
</em></p></blockquote>
<p><em>Quelle: </em><em><a title="Wikipedia: Jeet Kune Do | Bruce Lee" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?oldid=90252035" target="_blank">de.wikipedia.org</a>, <a title="creative commons | Attribution-ShareAlike 3.0 Unported" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode" target="_blank">einige Rechte vorbehalten</a></em></p>
<p>—<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Mache eine Sache (richtig) gut</title>
		<link>http://zenmonkey.de/eine-sache/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/eine-sache/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 12:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfachheit | Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Passion]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;Do One Thing Well&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#160; Ich werde oft gefragt, wie man es anfangen kann, die Arbeit zu tun, die man liebt – wie man seinen Lebensunterhalt verdienen kann, indem man etwas tut, von dem man leidenschaftlich erfüllt ist. Ich behaupte nicht alle [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a title="Leo Babauta auf Zen Habits" href="http://zenhabits.net/one-thing/" target="_blank">&#8220;Do One Thing Well&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich werde oft gefragt, wie man es anfangen kann, die Arbeit zu tun, die man liebt – wie man seinen Lebensunterhalt verdienen kann, indem man etwas tut, von dem man leidenschaftlich erfüllt ist.</p>
<p>Ich behaupte nicht alle Antworten zu kennen, aber für mich war die Antwort ziemlich einfach:</p>
<p>Mache eine Sache richtig gut.</p>
<p>Die meisten Menschen wollen eine umfangreichere Antwort als diese, aber nach meiner Erfahrung wird der Rest folgen, wenn Du lernst eine Sache richtig gut zu machen.</p>
<p>Ich schreibe über Einfachheit (Simplicity). Das ist alles, was ich mache. Während der letzten 4,5 Jahre des Schreibens auf Zen Habits habe ich darin Erfolg gefunden, indem ich mich ausschließlich darauf fokussiert und alles andere, was im Weg war, abgebaut habe. Ich habe die Kommentare entfernt, ich bin nicht sehr aktiv in Social Media (außer zum Spaß), ich schreibe nicht viele E-Mails, ich verkaufe keine Werbeanzeigen und ich führe keine Beratungen durch. Ich schreibe über Einfachheit.</p>
<p>Während ich diese eine Sache immer und immer wieder gemacht habe, wurde ich sehr viel besser darin. Jedenfalls gut genug, dass Menschen meine Arbeit lesen wollen. Und so wie mein Publikum sind auch die Möglichkeiten angewachsen, um damit meinen Lebensunterhalt auf eine unaufdringliche Weise (no-spammy) zu verdienen. Die Art, wie ich meine Arbeit monetarisiere (Bücher, E-Books, Online-Kurse) ist dabei weniger wichtig als wie ich mir mein Publikum aufgebaut habe.</p>
<p>Mache eine Sache gut.</p>
<p>Es ist wirklich einfach. Beschränke Dich auf das, was Du tust und wiederhole es immer wieder. Lerne, wachse, werde besser, lese, beobachte und mache noch mehr davon. Wenn Du richtig gut in dieser einen Sache bist, wollen die Leute Dich entweder dafür bezahlen oder um zu lernen, wie Du es machst.</p>
<p>Es erfordert eine Menge Konzentration und Übung, um gut darin zu werden, eine Sache zu machen, aber ich habe herausgefunden, dass, wenn Du es tatsächlich liebst, es nicht wirklich Arbeit ist. Es ist ein Spiel. Und ich beklage mich niemals darüber mit oder an etwas zu spielen, das ich liebe.<br />
—<br />
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		<title>Strategien um Nicht-Minimalisten zu überzeugen</title>
		<link>http://zenmonkey.de/nicht-minimalisten/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/nicht-minimalisten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 18:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der größten Herausforderungen für jeden, der ein minimalistisches Leben führen will, ist nicht intern sondern extern – wenn Freunde und Familie nicht an Bord des &#8220;Minimalismus&#8221;-Zuges sind. Wie gehst Du damit um? Was ist die einfachste Lösung? Es gibt keine. Mit anderen umzugehen, die möglicherweise Hamsterkäufer, Gerümpel-Käfer, reine Messies oder vielleicht nur normale Leute sind, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der größten Herausforderungen für jeden, der ein minimalistisches Leben führen will, ist nicht intern sondern extern – wenn Freunde und Familie nicht an Bord des &#8220;Minimalismus&#8221;-Zuges sind.</p>
<p>Wie gehst Du damit um? Was ist die einfachste Lösung?</p>
<p>Es gibt keine.</p>
<p>Mit anderen umzugehen, die möglicherweise Hamsterkäufer, Gerümpel-Käfer, reine Messies oder vielleicht nur normale Leute sind, die sich nicht um Minimalismus kümmern&#8230;ist nicht einfach. Es ist sehr viel einfacher alleine zu leben und sich nicht um die Lebensgewohnheiten und Vorlieben von anderen zu sorgen, aber viele von uns haben diesen &#8220;Luxus&#8221; nicht (abgesehen davon, gibt es ein paar Vorzüge, mit Menschen, die Dich lieben, zusammen zu leben).</p>
<p>Hier sind einige Strategien, die für mich funktioniert haben. Dein Ergebnis wird bestimmt davon abweichen.</p>
<p><strong>1. Fokussiere Dich auf Dich selbst</strong>. Während möglicherweise Dein Ehe- oder Lebenspartner oder Deine Kinder nicht ihr Leben entrümpeln möchten oder ohne Konsumismus leben wollen, kannst Du das wenigstens in den Bereichen tun, die Du kontrollierst. Du kannst aufhören zu kaufen. Du kannst Dich der Dinge entledigen, die Du persönlich besitzt und die Du nicht (mehr) brauchst. Du kannst Freude daran finden, lieber etwas zu tun als etwas zu besitzen oder zu kaufen. Du kannst das reduzieren, was Du tust, was Du konsumierst, was Du isst und so weiter. Diese Dinge steuerst Du und sie sollten Dein erster Fokus sein. Manchmal, wenn die unten stehenden Strategien nicht funktionieren, wird das Dein einziger Fokus sein.</p>
<p><strong>2. Führe durch Vorbild</strong>. Du darfst nicht vergessen, dass andere Menschen ihre eigenen Vorstellungen und ihre eigene Art zu leben haben, die Du nicht steuern kannst. Wie auch immer – Du kannst sie beeinflussen. Und einer der besten Wege andere zu beeinflussen, bist Du selbst als Vorbild. Lebe ein Leben des Minimalismus und zeige so, wie wunderbar das sein kann. Zeige, wie einfach es ist, und dass es tatsächlich Spaß machen kann, zu entrümpeln. Zeige, wie fröhlich Du bist. Teile es mit allen, die um Dich herum sind. Mache es, ohne es ihnen aufzudrücken, da sie negativ reagieren werden, wenn sie gezwungen oder genörgelt sind, irgendetwas zu tun.</p>
<p><strong>3. Lehre</strong>. Oft sind Menschen gegen Veränderungen, weil sie nicht genug darüber wissen. Bekämpfe diese Ignoranz mit unaufdringlicher Aufklärung. Rede mit Deinen Lieben darüber, was und warum Du es tust. Zeige ihnen Beispiele von Leuten, die Dich inspirieren. Sende ihnen Links zu mnmlist.com, Zen Habits und anderen Blogs und Magazinen, die Dir gefallen – nicht als Anspielung, sondern als einen Weg, um Dinge zu teilen, die Dich begeistern. Über die Zeit werden sie beginnen zu verstehen und sich Dir vielleicht anschließen.</p>
<p><strong>4. Bitte um Hilfe</strong>. Deine Freunde und Familie kümmern sich am ehesten um Dich. Sie wollen, dass Du glücklich bist – aber wollen auch selber glücklich sein. Berücksichtige den Wunsch Deiner Lieben, Dich glücklich zu machen – bitte sie um Hilfe. Sag, &#8220;Ich brauche Eure Hilfe, um das minimalistische Leben, welches ich führen möchte, hinzubekommen. Glaubst Du, dass Du mir helfen kannst?&#8221; Natürlich, wenn Du sie aufgeklärt hast und sie schon wissen, was Du willst – denn die meisten Menschen helfen gerne, wenn sie können. Bitte sie nicht, sich zu ändern, sondern frag sie, ob sie Dir helfen können zu entrümpeln, oder einen bestimmten Bereich in Ordnung zu halten, oder für ein Problem, dem Du gegenüberstehst, eine Lösung zu finden.</p>
<p><strong>5. Setze Grenzen</strong>. Wenn Du einen Deiner Lieben nicht an Bord bekommst, hilft es Grenzen zu setzen. Für Kinder: Bitte Deine Kinder ihr Gerümpel in ihren Zimmern zu behalten. Gib ihnen einen persönlichen Raum und ärgere sie deswegen nicht. Für Erwachsene: Ihr könnt z. B. bestimmte Räume oder Bereiche als Deine und andere als die der anderen bestimmen. Ich kenne ein paar Leute, die Räume oder ganze Wohnungen/Häuser in Hälften aufgeteilt haben – eine Seite ist aufgeräumt und die andere&#8230;eben nicht.</p>
<p><strong>6. Finde Kompromisse</strong>. Mit anderen Menschen zu leben, bedeutet, Wege des Zusammenlebens zu finden, die für jeden funktionieren. Das kann bedeuten, dass Du etwas zurückgeben musst, wenn Du jemanden darum bittest etwas zu geben. Sei bereit, eine Weniger-als-perfekt-Lösung zu akzeptieren, wenn die Lösung für jeden funktioniert.</p>
<p><strong>7. Finde Akzeptanz</strong>. Vielleicht kannst Du am Ende die Leute, die mit Dir zusammen leben, nicht überzeugen, worüber Du entweder frustriert und verärgert sein kannst oder was Du akzeptieren kannst. Die zweite Option solltest Du vorziehen, wenn Du mehr Seelenfrieden haben willst. Es ist nicht einfach und es erfordert, bestimmte Erwartungen und das Bedürfnis nach Kontrolle loszulassen und zu lernen, die Menschen dafür zu lieben, wer sie sind, und nicht dafür, wie Du sie gerne hättest.<br />
—<br />
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<h5><em>Original-Artikel <a title="Leo Babauta on mnmlist.com" href="http://mnmlist.com/non-minimalists/" target="_blank">&#8220;win over non-minimalists&#8221;</a> von Leo Babauta, mnmlist</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wie Du Deinen Besitz loslassen kannst</title>
		<link>http://zenmonkey.de/besitz-loslassen/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/besitz-loslassen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 20:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>

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		<description><![CDATA[Minimalist werden: eines der härtesten Dinge dabei ist – für die meisten Leute – das Loslassen von Besitztümern. Das ist knallhart – ich will Dich nicht belügen. Loslassen kann eine tolle Befreiung sein und wenn Du es tust, wirst Du Dich befreit und leicht fühlen. Aber Dir selbst zu erlauben loszulassen ist eine emotionale Sache [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Minimalist werden: eines der härtesten Dinge dabei ist – für die meisten Leute – das Loslassen von Besitztümern.</p>
<div>
<p>Das ist knallhart – ich will Dich nicht belügen.</p>
<p>Loslassen kann eine tolle Befreiung sein und wenn Du es tust, wirst Du Dich befreit und leicht fühlen. Aber Dir selbst zu erlauben loszulassen ist eine emotionale Sache und wie mit allem was emotional ist, ist es nicht immer einfach.</p>
<p>Es gibt einige emotionale Gründe, warum wir eine harte Zeit haben, wenn wir unseren Besitz loslassen. Vor einer Weile, las ich auf  The Very Small Closet, <a href="http://jenniferskinner.blogspot.com/2008/05/learning-to-let-go.html" target="_blank">wie man lernt Kleidung loszulassen</a> und es wurden einige Gründe für diese Schwierigkeit geliefert:</p>
<ul>
<li>Wir haben Erinnerungen und angenehme Gefühle, die mit den Bestitztümern verbunden sind;</li>
<li>Wir haben für die Gegenstände Geld ausgegeben, was bedeuted, dass wir andere Gelegenheiten verpasst haben, um dieses Geld auszugeben und wir hassen es an verpasste Gelegenheiten zu denken;</li>
<li>Wir fürchten, wir könnten in Zukunft einen Anlass haben, die Kleider zu tragen oder würden zehn Pfund verlieren und könnten vielleicht künftig wieder in die Kleider passen;</li>
<li>Wir befürchten eine ungewisse Zukunft, in der wir die Besitztümer brauchen könnten, während wir vielleicht nicht das Geld haben, sie noch einmal zu kaufen;</li>
<li>Und in der Gegenwart erfreuen wir uns das Gefühl der &#8220;Fülle&#8221; zu haben.</li>
</ul>
<p>Wie Du sehen kannst, ist da sehr viel, was in diese Verbundenheit mit unserem Besitz reinspielt. Möglicherweise hast Du auch wahrgenommen, dass die ersten beiden Gründe mit der Vergangenheit zusammenhängen, die nächsten beiden sind mit der Zukunft verbunden und nur die letzte Begründung handelt von der Gegenwart.</p>
<p>Es gibt zwei Wege diese Ängste zu besiegen, so dass wir frei sind unseren Besitz loszulassen:</p>
<p><strong>1. Fokussiere Dich auf die Gegenwart.</strong> Sicher, wir mögen Gefühle bezüglich der Vergangenheit haben und machen uns Gedanken über verpasste Gelegenheiten in der Vergangenheit, aber diese sind vergangen. Wenn wir uns auf die Gegenwart konzentrieren – die Zeit geniessen, ohne all diese Besitztümer zu benötigen, dann können wir die Vergangenheit loslassen. Sei jetzt glücklich, ohne an die Erinnerungen oder verpassten Gelegenheiten gebunden zu sein. Wenn wir in der Vergangenheit feststecken, verpassen wir die Gelegenheiten der Gegenwart.</p>
<p>Und die Ängste vor einer ungewissen Zukunft können ebenso verbannt werden, wenn wir uns auf die Gegenwart fokussieren. Die Zukunft ist noch nicht eingetreten – die Gegenwart dagegen schon. Wir haben keine Ahnung, was die Zukunft bringen wird, also ist es Zeitverschwendung sich darüber Sorgen zu machen. Wir werden diese Brücke überqueren, wenn wir dort angekommen sind. Konzentriere Dich stattdessen darauf jetzt zu leben, in der Gegenwart. Und wenn Du das tust, erkennst Du, dass Du nichts von diesen Besitztümern brauchst. Alles was Du brauchst, ist das Beste aus diesem Moment zu machen, genau jetzt.</p>
<p><strong>2. Fokussiere Dich auf Qualität anstatt Quantität.</strong> Sicher, es mag sich gut anfühlen viel zu haben, dieses Gefühl der &#8220;Fülle&#8221; zu haben. Aber wenn wir uns stattdessen auf Qualität und nicht auf Quantität konzentrieren, können wir noch mehr Vergnügen haben. Ein paar wenige gute Dinge zu besitzen ist sehr viel besser, als viele Dinge zu haben. Sich jetzt an kleinen Vergnügungen zu erfreuen ist besser, als das flüchtige und unbefriedigende Gefühl, dass uns Besitztümer geben.</p>
<p>Also konzentriere Dich auf die Gegenwart und lass die Vergangenheit und Zukunft schwinden. Fokussiere Dich auf Qualität statt Quantität. Und während wir das tun, verbannen wir unsere emotionalen Bindungen an den Besitz, so dass wir loslassen können.</p>
<p>Das ist nicht so einfach, wie es klingt – ich weiß. Aber es ist zu schaffen und wenn Du es tust, wirst Du Dich toll fühlen.</p>
</div>
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<h5>–<br />
<em>Original-Artikel <a title="Original Post by Leo Babauta on mnmlist" href="http://mnmlist.com/how-to-let-go-of-possessions" target="_blank">&#8220;how to let go of possessions&#8221; </a>von Leo Babauta, mnmlist<br />
</em><em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
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		<title>Anfängergeist: Wie man etwas beginnt</title>
		<link>http://zenmonkey.de/anfaengergeist/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/anfaengergeist/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 19:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation & Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;How to Start&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#8220;Es gibt zwei Fehler, die man auf dem Weg zur Wahrheit machen kann – nicht den ganzen Weg zu gehen und nicht zu beginnen.&#8221; – Buddha &#8220;There are two mistakes one can make along the road to truth – [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/begin/" target="_blank">&#8220;How to Start&#8221; </a>von Leo Babauta, Zen Habits</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<blockquote><p><em>&#8220;Es gibt zwei Fehler, die man auf dem Weg zur Wahrheit machen kann – nicht den ganzen Weg zu gehen und nicht zu beginnen.&#8221; – <strong>Buddha</strong></em></p>
<p><em>&#8220;There are two mistakes one can make along the road to truth – not going all the way, and not starting.&#8221; <strong>– Buddha</strong></em></p></blockquote>
<p><span style="font-size: 20px; font-weight: bold;">Wie beginnst Du etwas Neues?</span></p>
<p>Ob es der Anfang eines Fitness-Programms ist, die Durchführung einer Aufgabe, die Du abschliessen willst oder ein Unternehmen oder Produkt von Null aufzubauen – wie fängst Du an?</p>
<p>Dies ist eines der bedrohlichsten Dinge. Es ist das Nicht-Beginnen, was die meisten Aufgaben und Projekte umbringt.<br />
Prokrastination schiebt den Start auf. Deine neue Unternehmung wird verhindert, weil der Anfang zu schwer ist.</p>
<h2>Wie ich anfing</h2>
<p>Als ich Zen Habits startete, hatte ich keine Ahnung, wie ich beginnen sollte. Ich schaute auf andere Blogs und es war einschüchternd, was diese Blogger bewerkstelligt hatten: nicht nur tausende Leser, sondern auch hunderte Artikel, ein Super-Blogdesign, ihren eigenen Domain-Namen, alle Arten von Services und E-Books, T-Shirts und noch andere Dinge mehr.</p>
<p>Ich konnte dies alles nicht schaffen – ich hatte einen Job (tatsächlich waren es zwei) und eine Familie mit sechs Kindern. Also ließ ich es und machte nur eine Sache: ich wählte einen beliebigen Namen, der sich gut anfühlte und generierte einen Gratis-Account auf Blogger.<br />
Das war unglaublich einfach und ich fühlte mich großartig.</p>
<p>Dann machte ich eine weitere Sache: Ich schrieb einen kurzen Beitrag, indem ich über ein paar Dinge die ich tat reflektierte &#8211; im Grunde nur ein Journal-Eintrag. Ich war draußen in der Welt – zum ersten Mal!</p>
<p>Das war mein Anfang. Es war nicht schwer – tatsächlich so einfach, dass ich mich dem Anfang nicht verweigern konnte. Schließlich machte ich die Dinge, die alle anderen machten. Zu Beginn machte ich nur eine Sache und dann eine weitere.</p>
<h2>Beginne eine Aufgabe</h2>
<p>Wenn Du mein <a title="Un-Procrastination | eBook by Leo Babauta, Zen Habits" href="http://zenhabits.net/un-procrastinate/" target="_blank">E-Book &#8220;Un-Procrastination&#8221;</a> gelesen hast, weisst Du, wie leicht es zu lesen war. Kurze Kapitel, mühelos zu lesen, die Du in einer kurzen Zeitspanne schaffen kannst. Ich habe es bewusst einfach gehalten, damit Du es nicht aufschiebst.</p>
<p>Aber dann sagte jemand, &#8220;Es ist einfacher das Buch zu lesen, als es zu verinnerlichen!&#8221;</p>
<p>Zu wahr. Solange Du es Dir eben nicht einfacher machst damit anzufangen.</p>
<p>Wie startest Du mit eine Aufgabe, die Du aufschiebst, weil sie zu schwierig ist? Du gestaltest es supereinfach.</p>
<p>Zuerst, wähle eine Aufgabe. Ist das zu schwer? Wähle eine x-beliebige, um es für Dich selbst einfach zu machen.</p>
<p>Wenn Du eine Aufgabe gewählt hast und es scheint zu schwer damit anzufangen, dann mach es eben einfacher: mache es nur eine Minute. Wenn das zu scher ist, mache es nur 20 Sekunden. Das ist so einfach, dass Du nicht Nein sagen kannst.</p>
<p>Was auch immer die Aufgabe ist, solltest Du prokrastinieren, mach es einfacher. Einfach anzufangen ist der Schlüssel. Wenn Du länger als 20 Sekunden machen willst, mach weiter. Falls nicht, mache weitere 20 Sekunden nachdem Du eine Pause gemacht hast und Dir den hartverdienten Schweiß von den Augenbrauen gewischt hast.</p>
<h2>Beginne eine Gewohnheit (zu etablieren)</h2>
<p>Wie beginnst Du eine Gewohnheit zu etablieren? Einige Leute haben kein Problem damit zu starten – es ist das Dranbleiben, was für sie schwierig ist. Und andere wollen seit Jahren etwas machen und schaffen den Start nicht.</p>
<p>So oder so, solltest Du so einfach wie möglich beginnen.</p>
<p>Anfangen ist der Schlüssel zur Gewohnheit. Wenn Du nicht anfängst, wirst Du nie eine Gewohnheit daraus machen. Also halte es so einfach wie möglich. Willst Du Sport machen? Dann zieh Deine Schuhe an und geh nach draußen. Gerade mal fünf Minuten ist alles was Du brauchst.</p>
<p>Was ist, wenn du viel mehr machen willst, weil Du so begeistert bist? Mache es nicht. starte so einfach wie möglich. Warum? Weil das Dranbleiben sehr, sehr viel einfacher ist, wenn Du eine kleine Gewohnheit keierst. Versuche die Gewohnheit für 30 Minuten pro Tag zu laufen zu etablieren und anschließend die Gewohnheit fünf Minuten pro Tag zu laufen. An welcher hälst Du länger fest? Ich kann Dir die Antwort bereits sagen: an der einfacheren Gewohnheit.</p>
<p>Wenn Du beginnst eine Gewohnheit zu kreieren, beginne so unglaublich einfach, dass Du nicht scheitern kannst. Später kannst Du die Gewohnheit weiter ausbauen, bis sie auf dem Level ist, das Du wirklich willst. Aber starte einfach.</p>
<h2>Starte ein neues Unternehmen</h2>
<p>Du bist endlich bereit Deine kraftvolle kreative Energie in ein neues Projekt zu kanalisieren. Nicht nur ein gewöhnliches Arbeitsprojekt, sondern eines, dass für Dich eine neue Unternehmung sein wird – eines, dass ein neues Geschäft starten wird, ein neues Leben – mit dem Du Dein Zeichen auf dieser dichten Welt setzen wirst.</p>
<p>Aber Du verschiebst es. Da ist zu viel, was getan werden muss und du bist bereits sehr beschäftigt. Es ist bedrohlich damit zu beginnen.<br />
Beginne so einfach, wie nur menschenmöglich. Wie einfach kannst Du dieses neue Geschäft gestalten? Wie einfach kannst Du das Produkt gestalten? Mach es noch einfacher.</p>
<p>Lass Dein neues Geschäft oder Produkt nur eine Sache erledigen. Und dann lass es weniger als diese eine Sache machen. Sicher, später kannst Du den Prozess wiederholen und eine oder zwei Eigenschaften hinzufügen, aber wenn Du beginnst, mache so wenig wie möglich.</p>
<p>Du wirst nicht in der Lage sein zu scheitern und im Anfang liegt alles. Es ist der Ort, wo neue Welten erschaffen werden, neue Reisen beginnen, neue Leben geboren werden.</p>
<blockquote><p><em> </em><em>&#8220;Es gibt zwei Arten von Menschen, solche die vollenden, was sie begonnen haben und so weiter.&#8221; – <strong>Robert Byrne</strong></em></p>
<p><em>&#8220;There are two kinds of people, those who finish what they start and so on.&#8221;  – </em><em><strong>Robert Byrne</strong></em></p></blockquote>
<p>—<br />
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		<item>
		<title>Deine E-Mails sind zu lang</title>
		<link>http://zenmonkey.de/schnarcher/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/schnarcher/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 21:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;Your Emails are Too Long&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#8220;Wenn Du mir Deine Idee nicht auf die Rückseite meiner Visitenkarte schreiben kannst, dann hast Du keine klare Idee.&#8221; – David Belasco &#8220;If you can’t write your idea on the back of my calling card, you don’t have [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a title="Leo Babauta | zen habits" href="http://zenhabits.net/snore/" target="_blank">&#8220;Your Emails are Too Long&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p><em><br />
</em></p>
<blockquote><p><em> </em><em>&#8220;Wenn Du mir Deine Idee nicht auf die Rückseite meiner Visitenkarte schreiben kannst, dann hast Du keine klare Idee.&#8221; <strong>– David Belasco</strong></em></p>
<p><em> </em><em><strong> </strong>&#8220;If you can’t write your idea on the back of my calling card, you don’t have a clear idea.&#8221; <strong>– David Belasco</strong></em></p></blockquote>
<p>Eines der schlimmsten Probleme, das ich sehe, wenn mir Leute E-Mails senden, ist erstaunlicherweise weitverbreitet: sie sind viel zu lang.</p>
<p>Ich bin ziemlich beschäftigt, aber wer ist nicht beschäftigt? Ich versuche zugänglich zu sein, aber wenn ich eine unglaublich lange E-Mail erhalte, werde ich auf keinen Fall schnell antworten. Wenn eine E-Mail kurz ist, werde ich eine Antwort rausfeuern sobald ich sie gelesen habe.</p>
<p>Warum also lange E-Mails senden?</p>
<p>Hier ist eine Regel: eine lange E-Mails ist niemals notwendig. Niemals.</p>
<p>Warum schreibe ich das? Ist es eine Tirade gegen die Menschen, die mir geschrieben haben? Nein, es ist ein generelles Problem, das ich in E-Mail sehe und ich hoffe, es wird den Leuten helfen effektiver zu schreiben.</p>
<h3>Wie ich E-Mails nutze</h3>
<p>Ich habe mal geschrieben, dass ich mit E-Mails abgeschlossen habe und sie nicht mehr nutze. Das ist nur zu 90% wahr. Ich nutze E-Mails noch in einem beschränkten Umfang – meistens für Leute mit denen ich zusammenarbeite (Partner, Designer, Druckereien, etc.) Ich beantworte auch E-Mails meiner Kunden (Rückerstattungen, Download-Probleme).</p>
<p>Für Feedback und Kommentare von Lesern nutze ich Twitter. Für die Kommunikation mit der Familie (wie meine Familie auf Guam und anderen Teilen der Welt) nutze ich Facebook (ich bestätige außer meiner Familie niemand anderes als &#8220;Freund/in&#8221; und habe weniger als 100 Freunde auf FB).</p>
<p>Mein E-Mail-Problem ist in diesem Sinne nicht ungewöhnlich in meiner Situation. Unabhängig davon, wie Du E-Mails nutzt, niemand dem Du E-Mails schreibst, will ein langes Essay lesen oder auf zehn Fragen antworten. Wir alle sind beschäftigt und wir alle schätzen unsere Zeit.</p>
<p>Wenn ich E-Mails schreibe, versuche ich durch alles schnell durchzukommen. Ich mag es nicht den ganzen Tag beim Schreiben von E-Mails festzustecken. Also gehe ich rein, lese und antworte oder archiviere/lösche und gehe raus.</p>
<p>Wenn mir jemand eine lange E-Mail schreibt, wird sie wahrscheinlich archiviert. Wenn ich unbedingt antworten muss, werde ich es vermutlich nicht am gleichen Tag erledigen.</p>
<p>Bitte beachte: dieser Artikel handelt nicht nur von mir. Er handelt von jedem, der beschäftigt ist und der seine Zeit wertschätzt. Wenn Du dieser Person eine lange E-Mail schreibst, sagst Du damit, dass Du ihre Zeit nicht wertschätzt und Du sagst, dass Du nicht durchdacht hast, was wichtig ist. Und Du reduzierst Deine Chancen eine Antwort zu erhalten.</p>
<h3>Warum lange E-Mails nerven</h3>
<p>Einige wenige knappe Begründungen:</p>
<ul>
<li><strong>Es dauert lange sie zu lesen.</strong> Ich habe nicht viel Zeit zu lesen und indem Du mir ein Essay schickst, sagst Du, Deine E-Mail ist wichtiger als die anderen Dinge, die ich zu lesen habe.</li>
<li><strong>Es respektiert nicht meine Zeit. </strong>Wenn Du mir eine E-Mail sendest, stellst Du eine Anforderung an mein Zeitkontingent (zu lesen, verarbeiten, antworten). Wenn Du eine lange E-Mail schickst, dann hast Du sie nicht editiert. Du hast nicht entschieden, was am wichtigsten ist. In der Auswirkung sagst Du damit, dass ich das stattdessen tun soll. Du sendest damit die Nachricht, dass Deine Zeit wichtiger ist, als meine.</li>
<li><strong>Du kommst nicht auf den Punkt.</strong> Was ist der Hauptpunkt, den Du anbringen willst? Was ist Deine wichtigste Frage? Spuck es aus oder es wird begraben.</li>
<li><strong>Du fragst zu viele Fragen. </strong>Ich werde nicht in der Lage sein alle Fragen zu beantworten, ohne eine halbe Stunde meines wertvollen Tages dafür zu opfern. Also frag nicht so viele Fragen – frag nur ein oder zwei.</li>
<li><strong>Ich werde nicht antworten. </strong>Wenn Du erwartest, dass ich die E-Mail sofort lese oder noch schlimmer, etwas für Dich zu tun – viel Glück dabei. Ich bin keine Diva, aber ich habe auch Dinge zu erledigen und kann mich nicht jeder langen E-Mail widmen. Und da gibt es viele von, nicht nur Deine.</li>
</ul>
<h3>Regeln für kurze, effektive E-mails</h3>
<p>Ignoriere diese Regeln auf eigenes Risiko:</p>
<ol>
<li><strong>Beschränke Dich auf 5 Sätze</strong>. Nicht mehr. Ich habe das natürlich bei <a href="http://five.sentenc.es/">five.sentenc.es</a> gestohlen und ich habe es über viele Jahre so praktiziert – es funktioniert. Üblicherweise versuche ich weniger als 5 Sätze zu schreiben.</li>
<li><strong>Finde Deinen Hauptpunkt heraus</strong>. Wenn Du glaubst, dass Du mehr als 5 Sätze brauchst, dann hast Du das Schlüssel-Thema, welches du sagen willst, noch nicht ergründet.</li>
<li><strong>Frage eine Sache</strong>. Frag nicht 10 Fragen, frag eine. Oder höchstens zwei. Du erhältst so viel eher eine schnelle Antwort.</li>
<li><strong>Editiere</strong>. Wenn Du es auf 8 Sätze ausgedehnt hast, streiche 3.</li>
<li><strong>Verlinke</strong>. Wenn Du auf Informationen verweisen musst, setze einen Link und verweise darauf ins Web.</li>
<li><strong>Schreibe einen Artikel</strong>. Wenn die Information, die Du mitteilen willst noch nicht im Netz ist, schreib sie rein. Schreibe eine lange Antwort oder ein langes Dokument mit Hintergrundinformationen (dann editiere sie auf die wesentlichen Infos) und stell es online. Nutze Dein Blog oder eins der vielen Gratis-Tools um die Infos zu veröffentlichen. Schreibe eine <a title="Häufig gestellte Fragen | Frequently Asked Questions" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frequently_Asked_Questions" target="_blank">FAQ</a>-Liste, wenn es nützlich ist. Verlinke in Deiner E-Mail darauf.</li>
</ol>
<p>Nebenbei – dieser Artikel ist ein Beispiel für die letzte Regel.<br />
—<br />
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		<item>
		<title>Umgib Dich mit leidenschaftlichen Menschen</title>
		<link>http://zenmonkey.de/leidenschaftliche-menschen/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/leidenschaftliche-menschen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 12:34:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation & Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Passion]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;Surround Yourself with Passionate People&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#160; Gestern Abend hatte ich ein erstaunliches Abendessen mit meiner Frau Eva und meinen Freunden Scott und Jesse und ihren Frauen Chelsea und Joanna. Die Zusammenkunft als solche war einfach: sechs Leute, einfaches gesundes Essen, ein bisschen Wein, ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a title="Leo Babauta | zen habits" href="http://zenhabits.net/surround/" target="_blank">&#8220;Surround Yourself with Passionate People&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits</em><br />
<em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gestern Abend hatte ich ein erstaunliches Abendessen mit meiner Frau Eva und meinen Freunden <a href="http://www.readingforyoursuccess.com/">Scott</a> und <a href="http://www.realritual.com/">Jesse</a> und ihren Frauen Chelsea und Joanna.</p>
<p>Die Zusammenkunft als solche war einfach: sechs Leute, einfaches gesundes Essen, ein bisschen Wein, ein bisschen Tee, sonst nichts. Außer dass wir uns selbst so tief in der Unterhaltung verloren, so dass es, bevor wir es merkten, schon 1:30 in der Nacht war und ich war schockiert, wie schnell die Zeit vergangen war.</p>
<p>Das Geheimnis ist genauso einfach: wenn Du Dich mit Leuten unterhältst, <strong>Menschen die von dem was sie tun leidenschaftlich erfüllt sind</strong> – voller Leidenschaft für das Leben und die Menschen, die sie lieben –  ist das transformativ.</p>
<p>Die Menschen mit denen ich mich letzte Nacht unterhalten habe sind unglaublich leidenschaftlich erfüllt von dem was sie tun. Und ja, <a href="http://nerdgap.com/paid-to-eat-pancakes-the-truth-about-passions/">Brett</a>, ich meine <a title="&quot;Leidenschaft&quot; im Wörterbuch | woerterbuch.info" href="http://www.woerterbuch.info/?query=leidenschaft&amp;s=thesaurus&amp;l=en" target="_blank">leidenschaftlich</a>: erregt, brennend, voller großer Gefühle, die ganze Zeit daran denkend, diese Leidenschaft, es nicht erwarten zu können es zu tun, wenn Du aufwachst. Wenn Du mit Leuten sprichst, die so leidenschaftlich sind, dann kannst Du es nicht verhindern selbst entzündet zu werden und Du willst rausgehen und etwas aufregendes machen.</p>
<p>Leidenschaftliche Menschen inspirieren Dich nicht nur, sondern sie bringen Dich auf Ideen. Sie lesen Bücher von anderen Leuten, die leidenschaftlich und voller Ideen sind und sie empfehlen Dir deren Bücher oder teilen deren Ideen mit Dir. Scott and Jesse treffen zum Beispiel ständig andere passionierte Menschen und das inspiriert sie – und das wiederum inspiriert mich. Das ist Brennstoff für ein intensives Feuer.</p>
<p>Ein schöner Nebengewinn ist, dass Scott &amp; Chelsea und Jesse &amp; Joanna einige der gesundheitsbewusstesten Menschen sind, die ich kenne – das Abendessen war extrem gesund und lecker und ich wurde dadurch noch mehr inspiriert mich fit zu halten und ein gesundes Leben zu führen. Ich liebe solche Menschen.</p>
<p>Seit ich nach San Francisco gezogen bin, habe ich eine ganze Menge passionierte, intelligente und inspirierte Leute kennengelernt –  Menschen wie <a href="http://zenhabits.net/4-hour-body/">Tim Ferriss</a> und <a href="http://ma.tt/">Matt Mullenweg</a>, <a href="http://tynan.com/">Tynan</a> und <a href="http://thinktraffic.net/">Corbett Barr</a>, sowie <a href="http://www.olegmokhov.com/">Oleg</a>, <a href="http://www.effortlessgent.com/">Barron</a> und andere mehr. Es ist unglaublich sich mit solchen Leuten zu unterhalten und Du kannst nicht von ihnen gehen ohne ein bisschen auf Touren gebracht zu werden.</p>
<p>Während ich versuche ein <a title="mnmlist.com by Leo Babauta" href="http://mnmlist.com/" target="_blank">minimalistisches Leben</a> zu führen, habe ich gelernt, dass Minimalismus überall praktiziert werden kann – wo Du gerade gehst &#8230; und Du brauchst dafür nicht <a href="http://blog.penelopetrunk.com/2011/03/07/beware-of-leo-babautas-minimalist-lifestyle/">auf eine Farm ziehen</a> oder Deinen Kontakt zu Menschen aufzugeben. Ganz im Gegenteil: Minimalismus handelt davon den Konsum zu Gunsten der Dinge aufzugeben, die Du leidenschaftlich gerne tun willst und echte Beziehungen mit ein paar wenigen Menschen zu haben, die Du wirklich schätzt. Ich würde mich lieber mit jemanden unterhalten, der etwas erstaunliches macht, als einkaufen zu gehen.</p>
<p>Du brauchst nicht in einer großen Stadt  wie New York oder San Francisco zu leben um Dich mit leidenschaftlichen Menschen zu umgeben. Sie sind (auch) in kleinen Städten, allerdings bedarf es möglicherweise etwas der Ausschau, um sie zu finden. Finde kleine Unternehmen, die unglaubliche Sachen machen und rede mit den Leuten dort. Suche nach Start-Ups, nach Künstlern und Schriftstellern, nach Menschen, die besessen davon sind etwas wirklich Gutes zu machen.</p>
<p>Wenn Du sie dort wo du lebst nicht finden kannst, finde sie online. Sie sind überall, wenn Du nach Ihnen suchst. Lies Bücher von Leuten die voller starker Ideen sind und die innovative Dinge machen. Lies ihre Blogs, sprich mit ihnen via E-Mail und Twitter. Beginne mit Leuten wie diesen zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Sei einer von ihnen und inspiriere andere.<br />
—<br />
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		<title>9 Rituale der Achtsamkeit, um Deinen Tag besser zu gestalten</title>
		<link>http://zenmonkey.de/rituale-der-achtsamkeit/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/rituale-der-achtsamkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Jun 2011 19:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Glück & Zufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>

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		<description><![CDATA[“Lächle, atme und gehe langsam.” – Thich Nhat Hanh, Zenbuddhistischer Mönch “Smile, breathe and go slowly.” – Thich Nhat Hanh, Zen Buddhist monk Treibst Du einfach so durch Deinen Tag ohne vollständig zu leben? Ich tat dies über viele Jahre. Es war als wenn das Leben einfach so vorüber zieht und als wenn ich darauf warten würde, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="readability-page-1">
<blockquote><p><em>“Lächle, atme und gehe langsam.” – <strong>Thich Nhat Hanh, Zenbuddhistischer Mönch</strong></em></p>
<p><em>“Smile, breathe and go slowly.” – <strong>Thich Nhat Hanh, Zen Buddhist monk</strong></em></p></blockquote>
<p>Treibst Du einfach so durch Deinen Tag ohne vollständig zu leben?</p>
<p>Ich tat dies über viele Jahre. Es war als wenn das Leben einfach so vorüber zieht und als wenn ich darauf warten würde, dass etwas passiert. Ich fühlte mich ständig so als wenn ich mich auf etwas Späteres vorbereiten würde.</p>
<p>Aber heute ist nicht die Vorbereitung für morgen. Heute ist das Haupt-Ereignis.</p>
<p>Lebe vollkommen im Hier und Jetzt indem Du achtsam bist. Ich sehe ein, dass dies einfacher gesagt als getan ist – Achtsamkeit ist eine Gewohnheit, die uns nicht einfach zufliegt. Und so habe ich mich entschieden mit Dir meine beliebtesten Achtsamkeits-Rituale zu teilen, um Dir zu helfen jeden Moment zu geniessen.</p>
<p>Du brauchst nicht alle von ihnen zu praktizieren, aber gib einigen von ihnen eine Chance, um zu sehen, ob sie Deinen Tag verbessern.</p>
<h3>Rituale der Achtsamkeit</h3>
<p>Bei einem Ritual geht es nicht darum gedankenlos einer Routine zu folgen. Es ist vielmehr ein Weg etwas Gutes in Dein Leben zu integrieren, so dass Du nicht vergisst, was wichtig ist. Achtsam ausgeführt, kann ein Ritual Dich daran erinnern bewusst zu leben. Gedankenlos ausgeführt ist ein Ritual bedeutungslos.</p>
<p>Hier sind einige meiner beliebtesten Rituale:</p>
<p><strong>1. Sitzen am Morgen.</strong> Wenn Du aufwachst, am stillen Morgen, vielleicht während Dein Kaffee noch brüht, nimm ein kleines Kissen und setz Dich auf den Boden. Wenn ich sehr steif bin, nutze ich diese Möglichkeit oft um mich zu dehnen. Ich fühle jeden Muskel in meinem Körper und es ist als ob ich langsam in den Tag erwache. Ich sitze auch manchmal einfach nur und konzentriere mich auf meinen Atem der ein- und ausgeht. Ich bin ein absoluter Anfänger wenn es um Meditation geht, aber so fängt mein Tag immer richtig an.</p>
<p><strong>2. Putze Deine Zähne.</strong> Ich gehe davon aus, dass wir alle unsere Zähne putzen, aber oft machen wir es während wir an andere Dinge denken. Versuche Dich vollkommen auf die Tätigkeit des Bürstens zu konzentrieren, jede Streichbewegung über jeden Zahn, angefangen von der einen Seite des Mundes bis zur anderen. Du verbesserst so das Ergebnis des Zähneputzens und es hilft Dir zu erkennen, wie viel wir im Autopilot-Modus machen.</p>
<p><strong>3. Iss achtsam.</strong> Schalte den Fernseher ab, räume den Computer und alle Mobiltelefone beiseite und lege auch das Buch oder die Zeitung weg. Wenn Du üblicherweise mit einigen dieser Dinge isst (die meisten Menschen machen das), wird Dir das Essen ohne diese Dinge langweilig erscheinen. Und trotzdem, solange Du es so machst, wirst Du Dein Essen nicht wirklich geniessen. Ich liebe es meine Haferflocken (mit Nüssen und Beeren – siehe <a title="Leo Babauta´s Ernährung | englisch" href="http://zenhabits.net/diet/" target="_blank">mein Speiseplan</a>) achtsam zu essen und jedem Bissen Aufmerksamkeit zu schenken. Es lässt das Essen besser schmecken und ich esse langsam in Dankbarkeit.</p>
<p><strong>4. Wasche Deine Schale.</strong> Wenn Du mit dem Essen fertig bist, spüle sofort Dein Geschirr. Mach es während Du Dem Spülen, dem Wasser und dem Seifenschaum volle Aufmerksamkeit schenkst. <a title="Wasche Deine Schale" href="http://zenmonkey.de/wasche-deine-schale/">Lies weiter.</a></p>
<p><strong>5. Trink Tee. </strong>Die Tee-Zeremonie ist etwas Historisches – und wenn Du in einem achtsamen Ritual Tee trinkst, bist Du verbunden mit Millionen anderer, die dies auch so über die Jahrhunderte gemacht haben. Kreiere Deine eigene Tee-Zeremonie – bereite den Tee behutsam und achtsam, schenke ihn langsam ein und trinke ihn aufmerksam in kleinen Schlucken. Versuche Dir jeden Tag Zeit dafür einzuräumen und es wird Deinen Tag verändern.</p>
<p><strong>6. Gehe langsam.</strong> Ich liebe es die Arbeit zu unterbrechen und für einen kleinen Spaziergang nach draußen zu gehen. Gehe langsam – jeden Schritt als eine Übung in Achtsamkeit. Achte auf Deinen Atem und auf alles um Dich herum – die Gräusche, das Licht und die Oberfläche der Objekte.</p>
<p><strong>7. Lese in Stille</strong>. Finde einen stillen Moment (morgens und abends ist es für mich großartig) und einen ruhigen Ort und lies einen guten Roman. Schalte alle Fernseher und Computer in der Nähe aus und tauche ein in die Welt des Romans. Es mag widersprüchlich erscheinen Deinen Geist aus dem Hier und Jetzt in die Zeit des Romans gleiten zu lassen, aber es ist eine großartige Übung zu Fokussieren. Außerdem liebe ich einen guten Roman nahezu mehr als alles andere.</p>
<p><strong>8. Betrachte jemanden in Dankbarkeit.</strong> Finde jeden Tag jemanden um den Du Dich bemühst. Anstatt zu sehen, was Du immer siehst, betrachte diese Person wirklich. Versuche es nicht gruselig zu machen. Sehe diese Person als das Wunder an, welches sie ist und sei dankbar für ihre Existenz. Wenn Du Dich großzügig fühlst, dann sag dieser Person, wie dankbar Du für ihre Existenz bist.</p>
<p><strong>9. Arbeite mit Fokus.</strong> Beginne Deinen Arbeitstag damit, eine Aufgabe zu wählen, die einen großen Unterschied in Deiner Arbeit generieren wird und räume alles andere weg. Arbeite nur an dieser einen Aufgabe und wechsle nicht zu anderen Aufgaben. Single-Tasking ist eine großartiger Weg um Fokus zu finden. Erweitere Deinen <a title="Mönchs-Geist | Fokus und Konzentration" href="http://zenmonkey.de/moenchs-geist-fokus-und-konzentration/">Mönchs-Geist</a>.</p>
<p>Diese Rituale sollten nicht die einzige Zeit sein in der Du achtsam bist, aber sie sind großartige Reminder. Probiere heute einige von ihnen aus und geniesse diesen wundervollen Tag voll und ganz.</p>
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<h5>—<br />
<em>Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/ritual/" target="_blank">&#8220;9 Mindfulness Rituals to Make Your Day Better&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits<br />
</em><em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
</div>
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		<title>Die einfachste Kur gegen Schlafstörungen</title>
		<link>http://zenmonkey.de/schlaf/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/schlaf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 21:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;The Simplest Cure for Insomnia&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Ich litt über Jahre an dem Umstand leichter bis mittlerer Schlaflosigkeit. Ich blieb lange auf und schaute Scheiß-Fernsehen und aß Junk Food, weil ich nicht einschlafen konnte  – egal wie müde ich war. Es ist elendig. Du [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/lil/">&#8220;The Simplest Cure for Insomnia&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits</em><br />
<em> in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p><em><br />
</em></p>
<p>Ich litt über Jahre an dem Umstand leichter bis mittlerer Schlaflosigkeit. Ich blieb lange auf und schaute Scheiß-Fernsehen und aß Junk Food, weil ich nicht einschlafen konnte  – egal wie müde ich war.</p>
<p>Es ist elendig. Du gehst durch den Tag wie ein Zombie, unfähig in der richtigen Art und Weise zu funktionieren. Du versuchst verzweifelt zu schlafen, aber nichts funktioniert. Schlaftabletten lassen Dich wie zugedröhnt fühlen.</p>
<p><strong>Meine erste einfache Kur war das Laufen</strong>. Ich versuchte jeden Tag 15 Minuten früher aufzustehen, um zu laufen. Das Laufen ließ mich sehr müde werden und ich hatte dann noch einen ganzen Tag vor mir. Ich war dann zur Bettzeit so erschöpft, dass ich sofort einschlief. Schwere sportliche Betätigung ist ein großartiges Mittel gegen Schlaflosigkeit.</p>
<p>Vor kurzem hatte ich wieder einen leichten Anfall von Schlafstörungen und ich habe einen Trick wieder entdeckt, den ich einige Jahre zuvor gelernt habe. Er ist so einfach, dass es so scheint, als könne er unmöglich funktionieren – aber er funktioniert ausnahmslos.</p>
<p><strong>Die einfachste Heilung von Schlafstörungen: mache es Dir bequem, schließe Deine Augen, und dann lass Deinen Tag vor Deinem geistigen Auge noch einmal abspielen –  möglichst in jedem Detail und von dem Moment an, in dem Du aufgewacht bist.</strong> Beginne mit dem Moment in dem sich Deine Augen geöffnet haben und spule jeden Augenblick ab – aus dem Bett steigen, die Kaffeemaschine anmachen, ins Badezimmer gehen, die Hände waschen oder was auch immer. Fasse nichts zusammen und lasse nichts aus.</p>
<p>Es funktioniert. Ich habe es in meinem Kopfkino-Filmen nie bis zur Mitte des Vormittags geschafft und bin unweigerlich in den Schlaf gefallen. Das ist viel besser, als Schafe zu zählen (ich habe es versucht) und sogar besser als Meditation (auch das habe ich gemacht). Probiere es aus und wenn es funktioniert – lobpreise mich in Deinen Träumen.</p>
<p>—<br />
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—<br />
<strong>Lese hier über Fokus und Konzentration und wie man großartige Dinge schafft<br />
in Leo Babauta’s Buch: <a href="http://focusmanifesto.com/">focus</a>.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Die kleinen Gewohnheiten</title>
		<link>http://zenmonkey.de/kleine-gewohnheiten/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/kleine-gewohnheiten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 20:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;The Little Habits&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#8220;Wahrhaft mächtig ist das Imperium der Gewohnheit.&#8221; – Publilius Syrus &#8220;Powerful indeed is the empire of habit.&#8221; – Publilius Syrus Es ist verblüffend, wie groß der Unterschied ist, den eine kleine Sache machen kann. Den Tag achtsam zum Beispiel mit etwas [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/lil/">&#8220;The Little Habits&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits<br />
</em><em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<blockquote><p>&#8220;Wahrhaft mächtig ist das Imperium der Gewohnheit.&#8221; – Publilius Syrus</p>
<p>&#8220;Powerful indeed is the empire of habit.&#8221; – Publilius Syrus</p></blockquote>
<p>Es ist verblüffend, wie groß der Unterschied ist, den eine kleine Sache machen kann. Den Tag achtsam zum Beispiel mit etwas Tee zu beginnen, kann Deinen ganzen Tag verändern. Das Aufräumen Deines Schreibtisches wird Deinen Arbeitstag verwunderlich machen. Ein Lächeln von einer geliebten Person kann die Welt bedeuten.</p>
<p>Und wenn diese kleinen Dinge täglich wiederholt werden und zu Gewohnheiten geformt werden, steigern sich ihre Vorteile nicht nur um ein Vielfaches sondern exponentiell.</p>
<p>Die kleinen Gewohnheiten können lebensverändernd sein.</p>
<p>Jedermanns weltverändernde kleine Gewohnheiten werden unterschiedlich sein, aber ich werde ein paar von meinen mitteilen und dann ein paar Tipps, wie man sie formt.</p>
<h3>Meine kleinen Gewohnheiten</h3>
<p>Ich habe viele kleine Gewohnheiten, aber diese sind eine Handvoll meiner Favoriten:</p>
<ol>
<li><strong>Zur-Tür-hereinkommen-Ritual.</strong> Wann immer ich nach Hause komme, ist das erste was ich mache, mein Zeug wegzuräumen. Ich habe einen vorgesehenen Platz für meine Schlüssel, Bargeld, (Kredit-)Karten (ich nutze kein Portemonnaie), Handy und Münzen. Alles andere wird dort wo auch immer es hingehört, entweder hingeworfen oder hingelegt. Wenn wir etwas wie Lebensmittel oder Bücher aus der Bücherei nach Hause gebracht haben, werden diese sofort weggeräumt. Dies ist ein wichtiges kleines Ritual, weil sogar Leute die Ihre Wohnungen vereinfacht haben bemerken, dass Besitztümer und Müll sich mit der Zeit anhäufen können – und das beginnt damit, was Du mit herein bringst. Es ist nicht nützlich zu vereinfachen und zu organisieren, wenn es einfach jedes Mal wenn Du nach Hause kommst, unordentlich und unorganisiert wird.</li>
<li><strong>Kleidung weglegen.</strong> Es ist so einfach, aber wenn ich meine Kleidung ausziehe, gehen sie entweder in die Wäsche oder ich falte sie und lege sie in meine Schublade oder hänge sie in den Schrank. Andere drapieren sie über Stühle oder werfen sie auf den Boden oder das Bett und sie später zu sortieren wird eine lästige Pflicht. Indem man es sofort macht, bleiben die Dinge organisiert und ich muss mich nicht darum kümmern, später noch aufzuräumen.</li>
<li><strong>Meine Schale waschen. </strong>Wenn ich fertiggegessen habe, spüle ich mein Geschirr von Hand &#8211; achtsam. Keine Verschmutzung, die später noch sauber zu machen wäre. <a title="Wasche Deine Schale | zen monkey" href="http://zenmonkey.de/wasche-deine-schale/">Lese weiter</a>.</li>
<li><strong>Mahlzeiten im Voraus vorbereiten.</strong> Dies ist wichtig wenn ich versuche einen <a title="The Simplest Diet for Lean Fitness | Zen Habits" href="http://zenhabits.net/diet/" target="_blank">Ernährungsplan</a> einzuhalten. Deine Mahlzeiten selbst zu kochen, ist die gesündeste (und sparsamste) Alternative, aber wenn Du drei oder sechs Mal am Tag kochen musst, wird es mühsam und Du bist geneigt aufzugeben. Deshalb bereite ich mein Essen in Mengen vor (für 3-6 Tage im Voraus) und esse die ganze Woche dasselbe.  Das ist nicht schwieriger als kleine Mahlzeiten zu kochen. Ich mache nur Gerichte nach denen ich verrückt bin, so werde ich nicht überdrüssig. Es ist auf diesem Weg supereinfach bei einem Ernährungsplan zu bleiben.</li>
<li><strong>Einfach vor die Tür gehen.</strong> Mein Motto für sportliche Betätigung. Die meisten Leute haben eine schwere Zeit mit der Motivation um Fitness-Übungen zu machen, aber nicht ich. Erstens, mache ich nur Übungen, die ich liebe, so dass ich mich wirklich darauf freue. Und zweitens, denke ich niemals darüber nach, inwiefern und ob ich vielleicht doch keine Lust habe ein Fitness-Workout zu machen – weil ich mir selber sage, alles was ich zu tun habe, ist meine Schuhe anzuziehen und aus der Tür zu gehen. Der Rest fliesst auf natürliche Weise.</li>
<li><strong>Ablenkungen beseitigen.</strong> Wenn ich bereit bin, eine Aufgabe zu erledigen, <a title="Fokus und Konzentration | zen monkey" href="http://zenmonkey.de/moenchs-geist-fokus-und-konzentration/">beseitige ich alle Ablenkungen</a>. Kleine Handlung, grosser Unterschied.</li>
<li><strong>Einen Spaziergang machen &amp; reflektieren.</strong> Einen kurzen Spaziergang zu machen, ist solch eine einfache Sache, die man tun kann – Du kannst es während Deiner Mittagspause machen oder mache eine Pause, wenn Du ein paar Stunden am Stück durchgearbeitet hast. Es brauchen nur 10-20 Minuten zu sein. Aber oh Junge, was für ein Riesen-Unterschied. Nicht nur, dass der Spaziergang den Stress mindert und den Kopf frei macht, es bietet Dir die Möglichkeit darüber zu reflektieren, was Du machst. Und Reflexion ist eines der wichtigsten Werkzeuge Dein Leben zu verändern.</li>
<li><strong>Atmen.</strong> Wenn ich in Stress gerate, <a title="Atme. | zen monkey" href="http://zenmonkey.de/atme/">atme</a> ich einfach.</li>
</ol>
<h3>Wie man die kleinen Gewohnheiten formt</h3>
<p>Ich habe bereits zahlreiche Male über Gewohnheiten geschrieben, aber hier ist eine einfache Anleitung, wie man eine kleine Gewohnheit formt:</p>
<ul>
<li>Übe nur eine Gewohnheit zu jeder Zeit.</li>
<li>Gestalte die Durchführung einfach.</li>
<li>Mache es bewusst, anfangs sehr bewusst.</li>
<li>Erlaube keinerlei Ausnahmen.</li>
<li>Poste Deinen Fortschritt öffentlich.</li>
<li>Mache weiter, an jedem einzelnen Tag.</li>
<li>Geniesse die Gewohnheit.</li>
</ul>
<p>Eine Gewohnheit zu formen kann einfach sein, wenn Du Dich daran erfreust, es langsam angehst und es achtsam tust.</p>
<p>—<br />
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		</item>
		<item>
		<title>Digitales Leben in Achtsamkeit – eine einfache Anleitung</title>
		<link>http://zenmonkey.de/digitales-leben-in-achtsamkeit-anleitung/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/digitales-leben-in-achtsamkeit-anleitung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 21:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfachheit | Simplify]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;A Simple Guide for a Mindful Digital Life&#8221; von Tyler Tervooren, Advanced Riskology, als Gast-Post erschienen auf  Leo Babauta´s Zen Habits. In deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#8220;Zwei Gedanken können nicht gleichzeitig koexistieren: wenn das reine Licht der Achtsamkeit gegenwärtig ist, gibt es keinen Raum für Zwielicht.&#8221; – Nyanaponika There &#8220;Two thoughts [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a title="&quot;A Simple Guide for a Mindful Digital Life&quot; by Tyler Tervooren" href="http://zenhabits.net/digital/" target="_blank">&#8220;A Simple Guide for a Mindful Digital Life&#8221;</a> von Tyler Tervooren, <a title="Advanced Riskology | Tyler Tervooren" href="http://tylertervooren.com/advancedriskology/" target="_blank">Advanced Riskology</a>,<br />
als Gast-Post erschienen auf  Leo Babauta´s Zen Habits.<br />
</em><em>I</em><em>n deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<blockquote><p><em>&#8220;Zwei Gedanken können nicht gleichzeitig koexistieren: wenn das reine Licht der Achtsamkeit gegenwärtig ist, gibt es keinen Raum für Zwielicht.&#8221; – Nyanaponika There</em></p>
<p><em>&#8220;Two thoughts cannot coexist at once: if the clear light of mindfulness is present, there is no room for mental twilight.&#8221;  – Nyanaponika There</em></p></blockquote>
<p>Hast Du Dich jemals gefühlt, als wenn Du zwei verschiedene Menschen wärest?</p>
<p>Du stehst morgens auf, isst Dein Frühstück und gehst zur Arbeit. Du gehst mit Freunden aus und lungerst mit Deiner Familie herum. Vielleicht liest Du ein Buch bevor Du ins Bett gehst. An den Wochenenden versuchst Du aus dem Haus zu gehen – gehst im Wald wandern oder besuchst ein paar Verwandte. Dies ist Dein physisches Ich.</p>
<p>Natürlich existierst Du zwischen all diesen Erlebnissen auch online, indem Du E-Mails schreibst, im Internet surfst, Deinen Blog updatest oder eine Pizza bestellst. Dies ist Dein digitales Ich. Vor 15 Jahren kollidierten die beiden fast nie, aber heutzutage hat sich die digitale Welt weit über das ausgedehnt, als das, was wir jemals für möglich gehalten haben. Das Digitale verbindet uns sofort mit dem Physischen – über Maps, Apps und GPS-Navigations-Geräte.<br />
Zur besseren Verknüpfung mit der der digitalen Welt manipulieren wir heute sogar unsere physische Welt.</p>
<p>Glücklicherweise sind zwei Welten, die einmal jeweils für sich existierten, aufeinandergeprallt. Es ist eine wundervolle Zeit in der wir leben.</p>
<p>Aber was ist mit den Zwischenräumen und Lücken? Es gibt online immer noch jede Menge Möglichkeiten geheim zu halten, wer Du in der physischen Welt wirklich bist und umgekehrt. Die beiden Welten verschmelzen miteinander, aber nur weil wir danach streben, sie miteinander zu verschmelzen.</p>
<p>Also wie kriegen wir es als achtsame Menschen hin, diese Lücken zu überbrücken? Wie bringen wir es fertig:</p>
<ul>
<li><strong>die Punkte zu verbinden, </strong>zwischen unseren Welten<strong>,</strong> so dass es uns weiter voranbringt ohne uns mit Technologie zu überwältigen?</li>
<li><strong>ein Licht darauf zu werfen, </strong>wer wir wirklich sind, aber unsere Identität und das Recht auf Privatsphäre schützen?</li>
<li><strong>mit der Welt zu teilen,</strong> aber nur das, was geeignet ist von der Welt gesehen zu werden?</li>
</ul>
<p>Ich behaupte, die einfachste Antwort ist – herauszufinden welche Bindungen schon bestehen und sich darauf zu fokussieren, bevor sie uns bestimmen, während wir den Rest ignorieren. Hier zeige ich Dir, wie ich es mache. Nimm das, was für Dich funktioniert und lass den Rest weg.</p>
<h2>Schritt 1: Wähle Deinen Avatar</h2>
<p>Auf der Suche, meine physische und digitale Welt harmonischer zusammenzubringen, ist die erste Frage, die ich zu bantworten habe, &#8220;Wer will ich sein?&#8221;</p>
<p>Es gibt das Agument, dass Du einfach bist wer Du bist, aber ich lehne diese Idee ab. Ja, Du bist ein Produkt Deiner Umgebung, aber als ein freies Wesen kannst Du deine Umgebung ändern, wenn Du Dich dafür entscheidest. In der physische Welt ist dies oft unmöglich zu machen. Als Kind hast Du keine Wahl, wo Du aufwächst. Für viele ist das – auch als Erwachsene – immer noch der Fall, bedingt durch soziale und ökonomische Ungerechtigkeit.</p>
<p>Aber in der digitalen Welt bist Du in der Lage exakt zu entscheiden, wer Du bist, wohin Du gehst und wie Du Dich verhältst. Dies kann problematisch sein, wenn du versuchst eine vollkommen neue Rolle zu kreieren (das ist eine unehrliche und nicht nachhaltige Repräsentation Deines Selbst), aber geschickt gehandhabt, kann es Dein reales Ich zu neuen Höhen voranbringen. Anstatt ein komplett neues Ich zu erschaffen, kreiere das beste Ich. Wähle die Eigenschaften aus, die Du an Dir selbst magst und erläutere sie online. Lass die weniger attraktiven Qualitäten am Wegesrand fallen.</p>
<p>Wenn ich mich, während dem ich etwas kreiere, auf eine verbesserte Version von mir selbst fokussiere, bemerke ich, wie diese Qualitäten anfangen sich auf mein physisches Selbst zu übertragen.</p>
<p>Dies ist für Partnerschaften auch so wichtig. Die Leute, die Dich umgeben, online und offline, sind so wie Du am Ende auch sein wirst. Überlasse es nicht dem Zufall; sei achtsam mit welchen Freunden Du Dich umgibst.</p>
<h2>Schritt 2: Konstruiere Dein digitales Zuhause</h2>
<p>Als ich mich entschieden habe, dass ich mein bestes Selbst an die digitale Welt übermitteln werde, brauchte ich einen Platz, von wo aus ich das machen konnte. Ich brauchte ein digitales Zuhause – mein eigenes kleines Reich im Netz, das mir gehört.</p>
<p>Es gibt dutzende Plätze, wie Facebook, About.me und andere, die einen einfachen Weg anbieten das zu tun, aber ich glaube nicht, dass sie die beste Wahl sind für eine achtsame &#8220;Persona&#8221;, weil Servicanbieter wie diese dieses Kommen und Gehen mögen und oft Beschränkungen haben, die Dir nicht besonders dienlich sind. Setze stattdessen Deine eigene kleine Website auf, die Deine Geschichte erzählt. Benutze für die Domain Deinen realen Namen oder eine Variation davon, falls die Domain nicht verfügbar ist. Hier ein paar Leute, die das gut gemacht haben:</p>
<ul>
<li><a title="Chris Guillebeau | The Art of Non-Conformity" href="http://chrisguillebeau.com/" target="_blank">Chris Guillebeau</a></li>
<li><a title="Tammy Strobel | rowdy KITTENS" href="http://tammystrobel.com/my-story/" target="_blank">Tammy Strobel</a></li>
<li><a title="J. D. Roth" href="http://www.jdroth.com/" target="_blank">J. D. Roth</a></li>
<li><a title="Leo Babauta | Zen Habits" href="http://leobabauta.com/" target="_blank">Leo Babauta</a></li>
</ul>
<p>Du würdest Dein Zuhause nicht in den Räumlichkeiten von jemand anderen einrichten oder Leute zu Deinem Nachbarn schicken, wenn sie in der physischen Welt etwas über Dich erfahren wollen. Also warum solltest Du es in der digitalen Welt tun? Teil, um ein achtsames Leben zu führen, ist zu verstehen, dass die digitale und die physische Welt zwei verschiedene Orte sein mögen, aber sie funktionieren auf die gleiche Weise, denn sie werden beide von uns betrieben.</p>
<p>Wenn Du fragst &#8220;Wozu brauche ich eine Website, wenn ich online keine Ambitionen habe?&#8221;, ist meine Antwort, dass, wenn Du irgendwelche Ambitionen hast, dann hast Du auch online Ambitionen. Auch wenn Du Dich ausgeklinkt hast, an der digitalen Welt zu partizipieren, existiert Deine Online-Identität parallel immer noch weiter. Du hast es einfach nicht zu bestimmen.</p>
<p>Sei achtsam gegenüber der digitalen Welt und proaktiv darin, das bestmögliche Ich zu kreieren.</p>
<h2>Schritt 3: Errichte wesentliche Botschaften</h2>
<p>Die digitale Welt ist schnell getaktet. Ich sehe neue Trends kommen, gehen, sich entwickeln, sich weiterentwickeln – in einer beängstigenden Geschwindigkeit und wenn ich versuche allem zu folgen, werde ich überwältigt. Um etwas neues aufrecht zu erhalten, muss ich Raum freimachen, indem ich etwas anderes eliminiere. Eine gute Praxis, aber wenn ich es nicht bewusst mache, ende ich ausgesetzt in einer riesigen Quelle sicherer Fehlschläge. Auf der anderen Seite, wenn ich auf stur schalte und es ablehne mein digitales Selbst zu entwickeln, ende ich alt und isoliert und verängstigt durch Technologie.</p>
<p>Was wir brauchen, ist eine achtsame Vorgehensweise, um unsere Online-Präsenz zu entwickeln. Wenn meine persönliche Website mein digitales Zuhause ist, dann sind meine Profile in den sozialen Netzwerken auf Facebook und Twitter usw. meine Botschaften. Botschaften existieren, um Beziehungen zu anderen &#8220;Ländern&#8221; zu unterhalten und für die Leute als Aussenposten zu agieren, die mit mir außerhalb meines Heimatortes in Kontakt treten wollen – nicht um mein Leben zu beherrschen, indem sie meine Aufmerksamkeit kommandieren.</p>
<p>Fokussiere Dich auf das Wesentliche. Kultiviere Deine Verbindungen in sozialen Netzwerken wo es Sinn macht und nützlich ist, aber lasse sie nicht Dein zweites Zuhause werden. Viele Heime zu haben fügt Deiner digitalen Welt Unordnung hinzu, genau wie es das auch in Deiner physischen Welt macht. Vergiss nicht: es ist Facebook´s Job, Dir zu dienen, nicht umgekehrt.</p>
<h2>Schritt 4: Trenne Verbindungen zu destruktiven Gesellschaften</h2>
<p>Genau wie in der physischen Welt, ist digitales Leben ein Prozess und es ist schwer voranzukommen, schwer beladen bin mit Dingen meiner Vergangenheit, die mir nicht länger dienen.</p>
<p>Wenn mein Haus zu voll wird, muss ich ein paar Dinge loswerden, um wieder komfortabel zu leben. Wenn ich zu viele Verabredungen treffe oder mich selbst doppelt verplane (ich mache das häufiger, als ich zugeben mag), muss ich freundlich ein paar absagen.  Diese Regeln gelten genauso online.</p>
<ul>
<li><strong>Lösche Deine alten Profile in sozialen Netzwerken. </strong>Mache Dich frei, um neue digitale Gesellschaften zu entdecken.</li>
<li><strong>Werfe Deine alten Arbeiten raus, die noch online sind. </strong>Wenn Du Dinge im Netz gestaltet hast, die nicht länger die Geschichte von dem erzählen, der Du bist oder sein willst – lösche sie. Beklage nicht den Verlust der Kreationen – feiere den Übergang in eine neue Ära.</li>
<li><strong>Hör auf Nachrichten-Sites zu besuchen und über die letzte Apokalypse zu posten. </strong>Ich habe vor zwei Jahren meinen Fernseher rausgeschmissen und es war die beste Entscheidung, die ich jemals getroffen habe. Ich lasse meine Freunde mir erzählen, was gerade läuft. Es gibt ihnen das Gefühl, ein wichtiger Teil meines Tages zu sein und befreit meinen Geist, um an kreativeren Dingen zu arbeiten.</li>
<li><strong>Melde Deine Newsletter ab.</strong> Geh durch Deine E-Mails und melde Dich von jedem Newsletter ab, den Du erhältst.</li>
<li><strong>Öffne Deinen Feedreader und lösche jedes Blog. </strong>Wenn sich herausstellt, dass Du etwas vermisst, geh und füge den Newsfeed wieder hinzu.</li>
</ul>
<p>Fühle Dich wohl dabei, Deine früheren Leben abzustreifen und in neue weiterzuentwickeln. Erfinde Dich selbst regelmäßig neu und beobachte, wie Deine digitale und physische Welt in einer Weise aufeinanderprallen, wie es nur eine bewusste und achtsame Haltung inszenieren kann.</p>
<p>Wenn Du noch tiefer gehen willst, sind hier ein paar Werkzeuge, die ich gerne nutze, um auf einfachste Art und Weise meine physische und digitale Welt zu integrieren:</p>
<ul>
<li><strong><a title="1Password" href="http://agilewebsolutions.com/products/1Password" target="_blank">1Password</a>: </strong>Ein einfacher und leichter Weg um Passwörter zu organisieren, die Dein physisches Selbst in der digitalen Welt absichern.</li>
<li><strong><a title="RescueTime" href="http://www.rescuetime.com/" target="_blank">RescueTime</a>: </strong>Funktioniert wie Stützräder, um auf das fokussiert zu bleiben, was am wichtigsten ist, wenn die Ablenkung überall ist.</li>
<li><strong><a title="DropBox" href="https://www.dropbox.com/" target="_blank">DropBox</a>: </strong>Ein Platz in der digitalen Welt, wo ich alles aufbewahren kann, was mein physisches Selbst braucht, egal wo ich bin.</li>
<li><strong><a title="Google Docs" href="http://docs.google.com/" target="_blank">Google Docs</a>: </strong>Vereinfache Deinen Arbeitsplatz und kreiere von überall.</li>
<li><strong><a title="Tungle.me" href="http://www.tungle.me/Home/" target="_blank">Tungle.me</a>:</strong> Einfache Verabredungen für Dein digitales und physisches Selbst.</li>
<li><strong><a title="Google Alerts" href="http://www.google.com/alerts" target="_blank">Google Alerts</a>: </strong>Verschwende keine Zeit mit der Suche im Internet; lass die Information zu Dir kommen.</li>
</ul>
<p><em>Erfahre mehr über Tyler Tervooren in seinem digitalen Heim, <a title="Advanced Riskology | Tyler Tervooren" href="http://tylertervooren.com/advancedriskology/start-here" target="_blank">Advanced Riskology</a> oder lass Dir seine Gedanken direkt an Deine frontalen Gehirnlappen liefern, <a href="http://tylertervooren.com/advancedriskology/free-updates/" target="_blank">indem Du seinen Newsletter abonnierst</a>. </em><br />
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		<title>Mönchs-Geist: Fokus oder wie Du Deine Konzentration steigerst</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 17:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Ablenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Zerstreuung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe zu, genauso anfällig für die Ablenkungen des Internets zu sein, wie jeder andere auch: Ich beginne etwas zu lesen, das mich interessiert und entschwinde manchmal für Stunden (sogar Tage) runter in den Kaninchenbau. Aber meine Fähigkeit mich auf eine einzelne Aufgabe zu konzentrieren, hat sich dramatisch verbessert und diese eine Gewohnheit hat mein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu, genauso anfällig für die Ablenkungen des Internets zu sein, wie jeder andere auch: Ich beginne etwas zu lesen, das mich interessiert und entschwinde manchmal für Stunden (sogar Tage) runter in den Kaninchenbau.</p>
<p>Aber meine Fähigkeit mich auf eine einzelne Aufgabe zu konzentrieren, hat sich dramatisch verbessert und diese eine Gewohnheit hat mein Leben verändert.</p>
<p>Während ich vor ein wenigen Jahren nicht an einer Arbeit sitzen konnte, ohne schnell mal zu meinem E-Mail-Account oder zu einem meiner beliebtesten Foren oder Sites im Internet zu wechseln, kann ich mich heute hinsetzen und schreiben. Wenn ich meinen Geist darauf einstelle, kann ich alle Ablenkungen ausblenden und eine Sache machen. Und das ändert alles: Du verlierst Dich selbst in der Aufgabe, Du tauchst so tief ein, dass Du alles was Du hast in die Arbeit einfliessen lässt und es wird eine meditative, transformative Erfahrung. Dein Glücksempfinden steigert sich, der Stress lässt nach und Deine Arbeit wird besser.</p>
<p>Ich weiss, dass es vielen Leute schwer fällt, sich für sehr lange auf eine Aufgabe zu fokussieren und deshalb dachte ich, ich könnte en paar Dinge mitteilen, die für mich funktioniert haben.</p>
<h3>Fokus und Konzentration – Die besten Methoden</h3>
<p>Es gibt nicht nur einen Weg um den Fokus zu finden, aber was für mich funktioniert ist, alles wegzuräumen und einen kleinen Raum von stiller Konzentration zu schaffen. Einige Tipps um das hinzubekommen:</p>
<ul>
<li>Schliesse Deinen Browser und Dein E-Mail-Programm. Wenn Du mit dem Browser arbeiten musst, dann stelle sicher, dass keine Tabs oder Fenster geöffnet sind, ausser die, welche Du absolut brauchst.</li>
<li>Schalte alle Benachrichtigungs-Funktionen aus.  Zu versuchen, sich zu fokussieren während Dir etwas eingehende E-Mails, Tweets oder Facebook-Aktualisierungen meldet, ist unmöglich.</li>
<li>Schalte das Internet aus. Schalte Deine Verbindung ab, stöpsel Deinen Router aus oder geh sogar am besten an einen Ort wo es keinen Internetzugang gibt (ja, die existieren noch).  Dies ist der absolut beste Weg, Fokus zu finden.</li>
<li>Schliesse alle Programme und Fenster, ausser die, welche Du für diese eine Aufgabe brauchst.</li>
<li>Nimm Dir wirklich sehr wichtige Aufgaben zur Erledigung vor. Nicht nur „E-Mails checken“, sondern „ein Kapitel in meinem Roman schreiben“ oder „diesen Wahnsinns-Blog-Artikel schreiben, den ich geplant habe“ oder „diese neue Android-App programmieren“.</li>
<li>Räum Deinen Schreibtisch auf.  Es ist nicht nötig, den ganzen Tag darauf zu verwenden – schubs alles in eine Schublade oder eine Schachtel, um es später zu sortieren. Fummel nicht jetzt damit herum. Genau genommen, fummel mit gar nichts herum – kümmer Dich nicht um die perfekte Set-up oder das perfekte Notizbuch zum Schreiben oder das perfekte Irgendwas.</li>
<li>Stöpsel Deine Kopfhörer ein. Wenn Du Leute um Dich hast, die Dich ablenken könnten, ist es perfekt, Kopfhörer zu tragen und etwas gute, geruhsame Musik zu spielen.</li>
<li>Verwende einfache Programme. Zum Schreiben mag ich einfache Texteditoren (TextEdit, TextWrangler) oder Schreibprogramme, die alles ausblenden (OmmWriter, WriteRoom). Keine Ablenkungen.</li>
</ul>
<p>Wenn Du einmal diese Umgebung hast (und Du solltest nicht mehr als ein paar Minuten aufwenden, um sie einzurichten), mach Dich an Deine Aufgabe. Mach nichts anderes, ausser dieser einen Aufgabe. Wechsle nicht zu einer anderen Aufgabe. Hast Du damit Schwierigkeiten? Lese weiter.</p>
<h3>Wie Du Deine Fähigkeiten zur Konzentration steigern kannst</h3>
<p>Wenn Du Dich nicht sehr lange auf eine Aufgabe konzentrieren kannst, keine Sorge. Das ist normal. Unsere Gehirne sind durch Technologie und Gesellschaft trainiert, Aufgaben häufig zu wechseln.</p>
<p>Eine Weise auf die wir trainiert wurden, ist, dass das checken von E-Mails oder Updates von Blogs oder von Facebook/Twitter etwas Belohnendes ist – wir werden mit einem kleinen Brocken Befiedigung belohnt, indem uns jemand eine Nachricht gesendet hat (soziale Bestätigung!) oder indem wir etwas neues und interessantes zu lesen haben (wunderbar und viel versprechend!). Aufgaben zu wechseln wird zu einem positiven Feedback-Kreis, der nur schwer durch Single-tasking [Anm. d. Redaktion: eine einzelne Aufgabe verfolgen] zu schlagen ist.</p>
<p>Der Weg, um ihn zu schlagen ist, einen positiven Feedback-Kreis für das Fokussieren aufzubauen. Und so geht es:</p>
<ol>
<li><strong>Beginne klein.</strong> Du brauchst Dich zuerst nur für eine Minute zu fokussieren. Räume alles beiseite, wähle die eine wichtigte Aufgabe und arbeite eine Minute daran ohne zu wechseln. Das ist am Anfang schwer durchzuführen, aber wenn Du Dich bewusst darauf konzetrierst zu Fokussieren, kannst Du es schaffen. Es ist nur eine Minute.</li>
<li><strong>Belohne Dich selbst.</strong> Die Belohnung für das Fokussieren kann z. B. sein, eine Minute (oder 30 Sekunden) was immer Du willst zu &#8220;checken&#8221; – E-Mails, Facebook, was auch immer. Oder steh auf und mache einen einminütigen Spaziergang. Dehen Dich, trinke etwas Wasser, massiere Deinen Nacken, erfreue Dich an Deinem kleinen Sieg. Imperien wurden aus kleinen Siegen erschaffen.</li>
<li><strong>Wiederhole. </strong>Mach weiter: eine Minute Fokus, eine Minute Belohnung (oder 1 Minute zu 30 Sekunden, wenn Du magst) – für ungefähr eine halbe Stunde (jeweil 15 x). Du hast es geschafft. Wiederhole das später am Tag. Erfreue Dich daran, wie viel Arbeit Du geschafft hast! Und nimm wahr, wie Du einen positiven Feedback-Kreis für das Fokussieren aufgebaut hast.</li>
<li><strong>Steigere Dich in kleinen Schritten. </strong>Mache es morgen, wie folgt: zwei Minuten Fokus, zwei Minuten Pause, wiederhole das für 30 Minuten und mache es später am Tag auch noch einmal. Fühl Dich frei auszuflippen, wenn Du magst und drei Sessions am Tag zu machen – das ist aber nicht notwendig.</li>
<li><strong>Gehe weiter in Babyschritten vor.</strong> Ich denke, Du kannst das Muster jetzt erkennen. Fokussiere Dich am dritten Tag für 3 Minuten, eine Minute Pause, dann 4:1, dann 5:1. Wenn Du bei 10 Minuten ankommst, sei verrückt und gönne Dir eine 2-Minuten-Pause. Wenn Du 20 Minuten Fokus erreicht hast, nimm Dir eine 3-Minuten-Pause. Bei 30 Minuten Konzentration hast Du eine 5-Minuten-Pause verdient. Und wenn Du dann bei 30 Minuten bist, kannst Du da bleiben. Keine Notwendigkeit ein Mönch zu werden.</li>
</ol>
<p>Richte Dir für den Fokus auf Einzelaufgaben einen positiven Feedback-Kreis ein und Du wirst so die Jahre des Trainings aufheben, die Deinen Geist geprägt haben, Aufgaben ständig zu wechseln. Du wirst viel mehr von der bedeutenderen Arbeit erledigt bekommen und es wird Dir nicht schwer erscheinen. Du wirst erkennen, dass Fokus zu einer Form von Meditation wird. Das ist eine wirklich eine sehr schöne Sache und Du kannst mir danken, indem Du mir ein handgemachtes Bier aus Deiner Heimatstadt schickst.</p>
<p>Oder Du kaufst Dir zu diesem Thema mein Buch <a title="focus | E-Book von Leo Babauta" href="http://focusmanifesto.com/" target="_blank">Focus</a> und ich werde das Geld verwenden, um mir selbst ein Bier zu kaufen.<br />
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<h5><em>–<br />
</em><em>Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/focus/">&#8220;Monk Mind: How to increase Your Focus&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits<br />
</em><em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Du Deine Passion und Leidenschaft finden kannst – eine kurze und mächtige Anleitung</title>
		<link>http://zenmonkey.de/anleitung-passion-und-leidenschaft-finden/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/anleitung-passion-und-leidenschaft-finden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 07:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation & Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneurship]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Passion]]></category>
		<category><![CDATA[Sebstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>
		<category><![CDATA[Traumjob]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;The Short but Powerful Guide to Finding Your Passion&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. „Die höchste Vollendung liegt darin, die Grenze zwischen Arbeit und Spiel zu verwischen.“ – Arnold Toynbee „The supreme accomplishment is to blur the line between work and play.“ – Arnold Toynbee Deiner Leidenschaft [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/the-short-but-powerful-guide-to-finding-your-passion/" target="_self">&#8220;The Short but Powerful Guide to Finding Your Passion&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits<br />
</em><em> in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<blockquote><p><strong><em>„Die höchste Vollendung liegt darin, die Grenze zwischen Arbeit und Spiel zu verwischen.“ – Arnold Toynbee</em></strong></p>
<p><em>„The supreme accomplishment is to blur the line between work and play.“ – Arnold Toynbee</em></p></blockquote>
<p>Deiner Leidenschaft zu folgen, kann ein ein hartes Ding sein. Aber herauszufinden, was diese Leidenschaft ist, kann noch schwerer zu erreichen sein.</p>
<p>Ich bin glücklich – ich habe meine Leidenschaft gefunden und ich lebe sie aus. Ich kann bestätigen, dass es die wundervollste Sache ist, seinen Lebensunterhalt mit dem zu verdienen, was Du liebst.</p>
<p>Und darum würde ich Dir gerne mit dieser kleinen Anleitung helfen jetzt loszulegen und herauszufinden, was Du gerne tun würdest. Dies stellt sich als eines der häufigsten Probleme vieler Zen-Habits-Leser heraus – inklusive der vielen, die mir über Twitter antworten.</p>
<p>Das wird die eine Sache sein, die Dich motivieren wird morgens aus dem Bett zu springen und herauszuschreien, &#8220;Ich bin lebendig! Ich fühle es Baby!&#8221; und damit Deine Familie oder jeden zu erschrecken, der sich in Hörweite befindet, während Du das tust.</p>
<p>Diese Anleitung wird nicht vollständig sein und sie wird auch nicht Deine Passion für Dich herauszufinden. Aber sie wird Dir auf Deiner Reise helfen, diese Leidenschaft zu finden.</p>
<p>Und so geht´s.</p>
<p><strong>1. Worin bist Du gut?</strong> Sofern Du nicht gerade am Anfang des Lebens stehst, hast Du einige Fähigkeiten oder Talent, die eine Art von Begabung ausweisen. Selbst wenn Du noch am Anfang des Lebens stehst, hats Du möglicherweise schon etwas Talent gezeigt, als Du noch jung warst, vielleicht sogar im Grundschulalter. Warts Du immer schon ein guter Schreiber, Texter, Redner, Zeichner, Organisierer, Baumeister, Lehrer, Freund? Warst/bist Du gut Ideen zu haben, Leute zusammenzubringen, zu gärtnern, zu verkaufen? Verwende dara ein paar Gedanken. Nimm Dir mindestens 30 Minuten, um  diese Fragen durchzugehen – oft vergessen wir Dinge, die wir gut gemacht haben. Denke soweit wie Du kannst zurück, an Jobs, Projekte, Hobbies. Dies könnte Deine Leidenschaft sein. Oder vielleicht hast Du auch verschiedene Sachen. Beginne eine Liste mit potentiellen Kandidaten.</p>
<p><strong>2. Was reizt Dich? </strong>Es mag etwas auf der Arbeit sein – ein kleiner Teil Deines Jobs, der Dich in Erregung veresetzt. Es könnte etwas sein, das Du ausserhalb Deiner Arbeit machst – ein Hobby, ein Neben-Job, etwas, das Du ehrenamtlich machst, oder als Elternteil, oder als Ehepartner, oder als Freund/in. Es könnte etwas sein, das Du eine Zeit lang nicht mehr gemacht hast. Nochmal, denke für 30 Miunuten darüber nach oder wenigstens 15 Minuten. Wenn Du das nicht machst, haust Du Dich möglichereise selbst über´s Ohr. Schreibe alle Antworten auf Deine Liste.</p>
<p><strong>3. Was und worüber liest Du?</strong> Wofür hast Du schon Stunden im Internet aufgewendet, um darüber online zu lesen? Auf welche Magazine freust Du Dich schon, sie zu lesen? Welche Blogs verfolgst Du? Welche Abteilung des Buchladens siehst Du Dir meistens genau an? Hier gibt es möglicherweise viele Themen – setze sie auf die Liste.</p>
<p><strong>4. Wovon hast Du insgeheim geträumt?</strong> Du hast möglicherweise einen irren Traum-Job, den Du schon immer haben wolltest – z. B. ein Schriftsteller zu sein, ein Künstler, ein Designer, ein Architekt, ein Arzt, ein Entrepreneur, ein Programmierer. Aber irgendeine Angst, irgendein Selbstzweifel hat Dich zurückgehalten oder Dich verleitet diese Idee aufzugeben. Möglicherweise gibt es hier mehrere Traum-Jobs. Liste alle auf – egal wie unrealistisch.</p>
<p><strong>5. Lerne, frage, mache Dir Notizen. </strong>OK, Du hast eine Liste. Nimm eine Sache von der Liste, die Dich am meisten reizt. Dies ist Dein erster Kandidat. Nun lese Dich in das Thema ein, spreche mit Leuten, die auf diesem Gebiet erfolgreich sind (z. B. über ihren Blog, wenn sie einen haben oder per E-Mail). Mache Dir eine Liste mit Notizen, von Dingen, die Du noch zu lernen hast; in denen Du Dich verbessern musst; Fähigkeiten, die Du beherrschen willst; Leute mit denenDu reden willst. Studiere das Thema gründlich, aber lass Dich selbst nicht zu lange warten, bevor Du in den nächsten Schritt eintauchst.</p>
<p><strong>6. Experimetiere, probiere aus. </strong>Hier an dieser Stelle findet das Lernen tatsächlich statt. Wenn Du noch nicht angefangen hast, beginne mit dem Thema, die Du gewählt hast. Vielleicht hast Du aber bereits schon vorher angefangen und bist in diesem Fall in der Lage zum nächsten Schritt zu springen oder den nächsten Kandidaten zu wählen, um ihn auszuprobieren. Und wenn Du noch nicht angefangen hast, dann beginne jetzt – mach es einfach. Es kann ruhig privat Zuhause sein, aber mache es schnellstmöglich öffentlch – wie auch immer Du  kannst. Das motiviert Dich, Dich zu verbessern, Du bekommst Feedback und Dein Ansehen wird steigen, während Du es tust. Achte darauf, wie Du Dich fühlst, wenn Du es tust – ist es etwas, auf das Du Dich freust, dass Dich in Erregung versetzt, das Du gerne mit anderen teilst?</p>
<p><strong>7. Grenze die Dinge ein. </strong>Wenn Deine Liste länger ist, empfehle ich Dir, 3–5 Dinge von Deiner Liste zu nehmen und mit ihnen die Schritte 5 und 6 durchzuführen. Das kann einen Monat dauern, es sei denn Du hast bereits vorher schon etwas darüber gelernt und hast sie alle ausprobiert. Hier ist das, was Du Dich selbst fragen musst: was hat dich am meisten gereizt? Welches von den Themen, ist in der Lage etwas zu generieren, wofür Leute Geld bezahlen werden oder was sie in Erregung versetzt? Was davon kannst du Dir vorstellen über Jahre zu machen (auch wenn es nicht der traditionelle Karrierepfad ist)? Wähle ein oder höchstens zwei Themen aus und fokussiere Dich darauf. Du wirst die nächsten drei Schritte damit durchführen: Deine Ängste verbannen, die Zeit dafür finden und es, wenn möglich, in eine Karriere verwandeln. Wenn es nicht klappt, kannst Du das nächste Thema von Deiner Liste ausprobieren – es ist keine Schande, sich selbst eine Chance zu geben und zu scheitern, da es Dich wertvolle Lektionen lehren und Dir helfen werden, beim nächsten Versuch erfolgreich zu sein.</p>
<p><strong>8. Verbanne Deine Ängste. </strong>Dies ist für die meisten Leute das grösste Hindernis – Selbstzweifel und Angst zu scheitern. Du wirst ihnen entgegentreten und sie verbannen. Erstens, erkenne sie an, anstatt sie zu ignorieren oder zu verleugnen. Zweitens, schreibe es auf, um es zu externalisieren. Drittens, fühle es und akzeptiere, dass Du diese Gefühle hast. Viertens, frage Dich selbst, &#8220;Was ist die schlimmste Sache, die passieren könnte?&#8221; Üblicherweise ist es nicht katastrophal. Fünftens, bereite Dich darauf vor, es trotzdem zu tun und dann tu es. Unternimm kleine Schritte, so klein wie möglich und vergiss, was passieren könnte – setze den Fokus auf das, was tatsächlich passiert, genau jetzt. Und dann feiere Deinen Erfolg, unabhängig davon, wie klein.</p>
<p><strong>9. Finde die Zeit und nimm sie Dir. </strong>Du hast keine Zeit Deiner Leidenschaft zu folgen? Nimm Dir die Zeit, verdammt! Wenn es Priorität hat, dann wirst Du die Zeit finden – re-arrangiere Dein Leben, bis Du die Zeit hast. Dies könnte bedeuten früher aufzustehen, oder es nach der Arbeit zu machen oder während der Mittagspause oder an den Wochenenden. Es wird möglichereise bedeuten einige Verpflichtungen aufzuheben, Deinen Arbeitsplan zu vereinfachen, oder eine Menge Arbeit im Voraus zu erledigen (als wenn Du in Urlaub gingest). Mach was nötig ist.</p>
<p><strong>10. Wie man seinen Lebensunterhalt damit verdient. </strong>Das passiert nicht über Nacht. Du musst etwas dafür tun, gut darin werden, darin leidenschaftlich sein. Das könnte Monate oder Jahre dauern, aber wenn Du Spass daran hast, ist das das Wichtigste. Wenn Du an den Punkt kommst, andem jemand Dich dafür bezahlen würde, dann liegst Du goldrichtig – es gibt an dem Punkt viele Wege seine Lebensunterhalt zu verdienen, einschliesslich freiberuflicher oder beratender Tätigkeit, Informationsprodukte, wie z. B. E-Books zu erstellen, ein Blog zu schreiben und Werbung zu verkaufen. Tatsächlich empfehle ich Dir ein Blog zu betreiben, falls Du es nicht schon gemacht hast – es wird Dir helfen, Dein Denken zu festigen; eine Reputation aufzubauen; Leute zu finden, die daran interessiert sind, was Du machst; Dein Wissen und Deine Leidenschaft zu darzustellen.</p>
<p>Ich sagte dir ja, dass es nicht leicht sein würde. Anfangs wird es eine Menge Reflektion und Seelensuche erfordern, dann eine Menge Mut und jede Menge Lernen und Experimentieren und schliesslich eine Menge Selbst-Verpflichtungen.</p>
<p>Aber es ist das alles wert – jede Sekunde, jedes Gramm Mut und Anstrengung. Denn schliesslich wirst Du etwas bekommen, dass Dein Leben in so vielerlei Hinsicht verändern wird; etwas, das Dir diesen Grund liefern wird, morgens aus dem Bett zu springen; etwas, das Dich glücklich machen wird, unabhängig davon, wieviel Du damit verdienst.</p>
<p>Ich hoffe, Du folgst dieser Anleitung und wirst erfolgreich, weil ich mir für Dich nichts weniger wünsche, als dass Du Deine wahre Leidenschaft – Deine Passion findest.</p>
<blockquote><p><strong><em>„Wähle einen Job, den du liebst und Du wirst niemals einen Tag in Deinem Leben arbeiten müssen.“ – Konfuzius</em></strong></p>
<p><em>„Choose a job you love, and you will never have to work a day in your life.“ – Confucius</em></p></blockquote>
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		<title>Traum-Job nicht zu finden? Erschaffe Dir Deinen eigenen.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 22:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;Can´t Find a Dream Job? Create Your Own.&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Ich war einmal arbeitslos und ich kenne die lähmende Niedergeschlagenheit und die Gefühle der Frustration und Hilflosigkeit, die damit aufkommen. Ich steckte damals in einem Job fest, den ich hasste und fühlte [...]]]></description>
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<h5><em>Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/job/" target="_self">&#8220;Can´t Find a Dream Job? Create Your Own.&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits<br />
in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf </em><a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank"><em>Twitter</em><em>.</em></a></h5>
</div>
<p>Ich war einmal arbeitslos und ich kenne die lähmende Niedergeschlagenheit und die Gefühle der Frustration und Hilflosigkeit, die damit aufkommen. Ich steckte damals in einem Job fest, den ich hasste und fühlte mich eingesperrt – darin gefangen Arbeit zu tun, die mich langweilte – während ich den Anweisungen anderer folgte und ihnen half ihre Ziele zu erreichen.</p>
<p>Diese Zeiten waren &#8230; weniger als ideal. Tatsächlich waren dies einige meiner schlimmsten Zeiten in meiner Lebensgeschichte.</p>
<p>Glücklicherweise bin ich dieser Falle entkommen, ich muss aber zugeben – es war nicht einfach. Die Lösung war und ist eine der befreiendsten, stärkendsten und erfreulichsten Dinge in meinem Leben.</p>
<p>Ich wollte mit denen von Euch diese kleine Geheimnis teilen, die gerade eine schwere Zeit durchmachen, einen Job zu finden oder sich in einem Job gefangen fühlen, den sie hassen:</p>
<p><strong>Kreiere Deinen eigenen Traum-Job. </strong>Warte nicht auf jemanden, der das für Dich erledigt. Hoffe nicht darauf, dass Du im Lotto gewinnst. Gib nicht auf und ergib Dich nicht selbst einem Schicksal von Trübsal und Trägheit.</p>
<p>Keiere Deinen Job! Es mag für einige von Euch weit hergeholt klingen (während andere es vielleicht schon geschafft haben), aber es ist wirklich realisierbar. Allerdings nicht einfach: Es erfordert harte Arbeit und Intelligenz, Leidenschaft und einen erheblichen Lernaufwand sowie die Bereitschaft Risiken einzugehen und Fehler zu machen. Wenn Du Dich davon angesprochen fühlst, lies weiter. Wenn nicht, höre auf zu lesen.</p>
<h2>Deine grosse Idee</h2>
<p>Möglicherweise weisst Du es schon, aber wenn Du noch nicht viel darüber nachgedacht hast, fang an zu überlegen: Was tust Du wirklich am liebsten? Was entfacht Deine Leidenschaft? Wenn Du Glück hast, wirst Du mehrere Antworten haben. Wenn Du keine Antworten hast, ist es jetzt Zeit damit anzufangen, Dinge zu finden, die Deine Leidenschaft entfachen. Lies weiter: <a href="http://zenhabits.net/the-short-but-powerful-guide-to-finding-your-passion/" target="_self">The Short But Powerful Guide to Finding Your Passion.</a></p>
<p>Wenn Du mehrere Antworten hast, wähle nur eine aus. Oder finde einen Weg, zwei davon zu kombinieren (wenn Du es liebst zu Nähen und Star Wars magst, nähe Star-Wars-Kostüme und platziere sie bei Etsy (Anm. d. Übers.: Dawanda.com). Lass dich durch diese Auswahl nicht lähmen: Wenn sich herausstellt, dass es nicht das ist, was Du willst, dann kannst du später immer noch ein anderes Business starten. Du lernst indem du es tust und Fehler machst, nicht durch das Analysieren aller möglichen Ergebnisse und Einflussfaktoren.</p>
<p>Diese Leidenschaft wird Dein Traumjob werden.</p>
<p>So habe ich es gemacht. Ich liebe es zu schreiben und ich liebe es Schritte zu unternehmen, um meine Gewohnheiten und mein Leben zu verändern. Ich habe Zen Habits nur so zum Spass gestartet und es verwandelte sich in meinen Traumjob.</p>
<h2>Wie die Finanzierung gestalten</h2>
<p>Du brauchst eine Menge Geld um anzufangen, richtig? Nein. Ich lehne die Idee &#8220;Du musst Geld ausgeben, um Geld zu verdienen&#8221; ausdrücklich ab. Sicher, das kann funktionieren oder aber auch zu einem Schuldenberg sowie zu monatlichen Ausgaben führen, die Dein Einkommen massiv übersteigen. Und möglicherweise führt es zum Scheitern, bevor Du überhaupt die Chance hattest, erfolgreich zu sein.<br />
Ich startete mein Geschäft mit nichts. Null Dollar. Tatsächlich hatte ich weniger als nichts: Ich war nämlich hoch verschuldet und pleite. Ich begann mit kostenfreien Online Services (da gibt es viele &#8211; ich nutzte Blogger.com und Google Adsense sowie Google Analytics, aber das sind nur einige Beispiele). Ich lehnte es auch solange ab, eine eigene Domain zu kaufen, bis ich mehr Geld mit meinem Business verdiente als der Erwerb der Domain kosten würde. Solange ich nicht mehr Geld verdiente, als für diese Anschaffungen erforderlich war, lehnte ich es ab, für das Design meiner Website Geld auszugeben oder ein kostenpflichtiges Hosting zu nutzen.<br />
Meine Regel: gib weniger aus, als Du einnimmst. Das funktioniert auch für persönliche Finanzen.<br />
Genau genommen startete ich nicht mit nichts. Obwohl ich kein Geld hatte, hatte ich einige ganz schön grosse Aktivposten: meinen Geist, Talente, harte Arbeit und Lebenserfahrung.<br />
Wie kannst Du nun mit nichts Dein Unternehmen starten? I werde keine vollständige Liste aufführen, aber hier sind einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Jemand den ich kenne, startete ein Marketing Business. Sie brauchte weder ein Büro, noch Angestellte, noch Geschäftspapier – alles was sie brauchte, war ihr Laptop (sie hatte einen), ihre Fähigkeiten (sie hatte Erfahrung), ihre Kontakte (sie hatte viele davon) und dass die Leute wissen, das es sie gab. Und für dieses letzte Bisschen, bedurfte es einiger &#8230; Marketing Skills. Unternehmen anhauen und ihren Service anbieten. Online netzwerken und auf diesem Weg Kunden gewinnen. Wenn sie Ausgaben für ihren Job hat, kann sie diese den Kunden berechnen.</li>
<li>Meine Schwester wollte eine Ballett-Schule gründen. Anstatt ein Studio aufzubauen und sich hoch zu verschulden, schlug ich ihr vor, zu Privat-Schulen zu gehen und ihnen anzubieten an den Schulen nach dem Unterricht ein Ballett-Programm zu gestalten. Eltern würden das lieben, die Schulen würden davon profitieren, denn die Eltern wollen Angebote wie dieses und sie hätte praktisch keine Ausgaben.</li>
<li>Meine andere Schwester wollte eine Personal-Trainerin werden. Ich ermutigte sie damit zuhause zu beginnen, mit minimaler Ausstattung oder zu den Kunden nachhause oder in deren Unternehmen zu gehen, oder Outdoor-Trainings durchzuführen. Sie tat es und ist erstaunt darüber.</li>
<li>Liebst du es Video-Spiele zu spielen? Starte eine Website auf der Du Leuten zeigst, wie sie Elite-Spieler werden können. Biete Coaching an.</li>
<li>Starte einen Online-Shop in dem Du Zeug anbietest, das Du selber herstellst.</li>
<li>Unterrichte Leute das zu tun, was auch immer Du gut kannst. Sie werden dich dafür bezahlen.</li>
<li>Willst Du ein Chef-Koch sein? Veranstalte Dinner Parties mit Gourmet-Küche und berechne $ 50,- pro Kopf. Verkaufe Tickets im Voraus und verwende etwas von dem Geld um die Nahrungsmittel und etwas Geschirr zu kaufen.</li>
</ul>
<p>Nochmal, dies sind nur einige Ideen. Sicher, es gibt einige Unternehmungen, die eine Anfangsinvestition benötigen, aber ich empfehle welche zu finden, die das nicht brauchen. Beginne kostenfrei oder preiswert und  falls nötig, leihe Dir Räumlichkeiten von Freunden und fang an.</p>
<h2>Werde gut</h2>
<p>Wenn Du mit dem was Du gerne machst Deinen Lebensunterhalt verdienen willst, musst Du gut darin werden. Einige von Euch sind in dem was sie lieben bereits schon gut,  – Ihr macht es schon seit Jahren – entweder im Job oder als persönliche Passion. Andere fangen gerade erst an, aber das ist kein Hindernis – Ihr müsst dann nur mehr Zeit und Einsatz reinstecken.<span style="white-space: pre;"> </span></p>
<p>Ich war bereits ein erfahrener Schreiber als ich Zen Habits startete (Ich war seit ungefähr 18 Jahren Journalist), aber wusste nichts über das Bloggen oder Leute zu unterrichten zu vereinfachen, ihr Leben zu verbessern oder ihre Gewohnheiten zu ändern. Ich wusste wie ich es selbst machte (wenngleich ich immer noch lernte), aber ich hatte niemals jemanden unterrichtet. Also lernte ich: ich las andere Blogs, las Websites und Bücher über Persönlichkeitsentwicklung, las Blogs über das Bloggen, studierte die Besten und ergründete was sie das machten, was sie erfolgreich machte. Es benötigte jede Menge Studium, jede Menge Analyse, jede Menge Ausprobieren und Tun und zu beobachten was funktioniert und was nicht.</p>
<p>Ich machte Unmengen Fehler. Das ist eine gute Sache. Du kannst nicht in einer Sache gut werden ohne eine riesige Menge Fehler zu machen. Hab keine Angst Fehler zu machen – sie sind die Stufen zur Grösse. Probiere alles aus, beobachte was funktioniert und was nicht. Halte dich dann an die Dinge, die funktionieren.</p>
<p>Steck eine Menge Stunden der Übung und des Tuns rein. Je mehr, desto besser. Refektiere das, was Du getan hast und was Du gelernt hast, schreib es auf. Setze es in Dein Blog, so kannst Du anderen helfen zu lernen, aber noch wichtiger: Du wirst Dich zwingen von Deinen eigenen Erfahrungen zu lernen.</p>
<p>Werde gut. Andere werden Dich gerne dafür bezahlen, wenn Du gut bist.</p>
<h2>Bau Dir ein Publikum auf</h2>
<p>Jedes Unternehmen, gross oder klein, profitiert von seinem Publikum. Das ist etwas anderes als ein Kundenstamm – ein Publikum ist eine Gruppe von Leuten, denen Du hilfst und die Dich lieben. Sie werden Dich möglicherweise nicht bezahlen. Einige werden Dich für mehr bezahlen wollen, als das was Du anbietest, aber viele werden Dich einfach nur lieben und das ist eine grossartige Sache.</p>
<p>Ein Publikum aufbauen ist hart. Es braucht Zeit, du musst viel Geben, es bedarf der Bereitschaft sich der Kritik zu stellen und von dieser Kritik zu lernen (aber ignoriere die Idioten).</p>
<p>Ich empfehle Dir wärmstens <a title="Traffic School | Course by Corbett Barr" href="http://www.1shoppingcart.com/app/?Clk=4158649" target="_blank">Traffic School</a> von meinem Freund Corbett Barr zu testen. Er hat ein erstaunliches Online Business aufgebaut und hat anderen geholfen das gleiche zu machen. Dieser neue Lehrgang wird Dir zeigen, wie man ein Online-Publikum kultiviert, mehr Besucher anzieht und den Umsatz steigert. Er ist sehr effektiv und ich habe selbst an dem Kurs mitgewirkt. Lies mehr: <a title="Traffic School | Course by Corbett Barr" href="http://www.1shoppingcart.com/app/?Clk=4158649" target="_blank">Traffic School</a> (dies ist ein Affiliate-Link, der dazu beiträgt, Zen Habits zu untersützen).</p>
<h2>Baue Einkommen auf</h2>
<p>OK, Du folgst Deiner Leidenschaft, Du hast deine Fähigkeiten weiterentwickelt und Du hast ein Publikum aufgebaut. Was jetzt? Wie bezahlt das Deine Rechnungen?</p>
<p>Du baust Einkommens-Ströme auf. Es gibt viele, viele Wege, das zu tun &#8211; einschliesslich:.</p>
<ul>
<li><span style="white-space: pre;"> </span>Verschenke kostenfreie Artikel, aber verlange einen Preis für E-Books oder andere digitale Produkte (das ist das, was ich mache).</li>
<li><span style="white-space: pre;"> </span>Kreiere einen Subskriptions- oder Mitglieder-Service für besonders leistungsstarke Inhalte.</li>
<li><span style="white-space: pre;"> </span>Kreiere Online-Lehrgänge.</li>
<li><span style="white-space: pre;"> </span>Verkaufe Anzeigen oder betreibe Anzeigen von Werbe-Netzwerken.</li>
<li><span style="white-space: pre;"> </span>Arbeite als Berater/Consultant oder Freelancer.</li>
<li><span style="white-space: pre;"> </span>Biete Engagements als Redner oder Trainer von Seminaren an.</li>
<li><span style="white-space: pre;"> </span>Verkaufe materielle Dinge online oder auf einer Site wie Etsy.com (Anm. d. Übers.: Dawanda.com).</li>
<li><span style="white-space: pre;"> </span>Erstelle eine App und verkaufe sie auf den Plattformen von Apple oder Android.</li>
<li><span style="white-space: pre;"> </span>Baue eine Internet-Applikation und verkaufe die Premium-Version.</li>
<li><span style="white-space: pre;"> </span>biete einen Service an, wo Du zu den Leuten nach Hause gehst und etwas für sie machst (Gartenarbeit, Massage, Fitness Training, Malerarbeiten usw.)</li>
<li><span style="white-space: pre;"> </span>Verkaufe T-Shirts oder Kaffeebecher oder Sticker mit Deinem Slogan oder Logo.</li>
<li><span style="white-space: pre;"> </span>Verkaufe die Sachen von anderen Leuten als Affiliate und streiche ein Provision ein.</li>
</ul>
<p>Was von diesen würdest Du tun? Probiere eine Sache aus, schau wie es funktioniert, dann probiere ein andere, dann wieder ein andere. Prüfe, was am besten funktioniert und sich dazu eignet mehrfache Einkommensströme zu generieren.</p>
<h2>Der Machtgewinn durch die Kreation Deines eigenen Jobs</h2>
<p>Ich habe dir nur eine groben Überblick gegeben, aber wenn ich Dir jeden einzelnen Schritt verraten hätte, würde es all die Freude nehmen. Der Spass dabei ist, zu lernen, wie Du es selber hinkriegen kannst!</p>
<p>Es hat etwas unglaublich Bestärkendes, wenn Du die Steuerung Deines Lebens selbst in die Hand nimmst und den Job kreierst, den Du willst, anstatt darauf zu warten, dass es (von selbst) passiert oder auf jemanden zu warten, der ihn Dir gibt. Du bist nicht mehr länger ein passiver Beobachter der Welt, sondern jemand der sie aktiv verändert.</p>
<p>Du wirst Dein eigener Boss und verfolgst Deine eigenen Ziele. Das ist unglaublich.</p>
<p>Wenn Du arbeitslos bist oder in einem miesen Job feststeckst, fühle ich mit Dir. Aber betrachte Deine schreckliche Situation als eine wundervolle Chance, Dein Leben zu ändern und etwas Grosses zu erreichen. Es könnte die beste Sache sein, die Du jemals gemacht hast.<br />
—<br />
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		<title>Verschaffe Dir Zeit, Dein Leben zu ändern</title>
		<link>http://zenmonkey.de/zeit-dein-leben-zu-aendern/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 22:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[eBook]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[weniger]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;Create Time to Change Your Life&#8221; von Minimalist Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Als ich mich vor etwas mehr als 5 Jahren entschied, mein Leben zu ändern, hatte ich ein sehr weit verbreitetes Problem: Ich hatte nicht die Zeit. Ich wollte Sport machen, mehr Zeit für meine Familie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/time/" target="_blank">&#8220;Create Time to Change Your Life&#8221;</a> von Minimalist Leo Babauta, Zen Habits<br />
in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<p>Als ich mich vor etwas mehr als 5 Jahren entschied, mein Leben zu ändern, hatte ich ein sehr weit verbreitetes Problem: Ich hatte nicht die Zeit.</p>
<p>Ich wollte Sport machen, mehr Zeit für meine Familie finden und mich gesünder ernähren (an Stelle des Fastfood Müll, den ich gegessen habe), und mehr lesen und schreiben, und produktiver sein und mein Einkommen erhöhen.</p>
<p>Unglücklicherweise hat ein Tag nur 24 Stunden und davon schlafen wir ungefähr 8. Zieh die Stunden ab, die wir aufwenden, um zu essen (3), zu duschen, uns anzuziehen und uns fertigzumachen (1), sauberzumachen und Besorgungen zu erledigen (1), zu fahren (2), zu arbeiten (8) &#8230; und Du hast meistens nur noch eine Stunde oder zwei übrig. Oft weniger.</p>
<p>Schliesslich fand ich heraus, wie ich all die Dinge tun kann, die ich tun wollte. Ich habe alles davon erreicht und noch mehr und habe sogar mehr Freizeit als jemals zuvor. Aber zuerst musste ich dass grundlegende Problem lösen: Wie könnte ich die Zeit finden, um mein Leben zu ändern?</p>
<p>Ich weiß, dass viele von Euch vor dem gleichen Problem stehen – Ihr habt mir oft davon erzählt. Also dachte ich, ich könnte etwas von dem, was ich tat mit Euch teilen – in der Hoffnung, dass es helfen wird.</p>
<h2><strong>Der erste Schritt</strong></h2>
<p>Du musst Dich selbst verpflichten. Du musst Dich dafür entscheiden, dass Du wirklich eine Veränderung duchführen willst und das ist fast wichtiger als alles andere.</p>
<p>Für mich war lediglich meine Familie noch wichtiger – und tatsächlich machte ich diese Veränderung genauso für meine Familie, wie für mich selbst. So waren diese Veränderungen, die ich machte, wirklich meine Top-Prioritäten im Leben.</p>
<p>Es muss richtig zwingend notwendig für Dich sein. Denke nicht &#8220;Dein Leben verbessern&#8221; und trotzdem alles beibehalten. Die Veränderungen, die ich machte, haben mein Leben gerettet – ich bin viel gesünder, meine Ehe ist besser, die Beziehung zu meinen Kindern hat sich verbessert und anstatt deprimiert bin ich glücklicher.</p>
<p>Wenn Du nicht fühlst, dass Du Dein Leben damit rettest, dann wirst Du auch nicht die schwierigen Veränderungen durchführen, die dazu nötig sind.</p>
<h2><strong>Die nächsten Schritte</strong></h2>
<p>Nachdem ich mich einmal mental verpflichtet habe, habe ich zunächst kleine Schritte unternommen, um mir selbst ein bisschen Spielraum zu geben, um atmen und mich bewegen zu können:</p>
<p><strong>•	Lass das Fernsehen weg. </strong>Ich sah weniger fern als jemals zuvor (zum Schluss gar nicht mehr, obwohl ich jetzt ein paar Shows pro Woche über das Internet sehe). Für viele Leute wird diese eine Veränderung einige Stunden oder mehr frei machen.</p>
<p><strong>•	Lese weniger Müll. </strong>Ich war daran gewöhnt, im Internet Sachen zu lesen, die einfach nur Unterhaltung waren. Dasselbe mit Zeitschriften. Ich habe dieses Zeug frühzeitig weggelassen, so dass ich mich auf Dinge fokussieren konnte, die wichtiger waren.</p>
<p><strong>•	Gehe weniger aus. </strong>Üblicherweise ging ich oft ins Kino und aus Essen oder Trinken. Ich habe das eine Zeit lang weggelassen (meistens jedenfalls), um Zeit zu gewinnen.</p>
<p><strong>•	Stehe früher auf.</strong> Nicht jeder wird das so machen, aber es war ein guter Schritt für mich. Ich habe herausgefunden, dass ich mehr Zeit hatte um Sport zu machen und am Morgen zu arbeiten, bevor jemand wach wurde – die Welt war ruhig und friedlich und ohne Unterbrechungen.</p>
<p>Finde grundsätzlich die Dinge heraus, die Deine Zeit auffressen aber weniger wichtig sind, als die Veränderungen, die Du erreichen willst. Und das ist fast alles, außer den Dingen, die Du zum Leben brauchst – Arbeit und Essen und ähnliches. Eliminiere  diese  Zeitfresser, wo Du nur kannst.</p>
<h2><strong>Vereinfache Deine Verpflichtungen</strong></h2>
<p>Ich hatte viele Verpflichtungen in meinem Leben – Ich trainierte Fussball, war Mitglied im PTA Board, engagierte mich in vielen Ausschüssen auf der Arbeit und hatte genauso auch soziale Verpflichtungen und arbeitete an verschiedenen Projekten.</p>
<p>Nach und nach habe ich das alles sein gelassen. Sie schienen wichtig, aber in Wahrheit war keines davon so wichtig, wie das Leben, das ich gestalten wollte – die Veränderungen, die ich machen wollte. Viele Dinge sind wichtig – aber welche sind absolut die wichtigsten? Treffe eine Entscheidung.</p>
<p>Wenn Du Schwierigkeiten hast eine Entscheidung zu treffen, versuche dieses Experiment: Lasse eine Verpflichtung nur für eine Zeit lang weg. Beobachte, ob Du darunter leidest, dass Du sie auslässt, oder ob Du die gewonnene Extra-Zeit geniessen kannst.</p>
<p>Falls Du besorgt sein solltest, Leute zu verletzten &#8211; sei es nicht. Sende eine E-Mail oder ruf an und erkläre, dass Du gerne der Verpflichtung nachkommen würdest, aber dass Du einfach keine Zeit hast und dass Du es auch nicht halbherzig machen willst. Der ein oder andere wird möglicherweise versuchen, Dich zu überzeugen, dass Du dabei bleibst, aber sei standhaft – respektiere Dich selbst und Deine Zeit sowie die Veränderungen, die Du durchzuführen versuchst.</p>
<p>Hier ist ein Geheimnis: Die Leute und Organisationen, denen Du geholfen oder mit denen Du gearbeitet hast, werden leben. Sie werden auch ohne Dich weiter das tun, was sie bisher getan haben und (omg!) sie werden auch ohne Dich überleben. Dein Ausstieg wird die Welt nicht zusammenbrechen lassen. Lass das Schuldgefühl los.</p>
<h2><strong>Optimiere Dein Leben</strong></h2>
<p>Letztendlich gelangen mir noch viele andere Veränderungen, einschliesslich:</p>
<p><strong>•	Automatisiere Zahlungen </strong>für Rechnungen, Kreditabtragungen und Sparraten. Ich habe alles online eingerichtet, so dass ich keine Botengänge machen und keine Zeit für Überweisungen aufwenden muss.</p>
<p><strong>•	Rationalisiere Besorgungen.</strong> Ich versuchte so viele Besorgungen wie möglich aus meinem Leben zu eliminieren. Oft bedeutete das, mein Leben irgendwie zu verändern, aber ich passte es an und die Dinge wurden einfacher. Ich machte zwischendurch sauber, so dass ich am Wochenende nicht mehr so viel sauber zu machen hatte. Die wenigen Besorgungen, die ich dann noch hatte, erledigte ich alle auf einmal, um unnötiges Gerenne zu vermeiden.</p>
<p><strong>•	Arbeite weniger.</strong> Ich setze mir (Zeit-)Limits dafür, wie lange und wie viel ich arbeiten kann, um mich selbst zu zwingen, die wichtigen Aufgaben auszuwählen und diese Aufgaben rechtzeitig zu erledigen. Ich lernte, welche Aufgaben erledigt werden mussten und welche ich weglassen konnte. Ich wurde effektiver und arbeitete weniger.</p>
<p><strong>•	Sag nein. </strong>Ich habe gelernt freundlich abzulehnen, wenn mich Leute bitten, Sachen zu erledigen, die für sie wichtig sind, aber nicht für mich. Stattdessen fokussiere ich mich auf das, was für mich wichtig ist.</p>
<p>Langsam lernte ich zu vereinfachen. Ich vereinfachte meine Tagesroutinen, meine Arbeit, mein Sozialleben, meine Besitztümer, meine Hausarbeit und meine Garderobe. Das hat etwas Zeit gebraucht, aber die Anstrengung hat sich mehr als gelohnt:  Mein Leben ist jetzt sehr viel besser, so dass ich mir die Zeit geschaffen habe, das zu tun, was ich tun will.</p>
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<p>Erfahre mehr über das neue Buch <a title="focus by Leo Babauta" href="http://zenhabits.net/focus-book/" target="_blank">&#8220;focus&#8221; von Leo Babauta.</a></p>
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—<br />
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		<title>Simplify – Vereinfache Dein Leben und geniesse es</title>
		<link>http://zenmonkey.de/simplify-vereinfache-dein-leben/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 23:57:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Einfachheit]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Simplify]]></category>
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		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Überfluss]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Out]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;simplify, and savor life&#8221; von Minimalist Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#8220;Das Wunder ist nicht, auf Wasser zu gehen. Das Wunder ist, auf der grünen Erde zu gehen, tief verwurzelt im gegenwärtigen Moment und sich wahrhaftig lebendig zu fühlen.&#8221; – Thich Nhat Hanh &#8220;The miracle is not to [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><!-- p.p1 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 24.0px Helvetica} p.p2 {margin: 0.0px 0.0px 0.0px 0.0px; font: 24.0px Helvetica; min-height: 29.0px} span.Apple-tab-span {white-space:pre} --></p>
<h5><em>Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/savor/" target="_self">&#8220;simplify, and savor life&#8221;</a> von Minimalist Leo Babauta, Zen Habits<br />
in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<blockquote><p><em><strong>&#8220;Das Wunder ist nicht, auf Wasser zu gehen. Das Wunder ist, auf der grünen Erde zu gehen, tief verwurzelt im gegenwärtigen Moment und sich wahrhaftig lebendig zu fühlen.&#8221; – Thich Nhat Hanh</strong></em></p>
<p><em>&#8220;The miracle is not to walk on water. The miracle is to walk on the green earth, dwelling deeply in the present moment and feeling truly alive.&#8221; – Thich Nhat Hanh</em></p></blockquote>
<p>Heutzutage haben wir eine Überfülle an Luxus, aber ich habe herausgefunden, dass Überfluss meine Freude am Leben vermindert.<br />
Sicher, wir können riesige Mengen von köstlichem Essen bekommen, nach Herzenslust schlemmen und uns selbst in alarmierender  Zurschaustellung der Masslosigkeit vollstopfen …  aber ist das auf einer normalen Basis wirklich erfreulich?<br />
Und ja, das Fernsehen kann Spass machen, genauso wie wahnsinnig grosse Teile des Internets, aber wenn es immer eingeschaltet ist, wenn wir ständig &#8220;online&#8221; sind, minimiert das nicht den Spass-Faktor?</p>
<p>Überfluss führt zu allen möglichen Arten von Problemen, aber das grösste Problem ist, dass das Leben weniger Freude macht.<br />
Ich habe herausgefunden, dass Dinge zu vereinfachen bedeutet, dass ich das Leben besser in vollem Umfang geniessen kann.<br />
Das Leben zu geniessen beginnt mit einer Geisteshaltung. Es ist eine Geisteseinstellung, die glaubt, dass Überfluss, dieses Hetzen, diese Geschäftigkeit, diese Ablenkung, nicht ideal ist. Es ist eine Geisteshaltung, die stattdessen versucht:</p>
<ul>
<li>zu vereinfachen</li>
<li>weniger zu tun und weniger zu konsumieren</li>
<li>zu entschleunigen</li>
<li>achtsam und im Hier und Jetzt zu sein</li>
<li>die Dinge vollkommen zu geniessen</li>
</ul>
<p>Es sind die kleinen Dinge, die das Leben angenehm machen: ein Spaziergang mit einer geliebten Person, ein feines Buch, eine gekühlte Pflaume, ein frisch blühender Baum.</p>
<p>Und durch das Vereinfachen können wir das Leben auf das Vollste geniessen.</p>
<p>Einige Ideen, die ich mir kürzlich überlegt habe:</p>
<ol>
<li><strong>Kaffee: </strong>Anstatt einen Latte Macchiato, einen Mokka, Cappuccino mit Schlagsahne und Zimt und Schokoraspeln zu bestellen &#8230; vereinfache. Hol´ Dir einfach einen reinen, guten Kaffee (oder Espresso), frisch mit Sorgfalt und Präzision gebrüht, mit Qualitätsbohnen, frisch geröstet. Mach´ ihn Dir selbst, wenn du kannst. Trink´ ihn langsam, mit wenig oder gar keinen Zutaten und erfreue Dich voll und ganz daran.</li>
<li><strong>Tee: </strong>Ich trank neulich Tee mit <a title="Jesse Jacobs, Real Ritual" href="http://www.realritual.com/">Jesse Jacobs</a>, dem Eigentümer von <a title="Samovar Tea Lounge, San Francisco" href="http://samovarlife.com/">Samovar Tea Lounge</a>, und er schenkte zwei verschiedene Tees aus kleinen Teekannen ein: Nishi Sencha 1st Flush und Bai Hao Oolong Tee. Es war ein frischer, handgemachter Tee aus richtigen Blättern, nicht im Teebeutel und es war einfach köstlich. Trink´ langsam, mit geschlossenen Augen und geniesse das Aroma in vollem Umfang &#8230; wunderbar.</li>
<li><strong>Körperliches Training / Work-Outs:</strong> Ich bin neuerdings ein Fan von einfacheren Work-Outs. Während andere möglicherweise eine Stunde oder 90 Minuten im Fitness-Studio verbringen, um eine Serie von 10 verschiedenen Übungen zu absolvieren, mache ich nur 1-3 praktische Übungen – aber mit Intensität. Deshalb mag ich einige Sprint-Intervalle zu machen, oder ein paar Runden Liegestütze, Klimmzüge und Kniebeugen. Oder 400 Meter schnell gehen. Lass´ es mich Dir sagen,  das ist ein einfaches unglaubliches Training. Was ich auch mag: fünf Runden á 10 <a title="EricCarlsonFitness.com" href="http://www.youtube.com/user/EricCarlsonFitness#p/a/u/1/Norow9Nj8ZU" target="_self">Squat Thrusters</a> mit 85-lb. (38.56 kg) im Wechsel mit jeweils 10 Liegestützen. Das heutige Training bestand aus 3 Einheiten á 15 <a title="BodyRock.tv" href="http://www.youtube.com/watch?v=PYfNA_lmkHM" target="_self">Burpees</a> und 800-Meter-Läufen. Ohne Pause, außer Du brauchst eine. Das sind grossartige Work-Outs, aber sehr einfach und sehr hart. Ich liebe sie.</li>
<li><strong>Süssigkeiten: </strong>Ich war einmal ein Zucker-Süchtiger. Jetzt geniesse ich ein gelegentliches Dessert, aber in kleinen Portionen, sehr langsam gegessen. Woran ich mich aber noch mehr erfreue, ist kaltes Obst. Ein gekühlter Pfirsich, einige Blaubeeren, ein paar Erdbeeren, eine Pflaume: iss es mit einem Bissen mit einzelnen Bissen, schliesse Deine Augen mit jedem Bissen, und geniesse voll und ganz. So gut.</li>
<li><strong>Mahlzeiten: </strong>Während heutzutage extra-grosse Gerichte aus fettigen, frittierten Sachen der Trend ist (Mahlzeiten, die tatsächlich für jeweils mehr als zwei Personen ausreichen würden), geniesse ich kleinere einfache Mahlzeiten. Nur wenige Zutaten, frisch, ganz, unverarbeitet und ohne Chemikalien oder Saucen. Meine Mahlzeiten beinhalten gewöhnlich: ein Frühstück aus (gekochten) Haferflocken mit Zimt, Mandeln und Beeren; ein Mittagessen aus Joghurt, Nüssen und Früchten; ein Abendessen aus Bohnen oder Tofu mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Quinoa">Quinoa</a> (Anm. d. Übers. : auch Inkareis oder Andenhirse genannt) und gedämpften Gemüse (oder gedünstet mit Knoblauch und Olivenöl). Diese einfachen Gerichte sind besser, nicht nur weil sie gesünder sind, sondern jede Zutat kann geschmeckt und sein Geschmack voll genossen werden.</li>
<li><strong>Lesen: </strong>Während das Internet rammelvoll mit Zeug zum Lesen ist, geniesse ich die Einfachheit eines Buches aus Papier, aus der Bibliothek oder von einem Freund geliehen (Leihen/Teilen reduziert den Verbrauch natürlicher Ressourcen). Wenn ich online lese, lese ich jeweils nur einen einzelnen Artikel, indem ich entweder <a title="Readability Bookmarklet" href="https://www.readability.com/">Readability</a> oder <a title="Clippable Bookmarklet" href="http://brettterpstra.com/share/readability2.html">Clippable Bookmarklet</a> nutze, um Ablenkungen zu beseitigen, und im Vollbildmodus im Google-Browser Chrome (Cmd+Shift+F auf Mac oder F11 unter Windows). Es ist reines Lesen, ohne Ablenkungen und angenehm.</li>
</ol>
<p>—<br />
<strong><em>Hier erfährst Du mehr über die Bücher von Leo Babauta, <a title="Zen Habiits - Handbuch für´s Leben von Leo Babauta" href="http://zenhabits.net/2008/02/new-e-book-the-zen-habits-handbook-for-life/">The Zen Habits Handbook for Life</a> &amp; <a title="Anleitung zum minimalistischen Leben, Leo Babauta, Zen Habits" href="http://zenhabits.net/2009/09/my-new-ebook-the-simple-guide-to-a-minimalist-life/">The Simple Guide to a Minimalist Life</a>. Und <a title="Bücher von Leo Babauta, Zen Habits" href="http://zenhabits.net/books/">noch mehr hier.</a></em></strong><br />
—<br />
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		<title>Das Wesentliche, um leicht und unbeschwert zu leben</title>
		<link>http://zenmonkey.de/leicht-und-unbeschwert-leben/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 22:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück & Zufriedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Eckhart Tolle]]></category>
		<category><![CDATA[Erwartung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lao Tzu]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;The Elements of living lightly&#8221; von Minimalist Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#8220;Was auch immer der jetzige Moment beinhaltet, akzeptiere es, als hättest Du es gewählt.&#8221; – Eckhart Tolle “Whatever the present moment contains, accept it as if you had chosen it.” – Eckhart Tolle Heute schlage ich eine kleine Veränderung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/light/" target="_blank">&#8220;The Elements of living lightly&#8221;</a> von Minimalist Leo Babauta, Zen Habits<br />
in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<blockquote><p><em><strong>&#8220;Was auch immer der jetzige Moment beinhaltet, akzeptiere es, als hättest Du es gewählt.&#8221; – Eckhart Tolle</strong></em></p>
<p><em>“Whatever the present moment contains, accept it as if you had chosen it.” – Eckhart Tolle</em></p></blockquote>
<p>Heute schlage ich eine kleine Veränderung unserer Denkweise vor, die Dein Leben verändern könnte.<br />
Ich will Dich nicht auf die Folter spannen. Hier ist sie: denke über das, was passiert weder gut noch schlecht. Hör´ auf zu urteilen und hör´ auf etwas zu erwarten.<br />
Das ist eine klitzekleine Veränderung – alles, was Du zu tun hast, ist zu sagen, &#8221;Das war nicht gut oder schlecht, es ist einfach passiert, es existiert einfach.&#8221; Das ist nicht viel, aber es braucht Übung und erstaunlicherweise kann es Dich auch umhauen.<br />
Warum? Weil Du mit dieser kleinen Veränderung nicht länger hochgeschaukelt oder runtergezogen wirst, abhängig davon, ob Dir gute oder schlechte Dinge widerfahren oder ob die Leute (und ihre Taten) gut oder schlecht sind. Du wirst lernen Dinge zu akzeptieren, wie sie sind und Dich in dieser Umgebung achtsam zu bewegen.<br />
Du wirst nicht länger erwarten, dass gute Dinge (oder schlechte Dinge) passieren, sondern Du wirst die Dinge so (an-)nehmen, wie sie kommen und mit dem, was auch immer kommt, zufrieden sein. Das bedeutet, Du wirst nicht mehr enttäuscht oder unglücklich sein.</p>
<blockquote><p><em><strong>&#8220;Wenn Menschen manche Dinge als schön ansehen,<br />
werden andere Dinge hässlich.<br />
Wenn Menschen manche Dinge als gut ansehen,<br />
werden andere Dinge schlecht.&#8221;</strong><br />
<strong> – Lao Tzu</strong></em></p>
<p><em>“When people see some things as beautiful,<br />
other things become ugly.<br />
When people see some things as good,<br />
other things become bad.”<br />
– Lao Tzu</em></p></blockquote>
<h2><strong>Eine kleine Übung</strong></h2>
<p>Denke an etwas Gutes, das Du kürzlich erlebt hast und wie es Deine Denkweise beeinflusst hat. Jetzt denke an etwas Schlechtes, das passiert ist, und was es mit Deiner Denkweise gemacht hat.<br />
Und dann stell´ Dir vor, dass kein Ereignis gut und kein Ereignis schlecht war. Sie passierten einfach, sie existierten.<br />
Wie verändert diese Erkenntnis die Art und Weise, wie Du Dich nach solchen Ereignissen fühlst?<br />
Wie verändert dies Dein Glücksgefühl, Deine Stimmung? Wie verändert dies die Art Deiner Reaktion?<br />
Wenn Du aufhörst, Dinge als gut oder schlecht zu verurteilen, bist Du nicht länger durch die Emotionen dieses Urteils belastet und Du kannst leichter und freier leben.</p>
<h2><strong>Nichts ist gut oder schlecht</strong></h2>
<p>Hamlet sagte, <strong>&#8220;An sich ist nichts gut oder schlecht; unser Denken macht es erst dazu.&#8221;</strong> Er hatte Recht. Ohne den menschlichen Verstand, passieren die Dinge einfach und sind nicht gut oder schlecht. Erst wenn wir die Filter unseres Urteilsvermögens anwenden, werden sie gut oder schlecht; schön oder hässlich.<br />
Unkraut ist nur Unkraut, wenn wir es nicht mögen. Kinder sind nur ungezogen, wenn wir das, was sie tun nicht mögen. Das Leben nervt nur, wenn Du es als schlecht beurteilst.<br />
Aber was ist mit wirklich schrecklichen Tragödien, wie bei einer Seuche, einem Tsunami oder dem Holocaust? Sind diese mit Sicherheit schlecht? Sicher, durch die Brille betrachtet, mit der wir aufgezogen wurden, um zu bewerten, sind es schreckliches Ereignisse. Aber dann noch einmal, schieb´ das Urteil beiseite und dann … diese Ereignisse sind einfach passiert. Tod und Grausamkeit werden uns möglicherweise immer traurig machen, aber sie sind schon immer passiert und werden weiter passieren, ob wir sie mögen oder hassen.<br />
Holocaust-Überlebende und Autor Viktor Frankl schrieb über eine wohlhabende Frau, die den Holocaust erlebte und so sehr sie auch gelitten hat, dankbar für die Erfahrung war, weil es ihr die Augen geöffnet hat. Es hat sie verwandelt. Ich sage nicht, dass der Holocaust gut war, aber vielleicht können wir sagen, dass er stattgefunden hat. Das bietet uns eine Lektion an – eine die wir übrigens beherzigen sollten in diesen Tagen des politisch aufgeladenen Hasses, indem wir unsere (gesellschaftlichen) Missstände den Immigranten und anderen Minderheiten vorwerfen.<br />
Es gibt noch andere Tragödien, die passieren, die aber nicht notwendigerweise schlecht sind. Es gibt ohne Zweifel verheerende Verluste, aber im Leben gibt es immer Verluste und Menschen werden immer sterben. Es ist die Art und Weise, wie wir darüber urteilen, was unsere Reaktion bestimmt. Und dies bestimmt, ob wir in der Lage sind, damit in einer gesunden Art und Weise umzugehen.</p>
<h2><strong>Große Erwartungen</strong></h2>
<p>Der zweite Teil dieser Veränderung ist ebenfalls klein, aber auch genauso wichtig: die Erwartungen fallen lassen. Nicht die Erwartungen zu minimieren, sondern sie zu eliminieren.<br />
Denk´ darüber nach: wenn wir Erwartungen haben und die Dinge nicht so laufen, wie wir es erwarteten (was ziemlich häufig passiert, weil wir keine guten Vorhersager sind), sind wir enttäuscht und frustriert. Es sind unsere Erwartungen, die uns dazu zwingen zu bewerten, ob etwas gut oder schlecht ist.<br />
Wenn Du etwas von einem Freund, einem Kollegen, einem Familienmitglied, Ehepartner erwartest und sie diese Erwartungen nicht erfüllen, dann bist Du über sie verärgert oder enttäuscht. Das verursacht Zorn. Aber was wäre, wenn Du keine Erwartungen hättest – dann würde Ihr Handeln weder gut noch schlecht sein, nur Handeln. Du könntest sie akzeptieren ohne Frustration, Zorn oder Traurigkeit.<br />
Wie wäre es, wenn Du in Urlaub fährst, an einen Ort, an den Du hohe Erwartungen stellst, und es wäre nicht so, wie Du es Dir vorgestellt hast. Du wärst bitter enttäuscht, auch wenn es nicht die Schuld dieses Ortes ist – er ist nur so, wie dieser Ort eben ist. Es sind Deine Erwartungen, die falsch sind.</p>
<h2><strong> Das Warum</strong></h2>
<p>Aber warum diese Veränderung machen? Warum sollten wir aufhören zu urteilen? Warum sollten wir aufhören etwas zu erwarten?<br />
Weil Bewertungen uns davon abhalten zu verstehen und unser Glück ruinieren können. Wenn wir verurteilen, versuchen wir nicht zu verstehen – wir sind bereits zu einem Ergebnis gelangt. Wenn wir aufhören zu urteilen, erlauben wir uns selbst den Versuch zu machen, zu verstehen. Und dann können wir einen viel klügeren Kurs für unser Handeln einschlagen, da wir auf Grund unseres Verstehens besser informiert sind.<br />
Urteilen macht unglücklich. Und so ist es auch mit den Erwartungen.<br />
Wenn wir das Urteilen hinter uns lassen, können wir im Moment leben – das was kommt als weder gut noch schlecht und einfach als das, was es ist (an-)nehmen. Wir können aufhören unser Glück mit unserem Denken zu ruinieren und stattdessen anfangen zu leben.</p>
<h2><strong> Das Wie</strong></h2>
<p>Also wie beginnen wir mit der Umsetzung? In kleinen Schritten, wie immer.</p>
<ol>
<li>Erstens, <strong>beginne achtsamer zu sein.</strong> Beachte während des heutigen Tagesverlaufes, wenn Du (ver-)urteilst. Nimm zur Kenntnis wenn Du Erwartungen hast und wenn diese nicht erfüllt werden. Mit der Zeit wirst Du mehr und mehr wahrnehmen und Dir noch bewusster über diese Art von Gedanken sein.</li>
<li>Als nächstes, <strong>halte jedes Mal inne, wenn Du ein Urteil oder eine Erwartung wahrnimmst.</strong> Nimm einen Atemzug. Und sage dann zu Dir selbst, <strong>&#8220;Keine Erwartungen, kein gut oder schlecht.&#8221;</strong> Wiederhole dies und lasse die Bewertung, das Urteil oder die Erwartung los.</li>
<li>Drittens, <strong>versuche die Dinge so zu sehen, wie sie sind</strong> und versuche zu verstehen. <strong>Sei neugierig </strong>darauf, warum Dinge so sind, wie sie sind; warum Menschen so handeln, wie sie handeln. Erforsche sie, <strong>fühle Dich ein, </strong>versuche dich in die Schuhe Deiner Mitmenschen zu begeben. Betrachte die Landschaft Deines Lebens, so wie sie wirklich ist, ohne die Filter von Bewertungen oder Erwartungen.</li>
<li>Als nächstes, <strong>nimm´ was kommt.</strong> Erfahre es, im Moment. Reagiere angemessen, ohne überzureagieren, nur weil etwas nicht so ist, wie Du gehofft hast oder wie Du es wolltest. <strong>Du kannst das Leben oder andere Menschen nicht steuern, aber Du kannst steuern, wie Du reagierst.</strong></li>
<li>Dann <strong>akzeptiere es.</strong> Wenn Dinge passieren, <strong>verstehe – ohne darüber zu urteilen –</strong> warum sie passieren und akzeptiere sie. <strong>Akzeptiere die Menschen so wie sie sind. Akzeptiere Dich selbst</strong> – ohne Urteil – so, wie Du bist. Das erfordert Übung.</li>
<li>Und schliesslich, <strong>sei Dir bewusst, dass der gegenwärtige Moment, </strong>so wie er ist, ausserdem <strong>noch unendlich viele Möglichkeiten beinhaltet.</strong> Und diese Möglichkeiten eröffnen sich, sobald Du die Dinge so siehst, wie sie sind, ohne Urteil oder Erwartungen.</li>
</ol>
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		<title>Das Zen des Tuns</title>
		<link>http://zenmonkey.de/das-zen-des-tuns/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 19:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Zen]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Post &#8220;the zen of doing&#8221; von Minimalist Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#8220;Vor der Erleuchtung; hacke Holz, hole Wasser. Nach der Erleuchtung; hacke Holz, hole Wasser.&#8221; – Zen-Sprichwort &#8220;Before enlightenment; chop wood, carry water. After enlightenment; chop wood, carry water.&#8221; – Zen proverb Im Chaos der modernen Welt, liegt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">
<h5><em>Original-Post <a href="http://zenhabits.net/doing/" target="_blank">&#8220;the zen of doing&#8221;</a> von Minimalist Leo Babauta, Zen Habits<br />
in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
</div>
<div>
<blockquote><p><em>&#8220;Vor der Erleuchtung; hacke Holz, hole Wasser.<br />
</em><em> Nach der Erleuchtung; hacke Holz, hole Wasser.&#8221;<br />
– Zen-Sprichwort<br />
</em><em><br />
</em><em>&#8220;Before enlightenment; chop wood, carry water.<br />
</em><em> After enlightenment; chop wood, carry water.&#8221;<br />
– Zen proverb</em><em><br />
</em></p></blockquote>
</div>
<p>Im Chaos der modernen Welt, liegt eine Schönheit im einfachen Tun.<br />
Wir werden von allem möglichen wild hin- und her-geschleudert –  von E-Mails, Gesprächen, Neuigkeiten, Veranstaltungen, Anforderungen, die um uns herum schwirren. Unser Geist mutiert zu einer andauernden Sintflut von Gedanken, die in der Vergangenheit hausen, Sorgen der Zukunft und Ablenkungen, die uns in jede Richtung zerren.<br />
Trotzdem schmilzt all das hinweg, wenn wir uns darauf fokussieren einfach etwas zu tun.<br />
Es macht keinen Unterschied, was wir tun: sitzen, gehen, schreiben, lesen, essen, waschen, reden, kuscheln, spielen. Bei der Konzentration auf das Tun, lassen wir unsere Sorgen und Ängste, Eifersüchteleien und Zorn, Trauer und Verstörtheit fallen.<br />
Es liegt etwas Grundlegendes in dieser Einfachheit. Etwas letztendlich herzerwärmend, atemberaubend Großartiges.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Wenn Du gehst, gehe. Wenn Du isst, iss.&#8221;<br />
– Zen-Sprichwort<br />
</em><em><br />
</em><em>“When walking, walk. When eating, eat.”<br />
– Zen proverb</em></p></blockquote>
<p>Du bist heute in der Mitte Deines Tages und Du bist gefangen im Sandsturm Deiner Gedanken, Gefühle, Aufgaben, Besprechungen, Lesestoff und den Konversationen dieses Tages.<br />
Halte inne. Atme.	Lass alles davon verblassen.<br />
Jetzt fokussiere Dich darauf eine einzige Sache zu machen, genau jetzt. Wähle nur eine Sache und eliminiere alle anderen Ablenkungen. Ernsthaft, räume alles weg. Schalte Dein Internet ab. Hör auf diesen Artikel zu lesen (OK, lies noch ein paar Zeilen mehr, dann schliesse Deinen Browser!).<br />
Lass alle Gedanken über irgend etwas anderes als Deinem Tun, aus Deinem Gedächtnis schwinden. Sie werden aufkommen, nimm nur leicht Notiz von ihnen und lasse sie dann weiterziehen. Und widme Dich wieder dem Tun.<br />
Wenn Du eine Schüssel spülst, tu es langsam und fühle jeden Sinneseindruck. Wenn Du eine Frucht isst, schmecke sie, fühle die Texturen, achte auf den Hunger oder die Sättigung. Wenn Du etwas schreibst, gib Dein ganzes Herzblut in dieses Schreiben, werde das Schreiben, lebe die Worte.<br />
Tu es einfach.<br />
Der Rest der Welt wird bedeutungslose Ablenkung. Es gibt nur Dich und Dein Tun.<br />
Und erkenne: dies ist alles was zählt. Darin liegt alles.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Zen ist nicht eine Art von Erregung, sondern die Konzentration auf unsere gewöhnliche Alltags-Routine.&#8221;<br />
– Shunryu Suzuki<br />
</em><em><br />
</em><em>“Zen is not some kind of excitement, but concentration on our usual everyday routine.”<br />
– Shunryu Suzuki</em></p></blockquote>
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		<title>Die verlorene Kunst der Einsamkeit</title>
		<link>http://zenmonkey.de/die-kunst-der-einsamkeit/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/die-kunst-der-einsamkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 16:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Abgeschiedenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinsein]]></category>
		<category><![CDATA[atmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Solitüde]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Post &#8220;the lost art of solitude&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits / mnmlist in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#8220;Ich habe niemals einen Weggefährten gefunden, der geselliger war als die Abgeschiedenheit. Wir sind meistens einsamer, wenn wir draußen unter Menschen sind, als wenn wir in unseren Zimmern bleiben.&#8221; – Henry David Thoreau “I [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Post <a href="http://zenhabits.net/solitude/" target="_blank">&#8220;the lost art of solitude&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits / mnmlist<br />
in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<blockquote><p><em>&#8220;Ich habe niemals einen Weggefährten gefunden, der geselliger war als die Abgeschiedenheit. Wir sind meistens einsamer, wenn wir draußen unter Menschen sind, als wenn wir in unseren Zimmern bleiben.&#8221; – Henry David Thoreau</em></p>
<p><em> “I never found the companion that was so companionable as solitude. We are for the most part more lonely when we go abroad among men than when we stay in our chambers.” – Henry David Thoreau</em></p></blockquote>
<p>Du musst weder ein Mönch zu sein, um Abgeschiedenheit zu finden, noch brauchst Du ein Einsiedler zu sein, um Dich daran zu erfreuen.</p>
<p>Allein zu sein, ist eine verlorene Kunst in diesen Tagen der &#8220;Ultra-Connectedness&#8221; und während ich nicht der Schönheit dieser globalen Community nachtrauere, denke ich, es ist notwendig etwas Abstand von ihr zu nehmen – einen Schritt zurück – auf eine normale Basis.</p>
<p>Einige meiner liebsten Tätigkeiten umfassen das Sitzen vor dem Ozean, ruhig und nach innen gekehrt … spazieren gehen, allein mit meinen Gedanken … alles aus- und abschalten und nur schreiben … mit einem guten Roman Ruhe finden … allein / an einer abgelegenen Stelle baden.</p>
<p>Versteh´ mich nicht falsch: ich liebe es mit meinen Lieben zusammen zu sein, und mit einem Freund spazieren zu gehen, oder mit meiner Frau einen Sonnenuntergang zu betrachten, oder mit meinem Kind ein Buch zu lesen ist genauso unter meinen absoluten Lieblingsdingen in dieser Welt.<br />
Trotzdem ist die Abgeschiedenheit, heutzutage mehr denn je, eine absolute Notwendigkeit.</p>
<p><strong>Die Vorzüge der Einsamkeit</strong></p>
<p>Die beste Kunst wurde aus gutem Grund in Abgeschiedenheit  geschaffen: nur wenn wir alleine sind, können wir in unser Selbst gelangen und Wahrheit, Schönheit und Seele finden. Einige der berühmtesten Philosophen unternahmen tägliche Spaziergänge, und es geschah während dieser Spaziergänge, dass sie ihre tiefgründigsten Gedanken hatten.</p>
<p>Meine besten Texte und tatsächlich das Beste von allem, was ich bisher gemacht habe, wurde in Einsamkeit geschaffen.</p>
<p><strong>Nur ein paar Vorzüge, die ich in der Abgeschiedenheit gefunden habe:</strong></p>
<ul>
<li> Zeit zu Denken</li>
<li>wenn wir alleine sind, lernen wir uns selbst kennen</li>
<li>wir begegnen unseren Dämonen und verhandeln mit ihnen</li>
<li>Raum kreativ zu sein</li>
<li>Raum abzuschalten und Frieden zu finden</li>
<li>Zeit über das zu reflektieren, was wir gemacht haben, und daraus zu lernen</li>
<li>Isolation von den Einflüssen anderer hilft uns unsere eigene Stimme zu finden</li>
<li>Stille hilft uns die kleinen Dinge wertzuschätzen, die im Getöse verloren gehen</li>
</ul>
<p>Es gibt noch viel mehr Vorteile, diese hier nur, um Dich dazu bewegen anzufangen. Die wahren Vorteile der Einsamkeit können nicht in Worten ausgedrückt werden, sondern müssen durch Tun gefunden werden.</p>
<p><strong>Wie man Einsamkeit findet</strong></p>
<p>Du beginnst damit, indem Du Dich komplett abmeldest und &#8220;offline&#8221; gehst.</p>
<p>Nimm´ alle Kommunikationsmittel, die Dich mit anderen verbinden und schalte sie ab.<br />
Log Dich aus Deinem E-Mail-Account aus, aus Facebook, und Twitter, und MySpace, aus Foren und anderen Social Media, aus Instant Messengern und Skype, aus Nachrichten-Websites und Blogs. Schalte Dein Handy aus und alle Deine Telefone.</p>
<p>Schalte den Computer aus … es sei denn, Du nutzt den Computer um etwas zu gestalten, schalte in jedem Fall das Internet ab, schliesse Deine Browser, und fahr´ jedes Programm herunter, das Du üblicherweise nutzt, um mit anderen zu kommunizieren.</p>
<p>Die nächsten Schritte hängen davon ab, welche der beiden Strategien Du anwendest:</p>
<ol>
<li><strong>Schotte Dich ab. </strong>Das kannst Du in Deinem Büro tun, indem Du die Tür schliesst / oder Kopfhörer aufsetzt und beruhigende Musik Deiner Wahl hörst. Wenn möglich, lasse Deine Kollegen wissen, dass Du während eines bestimmten Tagesabschnittes nicht gestört werden willst. Du kannst das aber auch zu Hause machen, indem Du Dir einen ruhigen Platz suchst, und wenn Du kannst, die Tür zumachst, oder Kopfhörer aufsetzt. Entscheidend ist, einen Weg zu finden, die Umwelt auszuschließen, inklusive der Mitarbeiter und derer, die mit Dir zusammen leben.</li>
<li><strong>Weg gehen. </strong>Ist tatsächlich meine favorisierte Art, Abgeschiedenheit zu finden. Geh´ raus vor die Tür und erfreue Dich an der Natur. Mach´ einen Spaziergang, such´ Dir einen Park, oder eine Bank, oder einen Berg, such´ Dir ein ruhiges Café oder ein Schattiges Plätzchen, wo Du ausruhen kannst. Beobachte die Leute, oder betrachte die Natur.</li>
</ol>
<p><strong>Andere Tipps:</strong></p>
<ul>
<li>Probier mal von Zeit zu Zeit ein ruhiges, entspannendes Bad zu nehmen.</li>
<li>Verzieh´ Dich mit einem guten Roman.</li>
<li>Wenn Du verheiratet bist und Kinder hast, bitte Deinen Partner, Dir etwas Zeit frei zu geben, um alleine zu sein und revanchiere Dich – gewähre ihr/ihm auch die Gunst. Mach es zu einem regelmäßigen Tausch.</li>
<li>Mache jeden Tag einen Spaziergang.</li>
<li>Beginne die Arbeit früher und arbeite in Stille.</li>
<li>Geniesse eine schöne Tasse Tee.</li>
<li>Versuche jeden Tag zu einer regelmäßigen Zeit nicht erreichbar (&#8220;disconnected&#8221;) zu sein.</li>
<li>Denke darüber nach, <a title="limiting the stream » focusmanifesto" href="http://focusmanifesto.com/limiting-the-stream/" target="_blank">den (Daten-) Strom zu limitieren.</a></li>
<li>Probleme mit der Selbstkontrolle? <a title="tools for beating distraction » focusmanifesto" href="http://focusmanifesto.com/tools-for-beating-distraction" target="_blank">Nutze eines dieser Werkzeuge.</a></li>
<li>Keine Zeit für Abgeschiedenheit? <a title="15 ways to create extra time for solitude » zenhabits" href="http://zenhabits.net/15-ways-to-create-an-hour-a-day-of-extra-time-for-solitude/" target="_blank">Probier diese Tipps.</a></li>
<li>Versuche ruhig zu sitzen und konzentriere Dich auf Deinen Atem, der ein- und ausströmt. Wenn Dein Geist zu Gedanken der Vergangenheit oder Zukunft wandert, nimm´ es geduldig zur Kenntnis und kehre allmählich wieder zu Deinem Atem zurück.</li>
</ul>
<blockquote><p><em>&#8220;Ich lebe in dieser Abgeschiedenheit, welche in der Jugend schmerzhaft, aber in den Jahren der Reife köstlich ist.&#8221; – Albert Einstein </em></p>
<p><em> “I live in that solitude which is painful in youth, but delicious in the years of maturity.” – Albert Einstein </em></p></blockquote>
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		<title>Das beste Ziel ist kein Ziel</title>
		<link>http://zenmonkey.de/das-beste-ziel-ist-kein-ziel/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 19:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Motivation & Ziele]]></category>
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		<category><![CDATA[Ziel]]></category>

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		<description><![CDATA[„Mit der Vergangenheit habe ich nichts zu tun, auch nicht mit der Zukunft. Ich lebe jetzt.&#8221; – Ralph Waldo Emerson „With the past, I have nothing to do; nor with the future. I live now.” – Ralph Waldo Emerson Die Idee konkrete, erreichbare Ziele zu haben, scheint in unserer Kultur tief verwurzelt zu sein. Ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong><em>„Mit der Vergangenheit habe ich nichts zu tun, auch nicht mit der Zukunft. Ich lebe jetzt.&#8221; – Ralph Waldo Emerson</em></strong></p>
<p><em>„With the past, I have nothing to do; nor with the future. I live now.” – Ralph Waldo Emerson</em></p></blockquote>
<p>Die Idee konkrete, erreichbare Ziele zu haben, scheint in unserer Kultur tief verwurzelt zu sein. Ich weiss, ich lebte viele Jahre mit Zielen, und tatsächlich handelt ein großer Teil meiner Texte auf Zen Habits davon, wie man sich Ziele setzt und erreicht.</p>
<p>Zurzeit, wie auch immer, lebe ich größtenteils ohne Ziele. Es ist absolut befreiend und entgegengesetzt zu dem, was Du möglicherweise denkst – bedeutet aber absolut nicht, dass Du aufhören sollst Dinge zu erreichen.</p>
<p>Es bedeutet, dass Du aufhören solltest, es zuzulassen, dass Dich Deine Ziele einschränken.</p>
<p>Betrachte diesen weitverbreiteten Glaubenssatz: „Du wirst niemals irgendwo ankommen, solange Du nicht weißt, wohin Du gehst.“ Dies scheint allgemein gültig zu sein, und trotzdem, wenn Du aufhörst, darüber nachzudenken, ist es ganz offensichtlich nicht wahr. Führe ein kleines Experiment durch: Gehe nach draußen, laufe in eine beliebige Richtung und fühle Dich frei, die Richtung jederzeit beliebig zu ändern. Nach 20 Minuten oder einer Stunde &#8230; wirst Du irgendwo angekommen sein!</p>
<p>Nur, dass Du nicht wusstest, wohin Du gehst und dass Du dort ankommen wirst.</p>
<p>Es gibt da jedoch einen Haken: Du musst Deinen Geist öffnen, um an Orte gelangen, von denen Du nie erwartet hättest, dass Du dort hinkommst. Wenn Du ohne Ziele lebst, wirst Du neues Territorium erforschen. Du wirst unerwartete Dinge lernen. Du wirst an überraschende Orte gelangen. Das ist die Schönheit dieser Philosophie, trotzdem ist es auch ein schwieriger Wandel.</p>
<p>Heute lebe ich meistens ohne Ziele. Ab und an beginne ich ein Ziel aufkommen zu lassen, aber ich lasse die Ziele ziehen. Ohne Ziele zu leben, ist niemals ein tatsächliches Ziel von mir gewesen … es ist einfach etwas das ich lerne, das mir mehr Freude macht, das unglaublich befreiend ist und was mit dem Lebensstil, den ich entwickelt habe – meiner Leidenschaft zu folgen &#8211; funktioniert.</p>
<p><strong>Das Problem mit Zielen</strong></p>
<p>In der Vergangenheit, habe ich mir im Jahr ein oder auch drei Ziele gesetzt und anschließend die jeweiligen Zwischenziele für jeden Monat. Dann habe ich mir überlegt, welche Aktionsschritte jede Woche und jeden Tag zu tun sind, und versuchte meinen Tag auf diese Schritte auszurichten.</p>
<p>Unglücklicherweise, funktionierte es nicht ein einziges Mal so ordentlich. Du kennst das auch alles. Du weisst, dass Du an einem Aktionsschritt zu arbeiten hast, und versuchst, das Endziel im Auge zu behalten, um Dich selbst zu motivieren. Aber möglicherweise, ist dieser Schritt etwas vor es Dir graut und so schiebst Du ihn auf. Du machst andere Arbeiten, oder checkst Deine E-Mails oder Deinen Facebook-Account, oder blödelst herum.</p>
<p>Und so werden Deine Wochenziele und Monatsziele verdrängt oder beiseite geschoben, und Du wirst entmutigt, weil Du keine Disziplin hast. Und die Ziele sind zu schwer zu erreichen. Und was jetzt? Gut, Du überprüfst Deine Ziele und korrigierst sie und passt sie an. Du setzt neue Zwischenziele und Aktionspläne. Du weisst wohin Du gehst, denn Du hast ja Ziele!</p>
<p>Natürlich, muss das alles tatsächlich nicht so sein. Manchmal erreichst Du das Ziel und dann fühlst Du Dich erstaunlich gut. Aber die meiste Zeit erreichst Du sie eben nicht und dann wirfst Du es Dir selber vor.</p>
<p><strong>Hier ist das Geheimnis:</strong> das Problem bist nicht Du, es ist das System! <strong>Ziele als System sind zum Scheitern verurteilt.</strong></p>
<p>Auch wenn Du Dinge exakt richtig machst, es ist nicht ideal. Hier ist der Grund: Du bist in Deinen Handlunge extrem eingeschränkt. Wenn Dir mal nicht danach ist, etwas zu tun, musst Du Dich selbst zwingen es zu tun. Dein Weg ist gewählt und so hast Du keinen Raum, um neues Territorium zu erforschen. Du hast dem Plan zu folgen, auch wenn Du Deine Leidenschaft gerne etwas anderem widmen würdest.</p>
<p>Einige Zielsysteme sind etwas flexibler, aber <strong>nichts ist so flexibel, wie keine Ziele zu haben.</strong></p>
<p><strong>Wie es funktioniert</strong></p>
<p>Also, wie sieht ein Leben ohne Ziele aus? In der Praxis unterscheidet es sich sehr von einem Leben mit Zielen.</p>
<p>Du setzt Dir weder ein Jahresziel, noch ein Monatsziel, noch ein Wochenziel oder Tagesziel. Du verfolgst weder Zielerreichungsgrade noch Aktionsschritte. Du brauchst auch keine ToDo- oder Aufgaben-Liste, obwohl es auch nicht weh tut, wenn Du Dir ein paar Gedächtnisstützen aufschreibst, wenn Du magst.</p>
<p>Was machst Du stattdessen? Den ganzen Tag auf der Couch herumliegen, schlafen und fernsehen und Ho-Hos essen? (Anm. d. Übers.: ich konnte nicht herausfinden, was Ho-Hos sind) Nein, Du machst einfach. Du findest etwas, zu dem Du eine Leidenschaft hast, und machst es. Nur weil Du keine Ziele hast, bedeutet das nicht, dass Du nichts machst – Du kannst kreativ tätig sein, etwas herstellen, Du kannst Deiner Leidenschaft nachgehen.</p>
<p>Und in der Praxis ist das eine wundervolle Sache: du wachst auf und machst das, wozu Du leidenschaftlich Lust hast. Für mich ist das üblicherweise bloggen, aber es kann auch das Schreiben eines Romans oder eines E-Books sein, oder mein nächstes Buch, oder das Ausarbeiten eines Kurses, um anderen zu helfen, oder mich mit unglaublichen Leuten in Verbindung setzen, oder Zeit mit meiner Frau verbringen, oder mit den Kindern spielen. Es gibt keine Einschränkungen, weil ich frei bin.</p>
<p>Schliesslich erreiche ich am Ende üblicherweise mehr Ziele, als ich hatte, weil ich immer etwas mache, das ich spannend finde. Aber ob ich die Ziele erreiche oder nicht, ist letztendlich nicht das Thema: <strong>alles was zählt ist, dass ich etwas tue, das ich liebe – immer.</strong></p>
<p>Ich bin an Orten gelandet, die wundervoll sind, überraschend, großartig. Ich habe es einfach nicht gewusst, dass ich dort ankomme, als ich gestartet bin.</p>
<p><strong>Kurze Fragen</strong></p>
<p>Frage eines Lesers: <strong>Ist kein Ziel zu haben, nicht auch ein Ziel?</strong></p>
<p>Kurze Antwort: <strong>Es kann ein Ziel sein,</strong> <strong>Du kannst aber auch nebenbei lernen,</strong> während Du neue Methoden ausprobierst. Ich lerne immer neue Sachen (wie keine Ziele zu haben) ohne festzulegen, diese in erster Linie zu lernen.</p>
<p>Eine andere Frage eines Lesers: <strong>Aber wie verdienst Du Deinen Lebensunterhalt?</strong></p>
<p>Antwort: <strong>Leidenschaftlich.</strong> Nochmal, keine Ziele zu haben, bedeutet nicht, dass Du aufhörst etwas zu tun. Fakt ist, ich mache viele Sachen, die ganze Zeit, aber ich mache sie, weil ich es liebe, sie zu tun.</p>
<p><strong>Tipps für ein Leben ohne Ziele</strong></p>
<p>Ich werde Dir kein Wie-geht-denn-das?-Handbuch geben, um ohne Ziele zu leben – das wäre absurd. Ich kann Dir nicht beibringen, was zu tun ist – Du musst Deinen eigenen Weg finden.</p>
<p>Aber ich kann ein paar Dinge mit Dir teilen, die ich gelernt habe, in der Hoffnung es wird Dir helfen:</p>
<ul>
<li><strong>Beginne klein.</strong> Du musst nicht Dein ganzes Leben radikal umkrempeln, nur um zu lernen, wie man ohne Ziele lebt. Probiere es erstmal nur einige Stunden ohne vorterminierte Ziele oder Aktionen. Gib Dich  in diesen Stunden Deiner Leidenschaft hin. Selbst eine Stunde würde anfangs auch ausreichen.</li>
<li><strong>Wachse:</strong> Wenn Du darin besser geworden bist, beginne Dir zu erlauben, für längere Zeiträume frei zu sein – einen halben Tag oder auch mehrere Tage. Eventuell fühlst du Dich sicher genug, einige Ziele aufzugeben und nur das zu tun, was du liebst.</li>
<li><strong>Nicht nur auf der Arbeit / im Beruf.</strong> Ziele aufzugeben funktioniert in jedem Bereich Deines Lebens. Nimm z. B. Gesundheit und Fitness: gewöhnlich habe ich spezifische Fitness-Ziele, von Gewichts- oder Körperfett-Reduktion bis zum Marathon-Lauf oder die Anzahl meiner Kniebeugen zu steigern.</li>
<li><strong>Lass die Planungen los. </strong>Pläne sind nicht wirklich anders als Ziele. Sie geben Dir eine bestimmte Bahn vor. Allerdings ist es schwierig das Leben mit Plänen aufzugeben, besonders, wenn Du ein akribischer Planer bist, wie ich einer bin. Also erlaube Dir zu planen, wenn Du meinst, du müsstest das tun, aber fühle Dich nach und nach frei, diese Gewohnheit loszulassen.</li>
<li><strong>Sorge Dich nicht um Fehler. </strong>Wenn Du beginnst Dir Ziele zu setzen, ist das OK. Es gibt keine Fehler auf dieser Reise – es ist lediglich eine Lernerfahrung. Wenn Du ohne Ziele lebst und am Ende scheiterst, frage Dich, ob es wirklich ein Fehlschlag ist. Du scheiterst nur, wenn Du nicht dorthin gelangst, wo Du hin wolltest – aber wenn Du keinen Bestimmungsort im Sinn hattest, ist das kein Fehlschlag.</li>
<li><strong>Alles ist gut. </strong>Unerheblich, welchen Weg Du für Dich findest, egal wo Du schliesslich landest, es ist schön. Es gibt keinen schlechten Weg, keinen schlechten Bestimmungsort. Es ist lediglich anders, und anders ist wundervoll. Verurteile nicht, sondern mache Erfahrungen.</li>
</ul>
<p><strong>Und zum Schluss</strong></p>
<p>Denke immer daran: <strong>Der Weg ist das Ziel. </strong>Das Ziel selbst ist irrelevant.</p>
<blockquote><p><strong><em>„Ein guter Reisender hat keine fixen Pläne und ist nicht darauf fixiert anzukommen.“ – Lao Tzu</em></strong></p>
<p><em>„A good traveller has no fixed plans, and is not intent on arriving.“ – Lao Tzu</em></p></blockquote>
<h5><em>–<br />
Original-Post <a href="http://zenhabits.net/no-goal/" target="_blank">the best goal is no goal</a> von Leo Babauta, Zen Habits<br />
</em><em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter.</a></em></h5>
<h5><em><a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank"></a></em></h5>
<blockquote><p><em><br />
</em></p></blockquote>
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		<title>Lektionen eines autofreien Lebens</title>
		<link>http://zenmonkey.de/autofrei-leben/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/autofrei-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2011 13:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Limitierung]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[umweltverträglich]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Post „lessons from a car-free life“ von Leo Babauta,  Zen Habits in Deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. „Der zivilisierte Mensch hat einen Coach erschaffen, aber ihm ist der Gebrauch seiner Füsse abhanden gekommen.” – Ralph Waldo Emerson „The civilized man has built a coach, but has lost the use of his feet.” [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Post <a href="http://zenhabits.net/car-free/" target="_blank">„lessons from a car-free life“</a> von Leo Babauta,  Zen Habits<br />
in Deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. </em><em>Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter</a>.</em></h5>
<blockquote><p>„Der zivilisierte Mensch hat einen Coach erschaffen, aber ihm ist der Gebrauch seiner Füsse abhanden gekommen.”<strong> </strong>– Ralph Waldo Emerson</p>
<p>„The civilized man has built a coach, but has lost the use of his feet.” – Ralph Waldo Emerson</p></blockquote>
<p>Im vergangenen Sommer hat unsere Familie (meine Frau, ich, sechs Kinder) endgültig ihr Auto aufgegeben.  Es war eine befreiende und beängstigende Erfahrung.</p>
<p>Wir waren für so viele Jahre abhängig von unserem Auto, dass es undenkbar war, es aufzugeben. Wenn Du ein Auto besitzt, ist es möglicherweise auch für Dich undenkbar.</p>
<p>Wir sind überall hingefahren: zur Schule und zur Arbeit und zurück, zum Musikunterricht und zu Vorträgen, zum Fussball-Training und den regelmässigen Spielen auf dem Fussballplatz, zu Familienfeiern (welche zahlreich waren), zu Supermärkten und Einkaufszentren, und Restaurants, und Kinos, und Buchläden, und Friseursalons (nicht für mich, ich bin kahlköpfig &#8230; äh, rasiert), um Rechnungen zu bezahlen und Besorgungen zu machen, um zum Strand und den Parks zu kommen. Um alles zu erledigen.</p>
<p>Wie konnten wir uns von unserem Auto trennen?</p>
<p><strong>Reduzierte Autonutzung</strong></p>
<p>In den letzten Jahren, haben wir uns selbst langsam von unserem Auto entwöhnt (tatsächlich war es in unserem Fall ein Van). Wir fuhren nach und nach weniger Auto und wenn Du dieses Thema in Erwägung ziehst, ist es das, was ich den meisten Familien empfehlen würde.</p>
<p>Zuerst verkauften wir unseren Zweitwagen und lernten es mit einem Auto hinzubekommen. Eines Tages hat meine Frau ihren Job gekündigt und begann unsere Kinder zu Hause zu unterrichten, was grossartig war, denn sie hatten Ihre Mama die ganze Zeit zu Hause – etwas, was die meisten Kinder nicht haben. Später war ich in der Lage meinen Haupt-Job zu kündigen und von zu Hause zu arbeiten, was unsere Autofahrten sehr reduzierte. Dann zogen wir näher zur Stadt, so konnten wir mehr zu Fuss gehen und mit dem Fahrrad fahren – alles war in der Nähe und zu Fuss zu erreichen, einschliesslich des Lebensmittelladens, Friseur, Postfiliale, Strand, Kino, Restaurants, Cafés und mehr. Nur die Verwandtschaft und Fussball waren weiter weg. Wir nutzten das Auto sehr wenig.</p>
<p>Schliesslich zogen wir nach San Francisco und sein grossartiger öffentlicher Nahverkehr war dabei ein wichtiger Faktor. Wir haben unser Auto aufgegeben! Beachte: Obwohl viele andere Städte nicht so einen tollen öffentlichen Nahverkehr haben, leben dort eine Menge Leute autofrei &#8211; zu Fuss gehen und Fahrrad fahren und Car Sharing sind alles tolle Optionen.</p>
<p><strong>Unser autofreies Leben</strong></p>
<p>Wir verkauften unseren Van (juhu!) und kauften hier in San Francisco kein Fahrzeug. Einige Male haben wir uns ein Auto geliehen und glaub´ mir, es erinnert mich wirklich daran, wie glücklich wir sind, kein Auto zu haben. Es ist so mühsam zu fahren, einen Parkplatz zu finden, einen Parkschein zu ziehen (was ich gemacht habe), Dein Auto wieder abzuholen, wenn es abgeschleppt wurde (ja, das passierte und ja, das war dumm von mir), zu versuchen, die Orte zu finden, während Du fährst, Maut- und Parkgebühren zu zahlen, im Stau zu stecken &#8230; und so weiter.</p>
<p>Wir fahren mit Bus und Bahn und laufen zu Fuss. Bald werden wir Fahrräder bekommen, aber wir haben uns entschieden, einen Schritt nach dem anderen zu machen. Wir laufen viel! Wir haben bewusst eine Wohnung ausgesucht, die nur einen Block von der Bahnstation entfernt ist und wo die Bushaltestellen zu Fuss erreichbar sind oder direkt vor der Haustür. Wir können in dieser Stadt überall sehr einfach hinkommen.</p>
<p>Ich laufe oft ziellos, nur um die Stadt zu erkunden. Ich mache mit Eva und den Kinder Spaziergänge, um Ihnen neue Plätze zu zeigen, die wir mit einem Auto nie gesehen hätten. Es ist der beste Weg um die Freuden eines neuen Ortes zu entdecken &#8211; Autos isolieren Dich und beschleunigen Dich in der besten Art und Weise.</p>
<p>In den Bussen sind oft sehr sonderbare Leute, die herumschreien oder riechen oder lustig gekleidet sind. Ich liebe das. Das ist etwas, dem meine Kinder nie ausgesetzt waren und jetzt bekommen sie eine hautnahe Ausbildung. Sie sind niemals in Gefahr, aber nun sehen sie so viel mehr von der Welt. Viel mehr, als sie jemals &#8211; isoliert im Auto &#8211; sahen. Sie kommen in überfüllten Bussen Schulter an Schulter in Kontakt mit der Menschheit, sie reden mit ihren Nachbarn, sie lächeln anderen Leuten zu und bringen andere zum lächeln.</p>
<p>Wir sind gesünder als jemals zuvor. Laufen ist erstaunlich. Es kostet nichts und Du bekommst noch frische Luft, siehst Leute, siehst die Natur, siehst Geschäfte und Restaurants und Häuser und Pflanzen, die Du in einem Auto nie gesehen hättest. Du kommst toll in Form. Meine kleine 4jährige kann kilometerweit laufen und singen, während sie das tut. Sie rennt Hügel hoch. Zugegeben, manchmal trage ich sie auf meinen Schultern, wenn sie müde wird, aber das ist ein gutes Training für mich. Wir sind auch sicherer als jemals zuvor &#8211; Busse sind der sicherste Weg auf Amerikas Strassen zu reisen.</p>
<p>Wir geben weniger für Beförderungsmittel aus. Autos sind extrem teuer – nicht nur der reine Kaufpreis des Autos, sondern der Treibstoff, Ölwechsel, Versicherung, Steuern, Parkgebühren, unvermeidliche Reparaturen, die Kosten für den Platz, um den Wagen nachts zu parken (Garagen sind kein kostenfreier Raum), Autowäsche und die Gesundheitskosten (sie sind ungesund). Wenn Du so viele Ausgaben hast, musst Du mehr arbeiten, um diese Ausgaben zu bezahlen. Diese Kosten zu eliminieren bedeutet, ich arbeite weniger und das ist für mich und meine Familie eine wundervolle Sache.</p>
<p>Ich muss mich gewaltig bei meiner Frau Eva dafür bedanken, dass sie sich während unseres Autofrei-Experiments so toll verhalten hat. Viele Ehepartner würden meckern &#8211; Eva hat es mitgetragen und erfreute sich an dem Abenteuer. Meine Kinder waren auch super – anstatt zu jammern, hatten sie Spass mit mir, zu spielen, zu singen, auszukundschaften, Wettrennen zu veranstalten. Es war für uns als Familie eine tolle Erfahrung und ich bin froh, dass wir das so gemacht haben.</p>
<p><strong>Einschränkungen sind tatsächlich Stärken</strong></p>
<p>Leute denken darüber nach ihre Autos aufzugeben und sie denken dabei sofort an die Gründe warum sie es nicht können – die Einschränkungen . Aber ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass diese Einschränkungen eigentlich Stärken sind. Denke mal darüber nach.</p>
<p><strong>1. Es dauert länger.</strong> Ja, manchmal dauert es länger um einen Ort zu erreichen – vielleicht 20 Minuten anstatt 10–15, oder 45 Minuten anstatt 25–30. Aber das ist OK, weil Autos (obwohl schneller) stressiger sind. Im Autoverkehr zu fahren ist stressig. So erreichen wir unsere Zielorte langsamer, was weniger stressig ist und mehr Spass macht. Ich mag ein langsameres Leben.</p>
<p><strong>2. Das Wetter. </strong>Manchmal ist das Wetter nicht toll – aber ehrlich, ich geniesse es im Regen klatschnass zu werden. Meine Kleinen kümmern sich auch nicht darum – sie lieben es in Matschpfützen herumzustapfen. Wir sind es so gewohnt in unseren Metall-und-Glas-Kisten zu sein, dass wir vergessen haben, wie wundervoll der Regen ist. Und wenn das Wetter gut ist, isolieren Dich die Autos davon. Du wirst nicht die Sonne auf Deinen Schultern spüren, den Wind in Deinem Gesicht, den frischen Geruch von Süssholz, wenn Du an einer bestimmten Pflanze vorbeigehst, die Eichhörnchen vorbei huschen sehen oder die Enten, die sich mit ihrem Schnattern über Dich lustig machen.</p>
<p><strong>3. Komfort. </strong>Sicher, Busse können unbequem sein – manchmal kommen sie zu spät und Du wartest und dann bist Du zu spät dran. Aber denke mal an die Unbequemlichkeit von Autos, die wir oft vergessen: parken, im Stau feststecken, von anderen Leuten getrennt zu sein, Mautgebühren zahlen, Parkgebühren, Strafzettel für falsches Parken und zu schnelles Fahren, Autopannen auf der Autobahn, Autoreparaturen, Ölwechsel, Tankstops, Autoversicherung, Autowäsche, die Gefahren von Autounfällen (Autounfälle sind häufigste Todesursache amerikanischer Kinder), das Gesundheitsgefährdung Deiner Kinder, falsch abbiegen und wieder versuchen zurück auf Deine Route zu finden, die Anschaffungs- und Unterhaltskosten für ein Auto und dafür mehr arbeiten müssen, nur um es zu bezahlen, die Kosten für Gesundheitsvorsorge – weil Autos für Dich und Deine Familie einfach ungesünder sind – und auch dafür mehr arbeiten zu müssen, nur um dafür zu zahlen, nur um einige Unbequemlichkeiten zu nennen.</p>
<p>Wenn Du das mal so betrachtest, also unter Berücksichtigung aller Unannehmlichkeiten der einzelnen Beförderungsarten, dann liegen Autos in Sachen Komfort nicht unbedingt an der Spitze.</p>
<p><strong>4. Lebensmittel. </strong>Wir gehen zu Fuss zum Lebensmittelladen – er liegt nur einen Block entfernt. Wir können nicht soviel transportieren, wie wir das mit einem Auto könnten, deshalb machen wir häufigere Ausflüge. Das ist keine Schwäche, das ist eine Stärke. Das bedeutet, wir laufen mehr. Tatsächlich geht es zum Laden bergauf und so sprinte ich bergauf. Das macht eine Menge Spass und ist eine grossartige Übung.</p>
<p><strong>5. Etwas unternehmen, das nicht in der näheren Umgebung ist.</strong> Es ist einfacher sich in das Auto zu setzen und an verschiedene Orten zu fahren, während es zu Fuss oder mit dem Fahrrad Zeit braucht und manchmal der Planung bedarf. Also ja, Du bist ein bisschen mehr eingeschränkt. Ich sehe das nicht als so schlecht an – wenn Du es einmal akzeptiert hast, bedeutet es, dass Du weniger machst, was einfacher und weniger stressig ist. Es bedeutet, dass Du Dich nur an so weit entfernte Orte begibst, wenn sie wichtig sind. Es bedeutet, dass Du mehr Wege herausfindest, wie Du Spass in der Nähe Deiner Wohnung haben kannst. Autos verleiten uns dazu, häufiger Fahrten und Ausflüge zu unternehmen, welche unsere Umwelt mehr verschmutzen, uns zwingen beschäftigter zu sein und mehr Zeit und Geld, und natürliche Ressourcen aufbrauchen. Entschleunigung und weniger dieser „Trips” zu machen ist besser für uns, unsere Gesundheit, unsere Umwelt.</p>
<blockquote><p>„Das Leben ist zu kurz für Verkehr.“ – Dan Bellack<br />
„Life is too short for traffic.“ – Dan Bellack</p></blockquote>
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		<title>Sei ruhig</title>
		<link>http://zenmonkey.de/sei-ruhig/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 21:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Kontemplation]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[weniger]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;be still&#8221; von Leo Babauta &#8211; ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Sei ruhig. Nur für einen Moment. Höre der Welt um Dich herum zu. Fühle Deinen Atem ein- und ausströmen. Höre Deinen Gedanken zu. Betrachte die Details Deiner Umgebung. Verweile in Frieden und sei ruhig. In dieser modernen Welt sind Aktivität [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a title="be still by Leo Babauta" href="http://zenhabits.net/be-still/" target="_blank">&#8220;be still&#8221;</a> von Leo Babauta &#8211; ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter</a>.</em></h5>
<p>Sei ruhig.</p>
<p>Nur für einen Moment.</p>
<p>Höre der Welt um Dich herum zu. Fühle Deinen Atem ein- und ausströmen. Höre Deinen Gedanken zu. Betrachte die Details Deiner Umgebung.<br />
Verweile in Frieden und sei ruhig.</p>
<p>In dieser modernen Welt sind Aktivität und Bewegung Standard-Modi und wenn nicht mit unserem Körper, dann wenigstens mit unserem Geist, mit unserer Aufmerksamkeit. Wir hetzen den ganzen Tag herum, erledigen Dinge, reden, schreiben E-Mails, senden und lesen Nachrichten, klicken von einem Browser-Tab zum nächsten, von einen Link zum anderen.</p>
<p>Wir sind immer &#8220;on&#8221;, immer &#8220;connected&#8221;, immer denkend, immer redend. Es gibt keine Zeit für Ruhe – und den ganzen Tag vor einem hektischen Computer zu sitzen und dann vor einem hyperaktivem Fernseher, zählt nicht als Ruhe.</p>
<p>Dies hat einen hohen Preis: wir verlieren diese Zeit für innere Einkehr, für das beobachten und zuhören. Wir verlieren unsere innere Ruhe.</p>
<p>Und noch schlimmer: all das Herumhetzen ist oft kontraproduktiv. Ich weiß, in unserer Gesellschaft ist Handeln hochwichtig – Untätigkeit wird als faul, passiv und unproduktiv angesehen. Wie auch immer, manchmal ist zuviel Aktivität schlechter als überhaupt keine Aktivität. Du kannst wie verrückt herumrennen, in wilder Raserei, aber ohne etwas fertig zu bringen. Oder Du kriegst eine Menge geschafft – aber nichts von Bedeutung. Oder du schadest den Dingen mit Deinem Handeln, machst die Dinge schlechter als wenn Du ruhig bleiben würdest.</p>
<p>Und wenn wir gezwungen sind ruhig zu sein – weil wir für etwas in der Schlange stehen oder bei einem Arzttermin oder in einem Bus oder Zug – werden wir oft kribbelig und müssen etwas finden, das wir tun können. Einige von uns werden ihre Handys hervorholen, andere werden ihr Notebook oder einen Ordner zur Hand nehmen, um zu lesen, andere werden herumzappeln. Ruhig sein ist nichts, an das wir gewöhnt sind.</p>
<p>Nimm Dir einen Moment, um darüber nachzudenken, wie Du Deine Tage verbringst – auf der Arbeit, nach der Arbeit, beim Fertigmachen für die Arbeit, Abende, Wochenenden. Hetzt Du die ganze Zeit herum? Liest Du und beantwortest Du ständig Nachrichten, kontrollierst Du ständig die &#8220;News&#8221; und den neuesten &#8220;Stream&#8221; an Informationen? Versuchst Du immer eine Menge von Dingen zu erledigen (&#8220;to Get Lots of Things Done&#8221;), versuchst Du Aufgaben von der Liste abzuhaken, wie eine Maschine, die durch Deinen Terminplan hastet?</p>
<p>Willst Du so Dein Leben verbringen?</p>
<p>Wenn dem so ist, Friede sei mit Dir, wenn nicht, nimm Dir einen Moment, um zur Ruhe zu kommen. Denke nicht darüber nach, was Du zu tun hast oder was Du schon erledigt hast. Sei einfach im Moment.</p>
<p>Und dann nachdem Du das für eine oder zwei Minuten gemacht hast, betrachte Dein Leben und wie Du es gerne hättest. Stell Dir Dein Leben mit weniger Bewegung vor, weniger Tun, weniger Hektik. Stell es Dir mit mehr Ruhe, mehr Besinnlichkeit, mehr Frieden vor.<br />
Und dann sei diese Vision.</p>
<p>Es ist tatsächlich ziemlich einfach: alles was Du machen musst, ist jeden Tag ein kleines bisschen still sitzen. Wenn Du Dich einmal daran gewöhnt hast, versuche jeden Tag ein bisschen weniger zu tun. Atme, wenn Du Dich so fühlst, als wenn Du Dich zu schnell bewegst. Drossel das Tempo. Sei gegenwärtig. Finde jetzt in diesem Moment das Glück, anstatt darauf zu warten.</p>
<p>Geniesse die Ruhe. Sie ist ein Schatz und er ist für uns (alle) verfügbar &#8211; immer.</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist nicht weise herumzujagen.<br />
Den Atem zu verkürzen verursacht viel Stress.<br />
Es benötigt zuviel Energie und<br />
Du wirst bald erschöpft sein.<br />
Das ist nicht der natürliche Weg.<br />
Was immer gegen diesen Weg arbeitet,<br />
wird nicht lange überdauern.&#8221;</p>
<p>aus dem Daodejing (Tao Te Ching)</p></blockquote>
<p><strong>Lies mehr über &#8220;Simplifying&#8221; in dem Buch <a title="The Power of Less by Leo Babauta" href="http://www.amazon.de/gp/product/1401309704?ie=UTF8&amp;tag=zenmonkey-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=1401309704" target="_blank">The Power of Less</a> von Leo Babauta.</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/1401309704?ie=UTF8&amp;tag=zenmonkey-21&amp;linkCode=xm2&amp;camp=1638&amp;creativeASIN=1401309704" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-812" title="powerofless250" src="http://zenmonkey.de/wp-content/uploads/2011/02/powerofless250.png" alt="The Power of Less" width="250" height="250" /></a></p>
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		<title>Eine kurze Anleitung zum Leben</title>
		<link>http://zenmonkey.de/kurze-anleitung-zum-leben/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/kurze-anleitung-zum-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 18:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[weniger]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;a brief guide to life&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. &#8220;Ein paar starke Instinkte und ein paar einfache Regeln reichen uns aus.&#8221; – Ralph Waldo Emerson &#8220;A few strong instincts and a few plain rules suffice us.&#8221; – Ralph Waldo Emerson Das Leben kann lächerlich kompliziert [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><span style="font-weight: normal;"><em>Original-Artikel <a title="minimalism vs. fear" href="http://zenhabits.net/brief-guide/" target="_blank">&#8220;a brief guide to life&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits<br />
</em><em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter</a>.</em></span></h5>
<blockquote><p><em><strong>&#8220;Ein paar starke Instinkte und ein paar einfache Regeln reichen uns aus.&#8221;</strong> – Ralph Waldo Emerson</em></p>
<p><em>&#8220;A few strong instincts and a few plain rules suffice us.&#8221; – Ralph Waldo Emerson</em></p></blockquote>
<p>Das Leben kann lächerlich kompliziert sein, wenn Du es zulässt. Ich schlage vor wir vereinfachen es.</p>
<p>Thich Nhat Hanh’s Zitat, welches ich als Untertitel für mein Blog <a title="zen habits - smile, breathe, and go slowly" href="http://zenhabits.net" target="_blank">zen habits</a> gestohlen habe, ist der kürzeste Leitfaden zum Leben, den Du jemals brauchen wirst:</p>
<blockquote><p><em><strong>&#8220;Lächle, atme und gehe langsam.&#8221;</strong><br />
&#8220;Smile, breath, and go slowly.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Wenn Du Dein Leben nach diesen fünf Worten lebst, wirst Du es ziemlich gut machen. Für diejenigen, die ein bisschen mehr Anleitung brauchen, habe ich die Lektionen, die ich (bis jetzt) gelernt habe, auf ein paar Richtlinien oder Merksätze destilliert &#8211; wirklich.</p>
<p>Und wie immer, sind diese Regeln dazu gedacht gebrochen zu werden. Das Leben würde keinen Spaß machen, wenn es nicht so wäre.</p>
<h2>Die kurze Anleitung</h2>
<p>weniger TV, mehr lesen<br />
weniger Einkaufsbummel, mehr Outdoor-Aktivitäten<br />
weniger Durcheinander, mehr Raum<br />
weniger Hektik, mehr Langsamkeit<br />
weniger Konsum, mehr kreieren<br />
weniger Junkfood, mehr echte Nahrung<br />
weniger sinnlose Beschäftigung, mehr Wirkung<br />
weniger fahren, mehr laufen<br />
weniger Lärm, mehr Abgeschiedenheit<br />
weniger Fokus auf die Zukunft, mehr auf die Gegenwart<br />
weniger Arbeit, mehr Spiel<br />
weniger Sorgen, öfter lächeln<br />
atme</p>
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		<title>Minimalismus vs. Angst</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 20:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfachheit | Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[autofrei]]></category>
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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;minimalism vs. fear&#8221; von Leo Babauta &#8211; ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Angst hält uns davon ab Minimalisten zu sein. Warum behalten wir Dinge, auch wenn wir sie nicht brauchen oder nicht benutzen? Weil wir befürchten wir könnten sie noch benötigen in der Angst davor, was passieren könnte, wenn wir uns [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a title="minimalism vs. fear" href="http://mnmlist.com/fear" target="_blank">&#8220;minimalism vs. fear&#8221;</a> von Leo Babauta &#8211; ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter</a>.</em></h5>
<p>Angst hält uns davon ab Minimalisten zu sein.</p>
<p>Warum behalten wir Dinge, auch wenn wir sie nicht brauchen oder nicht benutzen? Weil wir befürchten wir könnten sie noch benötigen in der Angst davor, was passieren könnte, wenn wir uns dieser Dinge entledigten.</p>
<p>Über Jahre hatte ich ein Auto in der Sorge um Notfälle und in Sorge nicht in der Lage zu sein, Dinge zu tun, die ich tun wollte oder tun musste. Dann entdeckte ich, dass ich alles, was ich zu tun hatte und noch mehr, auch ohne Auto machen konnte. Und ich entdeckte, dass in wirklichen Notfällen der Notruf 112 besser ist (Anm. d. Übers.: 911 US-amerik. Notruf).</p>
<p>Diesen Winter war es in San Francisco &#8211; für einen Insulaner wie mich &#8211; schockierend kalt. Weil ich nicht wusste, wie man mit kaltem Wetter lebt, kaufte ich viel mehr Klamotten (fast alles in Spar-Läden) als ich das sonst in der letzten Zeit tat. Die Unsicherheit dessen, was ich nicht wusste, veranlasste mich, diese Ängste mit mehr Besitztümern zu beschwichtigen.</p>
<p>Erstens: sobald wir etwas besser kennenlernen, werden wir zuversichtlicher, dass wir nicht so viel brauchen, wie wir zuvor dachten. Während ich lerne in der Kälte zu leben, beginne ich zu realisieren, dass einige wenige klug gewählte Kleidungsstücke, alles sind, was ich brauche. Indem ich zu Reisen lerne, lerne ich, dass ich fast nichts brauche. Ebenso wie ich das Bloggen lerne, lerne ich, dass ich keine Werbebanner oder Statistikprogramme oder Kommentare oder Widgets oder Facebook Buttons brauche.</p>
<p>Zweitens: die Angst kann durch kleine Test unterworfen werden. Versuche für eine kleine Weile ohne etwas auszukommen (einen Tag oder eine Woche) und guck was passiert. Du wirst herausfinden, dass die Ängste nicht so begründet sind, wie wir dachten.</p>
<p>Drittens: manchmal ist es eine gute Erfahrung nackt und in Angst zu sein. Es lehrt uns eine Menge über uns und unser Leben. Es ist schrecklich, aber es weckt uns auf. Lebe mit der Angst und ohne das Sicherheitsnetz und schau wie es ist lebendig und nicht isoliert zu sein.</p>
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		<title>Lebe mehr, benötige weniger</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 21:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfachheit | Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse]]></category>
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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;live more, need less&#8221; von Leo Babauta &#8211; ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Je mehr ich mich darauf fokussiere zu leben, desto weniger scheine ich zu brauchen. Was bedeutet es, sich auf das Leben zu fokussieren? Es ist eine Wechsel von der Sorge um Besitztümer, Status, Ziele und schöne Dinge … [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5 style="font-size: 0.83em;"><em>Original-Artikel <a href="http://mnmlist.com/needless" target="_blank">&#8220;live more, need less&#8221;</a> von Leo Babauta &#8211; ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter</a>.</em></h5>
<p>Je mehr ich mich darauf fokussiere zu leben, desto weniger scheine ich zu brauchen.</p>
<p>Was bedeutet es, sich auf das Leben zu fokussieren? Es ist eine Wechsel von der Sorge um Besitztümer, Status, Ziele und schöne Dinge … hin zur Fürsorge um das tatsächliche Leben. Das Leben umfasst: lange Spaziergänge zu machen, Dinge zu erschaffen, sich mit Freunden unterhalten, mit meiner Frau kuscheln, mit meinen Kindern spielen, einfache Nahrung essen, rausgehen und aktiv sein.</p>
<p>Das ist Leben. Nicht einkaufen oder fernsehen oder massenhaft fettige und süße Speisen – nicht zur Ernährung sondern aus Lust – zu essen oder im Internet zu surfen oder Online-Bestellungen aufzugeben oder zu versuchen berühmt zu werden. Diese Dinge sind nicht das Leben – sondern konsumistischer Zeitvertreib, der darauf abzielt uns in Überkonsum und Hirnlosigkeit zu verheddern.</p>
<p>Wenn ich mich darauf ausrichte zu leben, werden all diese Scheinbedürfnisse weniger wichtig. Wozu brauche ich Fernsehunterhaltung, wenn ich rausgehen und aktiv werden kann und etwas erkundschaften oder mit einem Freund einen langen Spaziergang machen kann? Wozu muss ich Einkäufe machen, wenn ich doch schon alles habe, was ich brauche – ich kann stattdessen meine Zeit mit jemanden verbringen oder kreativ sein und ich brauche sehr wenig, um dieses zu tun.</p>
<p>Diese Dinge mache ich jetzt – sie erfordern fast nichts. Ich kann leben und brauche wenig.</p>
<p>Und wenig zu benötigen, aber jede Menge Zufriedenheit zu erlangen … das ist immens lohnenswert. Das ist eine Ökonomie der Ressourcen, die ich vorher nie erfahren habe.</p>
<p>Heute brauche ich nichts, außer den Menschen die ich liebe, einen Texteditor, einen Weg, das was ich erschaffe zu veröffentlichen, ein gutes Buch, einfache vegetarische Kost, ein bisschen wärmende Kleidung und draußen die freie Natur.</p>
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		<title>Überwinde die hinterlistige Heimtücke Deiner Zweifel</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 00:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwirklichung]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstzweifel]]></category>
		<category><![CDATA[Zweifel]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;the insidious perfidiousness of doubts, overcome&#8221; von Leo Babauta &#8211; ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Es gibt nicht einen Einzigen unter uns, der die menschliche Eigenart von Selbstzweifel überwunden hat. Ob Du eine äußerst selbstsichere Person bist, ein zufriedener Zen-Mönch, ein erfolgreicher Schriftsteller &#8211; es ist egal. Du hast [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/doubts/" target="_blank">&#8220;the insidious perfidiousness of doubts, overcome&#8221;</a> von Leo Babauta &#8211; ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter</a>.</em></h5>
<p>Es gibt nicht einen Einzigen unter uns, der die menschliche Eigenart von Selbstzweifel überwunden hat. Ob Du eine äußerst selbstsichere Person bist, ein zufriedener Zen-Mönch, ein erfolgreicher Schriftsteller &#8211; es ist egal. Du hast Zweifel über Dich selbst.</p>
<p>Die Frage ist, ob Dich diese Selbstzweifel davon abhalten, erstaunliche Dinge zu tun und das Leben zu führen, das Du führen willst.</p>
<p>Ich war einer von diesen Menschen, die sich lange Jahre unter verschiedenen &#8211; netten und weniger netten &#8211; Lehrmeistern gequält haben, weil ich an meiner Fähigkeit gezweifelt habe, mein eigener Chef zu sein. Ich zweifelte, ob ich als Schriftsteller gut genug bin, um in einer Welt von immens talentierten Schriftstellern Erfolg zu haben.</p>
<p>Diese Zweifel waren nicht überwältigend, aber gerade das ist das hinterhältige an ihnen. Sie sind nicht auffällig &#8211; sie schleichen sich in Dein Unterbewusstsein, so dass Du nicht realisierst, dass sie da sind, an Dir zerren, Dich zermürben und Dich bis zum Stillstand aufreiben. Sie lauern in der Dunkelheit und erweitern ihren Einfluss so durchdringend, dass es ein Teil der Struktur Deiner Existenz zu sein scheint, auch wenn es nur ein Gedanke ist, der sich wie ein verätzter Faden selbst in dieses Gewebe schlängelt.</p>
<p>Aber diese Gedanken sind da, auch wenn wir nur selten an sie denken. Sie sind die leise Stimme in unserem Kopf, die sagt, &#8220;Ich kann das nicht. Ich bin nicht gut genug. Ich werde das nie schaffen. Ich werde nur scheitern und mich selbst in Verlegenheit bringen. Warum sollte ich es wagen zu träumen?&#8221;</p>
<p>Sie sind da, und sie haben mehr Macht, als wir mit Worten beschreiben können.</p>
<p>Ich habe zugelassen, dass sie mich zurückhalten. Ich habe jahrelang gearbeitet und Dinge gemacht, auf die ich nicht stolz war, nur für die Sicherheit eines Jobs und eines regelmässigen Gehaltsschecks. Ich dachte, für sich selbst zu arbeiten, wäre etwas für das man Geld braucht, um es umzusetzen &#8211; Du müsstest Kapital haben, um Dein eigenes Unternehmen zu gründen, richtig? Ich dachte, ein &#8220;richtiger&#8221; Schriftsteller zu werden &#8211; einer, der es in der Welt der richtigen Schriftsteller schafft &#8211; wäre ein unmöglicher Traum.</p>
<h2>Wie ich sie besiegt habe</h2>
<p>Ich habe mich geirrt. Ich habe diese Ängste nicht durch einen gewaltigen Ausbruch von Mut überwunden, nicht mit einem Vorstoss durch die Frontlinien der Zweifel &#8211; sondern durch Information.</p>
<p>Diese Information kam in kleinen Dosen, aber so gut wie täglich. Ich startete ein kleines Blog auf einer kostenfreien Plattform für Amateur-Blogger. Ich schrieb nur kurze Artikel, die wahrscheinlich keiner lesen würde. Ein paar Leute lasen sie trotzdem und sagten, sie wären gut. Das war Information.</p>
<p>Ich blieb dran, das zu tun und bekam weiter positives Feedback, auch wenn es nur von einer Hand voll Leser war. Einer dieser frühen Unterstützer war ein Kerl namens Kamal, ein großartiger Kerl, den ich letztendlich gestern hier in San Francisco persönlich getroffen habe. Er erzählte mir damals, dass ich gut bin, dass ich aus dem Herzen spreche und dass ich eines Tages ein Grosser sein würde. Er glaubte an mich und das war mehr Information.</p>
<p>Meine unglaubliche Frau Eva unterstützte mich mit Lob und Vertrauen. Meine wundervolle Mama war stolz auf mich und das war mehr Information. Jeder neue Leser, der auf meiner Site Kommentare schrieb, gab mir mehr Information &#8211; und das waren in der Tat wertvolle Daten.</p>
<p>Durch diese kleinen Daten-Päckchen, war ich in der Lage eine Datenbank anzulegen, ein 3D-Modell in meinem Herzen, welches mir sagte, dass meine alten Zweifel Unrecht hatten. Sie waren nur hauchdünne Fassaden, die ich zu etwas so Solidem ausgebaut hatte, das unzerstörbar schien. Sie schienen so real, sie waren unbestreitbar &#8211; die Grundlage meiner täglichen Realität.</p>
<p>Aber sie waren falsch, die neuen Daten sagten mir das. Das war zerstörerisch und es erschütterte mich. Wie konnte, alles woran ich all die Jahre geglaubt habe, so falsch sein? Aber die Daten waren gleichbleibend und hörten nicht auf, herein zu kommen. Sie treffen bis heute ein.</p>
<p>Meine Realität ist heute anders, dank dieser Daten. Und obwohl ich immer noch Selbstzweifel habe, lasse ich sie nicht länger meine Realität bestimmen. Sie sind lediglich Hypothesen, die darauf warten von tatsächlichen Daten überprüft zu werden, die darauf warten, widerlegt zu werden, so wie die Hypothesen von früheren Zweifeln ein ums andere Mal widerlegt wurden.</p>
<h2>Du bist nicht allein</h2>
<p>Jeder hat diese Zweifel. Meine Schwester Kat begeisterte sich für die Welt der Gesundheit und Fitness, wurde darüber so enthusiastisch, dass sie davon träumte, es als Broterwerb auszuüben, &#8220;Just do it! &#8211; Mach es einfach! Finde eine Klientin, trainiere sie, sammle Erfahrung, lerne, während Du es tust, werde besser, bekomme einen weiteren Klienten, werde noch besser, lass Mund-zu-Mund-Propaganda Deine Werbung sein und lebe Deinen Traum &#8211; jetzt!&#8221;</p>
<p>Aber sie hatte Zweifel und das hielt sie ein bisschen zurück. Das ist verständlich &#8211; mich hielten diese Zweifel auch jahrelang zurück. Trotzdem hat sie es gemacht, Zertifizierung bekommen und dann ein paar Klienten trainiert und anschließend einige Bootcamps gestartet. Sie lebt jetzt ihren Traum und ich bin wahnsinnig stolz auf sie.</p>
<p>Jeder hat diese Zweifel. Meine Schwester Ana hat vor einiger Zeit ihren Job verloren und ich habe ihr geraten, ihre eigene Marketingfirma zu gründen. Sie sagte, sie würde sich selbst kennen und wüsste, dass sie nicht ihr eigener Boss sein könnte. Ich sagte, sie läge da falsch und dass sie, wenn sie es lieben würde, es dann auch tun würde. Ich sagte ihr, dass sie, wenn sie es lieben würde zu kochen, einen Dinner Club gründen und anfangen könnte, für Leute zu kochen. Wenn sie es lieben würde, Ballett zu unterrichten, könnte sie Kindern nach dem Unterricht in ihren Schulen Ballettstunden geben. Fang einfach an, es zu tun!</p>
<p>Sie zweifelte an sich selbst, aber dieser Tage hat sie den Sprung in das Marketing Consulting gewagt und sie startet gerade durch. Ich bin auch auf sie irrsinnig stolz und ich weiss, dass sie es ganz alleine schafft nach oben zu kommen.</p>
<p>Jeder hat diese Zweifel. Du auch. Einige von Euch haben sie bis zu einem Punkt besiegt, wo Ihr das macht, was ihr liebt. Andere nicht. Möglicherweise hast Du noch nicht erkannt, dass diese Zweifel Dich zurückhalten. Sie existieren &#8211; und Du kannst Sie besiegen. Ich habe das geschafft, meine Schwestern haben das geschafft und Abertausende andere haben das auch geschafft.</p>
<p>Wir sind nicht besser als Du &#8211; wir sind nur über bessere Informationen gestolpert.</p>
<p>Hol Dir die Daten. Tue etwas, bekomme Feedback, mach weiter, werde darin besser, bekomme auf dem ganzen Weg Feedback und schau, was die Daten sagen. Unterziehe die Zweifel einem Test und widerlege sie. Und wenn am Ende die Resultate hereinkommen und Du weisst, wie die Realität wirklich aussieht, sei stolz auf Dich selbst &#8211; wenigstens dafür, dass Du die Zweifel einem Test unterzogen hast. Ich bin jetzt schon stolz auf Dich, einfach, weil Du bis hierher gelesen hast und ein kleines Licht auf die Zweifel scheinen lässt, die in der Dunkelheit zittern.</p>
<blockquote><p>Ich bin es, der mein Feind ist<br />
Ich, der mich verprügelt<br />
Ich, der die Monster macht<br />
Ich, der mein Selbstvertrauen demontiert.</p>
<p>(Paula Cole)</p></blockquote>
<p>—<br />
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		<title>Das kleine Heilmittel-Buch gegen Aufschieberitis</title>
		<link>http://zenmonkey.de/aufschieberitis-prokrastination/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 23:29:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Motivation & Ziele]]></category>
		<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Belohnung]]></category>
		<category><![CDATA[Dinge aufschieben]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Getting Things Done]]></category>
		<category><![CDATA[GTD]]></category>
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		<category><![CDATA[Prokrastination]]></category>
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		<description><![CDATA[Original-Artikel „The Little Book of Procrastination Remedies“ von Leo Babauta – ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Prokrastination, umgangssprachlich auch Aufschieberitis, scheint eines dieser Themen zu sein, worüber ich nicht genug schreiben kann. Es gibt niemanden unter uns, der nicht Dinge aufschiebt und das ist eine Gegebenheit des Lebens. Es steckt tief in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/procrastination/" target="_blank">„The Little Book of Procrastination Remedies“ von Leo Babauta</a> – ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter</a>.</em></h5>
<p>Prokrastination, umgangssprachlich auch Aufschieberitis, scheint eines dieser Themen zu sein, worüber ich nicht genug schreiben kann. Es gibt niemanden unter uns, der nicht Dinge aufschiebt und das ist eine Gegebenheit des Lebens.</p>
<p>Es steckt tief in uns drin. Wir denken, wir werden später beginnen, noch etwas zu tun oder später den klassischen Roman lesen oder später Französisch lernen. Aber wir überschätzen ständig wie viel wir später noch tun können und überschätzen die Fähigkeit unserer späteren Formen des Selbst die Aufschieberitis zu überwältigen.</p>
<p>Wenn jedoch unser gegenwärtiges Selbst die Prokrastination nicht bezwingen kann, warum sollte es dann unser zukünftiges Selbst schaffen?</p>
<p>Ich dachte mir, ich sollte, angesichts meines neuesten Buches <a href="http://focusmanifesto.com/" target="_blank">focus</a>, über einige der besten Strategien zur Bekämpfung der Aufschieberitis berichten. Es scheint, dass die Menschen Lösungswege wollen, um die Prokrastination zu besiegen, so dass sie es tatsächlich schaffen können, sich zu fokussieren.</p>
<p>Hier ist eine kurze Anleitung.</p>
<h2>Warum wir Dinge aufschieben</h2>
<p>Lass uns einen kurzen Blick darauf werfen, was uns Dinge aufschieben lässt. Es gibt da mehrere Gründe, welche auf unterschiedliche Art und Weise zusammenhängen.</p>
<p><strong>1. Wir wollen sofortige Belohnung. </strong>Wir denken, sich auf dem Sofa auszuruhen, ist im Augenblick schöner als laufen zu gehen. Blogs zu lesen, ist im Moment einfacher als eine klassische Novelle zu lesen. E-Mails oder den Facebook Account zu &#8220;checken&#8221; ist jetzt gerade einfacher als an dem Projekt zu arbeiten, welches Du aufschiebst. Schokoladenkuchen zu essen ist momentan leckerer als Gemüse zu essen.</p>
<p><strong>2. Wir haben Angst oder fürchten uns vor etwas. </strong>Möglicherweise schreiben wir das Kapitel in unserem Buch nicht, weil wir Probleme mit dem Schreiben haben, die wir noch nicht gelöst haben (oft weil wir es noch nicht richtig durchdacht haben). Oder wir fürchten uns davor zu versagen oder dumm oder albern auszusehen. Wir fürchten uns meist vor dem Unbekannten, was mehr Macht über uns hat, weil wir diese Angst nicht überprüfen &#8211; sie lauert in unserem Unterbewusstsein. Angst haben, oder sich vor etwas fürchten, löst in uns den Wunsch aus, es abzustellen und sogar das Nachdenken darüber aufzuschieben, und stattdessen, etwas einfaches und gefahrloses zu tun.</p>
<p><strong>3. Es ist einfach &#8211; keine negativen Konsequenzen in diesem Augenblick. </strong>Als wir in der Schule waren und einen Lehrer hatten, der uns über die Schulter schaute und uns ausschimpfte, wenn wir unsere Aufgaben nicht machten, neigten wir dazu unsere Aufgaben zu machen (bis einige von uns lernten, das Schimpfen auszublenden). Aber wenn wir nach Hause gingen, guckte manchmal niemand über unsere Schulter &#8230; so dass da keine unmittelbaren negativen Konsequenzen folgten, wenn wir stattdessen ferngesehen oder Spiele gespielt haben. Sicher, wir würden morgen eine schlechte Note bekommen, aber nicht jetzt in diesem Moment. das gleiche gilt auch für die Nutzung des Internets oder andere Arten von Aufschieberitis-Aktivitäten &#8211; wir werden dafür später bezahlen, aber jetzt in diesem Augenblick wird niemand sauer oder böse auf uns.</p>
<p><strong>4. Wir überschätzen unser zukünftiges Selbst. </strong>Wir haben häufig eine lange Liste von Dingen, die wir planen zu erledigen, weil wir denken, wir können in der Zukunft eine Menge Dinge schaffen. Die Realität ist meistens etwas schlechter als wir erwarteten, aber das hält uns nicht davon ab, trotzdem wieder zu denken, dass das in Zukunft anders sein wird. Aus dem gleichen Grund, denken wir, es wäre okay, Dinge aufzuschieben, weil wir es ganz bestimmt später tun werden. Unser zukünftiges Selbst wird unglaublich produktiv und fokussiert sein! Außer, unser künftiges Selbst ist genauso so träge und macht es auch nicht. Verdammtes zukünftiges Selbst.</p>
<h2>Vier mächtige Lösungen</h2>
<p>Jetzt, da wir die Probleme kennen, ist es nicht so schwierig, die Lösungen herauszufinden. Nur schieb´ es nicht auf, okay?</p>
<p><strong>1. Halte inne und denke nach. </strong>Wenn wir den oben genannten Gedanken erlauben fortzufahren, ohne uns über sie bewusst zu sein, prokrastinieren wir. Wenn wir wirklich innehalten und über diese Gedanken nachdenken, können wir rational sehen, dass sie falsch sind. Sofortige Belohnung in Form von herumhängen oder Junk Food (ungesundes Essen) zu essen kann später zu Problemen führen. Ängste sind übertrieben und sollten uns nicht im Wege stehen. Im Moment keine negativen Konsequenzen zu erfahren, bedeutet nicht, dass da später keine Konsequenzen folgen werden. Unser zukünftiges Selbst ist nicht so ein knallharter Typ, wie wir denken mögen. Also überdenke, was du tust und beginne mehr die rationalen Dinge zu tun. Nutze auch die unten genannten Strategien, aber denken ist der Anfang.</p>
<p><strong>2. Erfreue Dich am Prozess.</strong> Wenn wir etwas fürchten, schieben wir es auf &#8211; aber stattdessen, wenn wir lernen können, daran Spaß zu haben, wird es nicht so schwierig oder scheusslich sein. Versetz Dich selbst in den Moment und hab´ Spass an jeder Aktion. Zum Bespiel, wenn Du nach draußen gehen willst, um zu laufen, denke nicht an den schweren Lauf, der vor Dir liegt, sondern daran, die Schuhe anzuziehen &#8211; erfreue Dich an der Einfachheit dieser Handlung. Dann konzentriere Dich darauf aus der Tür zu gehen &#8211; das ist nicht schwer. Dann fokussiere Dich auf das Aufwärmen durch schnelles Gehen oder leichtem Jogging &#8211; das kann schön sein und Spass machen. Dann fühle wie sich Deine Beine aufwärmen während Du beginnst ein bisschen schneller zu laufen und erfreu´ Dich an der schönen Natur. Dieser Prozess kann mit allem durchgeführt werden, vom Geschirrspülen, zum Lesen bis zum Schreiben. Erfreue Dich an dem Moment, ohne zukünftige Dinge zu denken, die Du fürchtest und die Aktivität kann sehr angenehm sein und sogar Spaß machen. Und wenn es so ist, wirst Du es nicht aufschieben.</p>
<p><strong>3. Lege Rechenschaft ab. </strong>Wenn niemand über unsere Schulter schaut, neigen wir dazu nachzulassen. Also richte Dir ein Prüf-Umfeld ein, um Deine Aufschieberitis zu überwachen &#8211; finde Leute, die Dich zur Rechenschaft ziehen. Ich bin zum Beispiel diesen Monat online einem Fitness-Challenge-Programm beigetreten und werde so meine Workouts an das Forum berichten. Ich habe das Gleiche auch für das Laufen, das Rauchenaufgeben, das Schreiben eines Romans gemacht. Du kannst auch einfach Deine Freunde oder Familie per Facebook oder E-Mail dazu einbeziehen.</p>
<p><strong> 4. Blockiere Dein zukünftiges Selbst.</strong> Dein zukünftiges Selbst schiebt die Dinge genauso auf. Also blockiere diesen Trottel. Benutze ein Programm wie Freedom, um Deinen Internetzugang für eine vorher festgelegte Zeitspanne zu blockieren, so dass sich Dein zukünftiges Selbst wirklich fokussieren muss, anstatt  Blogs zu lesen. Schalte den Fernseher aus, trenne Dich von dem Junk Food in Deinem Haus, zerschneide Deine Kreditkarten &#8230; mach´, was auch immer nötig ist, um Deinem zukünftigen Selbst die Aufschieberitis so richtig schwer zu machen oder sich der Versuchung hinzugeben oder zwinge Dein zukünftiges Selbst wenigstens anzuhalten und nachzudenken, bevor es etwas Dummes tut.</p>
<h2>Eine andere Denkweise</h2>
<p>Drei weitere Dinge, die noch über Aufschieberitis gesagt werden müssen:</p>
<p><strong> 1. Tu, was Dich reizt. </strong>Wenn Du das tust, was Dich die meiste Zeit anregt, wirst Du es wahrscheinlich weniger aufschieben. Konzentriere Dich darauf, warum es Dich anregt, anstatt auf die schrecklichen Aspekte der Aktivität. Ich mache das und meine Prokrastination ist schwächer als je zuvor.</p>
<p><strong>2. Prokrastiniere produktiv. </strong>Wenn du anfängst Dinge aufzuschieben, mach´ stattdessen andere produktive Dinge. Falls Du nicht an Deinem Projekt weiterarbeiten willst, bekommst Du so wenigstens ein paar kleinere Aufgaben erledigt.</p>
<p><strong>3. Manchmal ist Aufschieberitis okay. </strong>Ich bin überhaupt nicht Anti-Prokrastination. Diese Anleitung ist für die, die sie bekämpfen wollen, aber laut meinem Buch, kann herumhängen eine schöne Sache sein. Im Internet Zeug zu lesen, an dem ich interessiert bin, ist keine schlechte Sache. Gib´ Dich manchmal der Aufschieberitis hin. Aber zu den übrigen Zeiten, solltest Du Deinen inneren Schweinehund überwinden und wirklich etwas vollbringen.<br />
—<br />
Wenn Dir diese Anleitung gefällt, setze bitte ein <a href="http://www.delicious.com/save?url=http://zenmonkey.de/aufschieberitis-prokrastination/&amp;title=Das+kleine+Buch+der+Heilmittel+gegen+Aufschieberitis" target="_blank">Lesezeichen auf Delicious</a> oder teile es auf <a href="Das kleine Buch der Heilmittel gegen Aufschieberitis http://t.co/Vf3yECT" target="_blank">Twitter</a>.</p>
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		<title>Wasche Deine Schale</title>
		<link>http://zenmonkey.de/wasche-deine-schale/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 21:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Erleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Zen]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;wash your bowl&#8221; von Leo Babauta ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Da gibt es eine berühmte Zen-Geschichte und die geht so: Ein Mönch kam zu Zen-Meister Joshu und sagte, &#8220;Ich bin eben erst dem Kloster beigetreten und bin noch neu hier. Bitte unterrichte mich.&#8221; Joshu fragte, &#8220;Hast Du Deinen Reisbrei gegessen?&#8221; [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a href="http://mnmlist.com/wash-your-bowl/" target="_blank">&#8220;wash your bowl&#8221; von Leo Babauta</a> ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de">Twitter</a>.</em></h5>
<p>Da gibt es eine berühmte Zen-Geschichte und die geht so:</p>
<blockquote><p>Ein Mönch kam zu Zen-Meister Joshu und sagte, &#8220;Ich bin eben erst dem Kloster beigetreten und bin noch neu hier. Bitte unterrichte mich.&#8221;<br />
Joshu fragte, &#8220;Hast Du Deinen Reisbrei gegessen?&#8221;<br />
Der Mönch antwortete, &#8220;Ja, ich habe gegessen.&#8221;<br />
Daraufhin antwortete Joshu, &#8220;Dann solltest Du lieber Deine Schale waschen.&#8221;<br />
In diesem Moment war der Mönch erleuchtet.</p></blockquote>
<p>Ich werde nicht versuchen diese Geschichte zu erklären, weil ich weit davon entfernt bin, genügend erleuchtet zu sein, sie zu verstehen. Stattdessen, würde ich mich gerne auf die wundervolle Einfachheit dieses Ratschlages fokussieren:</p>
<blockquote><p>Hast Du Deinen Reisbrei gegessen? Dann solltest Du lieber Deine Schale waschen.</p></blockquote>
<p>Dies ist etwas an das ich immer denke, wenn ich esse und tatsächlich wann immer ich etwas tue. &#8220;Fertig mit Essen? Dann wasche Deine Schale.&#8221;</p>
<p>Da ist etwas Tiefgründiges und doch Minimalistisches in diesem Ratschlag. Es ist: verstricke Dich nicht in all´ dem Nachdenken über die Bedeutung des Lebens &#8211; stattdessen, tu es einfach. Wasch´ einfach Deine Schale. Und in dem Waschen wirst Du alles finden, was Du brauchst.</p>
<p>Ich habe festgestellt, dass das wahr ist. Ich wasche buchstäblich meine Schale nach dem Essen, langsam und in Achtsamkeit. Es ist befriedigend und braucht kein Geld und nur wenig Ressourcen.</p>
<p>Wenn ich eine Dusche nehme, meine schmutzige Wäsche mit der Hand wasche (wenn sie schmutzig ist), sie auswringe, sie zum Trocknen aufhänge. Wenn ich mich umziehe, lege ich die Kleidung, die ich ausgewechselt habe sorgsam weg. Wenn ich eine Mahlzeit zubereite, räume ich anschließend die Zutaten weg und wische die Arbeitsfläche sauber.</p>
<p>Wenn wir uns daran erinnern, diese Dinge zu tun, nachdem wir mit der eigentlichen Aktivität fertig sind, geht es nicht nur um Ordnung und Sauberkeit. Es geht um Achtsamkeit, um das zu vollenden, was wir begonnen haben, um in allem was wir tun präsent zu sein, anstatt zur nächsten Aktivität zu hetzen.</p>
<p>Wasche Deine Schale, sorgfältig und mit Freude.</p>
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		<title>Atme.</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 18:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[atmen]]></category>
		<category><![CDATA[Beruhigung]]></category>
		<category><![CDATA[Entschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
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		<category><![CDATA[Zen]]></category>

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		<description><![CDATA[Atme. Atmen kann Dein Leben verändern. Wenn Du Dich total gestresst und überwältigt fühlst, atme. Es wird Dich beruhigen und die Spannungen lösen. Wenn Du über Etwas besorgt bist, dass auf Dich zukommt, oder in Etwas gefangen bist, das bereits geschehen ist, atme. Es wird Dich zurück in die Gegenwart bringen. Wenn Du entmutigt bist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Atme.</p>
<p>Atmen kann Dein Leben verändern.</p>
<p>Wenn Du Dich total gestresst und überwältigt fühlst, atme. Es wird Dich beruhigen und die Spannungen lösen.</p>
<p>Wenn Du über Etwas besorgt bist, dass auf Dich zukommt, oder in Etwas gefangen bist, das bereits geschehen ist, atme. Es wird Dich zurück in die Gegenwart bringen.</p>
<p>Wenn Du entmutigt bist und den Sinn Deines Lebens vergessen hast, atme. Es wird Dich daran erinnern, wie kostbar das Leben ist und dass jeder Atemzug in diesem Leben ein Geschenk ist, für das Du dankbar sein musst. Mach´ das Beste aus diesem Geschenk.</p>
<p>Wenn Du zu viele Aufgaben zu erledigen hast oder während Deines Arbeitstages zerstreut und &#8220;durch den Wind&#8221; bist, atme. Es wird Dir helfen Dich zu fokussieren und Dich auf die wichtigste Aufgabe zu konzentrieren, auf die Du Dich genau jetzt fokussieren solltest.</p>
<p>Wenn Du mit jemandem, den Du liebst, Deine Zeit verbringst, atme. Es wird Dir erlauben mit dieser Person gemeinsam im Hier und Jetzt zu verweilen, anstatt an die Arbeit oder andere Dinge zu denken, die Du zu erledigen hast.</p>
<p>Wenn du trainierst, atme. Es wird Dir helfen, mehr Spaß am Training zu haben und deshalb länger durchzuhalten.</p>
<p>Wenn Du zu schnell unterwegs bist, atme. Es wird Dich daran erinnern, die Drehzahl zu verringern, Dich zu beruhigen und mehr das Leben zu genießen.</p>
<p>Also atme und erfreue Dich an jedem Moment in diesem Leben. Sie sind zu flüchtig und zu wenige um sie zu verschwenden.</p>
<p>—</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Leg´ Dir das Wort <strong>&#8220;Atme&#8221;</strong> als Bildschirmschoner an oder als Hintergrundbild auf Deinen Desktop oder häng´ es als Notiz an Deine Wand oder Deinen Kühlschrank. Und dann tu es jedes Mal, wenn Du das Wort siehst.</p>
<p>—</p>
<p>» Original-Artikel <a href="http://zenhabits.net/breathe/" target="_blank">&#8220;Breathe.&#8221; von Leo Babauta</a> ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de">Twitter</a>.</p>
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		<title>Die Minimalisten-Liste: Alle wichtigen Infos im Griff</title>
		<link>http://zenmonkey.de/minimalisten-liste-alle-wichtigen-infos-im-griff/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Oct 2010 14:24:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation & Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>
		<category><![CDATA[Aufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Einfachheit]]></category>
		<category><![CDATA[Getting Things Done]]></category>
		<category><![CDATA[GTD]]></category>
		<category><![CDATA[Information]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Planung]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Tasks]]></category>
		<category><![CDATA[ToDo]]></category>

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		<description><![CDATA[Das offensichtlich eingeschlafene Blog &#8220;a million monkeys typing&#8221; enthält einen interessanten älteren Artikel, der sich &#8220;Beginner´s Mind&#8221; (Anfänger-Geist) nennt, in welchem der Autor Douglas Johnston eine Liste mit allen Informationen anfertigt, die er zur Nach-Verfolgung als notwendig erachtet. Douglas benutzt hier eine &#8220;Anfänger-Geist&#8221;-Methode und legt für jede Informationsart, die er im Überblick behalten will, eine Liste an &#8211; einschließlich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das offensichtlich eingeschlafene Blog &#8220;a million monkeys typing&#8221; enthält einen interessanten älteren Artikel, der sich &#8220;<a href="http://douglasjohnston.net/archives/2005/06/27/beginners-mind/" target="_blank">Beginner´s Mind&#8221;</a> (Anfänger-Geist) nennt, in welchem der Autor Douglas Johnston eine Liste mit allen Informationen anfertigt, die er zur Nach-Verfolgung als notwendig erachtet.</p>
<p>Douglas benutzt hier eine &#8220;Anfänger-Geist&#8221;-Methode und legt für jede Informationsart, die er im Überblick behalten will, eine Liste an &#8211; einschließlich der Nachfolgenden, ohne sich auf diese zu beschränken:</p>
<div>
<ul>
<li>Aufgaben</li>
<li>deligierte Aufgaben zur Nachverfolgung/Weiterbearbeitung</li>
<li>Ausgaben</li>
<li>Verabredungen</li>
<li>Projekte</li>
<li>Kontaktinformationen</li>
<li>Termine/Deadlines</li>
<li>aktuelle Nachrichten</li>
<li>Logins/Passwörter</li>
<li>Auto-Kredit-Informationen</li>
<li>Besorgungen</li>
</ul>
</div>
<p>Das ist nicht die ganze Liste, aber er hat sie auf ein Dutzend Dinge zur Nachverfolgung heruntergebrochen, da er sich auf die für ihn wesentlichen Dinge beschränkt hat. Und ich glaube, das ist weniger, als die meisten von uns schaffen. Natürlich ist zu beachten, dass die Bedürfnisse für jeden von uns verschieden sind und was für den einen wesentlich ist, ist unter Umständen unwesentlich für jemand anderen. Trotzdem ist es eine nützliche Übung. Mach´ eine Liste von allem, was du im Überblick behalten musst und finde dann die einfachste und intuitivste Art und Weise heraus, diese zu überwachen. Mit einfachsten Hilfsmitteln.</p>
<p>Hier ist meine Liste zur Übung:</p>
<ul>
<li>Aufgaben</li>
<li>Verabredungen</li>
<li>Kontakte</li>
<li>Logins/Passwörter</li>
<li>Gesundheit-/Fitness-Logs (gesunde Ernährung, Sport)</li>
</ul>
<p>Es ist möglich, dass ich ein paar Dinge vergessen habe und das ist auch nicht die minimalistischste Liste, die möglich ist. Aber lass mich Dir erzählen, wie ich sie soweit reduziert habe. Anschließend werden wir sehen, wie ich es hinbekommen könnte, dass sie noch minimalistischer wird.</p>
<div id="_mcePaste">
<h3>Wie ich sie herunter geschraubt habe</h3>
</div>
<p>Vor ein paar Jahren wäre meine Liste noch sehr viel länger gewesen. Zum Beispiel, habe ich einmal alle meine Ausgaben, meine Schulden und jede Rechnung sowie jeden Fälligkeitstermin überwacht. Das tue ich jetzt nicht mehr. Zu einer Zeit habe ich alles, was ich gegessen habe, jede Kalorie nachgehalten und jede Kalorie, die ich währen dem Sport-Training verbrannt habe. Ich hatte auch ein sehr viel komplizierteres Produktivitäts-System (basierend auf der <a title="Sebsmanagement-Methode Getting Things Done, GTD" href="http://zenhabits.net/beginners-guide-to-gtd/" target="_blank">Selbstmanagement-Methode Getting Things Done, GTD</a>), wo ich nicht nur Aufgaben (&#8220;nächste Aktionen&#8221;) verwaltet habe, sondern auch Projekte und &#8220;später/vielleicht&#8221;-Posten sowie deligierte Aufgaben und so weiter. Zu einem Zeitpunkt mal hatte ich eine Liste mit Zielen und Zwischenzielen und für jedes dieser Ziele die entsprechenden Aktivitäten. Und noch mehr, aber ich will Dich nicht mit Details langweilen.</p>
<h3>Wie ich nach und nach meine Bedürfnisse heruntergeschraubt habe</h3>
<div id="_mcePaste">
<ol>
<li>Ganz allmählich habe ich meine Arbeitsweise verändert, um sie meinen Bedürfnissen anzupassen. Das hat ein paar Jahre gedauert, aber es war eine bewusste Anstrengung, um für mich selbst und nach meinen eigenen Bedingungen zu arbeiten und um das, was ich tue zu vereinfachen.</li>
<li>Als Ergebnis habe ich weniger Bedürfnisse - Ich brauche nicht mehr so viele Verabredungen, Meetings, Projekte und so weiter.</li>
<li>Nach und nach habe ich mich von meinen Schulden befreit und habe mich dann auf das Sparen fokussiert, was mir erlaubte, mich weniger um Finanzen zu kümmern. Jetzt bezahle ich einige Rechnungen im Voraus, andere zahle ich automatisch per Überweisungsauftrag oder Lastschriftverfahren und halte ein kleines Guthaben auf meinem Girokonto, so dass ich mich nicht wegen der automatischen Abbuchungen oder wegen (unvorhergesehen) anfallender Lebensunterhaltskosten sorgen muss.</li>
<li>Ich habe in letzter Zeit meine Kommunikationsbedürfnisse reduziert.</li>
<li>Ich habe aufgehört so viele Verabredungen zu treffen und an so vielen Meetings teilzunehmen.</li>
<li>Ich habe aufgehört, mich um Ziele zu kümmern, was bedeutet, ich muss sie oder die zugehörigen Aktionschritte nicht nachhalten.</li>
<li>Ich habe meine Ess- und Trainingsgewohnheiten an einem Punkt, wo ich nicht mehr so besessen zu sein brauche. Ich habe eine entspannte Haltung bezüglich meiner Gesundheit entwickelt, indem ich mich an sportlicher Betätigung und gesunder Ernährung erfreue. Jetzt verfolge ich die Dinge über <a href="http://daytum.com/leobabauta" target="_blank">mein DAYTUM</a> &#8211; nur noch zum Spaß und als Motivatonshilfe.</li>
<li>Ich habe auch das Lesen von Nachrichten aufgegeben oder bei Blogs immer auf dem Laufenden zu sein. Ich liebe es, Blogs zu lesen (nicht Nachrichten), aber ich empfinde nicht die Notwendigkeit, sie immer aktuell zu verfolgen. Ich lese nur zur Freude &#8211; ohne Druck.</li>
</ol>
</div>
<p>Ich werde über viele dieser Dinge noch in den folgenden Artikeln schreiben, weil sie aus sich heraus etwas Aufmerksamkeit verdienen. Der Punkt ist, dass es möglich ist und dass auch DuDeine Bedürfnisse überdenken und über die Zeit verändern kannst.</p>
<p>Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass die meisten dieser Veränderungen nicht durch meinen Lebensstil gekommen sind, sondern duch meine Haltung: Ich kümmere mich weniger um meine Ziele, das überwachen von Kalorien, Finanzen und sowas. Und weil ich mich weniger darum sorge, überwache ich alle Dinge weniger.</p>
<h3>Wie ich meine Liste noch weiter herunterschrauben kann</h3>
<p>Allerdings bin ich nicht so minimalistisch, wie ich sein könnte. Nachfolgend das, was ich tun kann und möglicherweise in den kommenden Monaten tun werde, um mein Bedürfnis Informationen zu verfolgen zu reduzieren:</p>
<ol>
<li>Eine Methode für &#8220;In-diesem-Moment&#8221;-Aufgaben aneignen. Ich werde darüber bald schreiben. Im Grunde bedeutet das, dass ich nicht Ziele, Projekte oder eben Aufgaben verfolge, sondern lediglich mich selbst jeden Morgen frage: &#8220;Was möchte ich heute erreichen?&#8221; und dann in jedem einzelnen Moment daran arbeite, wofür ich mich begeistere.</li>
<li>Mich zu verabreden habe ich fast ganz fallengelassen. Ich bitte die Leute mich an dem betreffenden Tag anzurufen oder mir eine E-Mail zu schreiben und wir vereinbaren eine Zeit. Wenn ich meine Tage weit offen halte, sollte es nicht schwer sein, eine Zeit festzulegen. Ich arbeite größtenteils bereits so.</li>
<li>Ich lasse die Technik meine Kontakte und Passwörter verwalten. Das erledige ich größtenteils mit Gmail &#8211; es speichert automatisch E-Mail-Adressen und ich muss mich nicht weiter darum kümmern. Mein Telefon speichert meistens meine Telefonkontakte. Ich benutze keinen Passwort-Manager, aber ich könnte es tun. das bedeutet zwar nicht, dass ich diese Informationen nicht mehr länger speichern muss, sondern es bedeutet, dass ich mich nicht länger darum kümmern muss.</li>
<li>Zurzeit brauche ich meine Trainingseinheiten und meine gesunde Ernährung nicht zu überwachen, aber ich fühle mich momentan besser damit, das zu tun. Vielleicht bin ich in ein paar Monaten an einem Punkt, wo es nicht mehr nötig ist.</li>
</ol>
<p>Natürlich wird keine dieser Lösungen für jeden funktionieren. Ich liste sie hier auf, um aufzuzeigen, wie es möglich ist,  seine Haltung und Bedürfnisse zu ändern, so dass der Aufwand, um den Überblick zu behalten ziemlich minimiert wird.</p>
<h5>–<br />
<em>Original-Artikel <a title="&quot;getting to minimal&quot; by Leo Babauta" href="http://mnmlist.com/getting-to-minimal-all-the-info-you-need-to-track" target="_blank">&#8220;getting to minimal: all the info you need to track&#8221;</a> von Leo Babauta<br />
</em><em>in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://www.twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter</a>.</em><em><br />
</em></h5>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Minimalismus ist das Ende des Organisierens</title>
		<link>http://zenmonkey.de/minimalismus-ende-des-organisierens/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/minimalismus-ende-des-organisierens/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 20:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>
		<category><![CDATA[Chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Anstieg der Unordnung hat eine ganze Industrie zur Welt gebracht: Organisation Wir haben heute Legionen von professionellen Organisierern, ganze Firmen, die Organisationsmittel, wie Schrank-Organizer verkaufen, Magazine und Blogs darüber wie Du Dich selbst organisieren kannst und natürlich die Notizbücher, die wir Organizer nennen — und Ihre digitalen Äquivalente PDA und Handy. Und während ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anstieg der Unordnung hat eine ganze Industrie zur Welt gebracht: Organisation<br />
Wir haben heute Legionen von professionellen Organisierern, ganze Firmen, die Organisationsmittel, wie Schrank-Organizer verkaufen, Magazine und Blogs darüber wie Du Dich selbst organisieren kannst und natürlich die Notizbücher, die wir Organizer nennen — und Ihre digitalen Äquivalente PDA und Handy.<br />
Und während ich nichts gegen professionelle Organizer habe — sie helfen Menschen im Leben von Chaos Frieden zu finden — glaube ich nicht, dass sie nötig sind — wenn Du Minimalismus anwendest.<br />
Organisieren ist nur notwendig, wenn Du zuviele Dinge hast, um einfach zu finde, wonach Du suchst.<br />
Denk´ mal darüber nach: wenn wir eine Sammlung von Büchern organisieren, ist das weil wir die Bücher, die wir wollen nicht finden können, wenn sie nicht organisiert sind. Aber wenn wir, sagen wir mal, fünf Bücher hätten, müssten wir sie nicht organisieren.<br />
Das Gleiche gilt für alles, was organisiert werden muss:</p>
<ul>
<li>Schränke die nur eine minimale Menge an Dingen beinhalten, müssen nicht organisiert werden.</li>
<li>Aufgaben benötigen zur Organisation nur ein kompliziertes System oder eine Produktivitäts-Applikation wenn Du viele zu erledigen hast. Fokussiere Dich darauf nur ein paar wichtige Dinge zu tun und Du brauchst kaum noch eine Liste.</li>
<li>Finanzen müssen nur organisiert werden, wen sie kompliziert sind. Ich werde über minimalistische Finanzen später schreiben.</li>
<li>Dateien müssen organisiert werden, wenn Du dieses Bedürfnis nicht loslassen kannst, sie zu organisieren. Mit den mächtigen Suchfunktionen von heute, kannst Du die Dinge mit ein paar Tastaturnanschlägen finden.</li>
</ul>
<p>Da sind Mengen von Dingen zu organisieren, wenn sie nicht so einfach wie möglich gehalten werden. Ich bin sicher Dir fallen selbst ein paar ein. Bedenke sie so minimalistisch wie möglich zu gestalten und das Organisieren wird verschwinden.</p>
<p>» Original-Artikel <a href="http://mnmlist.com/minimalism-is-the-end-of-organizing" target="_blank">“minimalism is the end of organizing” von Leo Babauta</a> – ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was würdest Du mitnehmen, wenn Du umziehen müsstest?</title>
		<link>http://zenmonkey.de/wenn-du-umziehen-muesstest-was-wuerdest-du-mitnehmen/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/wenn-du-umziehen-muesstest-was-wuerdest-du-mitnehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 21:39:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Aufräumen]]></category>
		<category><![CDATA[Entrümpeln]]></category>
		<category><![CDATA[Simplify]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der befriedigendsten Dinge die passieren, wenn ich in ein neues Haus ziehe: erzwungener Minimalismus. Wenn ich umziehe – und viele Menschen sind da gleich – entrümple ich meine Besitztümer, damit ich nicht so viel umzuziehen habe. Eher trenne ich mich von der Hälfte meiner Sachen als sie alle zu packen und umzuziehen. Es erfordert etwas Arbeit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der befriedigendsten Dinge die passieren, wenn ich in ein neues Haus ziehe: erzwungener Minimalismus.</p>
<p>Wenn ich umziehe – und viele Menschen sind da gleich – entrümple ich meine Besitztümer, damit ich nicht so viel umzuziehen habe. Eher trenne ich mich von der Hälfte meiner Sachen als sie alle zu packen und umzuziehen.</p>
<p>Es erfordert etwas Arbeit alles auszumisten, aber es ist tief befriedigend. Und es ist heutzutage viel einfacher, jetzt wo ich die Dinge ziemlich einfach halte. Nach wie vor gibt´s immer wieder eine Anhäufung von Gerümpel, die so mit der Zeit entsteht.</p>
<p>Wenn ich mit dem Umzug fertig bin, bin ich runter auf die nackten Lebensnotwendigkeiten (plus ein paar anderer Annehmlichkeiten). Mein neues Zuhause ist schön minimalsitisch und ich bin ehrlich glücklich.</p>
<p>Ich versuche mein Zuhause die meiste Zeit so zu halten, aber mit all meinen Kindern, ist das nicht immer möglich.</p>
<p>Umziehen zwingt mich ein Minimalist zu sein und es ist eine Zeit der Reflektion: was brauche ich? Was benutze ich wirklich? Was liebe ich?</p>
<p>So ist meine Frage an Dich heute: wenn Du heute umziehen müsstest, was würdest Du mitnehmen?</p>
<p>Es könnte nützlich sein, eine aktuelle Liste zu machen. Und dann könnte es nützlich sein, sich von allem  zu trennen, was nicht auf der Liste steht.</p>
<p>Nur ein Gedanke.</p>
<p>» Original-Artikel <a title="&quot;if you had to move, what would you take?&quot;&quot; by Leo Babauta" href="http://mnmlist.com/if-you-had-to-move-what-would-you-take/" target="_blank">“if you had to move, what would you take?” von Leo Babauta</a><br />
ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gehe leicht durch diese Welt</title>
		<link>http://zenmonkey.de/gehe-leicht/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/gehe-leicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 20:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Fortbewegungsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Nahrung]]></category>
		<category><![CDATA[umweltverträglich]]></category>

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		<description><![CDATA[Da gibt es vieles, was wir von traditionellen Kulturen wie den Ureinwohnern Amerikas lernen können. Einschließlich der Idee leicht über diese Erde zu gehen. Es ist etwas, das wir vergessen haben in hunderten von Jahren des Strebens mehr zu erreichen, mehr zu produzieren, größere und bessere Dinge zu bauen. Wir haben vergessen leicht zu gehen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da gibt es vieles, was wir von traditionellen Kulturen wie den Ureinwohnern Amerikas lernen können. Einschließlich der Idee leicht über diese Erde zu gehen.<br />
Es ist etwas, das wir vergessen haben in hunderten von Jahren des Strebens mehr zu erreichen, mehr zu produzieren, größere und bessere Dinge zu bauen.<br />
Wir haben vergessen leicht zu gehen und beuten stattdessen die natürlichen Ressourcen der Erde aus, schlagen Wälder kahl, verschmutzen Flüsse, Seen und Ozeane, verändern Landschaften, so dass sie unseren Bedürfnissen entsprechen, verdrecken die Luft, machen den Regen sauer und durchlöchern die Ozonschicht.<br />
Das ist nichts Neues. Wir sind uns alle der Probleme bewusst, aber die Lösungen sind weniger offensichtlich.<br />
Kaufe ich  ökologischere Produkte? Kaufe ich ein umweltverträglicheres Auto? Recycle ich all das Zeug, das ich nutze?<br />
Ja, sicher. Du kannst alle diese Dinge tun und sie sind nützlich. Aber noch besser: lebe ein Leben des weniger und gehe leichter.<br />
Ein Leben des weniger bedeutet, Du konsumierst weniger, verbrauchst weniger natürliche Ressourcen, verschmutzt weniger und trägst weniger zu den Treibhaus-Emissionen bei.<br />
Minimalismus, die Philosophie eines Lebens des weniger ist umweltfverträglicher, weil es weniger verbraucht und deshalb Recycling nicht in so nötig ist (obwohl es immer noch wichtig ist).<br />
Da gibt es hier viel drüber zu schreiben und ich werde später mehr schreiben, aber hier ein paar kurze Beispiele:</p>
<ul>
<li><strong>Iss weniger.</strong> Amerikaner als Gruppe gesehen, essen viel zu viel. Es ist nicht nur wegen der enormen Mengen von natürlichen Ressourcen, die in die Produktion von all der Nahrung fliessen, wenngleich das gewaltig ist (lies z. B. über die Regenwälder, welche gerodet werden, um Weideflächen für McDonald´s Rindfleisch-Kühe zu schaffen). Es geht auch um riesigen müllerzeugenden Restaurants, von McDonald´s zu Chillis zu Lone Star, die absurde Mengen von mit Fett, Salz und Zucker beladenem Essen servieren (und davon viel wegschmeissen), während wir einfach zu Hause essen könnten. Es geht um all die Verpackungen die für all unsere tiefgekühlte und vorgefertigte Nahrung benötigt wird. Es geht um die Gesundheitsprobleme die durch das Essen von so viel ungesunder Nahrung ansteigen und die verschwendeten Ressourcen, die wir benötigen, um unsere erkrankten, von all dem Essen verfetteten Mitmenschen zu pflegen.</li>
<li><strong>Iss weniger Fleisch.</strong> Fleisch ist nicht umweltverträglich. Der größte Teil der Ernte, die wir anbauen, geht zum Füttern an Tiere, die wir selbst als Nahrungsmittel oder zur Erzeugung von Molkereiprodukten oder Eiern züchten. Wenn wir aufhören würden, soviel Fleisch zu essen, würden wir weniger Ressourcen verbrauchen und könnten mehr Menschen ernähren.</li>
<li><strong>Benutze weniger Verpackung.</strong> Es ist verrückt, wieviel Verpackung bei allen Produkten die wir kaufen verwendet wird. Unglücklicherweise, ist da nicht viel Auswahl, wenn Du etwas kaufen willst. Wähle Produkte mit weniger Verpackung, wenn Du die Wahlmöglichkeit hast. Ich glaube das Verlangen der Allgemeinheit nach weniger Verpackung wird die Produzenten veranlassen, diese verschwenderische Vorgehensweise zu ändern.</li>
<li><strong>Fahre weniger. </strong>Gehe mehr zu Fuß. Beginne Fahrrad zu fahren. Benutze öffentliche Verkehrsmittel. Fahrgemeinschaften. Lege Fahrten zusammen. Bleib auch mal zu Hause.</li>
<li><strong>Nutze ein kleineres Haus oder Wohnung.</strong> Besitze weniger Zeug und benötige so weniger (Stau-) Raum. Große Häuser sind verschwenderisch, nicht nur wegen der Ressourcen, die benötigt werden sie zu bauen, sondern auch, um sie zu kühlen, zu heizen und zu unterhalten.</li>
</ul>
<p>Nochmal, das sind nur ein paar Beispiele. Es ist wirklich eine Geisteshaltung, keine To-do-Liste von zu erledigenden Dingen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Gehe leicht im Frühling; Mutter Erde ist schwanger.&#8221; &#8211; Uramerikanisches (Kiowa) Sprichwort</p>
<p>“Walk lightly in the spring; Mother Earth is pregnant.” &#8211; Native American (Kiowa) proverb</p></blockquote>
<p>» Original-Artikel <a title="&quot;step lightly upon the world&quot; by Leo Babauta" href="http://mnmlist.com/step-lightly/" target="_blank">“step lightly upon this world” von Leo Babauta</a><br />
ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche</p>
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		<title>Konsumverhalten vs. Minimalismus</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 18:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>
		<category><![CDATA[Begierde]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel “consumerism vs. minimalism” von Leo Babauta, Zen Habits / mnmlist in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. In den meisten von uns existiert ein unterschwelliges Verlangen cooles Zeug zu kaufen. Das stammt, glaube ich, von Ängsten und Unsicherheiten und das wird von Konzernen und der Werbung ausgenutzt. Werbung ist so konstruiert, dass wir mehr begehren, mehr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a title="&quot;consumerism vs. minimalism&quot; by Leo Babauta" href="http://mnmlist.com/consumerism-vs-minimalism" target="_blank">“consumerism vs. minimalism” von Leo Babauta</a>, Zen Habits / mnmlist<br />
in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche.</em></h5>
<p>In den meisten von uns existiert ein unterschwelliges Verlangen cooles Zeug zu kaufen.</p>
<p>Das stammt, glaube ich, von Ängsten und Unsicherheiten und das wird von Konzernen und der Werbung ausgenutzt. Werbung ist so konstruiert, dass wir mehr begehren, mehr kaufen wollen und weil das so gut funktioniert, kaufen wir letztlich auch mehr &#8211; viel mehr als wir brauchen.</p>
<p>Minimalismus ist der exakte Gegenpart zu diesem Phänomen und für manche von uns ist es die Antwort.</p>
<p>Denk´ mal an Stammesgesellschaften, die über Konsumverhalten und Werbung unaufgeklärt sind. Sie haben keinen Antrieb rauszugehen und coole neue Kleidung zu kaufen oder technische Spielereien (Gadgets) oder Autos oder Schuhe. Es ist nicht so, dass sie keine Begierden haben, aber nicht in dem gleichen Ausmaß, wie in unserer Gesellschaft.</p>
<p>Gerade in den Tagen vor der Werbung war diese Art von Verlangen nach mehr nicht so vorherrschend. Es sind Werbung und Konsumverhalten, die unsere Begierden erschaffen oder zumindest auf ein gewaltig übertriebenes Niveau angehoben haben. Das ist extrem effektiv.</p>
<p>Unglücklicherweise bedeutet das, dass wir immer mehr kaufen wollen und immer mehr Geld ausgeben. Was wiederum bedeutet, dass wir uns entweder verschulden müssen oder mehr arbeiten müssen, um mehr zu verdienen. Oder beides. Zudem müssen Familien heute zwei Verdiener haben &#8211; im Gegensatz zu nur 50-60 Jahren früher, als nur ein Verdiener nötig war &#8211;  teilweise weil wir einen teureren Lebensstil befürworten (auch weil wir in realen Dollars niedriger bezahlt werden). Ausserdem sind wir höher verschuldet als je zuvor.</p>
<p>Wir haben es nötig innezuhalten und uns selbst zu fragen &#8211; wofür ist das alles? Warum arbeiten wir so hart, um so viel zu kaufen, so viel zu besitzen, um von so vielem so überhäuft und belastet zu sein?</p>
<p>Es ist einfach zu viel. Minimalisten sagen, &#8220;Ich steige aus diesem Teufelskreis aus. Ich klinke mich aus.&#8221;</p>
<p>Der Minimalist betrachtet Bedürfnisse vs. Wünsche &#8211; ist das eine wirkliche Notwendigkeit, oder ist es nur ein durch Werbung erschaffenes Verlangen? Und wenn es ein Wunsch ist, eine Begierde, dann kauft der Minimalist es nicht.</p>
<p>Der Minimalist lernt langsam die Begierden loszulassen. Das geschieht nicht über Nacht, aber es kann geschehen, schrittweise, mit einer bewussten Anstrengung.</p>
<p>Hier ist, wie ich es mache:</p>
<ul>
<li>Lernen mir mehr über meine Impulse bewusst zu werden, wenn ich bereit bin etwas zu kaufen.</li>
<li>Lernen innezuhalten und zu atmen, um das physikalische Verlangen abflauen zu lassen.</li>
<li>Mich selbst zwingen zu warten, wenn der Kauf nicht eine absolute Notwendigkeit ist.</li>
<li>Mich selbst darüber nachdenken und analysieren lassen, ob es etwas ist, dass ich notwendigerweise kaufen muss. Oft ist die Antwort nein.</li>
<li>Langsam im Laufe der Zeit darin besser werden, weil ich ständig Fehler mache.</li>
</ul>
<p>Der Minimalist lässt seine Begierden los, langsam, so dass er weniger kauft und weniger Geld ausgibt, sich weniger (oder gar nicht) verschuldet und im Ergebnis weniger zu verdienen und zu arbeiten braucht.</p>
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		<title>Warum weniger Zeug besser ist</title>
		<link>http://zenmonkey.de/weniger-zeug-ist-besser/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 14:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>
		<category><![CDATA[weniger]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel “why less stuff is better” von Leo Babauta, Zen Habits / mnmlist in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Manchmal schauen mich Leute spöttisch an, wenn ich ihnen sage, dass ich nicht mehr Zeug brauche und dass ich mich ständig von dem befreie, was ich habe. Was für ein Spinner ist das? Warum [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a title="&quot;Why less Stuff is better&quot; by Leo Babauta" href="hhttp://mnmlist.com/why-less-stuff-is-better" target="_blank">“why less stuff is better” von Leo Babauta</a>, Zen Habits / mnmlist<br />
in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a title="zen monkey auf Twitter" href="http://www.twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter</a>.</em></h5>
<p>Manchmal schauen mich Leute spöttisch an, wenn ich ihnen sage, dass ich nicht mehr Zeug brauche und dass ich mich ständig von dem befreie, was ich habe.</p>
<p>Was für ein Spinner ist das? Warum willst Du weniger Zeug haben?</p>
<p>Weniger ist besser.</p>
<p>Weniger bedeutet, Du gibst weniger aus. Du brauchst weniger Stauraum. Du brauchst ein kleineres Haus.</p>
<p>Weniger bedeutet, Du machst Dir weniger Sorgen. Du suchst nach weniger Dingen. Du verzettelst Dich weniger durch Gerümpel.</p>
<p>Weniger bedeutet, Du bist leichter. Du bist freier. Du kannst Dich auf bessere Dinge fokussieren.</p>
<p>Weniger bedeutet, Du kannst schneller reisen. Du wendest weniger Zeit für Dinge auf und tust mehr Dinge.</p>
<p>Weniger ist nachhaltiger, viel schöner.</p>
<p>—</p>
<p><strong>Wenn Du an einem Leben des Minimalismus interessiert bist, teste das E-Book von Leo Babauta: <a title="&quot;The Simple Guide to a Minimalist Life&quot;" href="http://zenhabits.net/my-new-ebook-the-simple-guide-to-a-minimalist-life/" target="_blank">The Simple Guide to a Minimalist Life. </a></strong></p>
<p><a href="http://zenhabits.net/2009/09/my-new-ebook-the-simple-guide-to-a-minimalist-life/" target="_blank"><img src="http://zenhabits.net/fotos/minimalistguide.png" alt="" /></a></p>
<p><strong>Oder erfahre hier mehr über <a href="http://zenhabits.net/books/" target="_blank">die anderen Bücher und E-Books</a> von Leo Babauta.</strong></p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>focus: Leo Babauta´s neues Buch über Einfachheit im Zeitalter der Ablenkung</title>
		<link>http://zenmonkey.de/focus-neues-buch-von-leo-babauta/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 21:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[via Zen Habits]]></category>
		<category><![CDATA[eBook]]></category>
		<category><![CDATA[Einfachheit]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Manifest]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Erfahre mehr über das neue Buch von Leo Babauta.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="theExcerpt">
<p><a href="http://focusmanifesto.com" target="_blank"><img src="http://zenhabits.net/fotos/Focus3D-Cover.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Erfahre mehr über <a title="focus by Leo Babauta" href="http://zenhabits.net/focus-book/" target="_blank">das neue Buch von Leo Babauta.</a></p>
</div>
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		<title>Überdenke Deine Grundbedürfnisse</title>
		<link>http://zenmonkey.de/ueberdenke-deine-grundbeduerfnisse/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/ueberdenke-deine-grundbeduerfnisse/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 17:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfachheit | Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Babauta]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>
		<category><![CDATA[Grundbedürfnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Limitierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;rethinking necessities&#8221; von Leo Babauta, Zen Habits / mnmlist in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche. Eine der wesentlichen Grundlagen des Minimalismus ist, möglichst viele nichtwesentliche Bedürfnisse zu eliminieren, um Raum zu schaffen, für das was wirklich wichtig ist. Solltest Du also einen Haufen Kleidung haben, die Du nicht brauchst, dann trennst Du Dich größtenteils davon. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Original-Artikel <a href="http://mnmlist.com/rethinking-necessities" target="_blank">&#8220;rethinking necessities&#8221;</a> von Leo Babauta, Zen Habits / mnmlist<br />
in deutscher Übersetzung von Thomas Bagusche.</em></p>
<p>Eine der wesentlichen Grundlagen des Minimalismus ist, möglichst viele nichtwesentliche Bedürfnisse zu eliminieren, um Raum zu schaffen, für das was wirklich wichtig ist.</p>
<p>Solltest Du also einen Haufen Kleidung haben, die Du nicht brauchst, dann trennst Du Dich größtenteils davon. Und wenn Du das neue technische Spielzeug (Gadget) nicht benötigst, dann kaufst du es nicht. Natürlich alles im angemessenen Rahmen.</p>
<p>Du lernst zufrieden zu sein, mit dem was Du bereits hast &#8211; dem Wesentlichen &#8211; nämlich Dinge zu tun, die Du liebst, anstatt Dinge zu besitzen.</p>
<p>Komisch, oft sind Dinge, von denen wir annehmen, dass sie lebensnotwendig sind gar nicht so notwendig. Das Problem ist, dass wir Dinge als lebensnotwendigen Grundbedarf ansehen, weil wir an sie gewöhnt sind. Wir können uns oft nicht vorstellen, wie wir auch ohne sie leben können und  denken es sei schwierig große Veränderungen vorzunehmen.</p>
<p>Einige Beispiele:</p>
<ul>
<li>Ein Auto. Autos werden als Grundbedürfnis angesehen, aber erstaunlicherweise lebten alle Menschen eine ganze Weile vor dem 20. Jahrhundert ohne Autos. Sogar heute schaffen es einige Leute ohne Auto zu leben. Und es ist möglich — besonders, wenn Du an einem Ort mit einem vernünftigen öffentlichen Verkehrssystem lebst. In vielen Städten gibt es jetzt auch Car-Sharing-Möglichkeiten, so dass Du ein Auto nutzen kannst , wenn Du es brauchst — für viel weniger als tatsächlich ein Auto zu besitzen. Es ist möglich die meisten Orte mit dem Fahrrad oder zu Fuß zu erreichen und sonst überall öffentliche Verkehrsmittel und Sharing-Autos zu nutzen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Fleisch. Viele Leute glauben, sie könnten ohne Steaks und Burger nicht leben. Und ich war einer von ihnen. Zurzeit lebe ich nicht nur vegetarisch, sondern meistens vegan. Und es ist gar nicht so eine starke Veränderung, wenn Du es langsam machst. Das ist zudem auch gesünder und besser für die Umwelt  — Tiere zur Erzeugung von Fleisch- und Molkereiprodukten sind ungeheuer schädlich für die Umwelt und eine riesige Verschwendung unserer natürlichen Ressourcen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Mengen von Kleidungsstücken. Während ich weder dafür plädiere nackt zu gehen (obwohl manche das tun), noch dass ich empfehle nur ein einziges Outfit zu besitzen, so ist es doch möglich, weniger Kleidung zu besitzen, als die meisten Leute haben. Wir brauchen nicht ständig Kleidung zu kaufen, um modisch zu bleiben  — wir können Qualität kaufen, zeitlose Kleidung, mit so gewählten Farben und Mustern, dass all unsere Kleidungsstücke zueinander passen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ein großes Haus. Wenn Du weniger Zeug hast, brauchst Du weniger Haus.</li>
</ul>
<p>Das sind nur einige Beispiele &#8211; denke über alle Dinge nach, die Du als Grundbedürfnisse ansiehst. Sind sie das wirklich? Was ist wirklich notwenig, außer Nahrung, Unterkunft, Freunde und Familie?</p>
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		<title>Das Zen der Limitierungen</title>
		<link>http://zenmonkey.de/zen-limitierungen/</link>
		<comments>http://zenmonkey.de/zen-limitierungen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 23:51:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Bagusche &#124; zen monkey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einfachheit | Simplify]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[via mnmlist]]></category>
		<category><![CDATA[Begrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Einschränkung]]></category>
		<category><![CDATA[Limitierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Original-Artikel &#8220;the zen of limits&#8221; von Leo Babauta &#8211; ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf Twitter. Neulich trank ich Tee mit einer Zen-Priesterin, Susan O´Connell, welche Vize-Präsidentin des San Francisco Zen Center ist. Sie ist eine liebenswürdige Person. Eine Sache über die sie sprach, waren die &#8220;Formen&#8221; die ein großer Teil der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h5><em>Original-Artikel <a title="&quot;the zen of limits&quot; by Leo Babauta" href="http://mnmlist.com/zen-limits/" target="_blank">&#8220;the zen of limits&#8221; von Leo Babauta</a> &#8211; ins Deutsche übertragen von Thomas Bagusche. Folge mir auf <a href="http://twitter.com/zenmonkey_de" target="_blank">Twitter</a>.</em></h5>
<p>Neulich trank ich Tee mit einer Zen-Priesterin, Susan O´Connell, welche Vize-Präsidentin des <a href="http://www.sfzc.org/"><span style="color: #000000;">San Francisco Zen Center</span></a> ist. Sie ist eine liebenswürdige Person.</p>
<p>Eine Sache über die sie sprach, waren die &#8220;Formen&#8221; die ein großer Teil der Zen-Meditation sind — Formen sind strikte Regeln der Körperhaltung, der Handstellungen, des Sitzens und anderer Bestandteile der Meditation, welche durch die Tradition vorgeschrieben sind. Einige Menschen kommen zu den Zazen-Meditations-Sitzungen, weil sie die Formen mögen und andere kommen trotz der Formen.</p>
<p>Wie auch immer, die Menschen müssen ihre Beziehung zu den Formen herausfinden. Und sie müssen sich damit irgenwie auseinandersetzen.</p>
<p>Ich erzählte ihr, dass die Limitierungen, die ich mir selber setze, die gleiche Funktion haben: mich selbst auf <a href="http://mnmlist.com/50-things/"><span style="color: #000000;">50 persönliche Sachen</span></a> zu limitieren, oder E-Mails mit 5 Sätzen, oder zum Beispiel die 3 wichtigsten Aufgaben eines jeden Tages.</p>
<p>Einige Menschen nehmen diese Einschränkungen an. Andere Minimalisten lehnen sie ab, weil sie zu willkürlich einschränken oder weil sie nicht das Wesen des Minimalismus sind. So oder so, musst Du Deine Beziehung zu den Limitierungen klären.</p>
<p>Limitierungen sind nicht das Wesen des Minimalismus, aber sie bewirken etwas Wichtiges: sie zwingen uns herauszufinden, was wichtig ist. Und wenn wir wir nicht herausfinden wollen, was wichtig ist, zwingen sie uns herauszufinden warum.</p>
<p>Es gibt eine Zen-Geschichte (ich umschreibe hier) über einen Studenten, der einen Lehrer fragt, &#8220;Was ist die allerwichtigste Sache?&#8221; Und der Lehrer antwortet, &#8220;Die allerwichtigste Sache ist zu fragen, was die allerwichtigste Sache ist.&#8221;</p>
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